Neues aus der SCHULE 

 

Ein Schuljahr und eine „Ära“ gehen zu Ende!

Um 9:00 Uhr starten am 09.Juli die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Fieberbrunn in die wohlverdienten Ferien – aber auch das Kollegium hatte allen Grund zum Feiern! Auch für die Lehrerinnen und Lehrer ging ein „außergewöhnliches“ Schuljahr zu Ende, das viele Belastungen mit sich gebracht hatte. Aber heute hieß es auch für sie: endlich Ferien! 

Ein wenig Wehmut aber war bei Christina Stöckl, Miriam Egger und Didi Tengg zu spüren, denn die drei Klassenvorstände verabschiedeten „ihre“ Klassen für immer. Das Trio war ein „Dreamteam“ bei der Führung des Jahrgangs und wünscht den Jugendlichen – mit einer Träne im Auge – alles erdenklich Gute für die weitere Zukunft!

PS: Miriam Egger verlässt nach sechs Jahren die Schule und wird nun als Lehrerin in Osttirol tätig sein. Ein sehr emotionaler Abschied von einer allseits beliebten Pädagogin!

Wandern statt Unterricht

Wie jedes Jahr stand kurz vor den Sommerferien der Wandertag der Mittelschule Fieberbrunn auf dem Stundenplan. Alle elf Klassen machten sich mit zwei Lehrpersonen jeweils zu einem Ziel in der Region auf. Bei Sonnenschein wurde Zeit am Pillersee oder am Wildseeloder verbracht, Almen besucht, Wasserfälle bestaunt und eine Zeitreise in die Vergangenheit auf der Steinplatte in Waidring gestartet.

Dort wurden noch einmal an Themen des vergangenen Schuljahres erinnert, denn als die Erdzeitalter und die Tiere in grauer Vorzeit besprochen wurden, war ein Ausflug auf die Steinplatte Corona bedingt nicht möglich. Aber es blieb auch genügend Zeit zum Chillen, Aussicht bewundern, Buddeln im Sand und Erfrischung am Wasser. Besonders interessant war die Arbeit eines Kamerateams, denn die Jugendlichen durften als Statisten agieren und selber ein paar Szenen für einen Werbefilm über das Pillerseetal drehen. Ein spannender, lehrreicher, aber vor allem lustiger Tag, den man sich am Ende dieses besonderen Schuljahr verdient hatte!

Sommersporttage der 2. Klassen 

Nach einem sehr anstrengenden Schuljahr mit viel „online“ Unterricht und Corona bedingt wenig Bewegung, wurde den Schülern der 2. Klassen der Mittelschule Fieberbrunn noch ein abwechslungsreiches Sportprogramm angeboten. Schluchtenwandern, Hochseilgarten, Luftgewehrschießen, Minigolf, Biken und Reiten bildeten das Auswahlprogramm für die Kids. Der letzte Tag stand im Zeichen von Teambewerben, sozialem Lernen und Erlebnispädagogik. Die regionalen Sportmöglichkeiten wurden von den Gemeinden, Vereinen und heimischen Unternehmen im Pillerseetal unterstützt, sodass man auch in diesem Bereich viele Synergien schaffen und nutzen konnte. Die MS Fieberbrunn „bewegt“ sich, das kann man anhand der Bilder leicht erkennen.
(Bericht und Fotos: Didi Tengg)

Mittelschule: Premiere für BUDDY-Projekt 

Erstmals an der MS in Fieberbrunn werden die SchülerInnen der kommenden ersten Klassen im nächsten Schuljahr von Buddys (übersetzt: Kumpel) begleitet und unterstützt.

 Zu den Aufgaben von Buddys zählen unter anderem die Betreuung ab der ersten Schulwoche und regelmäßige Besuche in den Pausen. Auch bei kleineren Problemen sind Buddys sehr hilfreich. Die Schulbuddys werden während ihrer Arbeit begleitend von der Schulsozialpädagogin betreut. 

Insgesamt acht Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 2a und 2b haben einen siebenstündigen Workshop absolviert, davon fünf Einheiten in ihrer Freizeit. Mit Engagement und großem Eifer haben die Buddys Grundlagen zu den Themen Kommunikation, Wahrnehmung, Konflikte und Konfliktlösungsstrategien erfahren. Diese acht Jugendlichen übernehmen die Verantwortung für Jüngere, sind dabei beratend und vermittelnd tätig. Durch diese Funktion erhalten Buddys auch die Möglichkeit, ihre Kompetenzen als Helferinnen und Helfer einzusetzen und sich dabei persönlich weiterzuentwickeln. 

Ein großes DANKE geht von der Schule an die Schülerinnen und Schüler für ihre Bereitschaft als Buddys tätig zu sein und so die Kinder der ersten Klassen zu unterstützen, um ihnen den Übertritt von der Volksschule in die Mittelschule zu erleichtern.

Exkursion nach Mauthausen

Die vierten Klassen der Mittelschule Fieberbrunn fuhren Ende Juni unter Leitung von Direktor Reinhard Strobl und Geschichtslehrerin Anna Wille zum ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen - und nahmen Eindrücke mit, die Schulbücher allein nicht hinterlassen können. Im Unterricht wurde der Besuch der Gedenkstätte vor- und nachbearbeitet:
 

„Tief in sich hat man den Schmerz der Menschen von früher gespürt!“

„Am schockierendsten waren die Verbrennungsöfen und die Gaskammer!“

„Ich finde es gut, dass wir ins KZ Mauthausen gefahren sind, weil es nicht vergessen werden soll und es sich auch nicht wiederholen soll!“

„So etwas muss man gesehen haben, um zu realisieren, wie das Leben zu der Zeit war!“

„Es ist schockierend unter welchen Umständen die Menschen arbeiten mussten und wie viele ermordet/gestorben sind.“

„So etwas darf nicht wieder passieren, deswegen müssen wir uns erinnern!“ 

Gesundes Essen schmackhaft gemacht! 

Kinder und Jugendliche für gesunde Ernährung zu begeistern – diese Aufgabe hatte sich die Diätologin Elisabeth Schöpf in einem Workshop zum Ziel gesetzt. Am 25. Juni war sie für zwei Schulstunden zu Gast in der Klasse 3B der Mittelschule Fieberbrunn, um über das Thema: „Gesundes Essen schmeckt nicht – oder doch?“ zu sprechen. 

