Berichte aus der Gemeinde FIEBERBRUNN

Theater im April und Mai

Die Heimatbühne Fieberbrunn startet am 19. April in die neue Spielsaison. "Auf gute Nachbarschaft!" heißt das Stück, das bestimmt wieder für viele Lacher sorgen wird. Kartenreservierungen sind unter Tel. 0650/9811673 täglich von 18 bis 20 Uhr möglich! Wir wünschen den Akteuren auf der Bühne und dem Publikum im Festsaal Fieberbrunn bei den acht Aufführungen viel Vergnügen!

Frühlingskonzert der Knappenmusik 

Wie jedes Jahr freuten sich viele Musikfreunde auch gestern (22.03.2024) auf das Konzert der Knappenmusik, das heuer unter dem Motto „Frühlingsklänge“ stand. Passend dazu hatte „Blatt & Stil“ die Blumendekoration gesponsert und Kapellmeister Michael Roner zeigte mit der Auswahl der Stücke erneut das breite Spektrum seiner Musikantinnen und Musikanten.

Nach der Begrüßung durch Obmann Martin Waltl übernahm Diana Foidl das Mikrofon und moderierte den Abend sehr sympathisch und lieferte gekonnt Informationen zu den jeweiligen Musikstücken. Darunter der Walzer „Geschichten aus dem Wienerwald“ mit Solistin Petra Astner an der Zither und Opernklänge mit der überzeugenden Stimme von Sopranistin Marija Blažek Roner. Nach den Ehrungen konnten sich die zahlreichen Besucherinnen und Besucher in der Pause stärken - den Ausschank hatte die Knappenmusik erneut in die bewährten Hände der Fieberbrunner Landjugend gelegt. Anschließend moderne Klänge, unter anderem mit dem Titel „Jump“ und Paul Wieser an der E-Gitarre sowie einer Polka zum Abschluss des unterhaltsamen Abends. Es war für jeden Geschmack etwas dabei und das Beste: Das Konzert wird am Samstag, den 23.03.2024 ab 20 Uhr noch einmal im Festsaal Fieberbrunn begeistern!

Prominenter Polit-Besuch in Fieberbrunn 

Das Wetter lud gestern (01.02.2024) nicht zu einem Spaziergang auf dem Areal Tragstätt ein, aber Vizekanzler Werner Kogler kam wie versprochen nach Tirol, um sich gemeinsam mit dem Tiroler Klubobmann der Grünen, Gebi Mair, ein eigenes Bild von den Hotelplänen oberhalb von Fieberbrunn zu machen.

Vizebürgermeister Hannes Fleckl begrüßte den Gast sowie die Presse und informierte über das umstrittene Bauprojekt. 

Bei diesem Lokalaugenschein forderten die Grünen erneut konsequenten Bodenschutz ein. Ein Thema, das Werner Kogler sehr am Herzen liegt und so freuten sich die Fieberbrunner Grünen über die besondere Unterstützung im Kampf für den Erhalt des Naherholungsgebiets Tragstätt. Man will wertvolle Böden - wie jenen in Tragstätt - durch eine österreichweit gültige Bodenschutzstrategie schützen, ist Österreich doch negativer Europameister in der Versiegelung von Flächen. Täglich werden im Schnitt in Österreich elf Hektar wertvoller Boden verbaut – das entspricht rund 16 Fußballfeldern. 


Beim Besuch des Vizekanzlers betonte Hannes Fleckl, der auf dem Tiroler Listenplatz 6 für die Nationalratswahl kandidiert, noch einmal die Gründe für sein Engagement gegen den Bau des touristischen Großprojekts: 

„Beim Megahotelprojekt Tragstätt kommt alles zusammen, was in Tirol schiefläuft: eine unnötige weitere Bettenburg entsteht am Ortsrand, eine saftige Wiese wird verbaut und ein Naherholungsgebiet wird beeinträchtigt. Dazu viel mehr Durchzugsverkehr, weil es fern der touristischen Infrastruktur angesiedelt ist und ein dubioser Investor kommt noch obendrauf. Dagegen werden wir weiter mobilisieren.“ 
Er verwies auf den Umstand, dass für jeden Besuch der Feriengäste im Zentrum oder für den Weg zum Lift das Auto benutzt werden müsse, da die Unterkunft mehrere Kilometer weit abgelegen sei. 

Vizekanzler Werner Kogler pflichte ihm bei und mahnte, dass Bodenschutz immer auch Hochwasserschutz, Artenschutz und letztlich auch Menschenschutz sei. 

„Hier im schönen Tirol soll jetzt also die x-te Bettenburg gebaut werden. Wo die Menschen jetzt noch langlaufen und der Boden für Landwirtschaft genutzt wird, heißt es bald: Beton, Beton, Beton und eine weitere Bettenburg von einem bulgarischen Investor. Hier in Fieberbrunn sieht man klar: Die Hotelkomplexe werden nicht knapp. Der Boden wird knapp.“ 
Das alte Denken und die Blockadehaltung der Länder müsse aufhören. Es gehe um den Boden, auf dem unser Gemüse wächst. 

Auch Landessprecher Gebi Mair forderte die ÖVP-geführten Länder und Gemeinden auf, ihre Blockadehaltung aufgeben, denn Bodenschutz habe für seine Partei höchste Priorität.

Unser Tipp!

Auch diese Veranstaltungsreihe können wir nur empfehlen - also jetzt schon in den Kalender eintragen!

„Fesch`n`Night“in Fieberbrunn gut besucht 

Wenn das kein Glückstag ist… Heute (Freitag, den 13. Oktober 2023) war Premiere für die „Fesch`n`Night“ in Fieberbrunn.

Glück hatten die Initiatorinnen Iris Waltl (Holzschuhmanufaktur Waltl), Magdalena Trixl (Trixl Heimtextilien) und Christina Brunner (Dödlinger Touristik) mit dem Wetter, denn es blieb bei sehr angenehmen Temperaturen trocken. 

Glücksgefühle kamen auch bei den vielen vor allem weiblichen Besucherinnen in Rosenegg auf, die auf eine große Auswahl an Vintage-Artikeln trafen. Heimische Firmen und Privatpersonen hatten in den vergangenen Tagen ihre Kleidung, Schuhe und modischen Accessoires ausgepreist und abgegeben, um sie ab 17:00 Uhr auf dem Flohmarkt der etwas anderen Art anzubieten. Mit dabei auch ein umgebauter Linienbus voll mit Blusen, Mänteln, Hemden, Röcken und Hosen. Auf der anderen Straßenseite wartete eine Bar auf Gäste und um 19:00 Uhr eine Modenschau auf dem Catwalk unter freiem Himmel. 

Das Glück vollkommen machte die Idee, zehn Prozent der Erlöse für einen sozialen Zweck zu spenden.  

Teilgenommen haben an der vom Regionalmarketing PillerseeTal organisierten Veranstaltung die Firmen Optiker Kreining, S4 Snowsport, Intersport Günther, Kaufhaus Reiter, Holzschuhmanufaktur Waltl,  Sport Widmann, Trixl Heimtextilien und Schuhmode Fuschlberger.

Keine Punkte in der "Lehmgrube" 

Spielbericht 1: In Fieberbrunn traf die 1b-Mannschaft auf den Tabellenersten

Spielbericht 2: Kampfmannschaft spielte gegen SV Schlitters-Bruck-Strass 

Wie bereits am Samstag in Hochfilzen leitete der erfahrene Schiedsrichter Josef Hölzl auch die Partie des SK AVZ Pillerseetal 1b am Sonntag (24.09.2023) gegen den FK Jenbach 1b. Und wieder reiste ein Tabellenführer an und wollte das Punktekonto im Pillerseetal ausbauen. Trainer Michael Fröhwein ging entspannt ins Spiel, während der Coach der Gäste, Wolfgang Schäfer, bereits vor dem Match angespannt war und während der Partie immer wieder seine Spieler anschrie. Er war nicht zufrieden mit der Leistung seiner Jungs und tatsächlich zeigte sich auf dem Platz – der übrigens in schlechtem Zustand war – kaum ein Unterschied.

Nervenstark ging die Heimmannschaft bereits in der 5. Spielminute durch Markus Trixl mit 1:0 in Führung. Ein Doppelpack des Jenbachers Janko Grubovic allerdings führte in der 13. beziehungsweise 32. Spielminute zur 1:2 Führung. Die Spieler der Gastgeber fanden kein Mittel gegen den Gegner, der zwar nicht spielerisch überlegen war, aber Konter der Pillerseetaler immer wieder früh verhindern konnte. So blieb es auch nach 90 Spielminuten beim Endstand von 1 zu 2 und bei der Tabellenführung der Gäste aus Jenbach. Die 1b-Mannschaft des SK Pillerseetal wartet nun auf Platz 7 auf Punkte in den kommenden Spielen – möglichst bereits im Derby am kommenden Sonntag in Waidring. 

Leider kein Happy-End für die Kampfmannschaft des SK Pillerseetal

Kaum waren 60 Sekunden vergangen, gingen die Gäste des SV Schlitters-Bruck-Strass durch Daniel Windisch mit 0 zu 1 in Führung. Ein herber Dämpfer für die Heimmannschaft unter Trainer Christian Bendler, die gegen die großen und muskulösen Spieler der Gäste auch in der Folge Schwierigkeiten hatten. In Minute 26 dann gab Schiedsrichter David Astl einen Elfmeter gegen die Pillerseetaler, den Goalie Lukas Endstrasser nicht halten konnte. Neuer Spielstand daher 0:2.! 

Doch die Gastgeber kämpften weiter tapfer gegen die Übermacht des Tabellenzweiten an und so gelang Lukas Obholzer der Anschlusstreffer zum 1:2 in der 31. Minute. Besonders auffällig der Einsatz von Josef Millinger, der in der Abwehr immer wieder Vorstöße des Gegners – meist mit dem Kopf – verhindern konnte. Auch das Mittelfeld zeigte gute Leistungen, doch im Sturm gelang kein Zusammenspiel, das für gefährliche Torraumszenen hätte sorgen können. Es fehlten die präzisen Pässe nach vorne beziehungsweise die Schnelligkeit gegen die robust auftretende Gastmannschaft. Hatte man in den vergangenen Jahren die letzten vier Partien gegen den SV Schlitters-Bruck-Strass noch gewonnen, lag ein Sieg an diesem Sonntag in der 7. Runde der Gebietsliga Ost in weiter Ferne. Die Zillertaler dominierten das Spiel und auch die Pause konnte die mangelnde Abstimmung der Gastgeber nicht verbessern. Nicht nur das Publikum, auch der Rasen im Stadion Lehmgrube litt merklich unter dem harten Spiel. In der 70. Minute war es wieder der Schütze des ersten Tors, der seinen Schuss im Kasten der Pillerseetaler zum 1:3 unterbringen konnte. 

Stets war der Kampfwille spürbar, aber es fehlte bei vielen Spielern leider die Übersicht und die technische Raffinesse. So blieb es beim Sieg der Gäste und beim vorletzten Tabellenplatz und vier Punkten. Am kommenden Sonntag trifft man auswärts auf Schwaz II und kann hoffentlich drei Punkte mitnehmen.

Pressemitteilung (Fieberbrunn, 25.09.2023)

Grüne Fieberbrunn mit Petition „STOPP dem Luxushotel am Tragstätt Areal in Fieberbrunn!“

Fleckl, Neßler und Mair für nachhaltigen und finanziell vernünftigen Tourismus

Die Grünen Fieberbrunn haben am Freitag zu einem Pressegespräch geladen. Grund dafür sind die Pläne, ein Luxushotel am Naherholungsgebiet Tragstättareal zu bauen. „Wir fordern die Erhaltung des Tragstättareals und setzen daher jetzt auch mit der Petition „STOPP dem Luxushotel am Tragstätt Areal in Fieberbrunn!“ ein wichtiges Zeichen“, sagt der Vizebürgermeister der Grünen Fieberbrunn Hannes Fleckl. An diese Forderung schließen sich auch die Grüne Nationalratsabgeordnete und Tourismussprecherin Barbara Neßler sowie der Klubobmann und Landessprecher der Tiroler Grünen Gebi Mair an. „Die Bevölkerung in Fieberbrunn hat den touristischen Wachstumswahn lange genug mitgetragen und nun wird völlig zu Recht ein Ausbaustopp im Naherholungsgebiet Tragstätt gefordert und sie haben dabei unsere volle Unterstützung“, sind sich Neßler und Mair einig.   
 
Geplant ist, dass auf dem 3,8 Hektar großen Grünland ein 27 Meter hohes Haupthaus mit immensem Wellnessbereich, ein Personalwohnhaus mit 61 Wohnungen und zusätzlich ein Chaletdorf mit mehrgeschossigen, fast 10 Meter hohen Häusern entstehen soll. „Eines der Hauptprobleme sehe ich darin, dass auf einem Areal, das nahe eines geschützten Moorgebietes liegt, ein Megaprojekt weitab der touristischen Infrastruktur umgesetzt werden soll. Der Fußweg von der nächstgelegenen Bushaltestelle würde 25 Minuten betragen und mit einer Fahrstrecke von 4,5 km durch die Ortsteile Rosenegg und Dorf bis zum Einstieg in den Skigroßraum Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn, wird die immense Verkehrsbelastung noch weiter steigen. Darum ist ein derart großes Hotelprojekt am Tragstättareal abzulehnen“, spricht sich Hannes Fleckl klar dagegen aus. Neßler ergänzt: „Durch Großprojekte wie in Fieberbrunn entwickelt sich der Tourismus immer mehr zu einem Gegenpol zur Natur und zur einheimischen Bevölkerung und das wird von einem Großteil der Menschen einfach nicht mehr goutiert.“

Speziell im Winter muss mit einer sehr großen zusätzlichen Verkehrsbelastung für die Anrainer:innen gerechnet werden. Gebi Mair gibt außerdem zu Bedenken: „Aus Erfahrung wissen wir, dass bei konzerngeführten Megahotelbauten ein Großteil der Arbeitskräfte nicht in der Region beheimatet ist und die Wertschöpfung nur zu einem geringen Teil hier bleibt. Für die lokal ansässige Bevölkerung und die umliegende Natur bleiben nur negative Auswirkungen."
 