Doch es blieb nicht bei der Theorie, denn mit verschiedenen Geruchs- und Geschmacksproben lockerte die Expertin den Vortag auf. Die Schülerinnen und Schüler mussten erraten, was sie da wohl gekostet haben und weitere Rate- und Schätzspiele rund um unsere Ernährung machten ebenfalls viel Spaß. 

Das Modul „Genussvoll Essen und Trinken“ wird – so wie andere Vorträge über Gesundheit, Ernährung und Bewegung – von „avomed“, dem Arbeitskreis für Vorsorgemedizin und Gesundheitsförderung in Tirol, für Schulen und auch Kindergärten angeboten. 

Die Zeit verging wie im Flug und ohne den „erhobenen Zeigefinger“ erfuhren die Jugendlichen auf unterhaltsame Art und Weise viel über die eigene Ernährung. Höhepunkt war der Genuss eines kleinen Stücks Schokolade, denn so wie an diesem Vormittag hatte noch niemand diese süße Versuchung genascht. 

Naturerlebnisse für Schülerinnen + Schüler! 

Auch die Klasse 2A der Mittelschule Fieberbrunn durfte heute den Ausführungen von Helene Wörter lauschen und Spannendes aus der Welt der Bienen erfahren - DANKE für die interessanten Informationen und die Honigverkostung! 

Doch auch der Weg zum Nuaracher Bienenlehrpfad rund um den Pillersee wurde zum Erlebnis, denn man entdeckte erst frisch geschlüpften Entennachwuchs und dann sogar ein Nest. Schnell zückte Schüler Sebastian sein Handy und konnte zwei Eier fotografieren – es werden also in den nächsten Tagen weitere Küken auf dem See zu beobachten sein. 

Biologieunterricht im Freien – auch Abkühlung mit einem Fußbad im Wasser und mit einem Eis vom „Seestüberl“ stand zur Freude der Kinder heute auf dem Lehrplan!

Kunst in & mit der Natur 

Das Kollegium der Mittelschule Fieberbrunn nutzt das derzeit gute Wetter, so oft wie möglich Unterricht im Freien anzubieten. Dazu wird der Schulgarten (mit Tischen und Bänken), aber auch die nähere Umgebung genutzt. Auch Lehrer Stefan Hasenauer wählte mit seiner Schülergruppe (3. Klassen) die Werkstunden in der frischen Luft und startete das Projekt „LandArt“. Aus Natur-Materialien kreierten die Jugendlichen Kunstwerke, die sich sehen lassen können – wie die Fotos beweisen.

VIP an der Mittelschule 

Wie berichtet stellten die Schülerinnen und Schüler der 3.Klassen in der Mittelschule Fieberbrunn bekannte Persönlichkeiten im Deutschunterricht vor. „Wen könnte ich wohl präsentieren?“, dachte sich Emily Hölzl aus der 3B und kam nach kurzer Überlegung auf die gute Idee, ihren Lehrer Markus Ehrensperger näher vorzustellen. 

Schließlich ist er im Bezirk und darüber hinaus bekannt als Radiomoderator, Stadionsprecher, Präsentator bei vielen Events und Reporter. So erfuhren die Mitschülerinnen und Mitschüler einiges aus dem Leben und über die nebenberufliche Karriere des Pädagogen, der bis zum Beginn des Referats nicht wusste, dass er nun für rund zehn Minuten im Mittelpunkt stehen würde. Ein Plakat erzählte von Daten und Fakten und zeigte Bilder seiner Einsätze. „Dass ich das mal erleben darf!“, war seine erste Reaktion und da der Vortrag auch ansprechend von der Schülerin gestaltet war, lautete das Urteil übereinstimmend: SEHR GUT! 

Bäuerinnen informierten im Bezirk zum Weltmilchtag

Den Mehrwert von Milch vermittelten die Bäuerinnen im Rahmen eines Informationsschwerpunktes in den Tiroler Volksschulen. Auch in St. Ulrich am Pillersee erfuhren Kinder der Volksschule zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Monika Hofer von Bezirksbäuerin Maria Pirnbacher und Ortsbäuerin Jana Zehentner mehr über Milch und Milchprodukte.

In 457 Tiroler Volksschulen informierten die Tiroler Bäuerinnen ca. 8.500 Schülerinnen und Schüler über Milch- und Milchprodukte. Durchschnittlich konsumiert jede und jeder in Österreich rund 77 Liter jährlich.

Rund um den Weltmilchtag am ersten Juni hat es für einige Klassen in den Tiroler Volksschulen eine Überraschung der Tiroler Bäuerinnenorganisation gegeben: Für jede Schülerin und jeden Schüler gab es eine kleine Kostprobe an Milchprodukten sowie kindgerecht aufbereitetes Informationsmaterial rund um das hochwertige Lebensmittel Milch. „Der Mehrwert von Milch soll schon den Kleinsten vermittelt werden. Milch ist ein hochwertiges, natürliches Lebensmittel, das einen fixen Platz in der Ernährung einnimmt“, erklärt Landesbäuerin Helga Brunschmid die Hintergründe des Schwerpunktes.

Aufgrund der Corona-Richtlinien wurden die Lebensmittel nicht direkt an die Kinder ausgeteilt, sondern jeweils an die Lehrpersonen übergeben, wie Brunschmid erklärt: „Damit das Thema Milch trotzdem etwas intensiver in den Unterricht eingebaut werden konnte, wurden außerdem entsprechende Verkostungsunterlagen mitgeliefert, die in der Schulstunde bearbeitetet werden können. Somit gelingt es trotz Einschränkungen, den Mehrwert der Milchprodukte vor den Vorhang zu holen und über ihre Herstellung zu informieren.“

Im Durchschnitt werden 77 Liter Milch pro Jahr und Person in Österreich getrunken. Milch sollte nicht als Getränk, sondern als Lebensmittel oder Nahrungsmittel bezeichnet werden. Laut dem österreichischen Ernährungsbericht werden Milch und Milchprodukte als ernährungsphysiologisch hochwertige Lebensmittel beschrieben. Das „weiße Gold“ enthält bedeutende Mengen an Eiweiß, mit einer hohen biologischen Wertigkeit. Leicht verdauliche Fette sowie reichlich Kalzium. Zudem liefert die Milch Vitamin A, D, B2, B12, Folat und Pantothensäure. In einem Glas Vollmilch stecken 1,1 % Vitamine und Mineralstoffe, 3,3% Milcheiweiß, 3,5 % Milchfett, 4,6 % Kohlenhydrate (in Form von Milchzucker) sowie 87,5% Wasser.

(Fotonachweis: Tiroler Bäuerinnenorganisation)

Diesmal Neues aus dem Kindergarten

Auch wer kein Kind im Nuaracher Kindergarten betreuen lässt, wird dieses Kartenspiel kennen: „Schwarzer Peter“. Bei der Gemeinderatssitzung gestern wurde es in Perfektion gespielt! 

Nachdem bereits im Vorfeld Bürgermeisterin Brigitte Lackner die unbeliebte Karte immer wieder ablehnte, versuchten die Gemeinderäte sie am Abend an die Pädagoginnen abzugeben. Dort liegt er jetzt, denn keine der „Tanten“ war anwesend, um ihre Sicht der Dinge darzustellen. Zwei Elternvertreterinnen, die bei der Sitzung ihre Argumente vergeblich vorbrachten, haben nun die Aufgabe, den anderen Müttern die Sachlage zu erklären, die keiner wirklich versteht. Denn verloren haben das „Spiel“ die Eltern! Nachdem die Schuld auf die Erzieherinnen abgewälzt wurde, bleiben nun die Familien auf den höheren Kosten sitzen: Einstimmig wurde die Gebührenerhöhung auf € 86,20 monatlich trotz großem Unmut der betroffenen Eltern beschlossen. 

Zusammenfassung: 

  • Es gab ein „Kommunikationsproblem“, dass das Kindergartenpersonal zu verantworten hat, 
  • es wird in Nuarach der höchste Betreuungsbetrag im Bezirk (Vergleich: in Hochfilzen liegt dieser bei € 40,-) erhoben und 
  • wer hat alles richtig gemacht? ...


Wenn heute eine Kindergärtnerin bei einem gemeinsamen Essen feierlich in die Pension verabschiedet wird, ist zumindest für Gesprächsstoff an den Tischen gesorgt.

VIPs zu Gast in Mittelschule

Was haben Ariana Grande, Mutter Teresa, Klaus Eberhartinger, Manuel Feller und Prinzessin Diana gemeinsam? Nun, sie wurden von den Schülerinnen und Schülern der dritten Klassen der MS Fieberbrunn ausgewählt, um im Deutschunterricht näher vorgestellt zu werden. Während sonst Referate nicht sehr beliebt sind, waren bei den Präsentationen berühmter Persönlichkeiten (fast) alle mit Eifer und Freude dabei. So erfuhren alle in den rund fünfminütigen Vorträgen und anhand der gut gestalteten Plakate mehr über die privaten Seiten der Promis. Reden vor Publikum kann nicht oft genug geübt werden und ist wirklich eine „Schule für´s Leben“!

Das ist KLASSE für alle! 

Morgen früh (16.05.) ist es endlich wieder soweit – alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse treffen sich in der Mittelschule Fieberbrunn wieder zusammen in der Schule, um zu lernen, aber auch miteinander zu lachen, zu reden und Gemeinschaft zu erleben. Der Schichtbetrieb und das Homeschooling gehören der Vergangenheit an! Es war eine Erfahrung, die von den meisten (Kinder, Lehrpersonen und Eltern) gut gemeistert wurde, aber nun freuen sich alle auf den „normalen“ Unterricht in den verbleibenden Wochen bis zu den Sommerferien!

"Testpass" in der Schule!

Schülerinnen und Schüler, die ab Montag einen so genannten „Nasenbohr“-Test absolvieren, erhalten darüber von den Schulen einen gültigen Nachweis in Form von eingeklebten Stickern. Mit diesem Testpass können Kinder und Jugendliche zum Beispiel dann zum Friseur und ins Restaurant. Die Schule gelte als „befugte Stelle“ für das Ausstellen eines Testnachweises, sagte BM Faßmann. Der Nachweis gilt 48 Stunden ab Ausstellungszeitpunkt, die Tests finden immer Montag, Mittwoch und Freitag statt.

Hoher Besuch in der Mittelschule Fieberbrunn

Am Freitag, den 23. April, durfte die Mittelschule Fieberbrunn einen ganz besonderen Gast begrüßen, denn Weihbischof Dr. Hansjörg Hofer besuchte im Rahmen der Visitation die Schule.

Bedingt durch die Corona-Vorgaben konnte er leider nicht am regulären Unterricht teilnehmen, jedoch wurde die Möglichkeit geschaffen, dass ihn eine Klasse stellvertretend für die ganze Schule in der großen Aula begrüßte.

Direktor Reinhard Strobl gab einen kurzen Rückblick über den letzten Bischofsbesuch vor zehn Jahren und überließ dann die Vorstellung der Schule zwei Schülern. 
Obwohl nicht alle Kinder und Jugendlichen dabei sein konnten, hatten sich alle Klassen intensiv auf den Besuch vorbereitet. So überreichte Religionslehrerin Christiane Puchbauer, stellvertretend für die 1. Klassen, eine Postkarte von den jeweiligen Orten, aus denen die Schülerinnen und Schüler kommen, um dem Gast die Schönheiten der Gemeinden im Pillerseetal zu zeigen. Die 2. Klassen hatten ein Video aufgenommen, in dem sie Weihbischof Dr. Hofer erzählten, was sie im Religionsunterricht gelernt hatten. Die 3. und 4. Klassen hatten sich intensiv mit den Gaben des Heiligen Geistes beschäftigt und ein Plakat zu ihren persönlichen Lebenssituationen, in denen sie diese brauchen, gestaltet. Im Anschluss an den Unterricht hatten die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, an den Weihbischof Fragen zu stellen, die dieser gerne und ausführlich beantwortete.
 
Da die Schülerinnen und Schüler mittlerweile schon „Online-Profis“ sind, konnten sie auch zuhause am PC den Besuch „live“ mitverfolgen. Dank der Unterstützung durch die Gemeinde und der beiden „Küchendamen“ Barbara und Traudi konnte man bei einem gemeinsamen Mittagessen (natürlich mit dem vorgeschriebenen Abstand) die Schulvisitation ausklingen lassen. 