Abschließend richten Fleckl, Neßler und Mair gemeinsam einen Appel an die Bevölkerung in Fieberbrunn: „Wir sehen, dass hier versucht wird, ein Projekt umzusetzen, das weder einem nachhaltigen noch finanziell tragbaren Konzept von Tourismus entspricht. Die allerletzte Frist, die das Projekt noch stoppen könnte verstreicht am 31.12.2023. Wenn die Tragstätt GmbH bis dorthin die Gesamtfinanzierungsbestätigung für das Projekt nicht vorlegen kann, lebt die Hoffnung wieder auf! Um hier Druck aufbauen zu können, haben wir eine Petition ins Leben gerufen. Helft mit, das Projekt zu stoppen und unterstützt mit eurer Unterschrift nachhaltigen und finanziell vernünftigen Tourismus!“

HINWEIS: Die Petition ist unter openpetition.eu/tragstaett zu finden.
(Bildnachweis: 
 MARRIOT HOTEL, FIEBERBRUNN - convex)

Schaffest in Fieberbrunn 

Herbstanfang (24.09.2023) ist gleich Schaffest in Fieberbrunn! Hier treffen sich Landwirte, Nachbarn und Gäste, um Schafe zu sehen und – schmackhaft zubereitet zu Lammbeuschel oder Lammbraten – zu verspeisen. 

Auch für Süßes und ausreichend Getränke war gesorgt und für musikalische Unterhaltung sorgten heuer „de Buachan“. Wie immer lockten die vielen Preise einer Tombola. Hauptpreis war passenderweise ein Lamm – da hätten sich sicher vor allem Kinder über einen neuen Spielkameraden gefreut. Ein traditionelles Fest in Rosenegg, auf dem sich jedes Jahr Ende September anscheinend nicht nur Zweibeiner wohlfühlen.

„Musikanten spuit's auf!“ 

So lautete gestern Abend das Motto im Fieberbrunner Ortszentrum. Ab 19:30 Uhr sorgten Musikgruppen der Knappenmusikkapelle Fieberbrunn für gute Stimmung bei den vielen Besucherinnen und Besuchern. 

Es spielten die „Wildseeloder Blos“, die „Erbkogler“ und die „Pramauer Musikanten“. Für die Verpflegung war das Team vom „Castello“ zuständig und die warmen Temperaturen an diesem Sommerabend gab es gratis dazu. Ein Highlight war sicherlich das beeindruckende Fahnenschwingen der Jungbauernschaft/Landjugend Fieberbrunn. DANKE an alle Mitwirkenden für diese gelungene Veranstaltung!

Aubad sucht Gastronom

Was wäre ein Schwimmbad- oder Saunabesuch ohne Kaffee, Bier, Eis oder Pommes? Denkbar, aber erst mit Restaurant ist das Hallenbad wirklich komplett. Hoffentlich findet sich jemand...

UPDATE!

Soeben (05.08.2023, 15:40 Uhr) ist der letzte Läufer als 52. des KAT100 in Fieberbrunn angekommen. Er brauchte 45:31:20,5 Stunden für die rund 160 Kilometer lange Strecke und damit rund 20 Stunden mehr als der Sieger. Bei den Frauen kamen von neun Starterinnen über diese Distanz diese fünf ins Ziel:
1. Fellhofer, Esther (Jg. 1989), AUT, Zeit: 25:48:32,0  
2. Natsume, Yasuko (Jg. 1984), JPN, Zeit: 31:11:43,5  
3. Horatschek, Romana (Jg. 1989), AUT, Zeit: 39:33:55,6  
4. Mastropietro, Sandra (Jg. 1988), GER, Zeit: 42:11:37,8  
5. Schumacher, Gabriele (Jg. 1971), GER, Zeit: 42:56:24,9
Wir gratulieren den Läuferinnen und Läufern zu ihren Leistungen und den Organisatoren zu der gelungenen Veranstaltung! 

160 Kilometer, über 9000 Höhenmeter, weniger als 22 Stunden 

Bereits zum vierten Mal fand im Pillerseetal der KAT100 statt, doch erstmals gehört der Lauf heuer zur UTMB World Series. Daher wohl auch die Rekordanmeldungen von über 1200 Sportlerinnen und Sportlern aus rund 50 Nationen.

An den drei Veranstaltungstagen werden unterschiedliche Distanzen gelaufen: Der „100 Miles Trail“, der aufgrund der Witterungsbedingungen von 170,7 Kilometern auf 161,4 Kilometer verkürzt wurde, der „Endurance Trail“ (92 km), ein „Marathon Trail“ (48,2 km), der „Speed Trail“ (24,2 km) und ein „Easy Trail“ in der Länge von acht Kilometern.

An den drei Veranstaltungstagen werden unterschiedliche Distanzen gelaufen: Der „100 Miles Trail“, der aufgrund der Witterungsbedingungen von 170,7 Kilometern auf 161,4 Kilometer verkürzt wurde, der „Endurance Trail“ (92 km), ein „Marathon Trail“ (48,2 km), der „Speed Trail“ (24,2 km) und ein „Easy Trail“ in der Länge von acht Kilometern. 

Insgesamt werden bei der längsten und schwersten Strecke 9040 Höhenmeter bewältigt. Für den Nachwuchs gibt es verschiedene „Kids Trails“ und natürlich erhält Jede und Jeder eine Medaille.

Am Donnerstag (03.08.2023) fiel der Startschuss zum KAT100. Hunderte waren ins Fieberbrunner Zentrum gekommen, wo ihnen von Moderator Markus Ehrensperger und lauter Musik kräftig eingeheizt wurde.

Punkt 18 Uhr war es dann soweit und unter ohrenbetäubendem Lärm einer Trommlergruppe und dem Applaus der Zuschauerinnen und Zuschauer stürmten die Läuferinnen und Läufer auf die Strecke.

Labstationen, an denen man Proviant aufnehmen konnte und den Getränkevorrat auffüllen konnte, waren in den einzelnen Stationen eingerichtet. Es ging zuerst zum Wildseeloderhaus, dann über Hochfilzen und St. Ulrich am Pillersee nach Waidring. Von dort aus über die Kalkalmen nach St. Johann in Tirol. Es folgte das Kitzbüheler Horn, Kitzbühel, Pengelstein und Jochberg, bevor es dann über die Jochberger Wildalm nach Oberaurach und wieder zum Wildseeloderhaus ging. 

Die Zielankunft war für den späten Freitagnachmittag geplant, doch Sieger Christian Stern aus dem Stubaital war auch für die NUARACHER NACHRICHTEN zu schnell. In nur 21 Stunden und 25 Minuten bewältigte er die Strecke und erreichte um 15:25 Uhr das Ziel, wo er begeistert gefeiert wurde.