Religionslehrerin Monika Kirchner, die maßgeblich an der Planung des Vormittags beteiligt war, bedankte sich noch einmal herzlich bei allen Mitwirkenden, die diesen Tag für alle unvergesslich gestalteten.

Endlich wieder zusammen lernen!

Auf diese Nachricht haben Eltern, Lehrpersonen und Schülerinnen und Schüler gewartet: geplante Wiederaufnahme des Vollbetriebs an allen österreichischen Schulen ab 17.Mai 2021! 

Das heißt: Alle Kinder werden von Montag bis Freitag GEMEINSAM in ihren Klassen unterrichtet, sehen sich endlich wieder und die Zeit des Homeschoolings und des Unterrichts via Bildschirm ist in drei Wochen endlich vorbei (wenn die Zahlen nicht wieder steigen, aber daran wollen wir alle nicht denken...). Getestet werden soll dann dreimal die Woche. Die schönste Meldung aus Wien seit langer Zeit!

 

Neustart der Polytechnischen Schule in Fieberbrunn 

Nach einem Jahr Pause startet für interessierte Schülerinnen und Schüler im September wieder der Unterricht am bewährten Standort Fieberbrunn. 

Nachdem im laufenden Schuljahr der Schulunterricht ausgesetzt und nach St. Johann ausgelagert wurde, können die Jugendlichen nun ab Herbst wieder im Pillerseetal ein Bildungsangebot in Wohnortnähe nutzen. Reinhard Strobl als Direktor der Mittelschule Fieberbrunn wird auch die PTS leiten und ist sich dankenswerterweise auch der Unterstützung von Bürgermeister Astner sicher. Informationen über die „Poly“, die mit neuen Lehrplänen und überarbeitetem Konzept in das kommende Schuljahr startet, findet man auf der Homepage der Schule unter www.pts-fieberbrunn.tsn.at.  Anmeldungen sind jederzeit möglich! Eine wichtige und gute Entscheidung, um sowohl die zukünftigen Lehrlinge als auch die ausbildenden Betriebe in der Region auf eine positive Zukunft vorzubereiten!

 Gold für Mittelschule Fieberbrunn!

 
Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung sieht zur Auszeichnung von Schulen, die besonders bewegungsfreundliche Akzente im Schulbetrieb setzen, die Verleihung eines Schulsportgütesiegels in Gold, Silber und Bronze vor. Die Sportlehrerinnen und -lehrer der MS Fieberbrunn haben diese Auszeichnung verdienterweise für den Unterricht im Fach "Bewegung und Sport" für ihre Schülerinnen und Schüler erhalten - in GOLD! 

Wir sagen HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH und den Kindern und Jugendlichen weiterhin viel Spaß beim Sportunterricht - hoffentlich bald wieder ohne Einschränkungen!

Rückblick Distanzbetrieb

Über 90 Prozent der Eltern stellen der MS Fieberbrunn ein gutes Zeugnis aus

Anfang März zog Direktor Reinhard Strobl Bilanz: „Der Distanzbetrieb im heurigen Winter funktionierte dank intensiver Zusammenarbeit zwischen Schule-SchülerInnen-Eltern sehr gut.“

Aufgrund guter Vorbereitung der Kinder und Jugendlichen in Microsoft Teams bereits seit Schulbeginn konnten die Lehrpersonen ihren Schülerinnen und Schülern lehrreiche und abwechslungsreiche Online-Tage bieten und einen guten Mittelweg zwischen Fordern und Fordern finden.

„Die Hauptfächerstunden wurden fast zur Gänze live nach Hause übertragen. Bei den Nebenfächern gab es sowohl Arbeitsaufträge oder Online-Stunden. Täglich gab es ein virtuelles Morgenritual, um gemeinsam in den Unterrichtstag zu starten. Familien mit fehlender technischer Ausstattung wurde versucht rasch und unbürokratisch zu helfen“, so Direktor Strobl. Die in der Betreuung anwesenden Schülerinnen und Schüler konnten dank der hervorragenden technischen Ausstattung der Mittelschule Fieberbrunn ebenfalls am Online-Unterricht teilnehmen und wurden vor Ort von engagierten Lehrerinnen und Lehrern unterstützt.

So fiel auch die Bewertung des Distanzbetriebs bei einer Umfrage der Eltern mehr als gut aus. Mehr als 90 Prozent zeigten sich zufrieden oder sogar sehr zufrieden mit der geleisteten pädagogischen Arbeit. Die genauen Ergebnisse sind auf der Homepage der Schule unter https://ms-fieberbrunn.tsn.at nachzulesen.

Ganz ausdrücklich dankt Schulleiter Reinhard Strobl den Schülerinnen und Schülern, den Lehrpersonen und auch den Eltern. Alle hätten maßgeblich dazu beigetragen, das Beste aus der herausfordernden Situation zu machen. „Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit, Flexibilität und das Durchhaltevermögen!“, so Strobl. 

Jugendliche leiden!

16 Prozent der Schülerinnen und Schüler haben suizidale Gedanken

Alarmierende Studienergebnisse zur psychischen Gesundheit von SchülerInnen: Mehr als die Hälfte leiden unter depressiven Symptomen

Eine heute veröffentlichte Studie (Donau-Universität Krems/Medizinische Universität Wien/Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung) hat die psychische Gesundheit von rund 3000 Schülerinnen und Schülern untersucht. 

Dabei zeigte sich ein deutlicher Anstieg psychischer Symptome: 56 Prozent leiden unter einer depressiven Symptomatik, die Hälfte unter Ängsten, ein Viertel unter Schlafstörung und 16 Prozent haben suizidale Gedanken. „Die Häufigkeit depressiver Symptome, Angstsymptome aber auch Schlafstörungen hat sich mittlerweile verfünf- bis verzehnfacht, Tendenz steigend. Die Ergebnisse sind besorgniserregend. Insbesondere, dass so ein hoher Anteil an Jugendlichen aktuell suizidale Gedanken hat“, so der Studienleiter Univ.-Prof. Dr. Christoph Pieh von der Donau-Universität Krems. „Ganz besonders alarmierend ist die Tatsache, dass rund 16 Prozent entweder täglich oder an mehr als der Hälfte der Tage suizidale Gedanken angeben. Das ist im Vergleich zu den letzten verfügbaren Daten aus Österreich ein deutlicher Anstieg“, erklärte der Studienautor Univ.-Prof. Dr. Paul Plener, Leiter der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der MedUni Wien. 

„Die Ergebnisse machen eines klar: Hier besteht dringender Handlungsbedarf, und zwar an ganz unterschiedlichen Stellen. Ein weiteres Ergebnis ist der deutliche Anstieg der Handynutzung: Mittlerweile verbringen rund die Hälfte der SchülerInnen täglich fünf oder mehr Stunden am Smartphone. 

SchülerInnen können ab Montag wieder zwischen Bundesländer pendeln

Distance Learning wird aufgehoben


 
Der Bildungsbereich ist indirekt ebenso von der Testpflicht betroffen, die aktuell für die Ausreise aus einem Großteil des Bundeslandes Tirol gilt. Denn aufgrund der geltenden Rechtslage befinden sich SchülerInnen, die außerhalb Tirols in anderen österreichischen Bundesländern wohnen, derzeit im Distance Learning. In den umliegenden Bundesländern wurden umgekehrt ähnliche Regelungen getroffen. Von den Maßnahmen sind hauptsächlich Jugendliche betroffen, die eine höhere Schule besuchen.

Ab Montag, 22. Februar, ist ein Pendeln für die SchülerInnen jedoch wieder zulässig, auch wenn die Maßnahmen für Tirol verlängert werden sollten. „Wir konnten beim Bildungsministerium ein Einlenken bewirken, sodass die Schülerinnen und Schüler nicht übermäßig belastet werden“, freut sich Bildungslandesrätin Beate Palfrader.

Sollte die Verordnung der Testpflicht für Ausreisende aus Tirol fortgeführt werden, können die Schülerinnen und Schüler dennoch die Schule besuchen, wenn sie bei der Ausreise aus Tirol ein negatives Testergebnis vorweisen, das nicht älter als 48 Stunden ist. „Wir konnten ebenfalls erwirken, dass sich auswärtige Schülerinnen und Schüler in Tirol kostenlos testen lassen können, wenn sie die Adresse der Schule oder des Internats bei der Anmeldung angeben, falls die Verordnung für Tirol über den 21. Februar bestehen bleibt“, betonte LRin Palfrader.

Schulstart geglückt

Heute (15.02.) begann nach vielen Wochen wieder die Schule - zumindest für die Hälfte der Schülerinnen und Schüler der Pflichtschulen. Auf dem Stundenplan stand zu Beginn des Tages der so genannte "Nasenbohrer-Test", um Ansteckungen zu vermeiden. In der Mittelschule Fieberbrunn testeten sich über 100 Kinder und Jugendliche mit Anleitung der Lehrpersonen selbst - und alle Tests waren negativ! Der Unterricht konnte beginnen und die meisten waren froh, sich endlich wiederzusehen! 

In einem offenen Brief vom 05.02. bedankt sich der Landeselternverband Tirol  für das Engagement aller Beteiligten während des Distance Learnings:

Sehr geehrte Damen und Herren!

Wir haben uns in den letzten Monaten des Öfteren kritisch zu Vorgängen in und an den Schulen geäußert. Wo wir das für sinnvoll und notwendig halten, werden wir das auch weiterhin tun, aber wir möchten das Ende des Wintersemesters 2020/2021 zum Anlass nehmen, einmal den vielen, die durch ihr Engagement dazu beigetragen haben, dass unter den aktuellen höchst schwierigen Bedingungen trotz allem noch so etwas wie Schule stattfinden kann, ein großes DANKE auszusprechen:

DANKE an die Schüler*innen, 

die seit Monaten einen Großteil ihrer Zeit am Computer verbringen und dabei tapfer gegen das Schwinden der Motivation, gegen die soziale Isolation und gegen die Angst vor der Zukunft anzukämpfen haben, und deren Fähigkeit, die aktuelle Situation geduldig zu ertragen, uns größten Respekt abverlangt!

DANKE an all jene unzähligen Lehrer*innen, 

die mit hohem Engagement Tag für Tag daran arbeiten, für unsere Kinder auch unter diesen völlig veränderten Umständen einen spannenden Unterricht zu bieten, oft auch bis spät am Abend und am Wochenende, obwohl viele von ihnen selbst als Eltern von der Doppelbelastung betroffen sind, und die dabei trotz allem die Energie für Humor, Milde und einen liebevollen Umgang mit unseren Kindern aufbringen!

DANKE an all die Eltern, 

die sich der höchst herausfordernden Aufgabe stellen, ihre – derzeit oft genug auch besonders schwierige – persönliche Situation (Beruf, Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit etc.) mit den zusätzlichen Notwendigkeiten, die sich aus dem 
Homeschooling ihrer Kinder ergeben, unter einen Hut zu bringen, die dabei geduldig vieles (Doppel- und Dreifachbelastung; den Verdacht, nicht genug für die Pandemie-Eindämmung zu tun, wenn sie ihre Kinder zu Betreuung an die Schule bringen, etc.) ertragen und trotzdem ihren Kindern Stabilität und Zuversicht vermitteln!

DANKE an die Schulleiter*innen und Administrator*innen, 

die sich mit großer Geduld kurzfristig bekanntgegebenen und sich häufig ändernden Rahmenbedingungen anpassen, unter noch nie dagewesenen Umständen Schule organisieren und ermöglichen und dafür oft genug auch ihre Freizeit opfern!

DANKE an die Bildungsverantwortlichen und die Bildungsdirektion im Land Tirol,

allen voran und stellvertretend an Präsidentin Landesrätin Dr. Palfrader und Bildungsdirektor Dr. Gappmaier, die sich nach Kräften bemühen, innerhalb der gegebenen Grenzen die Rahmenbedingungen erträglich zu gestalten, oft auch bis in die späten Abendstunden hinein und an Wochenenden, und die sich dafür einsetzen, dass die Schüler*innen möglichst bald wieder in den Präsenzunterricht zurückkehren können!

Wir alle haben ein schwieriges, ein forderndes, oft auch überforderndes Semester hinter uns, und wir haben ein wohl wiederum forderndes, schwieriges Semester vor uns. Mit unserem Dank an die Beteiligten verbinden wir die Bitte, auch im kommenden Sommersemester nicht im Engagement, in der Zuversicht und im Willen zur gemeinsamen Bewältigung dieser Krise nachzulassen. Soweit wir als Landeselternverband durch unsere Rückmeldungen, Anregungen und Ideen, aber auch durch unsere konstruktive Kritik dazu beitragen können, sind wir gerne dazu bereit.