Trotz Nieselregens waren wieder viele Zuschauerinnen und Zuschauer gekommen, die dann auch die Ankunft des Zweitplatzierten Andris Ronimois aus Lettland und den Dritten, den Österreicher Mario Weiß, bejubelten. Auf dem pinkfarbenen Teppich gaben die Extremsportler Interviews und konnten auch ihre Familien erschöpft, aber glücklich in die Arme schließen.

Aubad (vorerst) gerettet!

Der Fieberbrunner Gemeinderat hat in seiner heutigen Sitzung (12.07.2023) mit 10 zu 7 Stimmen beschlossen, das Aubad am 01.10.23 bis zum 01.04.2024 für die Wintersaison zu öffnen und dringend notwendige Sanierungsarbeiten ausführen zu lassen. Sehr zur Freude der über 60 anwesenden Bürgerinnen und Bürger! Ein Bericht über den Verlauf der Diskussion folgt!

Es wurde wieder gebummelt...

Die Bummelnacht 2023 zog auch heute (11.07.2023) wieder viele Besucherinnen und Besucher an. Während die Kleinen kletterten und spielten, entspannten die Großen bei Live-Musik und einem kalten Getränk.

Man traf auf neue und bekannte Gesichter, ratschte mit Freunden, lauschte den Songs von Joe Carpenter oder Tobias Waltl, gönnte sich einen Imbiss und sah den Kindern bei ihren Aktivitäten zu - denn auch bei den heißen Temperaturen war deren Bewegungsdrang ungebrochen. Ein toller Abend im Fieberbrunner Zentrum!

Abschied nach 36 Jahren

Mehr als drei Jahrzehnte kochte Barbara Treffer in der Mittelschule Fieberbrunn nicht nur für die Kinder, sie hatte auch immer ein offenes Ohr für kleine Probleme oder Sorgen ihrer „Gäste“. Eine schlechte Note, Liebeskummer oder Stress mit den Eltern – bei Barbara bekam man nicht nur Suppe oder Schnitzel, sondern auch Rat und Trost. Sie war bis heute die gute Seele der Schule und wurde am Vormittag entsprechend in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Alle Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrerkollegium applaudierten und dankten mit Blumen, guten Wünschen und einer „Schatztruhe“ mit selbstverfassten Texten, persönlichen Worten und kleinen Zeichnungen für die jahrelange gute Verpflegung. Auch die www.nuaracher-nachrichten.at wünschen alles erdenklich Gute für die Zukunft!

Großes Interesse an Dorfkernentwicklung in Fieberbrunn 

Seit vergangenen Juli wird intensiv an der Entwicklung des Ortskerns gearbeitet. Reges Interesse herrschte an der „Ideen-Box“, bei der alle Fieberbrunnerinnen und Fieberbrunner ihre Gedanken dazu einbringen konnten. Die Ergebnisse sowie die weiteren Schritte wurden am 12. April in einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert und diskutiert.

Das Dorfzentrum Fieberbrunn soll als attraktive Begegnungs-, Aufenthalts- und Einkaufsmöglichkeit für die nächsten Generationen erhalten beziehungsweise entwickelt werden, wobei das Thema Nachhaltigkeit in allen Bereichen eine tragende Rolle spielt. Mit einer Gemeindeklausur im vergangenen Juli wurde der Grundstein für das Projekt zur Dorfkernentwicklung in Fieberbrunn gelegt. Eine Steuerungsgruppe, bestehend aus Gemeinde-, Bürger- und Regionsmarketing-Vertreterinnen und -vertretern, koordiniert durch die erfahrene Prozessbegleiterin Mag. Ruth Buchauer, hat einen Fahrplan erstellt und die grundlegenden Ziele definiert.  Basierend auf den Ergebnissen der Steuerungsgruppe folgten zu Beginn dieses Jahres direkte Gespräche des Bürgermeisters und Ruth Buchauer mit den involvierten Anrainerinnen und Anrainern.
 
Alle Fieberbrunnerinnen und Fieberbrunner sind gefragt
Beim „Dorf-Hoangascht“ im Februar, zu dem zunächst die Anwohnerinnen und Anwohner geladen waren, wurde das Thema erstmals auch öffentlich präsentiert und diskutiert. Gleichzeitig wurden alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, ihre Ideen, Anregungen oder auch Kritik in den Ideen-Boxen oder Online abzugeben. Mit Spannung erwartet wurde deshalb auch die erste öffentliche Veranstaltung am 12. April, bei der die Ergebnisse in einem offenen Austausch diskutiert wurden. Rund 70 Fieberbrunnerinnen und Fieberbrunner waren dazu in den Festsaal gekommen. An den 10 Workshop-Tischen fanden rege und interessante Gesprächsrunden zu den präsentierten Ideen und zusätzlichen Anregungen statt. In der finalen Arbeitsrunde wurde jeweils das Thema mit der größten Zustimmung am Tisch sowie die spannendste Zusatzidee präsentiert. „Die Diskussionen und Ergebnisse des Tages waren äußerst konstruktiv, so dass wir einen sehr guten Überblick hinsichtlich der Themen, aber auch der Stimmungslage erhielten“, erläutert Prozessbegleiterin Ruth Buchauer.

Nächste Schritte
Die bisherigen Schritten werden nun zusammengeführt. Wo notwendig, wird weiteres Expertenwissen eingeholt, um die Umsetzbarkeit zu gewährleisten. Aus den insgesamten Ergebnissen entsteht ein Kriterienkatalog, der dann an die Geschäftsstelle für Dorferneuerung und Lokale Agenda 21 des Landes Tirol übergeben wird. Mittels Ausschreibung sollen anschließend sechs interdisziplinäre Teams, beispielsweise aus den Bereichen Architektur, Landschafts- und Verkehrsplanung, zu einem Gestaltungswettbewerb eingeladen werden. Das Siegerprojekt wird im Herbst ausgewählt und dann Schritt für Schritt umgesetzt.

Ostermarkt in Fieberbrunn

Am Samstag, 18. März 2023, fand bei wunderbarem Frühlingswetter ein Ostermarkt statt, bei dem die Sonne mit den Ausstellern um die Wette strahlte. Der Platz im Hinterhof Hüttbäck in Rosenegg war gut gewählt, denn so konnten Besucherinnen und Besucher in Ruhe von Stand zu Stand schlendern, die vielen Produkte heimischer Anbieter bewundern und ein schönes Stück erwerben. 

Kunsthandwerk  wie Gefilztes, Gehäkeltes, Geschnitztes oder Getöpfertes  war ebenso vertreten wie regionale Produkte wie Wein, Speck, Brot oder Schnaps. Die Verpflegung übernahm die Landjugend Fieberbrunn und es bot sich manche Gelegenheit zum Plaudern. Eine rundum gelungene Veranstaltung, die hoffentlich zur Tradition vor den Osterfeiertagen wird.

+ PRESSEAUSSENDUNG + 

(7. März 2023)

Skigebietsausbau Fieberbrunn – bis hierher und nicht weiter!