Christiane Götz, Präsidentin für den Bereich der Pflichtschulen
Dipl. Geogr. Claudia Mevenkamp, Schriftführerin
Dr. Christoph Drexler, M.Sc., Präsident für den Bereich der mittleren und höheren Schulen

Schulen werden geöffnet

Die Schulen sollen am 25. Januar wieder öffnen - mit einer Art Schichtbetrieb je nach Schulstandort, mit Maskenpflicht, mit kostenlosen und freiwilligen Selbsttests. 

Außer - außer... der allgemeine Lockdown wird verlängert (da beobachtet man die Zahlen, insbesondere den mutierten Virustyp), denn dann bleiben auch die Schulen zu, so Bildungsminister Faßmann. Erstmal können wir also von einer Öffnung am 25.01. ausgehen - Aufatmen bei Kinder, Eltern und Lehrpersonen!

Wann und wie öffnen die Schulen?

Wann die Schulen öffnen, wird nun doch erst im Laufe der nächsten Woche bekannt gegeben, aber es wird wöchentliche Selbsttests an den Schulen geben, die Maskenpflicht bleibt!

Dies meldet ORF.at und zitiert dazu ÖVP-Bildungsminister Heinz Faßmann. Die Tests sind kostenlos und für Lehrpersonen und die Schülerinnen und Schüler freiwillig. Vorerst soll immer montags getestet werden, später dann wohl auch am Donnerstag. Es handelt sich um neue Testsets, die nicht unangenehm oder gar schmerzhaft sein sollen, da sie nur einen Abstrich im unteren Nasenbereich vorsehen. 

Unter diesem Link kann man sich das Video des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung ansehen, das genau erklärt, wie der Test an der Schule bzw. zuhause durchgeführt werden soll.

Ferien sind vorbei!

Morgen starten Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler (und auch teilweise die Eltern) wieder in den neuen Schulalltag mit Distanzlernen. Die Ferien sind vorbei und für die nächsten Tage (wer weiß bis wann?) heißt es wieder Unterricht zuhause. Das hat beim letzten Mal sehr gut funktioniert und daher wird es auch im neuen Jahr klappen, aber Unterricht in der Klasse würden sich die meisten trotzdem wünschen. Wir wünschen jedenfalls allen einen guten Start ins "Homeschooling"! 

"Bildnerische Erziehung" im Distance-Learning

Was ist eigentlich Kunst? 

Während der Unterricht zuhause stattfinden musste, erhielten die Schülerinnen und Schüler der 3B-Klasse der MS Fieberbrunn die Aufgabe, Stilleben aus Gegenständen zusammenzustellen, die mit dem Corona-Lockdown zu tun haben. 

Und diese Kunstwerke sind unter anderem entstanden:

MS Fieberbrunn erhält Computer für Schülerinnen und Schüler

Freude bei Direktor Reinhard Strobl über eine tolle Aktion der Raiffeisenbank Kitzbühel – St. Johann. Die MS Fieberbrunn hat sich auf den Aufruf des Finanzinstituts gemeldet und drei PCs inklusive Zubehör wie Monitore, PC-Mäuse und Tastaturen für die Kinder  im Homeschooling bestellt, für deren Familien die Anschaffung finanziell nicht möglich gewesen wäre. 

Bankmitarbeiterin Nina Perwein übergab dem Fieberbrunner Schulleiter am Dienstag die Geräte – getreu dem eigenen (Werbe)Versprechen: „Wir, die Raiffeisenbank Kitzbühel – St. Johann, sind mit unseren Bankstellen und unserem Team in jedem Lebensmoment gerne für euch da“. So steht einem erfolgreichen Homeschooling nichts mehr im Wege!

Auszeichnung "ECDL Test Center"

Der ECDL (European Computer Driving Licence) ist ein international anerkanntes Zertifikat, das praktische Fertigkeiten in den gebräuchlichsten Computeranwendungen bescheinigt. Die Mittelschule Fieberbrunn bietet seit vielen Jahren die Durchführung der ECDL-Prüfung an. Vor kurzem wurde die Schule durch die OCG auch für die Zukunft wieder als ECDL Test Center zertifiziert. Eine sehr wichtige Auszeichnung, da dadurch die Prüfungen vor Ort durchgeführt werden können. Die beiden Lehrerinnen Sylvia Lohninger-Habicher und Rosemarie Hoffheinz sind die für die Organisation und Vermittlung dieser hochwertigen Zusatzqualifikation zuständig.

Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich ab der 2. Klasse für den ECDL-Unterricht anmelden und werden dann im Rahmen des Informatik-Unterrichts bestmöglich auf die Prüfungen vorbereitet. Der Erfolg spricht für sich. Nach drei Jahren intensiver Begleitung und diversen Prüfungen können am Ende der 4. Klasse teilnehmende Schülerinnen und Schüler stolz ihre Zertifikate in ihren Händen halten.

Ereignisreicher Herbst in der Mittelschule

Trotz der besonderen Umstände aufgrund der Corona-Situation konnten an der MS Fieberbrunn wieder zahlreiche Aktivitäten stattfinden, die neben dem Unterricht einer Weiterbildung und Weiterentwicklung der Schülerinnen und Schüler dienen – und zudem Spaß machten.

(Berichte von Claudia Kofler, Monika Kirchner, Stefan Hasenauer und Reinhard Strobl)

Mittelschule zu Gast in der Alpenschule 

Schülerinnen und Schüler der Klasse 3C der Mittelschule Fieberbrunn verbrachten eine Natur- und Erlebniswoche in der Alpenschule Westendorf. Bei einem bundesweiten Wettbewerb gewannen sie den Hauptpreis und somit den Aufenthalt mit einem selbst gestalteten Klimabuch, in dem sie Tipps und Ratschläge für eine saubere Umwelt sowie ein besseres Klima auf der Erde geben. 

Mitte Oktober war es soweit und die Klasse fuhr in Begleitung von zwei Lehrpersonen auf die teilweise jahrhundertalten Bergbauernhöfe, in denen sie untergebracht waren. In einer Milchwerkstatt konnten sie hautnah die Herstellung von frischem Joghurt und herzhaftem Käse miterleben. Nach einer Kräuterwanderung in der Umgebung der Alpenschule wurden die gesammelten Wiesenpflanzen zu Kräutersalz und einem Aufstrich verarbeitet. 
Die Jugendlichen beeindruckte sehr, wie aus dem, was die Natur bietet, gesunde und auch schmackhafte Ernährung produziert werden kann.
Bei einer Bergtour auf die Hohe Salve wurde die Aussicht über das gesamte Brixental genossen und das anschließende abendliche Lagerfeuer, bei dem verschiedene Gemüsesorten und Würstel gegrillt wurden, war das Highlight des Tages.

Vollen Einsatz zeigten die Kinder auch bei einer Alpenschulrallye, bei der sie unter anderem ihr Können im Seilziehen, Gummistiefelweitwurf sowie im Sackhüpfen und im Staffellauf unter Beweis stellen mussten. Ebenso wurde den Kindern ermöglicht, frühmorgens bei der Stallarbeit mitzuhelfen und dort interessante Erfahrungen im Umgang mit Tieren zu sammeln.
Die Mädel und Buben durften das Leben der Bauern in früherer Zeit kennen lernen. Ihnen wurden neben historischen Geräten auch original erhaltene Wohnbereiche gezeigt, die das Arbeitsleben der Landwirte vor über hundert Jahren wiedergaben. Alles in allem war die Alpenschulwoche sowohl eine spannende als auch lehrreiche Erfahrung, die den Schülerinnen und Schülern sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Werkstücke aus Beton

Der praktische Werkunterricht an der Mittelschule Fieberbrunn setzt sich im Laufe eines Schuljahres mit verschiedenen Werkstoffen auseinander. Neben den Arbeiten mit den klassischen Materialien Holz und Metall werden auch Ton- oder Keramikarbeiten angeboten.
Im Herbst lernte die 3C der MS Fieberbrunn die Technik des Betongießens kennen. Dabei schnitten die Kinder aus Styropor Motive aus, welche sie danach als Gussformen verwendeten. Nach dem Anrühren des Baustoffes wurde dieser in die Formen gegossen und die SchülerInnen ließen den Beton eine Woche lang aushärten. Vom Styropor gelöst wurden die Betonherzen und -sterne abgeschliffen und mit einer Lackfarbe überzogen sowie anschließend mit einem Marker und Glitzerstaub verziert. Die Werkstücke sind sowohl für drinnen als auch draußen geeignet und stellen eine nette Idee für eine Dekoration aller Art dar.

Orientierungstage der vierten Klassen

In einer Schulklasse spielt sich viel ab: Es wird gelernt, geliebt, gelacht, gestritten und gelebt. Unsere Jugendlichen verbringen viel Zeit in diesem Umfeld und in dieser Gemeinschaft. Aus diesem Grund gab es für die Schülerinnen und Schüler der MS Fieberbrunn im Oktober die Möglichkeit, sich mit den Fragen des Lebens und des Miteinanders, außerhalb des Schulalltags zu beschäftigen, die Gemeinschaft zu stärken und aktuelle Probleme anzusprechen.

Bei Kooperationsspielen wurde die Zusammenarbeit ganz großgeschrieben. Die Spiele zeigten den Jugendlichen, wie wichtig es ist, im Team zu arbeiten, getreu dem Motto: Nur gemeinsam sind wir stark! Diese Fähigkeit nützt den Kindern ein Leben lang. Team-, Sozial- und Kommunikationsfähigkeit sind Kompetenzen, die eine entscheidende Rolle im Leben spielen. Aber auch andere Themen wie Zukunft, Partnerschaft, Ängste und Konflikte in der Klasse, mit Lehrern und Eltern konnten hier zur Sprache kommen.
Dank an die OT-Leiterinnen und -Leitern für die sehr anregende und positiv bestimmte Zeit, den Schülerinnen und Schülern für ihre Mitarbeit und der Gemeinde St. Ulrich am Pillersee für die Nutzung der Räumlichkeiten.

Berufspraktische Tage

Auch heuer fanden wieder (vom 21. bis 23. Oktober 2020) die „Berufspraktischen Tage“ in den vierten Klassen im Rahmen der Berufsorientierung statt. Die Schnuppertage in den Betrieben ermöglichen den Kindern, den Berufsalltag durch Beobachten, Fragen und Ausprobieren näher kennenzulernen. Neben den berufsüblichen Fähigkeiten spielten hier auch Eigenschaften wie pünktliches Erscheinen, Verlässlichkeit und höfliches Auftreten eine wichtige Rolle.

Im Rahmen des Unterrichtsgegenstandes „Berufsorientierung“ wurden die Jugendlichen auf die Praxistage vorbereitet. Anhand eines „Tagebuches“, das die Kinder vor den Schnuppertagen erhielten, sollten alle ausgeübten Tätigkeiten, Eindrücke und Erlebnisse festgehalten werden. Während dieser drei Tage wurden sie von den Klassenvorständen und der BO-Lehrerin besucht. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten fleißig bei den Betrieben mit und entdeckten ihre Stärken und Begabungen. Sie waren sichtlich begeistert, in eine andere Rolle zu schlüpfen. Die Rückmeldungen der Betriebe waren ebenfalls sehr positiv und die Schule ist froh und stolz, dass die Schülerinnen und Schüler durchwegs positive Eindrücke hinterließen.

Ob die Jugendlichen nun eine weiterführende Schule oder eine Lehre anstreben, ist ihnen selbst überlassen. Fest steht aber, dass die Jugendlichen durch die „Berufspraktischen Tage“ auf jeden Fall Erkenntnisse gewinnen konnten, die für ihr weiteres Berufsleben von Bedeutung sein werden.

 

In diesem Sinne möchte sich die Mittelschule Fieberbrunn nochmals bei den zahlreichen Unternehmen bedanken, die sich auch heuer, trotz der derzeitigen Situation, bereit erklärt haben, den Schülerinnen und Schülern die Schnuppertage zu ermöglichen.