Die Grünen Fieberbrunn fordern aufgrund der Beschwerde des Landesumweltanwalts das Projekt des Skigebietsausbaus zu überdenken. Weitere bereits im Gespräch stehende Pistenpläne Richtung Wildalmen seien jedenfalls zu stoppen, so die Fieberbrunner Grünen.

Obwohl den Grünen Fieberbrunn weder Planungsunterlagen noch die naturschutz- und forstrechtliche Bewilligung der BH Kitzbühel vorliegen, muss aufgrund der bestehenden Geländeform und örtlichen Gegebenheiten von einem äußerst massiven Eingriff in den Naturraum ausgegangen werden.

Der Einwand des Landesumweltanwalts wird von den Grünen Fieberbrunn begrüßt, da Projekte in dieser Größenordnung definitiv einem öffentlichen Verfahren unterzogen werden sollten. Ebenso ist den Grünen bewusst, dass die Bergbahnen Fieberbrunn innerhalb des zusammengeschlossenen Home of Lässig mit den Gesellschaften aus Saalbach, Hinterglemm und Leogang konkurrieren. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht der Fieberbrunner ist eine größere Verweildauer der Gäste im Skigebiet Fieberbrunn notwendig und kann laut Geschäftsführung dadurch erreicht werden. 

Vizebürgermeister Fleckl meint dazu: „Realistisch betrachtet wird dieses Projekt trotz des Einspruchs umgesetzt werden. Wichtig ist aber hier eine Stopptafel einzuschlagen und zu sagen: Bis hierher und nicht weiter. Liebe Bergbahn Fieberbrunn, lasst die Finger von den Wildalmen, diese Almenlandschaft ist als Pistenfläche Tabu!“

Fleckl empfiehlt, dass sich alle Fieberbrunner*innen bei einer sommerlichen Wanderung davon überzeugen sollten, welche wunderschöne Naturlandschaft am Hahnegg und vom Lärchfilzkogel über die Wildalmen zur Reckmoos Nord Mittelstation potenziell zerstört werden wird. Die Gemeinde Fieberbrunn könne sich entschlossen dagegen aussprechen, denn die finanzielle Unterstützung der Gemeinde an die Bergbahnen (3,5 Mio. innerhalb von 20 Jahren für die TirolS Bahn) muss nicht ewig weiter gehen.

Unterstützung erhält Hannes Fleckl vom Klubobmann der Tiroler Grünen Gebi Mair: „Die Skigebiete in Tirol sollten sich qualitativ nach innen entwickeln. Die Zeit des Ausbaus nach außen ist definitiv vorbei. In Zeiten von Klimakrise und eines stagnierenden Skimarktes in Europa ist die Zerstörung wertvoller Kulturlandschaften für Skigebiete nicht zu akzeptieren. Immer neue Gebiete industriell zu erschließen kann nicht das Ziel des Tourismus in Tirol sein.“ Es sei offenkundig, dass viele Gäste sanftes und echtes Naturerlebnis und intakte Kulturlandschaften suchen. Die Grünen bedanken sich deshalb auch besonders beim Landesumweltanwalt für seinen Einsatz für Natur und ein zukunftsfähiges Tourismuskonzept.

 

(Fotos: grüne tirol) 

Faschingsumzug mit vielen Aktiven 

Vereine, Schule und viele Zuschauerinnen und Zuschauer genossen den Umzug am 19.02.2023 in vollen Zügen. Aktuelle Themen wurden auf die Schippe genommen und alle hatten nach vier Jahren sichtlich Spaß am Narrentreiben in Fieberbrunn. Da wurde ein mithilfe einer Show ein neuer Pfarrer gesucht, das horizontale Gewerbe hatte mit Beschränkungen zu kämpfen, niedrigere Bierpreise wurden gefordert, Aktivisten klebten sich fest und auf offener Straße wurden Wölfe geschossen. Dank an die Organisatoren und alle Mitwirkenden! 

Sitzung des Gemeinderats

Kundmachung der 1. Sitzung des Gemeinderates in Fieberbrunn am Dienstag, 05.04.2022 um 19:00 Uhr.

Dr. Walter Astner bleibt Bürgermeister!

Glückwunsch auch an den Gewinner der heutigen Bürgermeisterwahl in Fieberbrunn! Der bisherige und neue Bürgermeister Dr. Walter Astner erhielt in der engeren Wahl (Stichwahl) 52,20 Prozent der Stimmen (1.093 Stimmen), sein Mitbewerber Thomas Wörgetter erreichte 47,80 Prozent (1.001 Stimmen). Die Wahlbeteiligung betrug heute nur 57,20 Prozent. 40 Stimmen waren ungültig.

Endspurt vor der Wahl

Heute ließ sich die Liste Fieberbrunn nicht vom ungemütlichen Wetter abschrecken und steht noch bis 14:00 Uhr auf dem Parkplatz neben dem SPAR Markt in Rosenegg Rede und Antwort. Bürgermeister Walter Astner und sein Team werben einen Tag vor der Wahl noch einmal persönlich um die Stimmen der Wählerinnen und Wähler in Fieberbrunn.

Statement der Grünen Fieberbrunn!

Es war schon eine besondere Sitzung in Fieberbrunn. Nicht nur, dass mehr Zuschauerinnen und Zuschauer als Gemeinderätinnen und Gemeinderäte anwesend waren, auch die wiederholte Versicherung des Bürgermeisters, man wolle nur Beschlüsse fassen, die eh schon lange beschlossen wurden und nur geringe Änderungen beinhalteten, machte nachdenklich. Neun Anträge zur Raumordnung und zu Kaufverträgen standen neben der Genehmigung des Rechnungsabschlusses auf der Tagesordnung der kurz vor den Neuwahlen angesetzten Sitzung. Wie meinte ein Gemeinderat: Man könnte meinen, da ist was im Busch...". Nach Meinung der Grünen in Fieberbrunn war dies insbesondere Punkt 7 der Agenda vom 21.02.2022: "Änderung des Flächenwidmungsplanes und Erlassung eines neuen Bebauungsplanes im Bereich Lehen". Es ging um das "Resort Tragstätt I". 

Dazu ein Statement des Spitzenkandidaten Hannes Fleckl:

"Skandalgemeinderatssitzung wird von BGM-Liste und JUFI's durchgewunken 

Der Fieberbrunner Gemeinderat segnet unter Protest zahlreicher Zuschauer eine lange Liste an Raumordnungsbeschlüssen ab. Zahlreiche Tagesordnungspunkte, darunter die Umwidmung des Tragstättareals aus dem Freiland zu Sonderfläche Beherbergungsgroßbetrieb mit Chaletdorf und Personalwohnhaus wurde von den auf Kuschelkurs befindlichen Listen um BGM Astner und den JUFI’s beschlossen. Man hoffte vergebens die SPÖ-Liste GFF würde protestieren, aber Opposition Fehlanzeige! 