Neuer Sozialpädagoge an der MS Fieberbrunn

Seit September 2020 ist Alexander Houtman BEd an der MS Fieberbrunn als Schulsozialpädagoge tätig. Er unterstützt Astrid Müller, die bereits seit einigen Jahren als Sozialpädagogin für Schülerinnen und Schüler, Eltern und die Lehrpersonen mit Rat und Tat zur Stelle ist, wenn es kleine oder große Probleme gibt. Vor allem das „Soziale Lernen“ ist ein wichtiger Bestandteil des Schulalltags.

Alexander, wohnhaft in St. Ulrich und Vater von zwei Kindern, bringt viele Jahre Erfahrung als Lehrer und Leiter in der Offenen Jugendarbeit, sowohl im In- als auch im Ausland, mit. Auf die Frage, was ihn veranlasst hat, die Stelle als Schulsozialpädagoge in Fieberbrunn anzunehmen, antwortet Alexander:  "Ich habe Freude am Umgang mit Jugendlichen und für mich ist es wichtig, ihre Fähigkeiten zu fördern, damit sie sich sozial optimal entwickeln können. Gerade jetzt möchte ich, dass die Jugendlichen stärker werden durch die Erfahrungen, die sie momentan machen, und nicht schwächer." 

Biologie-Unterricht am Pillersee

Am Freitag der ersten Schulwoche fand an der Mittelschule Fieberbrunn ein Wandertag statt. Jede der 11 Klassen startete am Morgen zu einem anderen Ziel in der Umgebung.

Die Klasse 3B begann den Tag mit Klassenvorstand Simone Schneider und Kollege Sigi Aigner im Zentrum von Nuarach. Am Pillersee entlang ging es zum Bienenlehrpfad, wo Helene Wörter den Jugendlichen Interessantes über die nützlichen Insekten erzählte. Aufmerksam hörten alle zu und erfuhren viel über die Bienenwesen, den Honig und die Arbeit der Imker. Anschließend wurde ein Film gezeigt und zum Abschluss gab es Honigbrote zum Sattessen. Vielen Dank an Frau Wörter für diese tolle "Lehrstunde"!

Die 18 Buben und Mädel wanderten gemütlich zurück, natürlich nicht ohne eine kleine "Eis-Pause" am "Seestüberl". Ein erlebnisreicher Vormittag, der im Nebel begann und mit Sonnenschein endete!

Das Schuljahr 2020/2021 ist gestartet

Der erste Schultag mit Hygienemaßnahmen ist gut überstanden! Alle waren gesund und motiviert - und so langsam werden auch die Regale in den Klassenräumen wieder gefüllt und die Pinnwände dekoriert. 

Start ins neue Schuljahr an der Mittelschule Fieberbrunn gelungen!


Mittelschule Fieberbrunn sagt „Servus“

Während die einen nun in ein neues, spannendes Schuljahr unter besonderen Umständen mit Hygienemaßnahmen starten, genießen die anderen den wohlverdienten (Un)Ruhestand. Gleich vier Kolleginnen und Kollegen wurden Anfang Juli feierlich verabschiedet: Heidi und Walter Spreng verließen die Polytechnische Schule, Barbara Trixl und Ursula Valenta gingen an der Mittelschule in Pension.

Heidi Spreng war – so wie auch Barbara Trixl – immer in Fieberbrunn tätig. Die erste Anstellung als Lehrerinnen blieb es vierzig Jahre lang. Während Heidi (fast) alle Fächer an der Poly unterrichtete, war Barbara (meist) für Deutsch und Musik zuständig. „Für mich war es kein Beruf, es war Berufung“, blickt die Fieberbrunnerin auf ihre Laufbahn zurück. Vier Direktoren erlebte Heidi, die schon immer Lehrerin werden wollte, darunter auch in den letzten Jahren den eigenen Ehemann. Walter kam aus Kitzbühel und war zuerst sieben Jahre an einer Hauptschule tätig, bevor er in die Poly wechselte. Man muss sich keine Sorgen machen, dass ihnen fad wird. Der Kulturverein Hochfilzen und viele sportliche Interessen halten die beiden sicher fit und auch das Enkelkind sieht Oma und Opa jetzt noch öfter.

Barbara und Uschi drückten schon zusammen die Schulbank und trafen sich dann auf der anderen Seite des Lehrerpults wieder. Die beiden Kolleginnen konnten in den vergangenen Jahren oft Kinder begrüßen, deren Eltern bereits ihre Schülerinnen und Schüler waren. Uschi unterrichtete hauptsächlich Mathematik und Geschichte, zusammen leiteten die beiden beliebten Lehrerinnen unter anderem auch eine Integrationsklasse. 

Es war eine wunderschöne Abschiedsfeier im Restaurant „Alte Post“, gespickt mit Anekdoten aus vier Jahrzehnten im Schuldienst. Auch alte Fotos und Videos wurden gezeigt, persönliche Geschenke des Kollegiums wurden überreicht und so manche Kollegin (und auch Kollege) hatte eine Träne im Auge. Direktor Reinhard Strobl bedankte sich bei den vier scheidenden Lehrpersonen für die geleistete Arbeit und wünschte gemeinsam mit seinem Team alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.

Schulbeginn in der Mittelschule Fieberbrunn: Montag, 14.09.2020 um 07:25 Uhr!

Für weitere Informationen (zum Beispiel die Liste der benötigten Schulsachen für das neue Schuljahr) lohnt sich ein Blick auf die Homepage der Schule! Wir wünschen allen einen tollen Start ins Schuljahr 2020/2021!

Mittelschule Fieberbrunn

In der Neuen Mittelschule Fieberbrunn gab es am 10.07. endlich Zeugnisse. Nachdem am Tag zuvor die erste Gruppe der jeweiligen Klasse in die Ferien starten konnte, erhielten nun auch die anderen Kinder ihre Noten. Ein besonderes Schuljahr ging zu Ende.... und der größte Wunsch der Schülerinnen und Schüler ist es, im September wieder gemeinsam ohne Hygienebestimmungen in das neue Schuljahr zu starten.

Volksschule St. Ulrich a.P. 

Auch in der Volksschule wurden im Juli die Zeugnisse verteilt. Dieses "Corona-Schuljahr" werden Kinder, Eltern und Lehrer wohl nie vergessen und gemeinsam hoffen alle, dass "Homeschooling" nicht noch einmal auf dem Stundenplan steht.

Kindergarten und Spatzennest

Infos folgen