Die Grüne Liste Fieberbrunn war von zahlreichen Anhängern und der Presse begleitet bei der Gemeinderatssitzung vor Ort und musste mit ansehen wie wenige Tage vor der Gemeinderatswahl weitreichende Entscheidungen für zukünftige Generationen getroffen wurden. Fleckl meint dazu: "Ein schwarzer Tag für die Demokratie in Fieberbrunn. Es ist ein Skandal, 6 Tage vor der GR-Wahl die Umwidmung Tragstätt inkl. riesigem Chaletdorf zu beschließen! Es ist für uns unverständlich mit welcher Begründung die Gemeindevertreter dem Raubbau an diesem Naherholungsgebiet zustimmen können." Auf den 37.000m² des Grundstücks sollen ein 27m hohes Haupthaus mit einer Grundfläche von 3450 m², ein Personalwohnhaus mit 61 Wohnungen und zusätzlich ein Chaletdorf aus 11 Chalets mit je 165 m² Grundfläche mehreren Geschossen und jeweils fast 10m Höhe gebaut werden. "Die Grüne Liste Fieberbrunn kann und wird diesem Projekt niemals zustimmen. Dieses Projekt bringt zwar Nächtigungszahlen, welche die Bergbahnen bitter benötigen, einige Baufirmen werden gute Einkünfte erzielen können und es wird ein geringer Verkaufserlös sowie Kommunalsteuern eingenommen werden. Aber die Kosten für eine sündteure zweispurige Erschließungsstraße und das erhöhte Verkehrsaufkommen zwischen Rosenegg und den Bergbahnen werden wir Fieberbrunner*innen bezahlen müssen. Im Endeffekt wird dieses Projekt für die Gemeindefinanzen, uns Fieberbrunner*innen und auch das Klima ein Rohrkrepierer werden." so ein sichtlich verärgerter Fleckl". 

KURZMELDUNG: Gemeinderatssitzung in Fieberbrunn!

Bei der heutigen GR-Sitzung (21.02.) waren nach Aussage des langjährigen Gemeinderats Erich Schwaiger noch nie so viele Zuschauerinnen und Zuschauer anwesend. Sie interessierten sich für die Beratungen und Beschlüsse, bei denen es überwiegend um Themen rund um Raumordnungen, Bebauungspläne und Umwidmungen von Grundstücken ging. Alle Anträge der Tagesordnung wurden mehrheitlich (meist einstimmig) angenommen. 

Gemeinderatssitzung am 21.02.2022

Die Grünen Fieberbrunn haben „𝙂𝙚𝙣𝙪𝙜 𝙫𝙤𝙣 𝙃𝙞𝙣𝙩𝙚𝙧𝙯𝙞𝙢𝙢𝙚𝙧𝙖𝙗𝙢𝙖𝙘𝙝𝙪𝙣𝙜𝙚𝙣 𝙞𝙣 𝙁𝙞𝙚𝙗𝙚𝙧𝙗𝙧𝙪𝙣𝙣!“ 

Sie schreiben in einem aktuellen Post: „In den letzten Jahren wurden in Fieberbrunn viele Entscheidungen des Gemeinderats hinter verschlossenen Türen getroffen. Die Fieberbrunner Bevölkerung erfährt von umstrittenen Projekten mit sehr hohen Investitionen & Folgen für alle Bürger zumeist erst aus verschiedenen Regionalzeitungen. Die Grünen wollen in Zukunft die Bevölkerung bei wichtigen Entscheidungen miteinbeziehen und die Gemeindebürger gegebenen Falles vorab informieren. Fieberbrunn braucht mehr Farbe. Wähle am 27.02.2022 die Grünen!“

WIR tritt für ALLE an!

Auch in Fieberbrunn gibt es eine Liste, die auf das "Wir" setzt: Mit Spitzenkandidat Thomas Wörgetter geht „WIR für Fieberbrunn – Bürgerliste für ALLE“ in den Wahlkampf. Sachlich, transparent und offen für andere Meinungen möchte man im größten Ort im Pillerseetal Gemeindepolitik machen. Die Liste besteht aus Kandidatinnen und Kandidaten mit Erfahrung im Gemeinderat und aus Personen, die neu dazugekommen sind. Listenplatz 2 wurde für Verena Gollner reserviert, auf den weiteren Plätzen finden sich Frank Schnaitl und Christoph Rieder. Insgesamt unterstützen Thomas Wörgetter 34 Menschen aus Fieberbrunn auf seiner Liste, die in den kommenden sechs Jahren für alle Bürgerinnen und Bürger arbeiten möchte.

So geht die "Liste Fieberbrunn" ins Rennen um Gemeinderat und Bürgermeisteramt

Laut ihrer eigenen Wahlwerbung ist die „Liste Fieberbrunn“ eine Gruppe motivierter und gesellschaftlich engagierter Menschen, die in ihrer Zusammensetzung alle Generationen verbindet und sowohl auf junge, frische Ideen als auch auf Erfahrung und Durchhaltevermögen setzt. Für alle Kandidatinnen und Kandidaten rund um Bürgermeister Astner gilt, dass an oberster Stelle ihre Heimatgemeinde Fieberbrunn steht! 

Die Liste Fieberbrunn stellt sich mit den folgenden zehn ersten Listenplätzen vor (alle anderen Bewerber nachzulesen auf https://www.liste-fieberbrunn.com/mitgliederliste):
1: Dr. Astner Walter, 2: Schwaiger Wolfgang, 3: Geisl Markus, 4: Mag. Pletzenauer Stephanie, 5:    Brunner Sophie, 6: Putzer Robert, 7: Grander Josef, 8: Foidl Maximilian, 9: Siorpaes Claudia und auf 10: DI Hinterholzer Florian. 

Auch in Fieberbrunn setzt man auf bewegte Bilder

Bürgermeister Dr. Walter Astner tritt mit seiner "Liste Fieberbrunn" zur Gemeinderats- und Bürgermeister-Wahl in Fieberbrunn an und erklärt in einem kurzen Video, warum er und sein Team auch in Zukunft für den Ort arbeiten möchten. 

Wir haben den Link zur Homepage der wahlwerbenden Liste mit dem Wahlvideo hier hinterlegt - einfach auf den Button klicken!

Gemeinderatswahl 2022

Heute (16.01.) hat die wahlwerbende Liste GEMEINSAM FÜR FIEBERBRUNN in den sozialen Medien veröffentlicht, wer für den Einzug in den Fieberbrunner Gemeinderat zur Verfügung steht. Die Wahlwerberliste wird angeführt von Michael Wörgetter und umfasst 33 Personen. 

Der zweite Teil der Kandidatinnen und Kandidaten der Liste GEMEINSAM FÜR FIEBERBRUNN für die Gemeinderatswahl am 27. Februar 2022.

Rote Karte für Mega-Hotelprojekt in Fieberbrunn

Fleckl: „Es ist höchste Zeit für eine Nachdenkpause.“ 

Wie in der Tiroler Tageszeitung berichtet, plant ein bulgarischer Investor ein Megahotelprojekt in Fieberbrunn, der jetzige Gemeinderat gibt grünes Licht, trotz zahlreicher verstrichener Fristen des Investors. Die Rote Karte erhält dieses Projekt von den dortigen Grünen in Fieberbrunn. Diese fordern dringend eine Nachdenkpause.
 
„Seit dem Zusammenschluss des Skigebiets Fieberbrunn mit Saalbach Hinterglemm und Leogang sind die Nächtigungszahlen auch abseits der Hauptsaison stark gestiegen. Die Bergbahnen Fieberbrunn benötigen für zukünftige Investitionen (Neubau Gondelbahn Streuböden über Lärchfilzkogel zur Mittelstation Reckmoos) eine Erhöhung der Bettenanzahl. Diesem Wunsch wird von den derzeit im Gemeinderat befindlichen Parteien entsprochen. Wir, die Grüne Liste Fieberbrunn, fordern gerade jetzt eine Nachdenkpause ein, in welcher bereits geplante Projekte evaluiert werden und ein nachhaltiges Tourismuskonzept entwickelt wird, um den Ausverkauf Fieberbrunns nicht noch weiter die Türen zu öffnen,“ so Hannes Fleckl, der die Grüne Liste Fieberbrunn wieder in den Gemeinderat führen will.
 
„Gerade eben wurden die Hotels „All Suite Resort“ mit 150 Betten und „Vaya“ mit 450 Betten nach dem „buy to let“ Prinzip errichtet.  Mit diesen und anderen Projekten sollen in den nächsten Jahren insgesamt über 1675 Betten entstehen. Diese 1675 Betten entsprechen laut Tiroler Landesstatistik einer Erhöhung der Bettenanzahl in Fieberbrunn um über 50% innerhalb weniger Jahre. Diese Entwicklung sehen wir kritisch und hat nichts mit einem nachhaltigen Weg des Tiroler Tourismus zu tun. Das sind reine Bettenburgen, die den Fieberbrunnerinnen und Fieberbrunnern wenig bringen,“ so der Grüne Fieberbrunner Fleckl.
 
„Wir sehen es nicht als die Aufgabe der Gemeinde neue Bettenburgen für ausländische Investoren mit enormen Zugeständnissen wie etwa Zufahrtsstraßen inklusive Grundablösen zu ermöglichen, die dann wieder  von internationalen Hotelketten geführt werden. Aufgabe der Gemeinde ist für uns ganz klar, für leistbaren Wohnraum und leistbare Baugründe für die Fieberbrunnerinnen und Fieberbrunner zu sorgen. Oder auch Grünflächen als Naherholungsgebiete bzw. als landwirtschaftliche Nutzflächen zu erhalten,“ so der Grüne Fleckl. „Für leistbaren Wohnraum für die Fieberbrunnerinnen und Fieberbrunner haben wir kaum mehr Platz, für unnötige Großhotels aber schon. Die Gemeinde verkauft hier kostbaren Grund an einen ausländischen Investor für knapp EURO 100,00 pro m². Es entsteht ein Alpenidyll für die zahlenden Gäste. Ich bin überzeugt, dass sich die Fieberbrunnerinnen und Fieberbrunner auch Grundstücke in bester Lage für EURO 100,00 pro m² wünschen würden. Da braucht man sich nicht wundern, dass die Fieberbrunnerinnen und Fieberbrunner das Gefühl haben, dass der Tourismus bei uns über allem steht,“ ärgert sich der Fieberbrunner Familienvater Fleckl.
 
Unterstützung bekommt Fleckl von seinem Grünen Kollegen im Tiroler Landtag, dem Walchseer Hotelier und Tourismussprecher Georg Kaltschmid. „Solche Projekte widersprechen ganz klar dem „neuen Tiroler Weg“ im Tiroler Tourismus, für den wir im Land eintreten,“ so der Walchseer. „Man braucht nicht weit schauen, wir haben schon genug solcher Projekte in Tirol. Diese Projekte nehmen nur den eingesessenen Betrieben in der Umgebung die Gäste und die dringend benötigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weg. Einen Mehrwert für die Regionen gibt es selten, im Gegenteil, die Betriebe vor Ort geraten immer mehr unter Druck.  Wir haben schon oft genug gesehen, dass nach ein paar Monaten diese Hotels über Diskonter wie Hofer oder Lidl dann ihre Betten zu einem Schleuderpreis anbieten, oder noch schlimmer, dass die Investoren dann an die Gemeindestuben anklopfen und Freizeitwohnsitze verlangen. Die Gemeinden kommen unter Druck, denn es wird damit argumentiert, dass ansonsten eine leere Hotelruine in ihrer Gemeinde steht,“ schildert Kaltschmid die Erfahrungen, die in den letzten Jahren mit solchen Projekten gemacht wurden. „Und gerade im Bezirk Kitzbühel haben wir schon oft gesehen, dass die Hotelketten, die diese Betriebe dann leiten im wahrsten Sinne des Wortes sich die Klinke dieser Hotels in die Hand geben, und nach kurzer Zeit wieder nach einem neuen Betreiber gesucht wird,“ so der Grüne Tourismussprecher, der die Forderung nach einer Nachdenkpause in Fieberbrunn unterstützt.

Morgen Leben retten!

Eine Blutspende-Aktion findet am 05.01.2022 in Fieberbrunn statt. Von 14:00 bis 20:00 Uhr kann man in der Mittelschule Fieberbrunn 450 ml seines Bluts spenden, zahlreiche Informationen über die eigenen Laborwerte erhalten und zudem das Leben anderer retten, die durch Krankheit oder Unfall auf eine Bluttransfusion angewiesen sind. Danke!


Neues Hotelprojekt in Fieberbrunn

In einem Artikel im "Kitzbüheler Anzeiger" wird über ein neues, aber wohl nicht ganz unumstrittenes Großprojekt berichtet. Das wir bestimmt im Wahlkampf ein Thema in der Gemeinde - für Diskussion in den kommenden Wochen ist gesorgt!
Link: Weiteres Hotel für Fieberbrunn (kitzanzeiger.at) 

So setzt sich in Fieberbrunn die Wahlbehörde 2022 zusammen: 

Comeback der Grünen Fieberbrunn

Hannes Fleckl will als Spitzenkandidat eine Grüne Alternative bei den Gemeinderatswahlen bieten

Die Gründe für Hannes Fleckl, die Grünen Fieberbrunn neu aufzustellen und als Spitzenkandidat bei den Gemeinderatswahlen anzutreten, sind zahlreich. Er betont das Grüne Potenzial und den Mangel an wählbaren Alternativen in der Gemeinde.

"Nachdem die Grünen in Fieberbrunn 2016 nicht mehr angetreten und für mich keine der vorhanden Listen wählbar ist, musste ich eine Entscheidung treffen und habe mich für einen Neustart der Grünen Fieberbrunn entschieden. Seitdem verfolge ich dieses Ziel konsequent und darf dies mit einer neuen, bunten Truppe aus allen Teilen der Bevölkerung Fieberbrunns umsetzen", so Fleckl. 
Die Herzensthemen liegen für Fleckl auf der Hand. Er unterstreicht die Wichtigkeit regionaler Produkte im Wirkungsbereich der Gemeinde. Jungvater Fleckl: "Wir haben viele regionale Erzeuger, welche vor den Vorhang geholt werden müssen. Diese wertvollen Produkte müssen in Form regionalen Essens im Kindergarten, in Schulen und dem Sozialzentrum im Ort eingesetzt werden". Fleckl betont auch das Thema leistbares Wohnen, welches im gesamten Bezirk Kitzbühel nahezu unmöglich sei. "Es muss auf gesamter Linie mittels gefördertem Wohnbau und nachhaltiger Raumplanung wieder leistbares Wohnen für die Menschen in Fieberbrunn gewährleistet werden. Es braucht echte Kontrolle und Transparenz und ein sofortiges Ende des Flächenverbrauchs durch investorenmodellfinanzierte Aparthotels und illegale Zweitwohnsitze", so der Amtsleiter des Vermessungsamtes in Kufstein. Beim öffentlichen Verkehr, sieht Fleckl mit den zwei Bahnhöfen im Ort und der Fahrplanumstellung vom 12.12.2021 zwar eine gute Anbindung an den Zugverkehr, bemängelt aber die teils fehlenden Busverbindungen zum Bahnhof.


Abschließend betont Fleckl die zentrale Bedeutung des Tourismus in Fieberbrunn, meint aber, dass hier ein Umdenken unabdingbar ist. "Es ist notwendig, dass der Tourismus endlich seine ökologische, regionale und soziale Verantwortung übernimmt! Deshalb braucht es uns Grüne dringend im Fieberbrunner Gemeinderat!", so der Fieberbrunner Spitzenkandidat.

Der Landesprecher der Tiroler Grünen, Christian Altenweisl, freut sich sehr über das Comeback der Grünen in Fieberbrunn und den Antritt von Spitzenkandidat Hannes Fleckl. Altenweisl betont, dass die Grünen ihrer Linie auch auf Gemeindeebene treu bleiben werden. „Uns Grüne treibt der Gedanke an, dass gute Politik eine gute Zukunft ermöglichen muss. Eine Zukunft mit genügend Naherholungsgebieten vor der Haustüre, mit mehr Mitbestimmung im Ort, klimafreundlicher Mobilität und gerecht verteiltem Platz für Jung und Alt. Die Gemeinden sind für uns das Zentrum des Zusammenlebens. Dieses Zuhause wollen wir möglichst lebenswert und zukunftsfit gestalten“, gibt der in Hall lebende Altenweisl erste Einblicke in die Wahlkampflinie der Grünen.

(Fotonachweis: Miller)

Auch Fieberbrunn hat bald die Wahl! 

Am 27. Februar 2022 finden in Tirol wieder Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen statt. Vor wenigen Tagen gab die Liste „WIR für Fieberbrunn - Bürgerliste für ALLE“ mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Thomas Wörgetter ihre erneute Kandidatur bekannt:

„Wir haben uns in zwölf Jahren Kommunalpolitik immer aufrichtig, beständig und engagiert eingebracht. Wir sind bereit unseren Weg fortzusetzen, verbunden mit der ehrlichen Absicht Verantwortung für die künftige Entwicklung unserer Gemeinde zu übernehmen.“

Grünes Gemeindefrühstück

Grüne Liste Fieberbrunn tritt bei Gemeinderatswahl an!

Am 06.11.2021 fand im Dorfcafé Fieberbrunn ein von der Grünen Liste Fieberbrunn organisiertes Frühstück statt. Als Vortragende waren Vize-Landtagspräsidentin Stephanie Jicha und der Landtagsabgeordnete und Tiroler Hotelier Georg Kaltschmid anwesend. Hannes Fleckl führte durch den Vormittag, welcher die Themen Freizeitwohnsitze und Tourismus behandelte.

Georg Kaltschmid beschrieb in seinem Vortrag einen alternativen Weg für den Tiroler Tourismus, welcher das qualitative vor das quantitative stellt und meinte dazu "Der Tiroler Tourismus muss endlich seine ökologische, regionale und soziale Verantwortung übernehmen!“ Es wurden Fragen erörtert wie der Tourismus wieder ein attraktiver Arbeitgeber auch für Einheimische werden kann, welche Vorteile eine Verwendung von regionalen Lebensmitteln im Tourismus hätte und wie diese Ziele erreicht werden können. Stephanie Jicha meinte zum Thema Freizeitwohnsitze: "Die Gemeinden hätten bereits ausreichend Möglichkeiten um illegale Freizeitwohnsitze aufzuspüren und könnten durch die Freizeitwohnsitzabgabe Geld lukrieren. Es fehlt aber oft der Mut. Dafür braucht es 

uns Grüne in Tirols Gemeindestuben".

Hannes Fleckl und sein Team der Grünen Liste Fieberbrunn konnten Ihre Freude über das rege Interesse an dieser Veranstaltung nicht verbergen. „Es freut uns riesig, dass wir diese beiden Experten als Vortragende gewinnen konnten und so aus erster Hand einen Einblick in die Arbeit im Tiroler Landtag und zukünftige Entwicklungen gewinnen konnten. Ebenso war es Fleckl noch wichtig 

den Mitarbeiter*innen im Dorfcafé Fieberbrunn für die herausragende Bewirtung mit einer Vielzahl regionalen Lebensmitteln zu danken!

„Kunstfieber“ war bisher nicht ansteckend

Vor zehn (!) Zuhörerinnen und Zuhörern performte der Nuaracher Musiker Dominik Waltl am Samstagabend in Fieberbrunn. Nachdem schon am ganzen heutigen Tag die Veranstaltung „Kunstfieber“ auf geringes Publikumsinteresse stieß, hatte man zumindest beim abendlichen musikalischen Kunstgenuss auf mehr Interesse gehofft – doch leider spielte Dominik vor leeren Stuhlreihen.

Initiator Wolfgang Schwaiger begrüßte die wenigen Besucherinnen und Besucher, die alle die 2G-Regel erfüllten. Darunter auch die junge Künstlerin Nabaa Alawam, die bereits vor zwei Jahren erstmals ihre Werke im Rahmen der Veranstaltung „Kunstfieber“ und heuer im Jakobskreuz präsentieren durfte. Die junge Irakerin, die gerne für immer in Österreich bleiben würde, wird von Künstlerkollege Reinhard Walder und Vizebürgermeister Wolfgang Schwaiger unterstützt. Als Flüchtling war sie 2019 am Bürglkopf einquartiert und begann dort mit der Malerei. Erst waren ihre Bilder vom Leid und der Flucht geprägt, nun aber strahlen sie Optimismus aus.

Insgesamt zeigen die sehr unterschiedlichen Maler, Musiker, Literaten und andere Künstlerinnen und Künstler ihres Fachs (darunter auch Zeichnungen von Bürgermeister Astner) unter dem Motto „Räume - Talente - Schätze“ in 30 Räumen einen Auszug ihres Schaffens. Auch morgen ist der Kunstgenuss von 10 bis 17 Uhr in Fieberbrunn für Interessierte möglich – vielleicht eine Alternative zum tristen Novembergrau, das uns am Sonntag erwartet.