Berichte aus der Gemeinde St. Ulrich am Pillersee

Ideen für Nuarach? Gesucht und gefunden

Gestern (02.05.23) fand in St. Ulrich am Pillersee eine „Zukunftswerkstatt“ zur Erstellung eines Leitbildes für die Fortsetzung des örtlichen Raumordnungskonzeptes statt. Im KUSP kamen am Abend 35 Nuaracher Bürgerinnen und Bürger zusammen und erarbeiteten in einem „World Café“ eine grobe Richtung für die nächsten Jahrzehnte. Es umfasst die Themen Wohnen, Verkehr, Bildung, Vereine, Umwelt, Energie und See. In diesen Bereichen gab es sowohl Evergreens, die schon lange die Bevölkerung beschäftigen, wie beispielsweise leistbares Wohnen als auch innovative Forderungen wie zum Beispiel sogenannten smarten Tourismus. Am Ende der Veranstaltung meldeten fast alle Teilnehmenden Interesse an einer möglichen Zweitveranstaltung an. 

Einladung zur Zukunftswerkstatt

Die Nuaracher Bürgerinnen und Bürger sind am 02. Mai 2023 eingeladen, ihre Ideen, Wünsche, Erwartungen, Hoffnungen und Sorgen zur Entwicklung des Ortes einzubringen. Ab 19:30 Uhr freut sich Bürgermeister Martin Mitterer im KUSP auf die viele Visionen, die bei den Planungen berücksichtigt werden sollten.

Nuaracher Gemeinderat zog für immer den Stöpsel 

Bei der gestrigen Sitzung (23.02.2023) der politischen Führung der Gemeinde St. Ulrich am Pillersee wurde die Schließung des Alpensportbades zum Saisonende am 11. April 2023 mit zehn Stimmen und drei Gegenstimmen beschlossen. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger waren im KUSP anwesend und nahmen das Ergebnis traurig, aber gefasst auf. Trotz einer Petition mit 782 Unterschriften war das Ergebnis der Abstimmung zum Tagesordnungspunkt 7 so erwartet worden.
 

Gemeinderat Christoph Staffner (NUARACHER DEMOKRATEN) hatte Gelegenheit, die von ihm initiierte Petition zu erläutern und noch einmal die Argumente der Unterstützer zusammenzufassen, bevor er die Unterschriften an Bürgermeister Martin Mitterer übergab. 

Dieser ergriff dann das Wort und wies auf die laufenden und geplanten Projekte der Gemeinde in diesem Jahr hin, die sehr kostenintensiv seien. Er fasste noch einmal die Daten und Fakten zusammen, um die ökonomische und ökologische Situation des Hallenbads zu verdeutlichen, die zu einem geschätzten Abgang von € 215.000,- in 2023 führen werde. Mehrmals entschuldigte sich der Ortschef dabei für die in der Studie zuerst nicht korrekt dargestellten Eintrittszahlen und die „nicht glücklich gewählten“ Fotos der Schwimmhalle, die man schnell korrigiert habe. Nach seinem Verweis auf die alternative Nutzung des Panoramabads in St. Johann für die Wasserrettung montags sowie am Samstag und Sonntag in den Abendstunden bat er um Diskussion im Gemeinderat. 

Vize-Bürgermeisterin Katharina Würtl (WIR) versicherte, man habe sich die Petition genau angesehen, aber man habe in der Vergangenheit Fehler gemacht, indem man die Schließung nicht bereits vor zehn Jahren veranlasst habe. Man werde die Wasserrettung nicht im Stich lassen, so Würtl in Richtung von Hannes Pirnbacher, der den Verein in St. Ulrich leitet. 

Christoph Staffner mahnte, nicht in die Vergangenheit, sondern in die Zukunft zu schauen und angesichts der unsicheren Entscheidungslage in Fieberbrunn zu bedenken, dass wenigstens ein Bad in der Region geöffnet bleiben müsse. 

Ihm gehe diese weitreichende Entscheidung zu schnell, so Christoph Würtl (Gemeinsam für St. Ulrich). Es müsse eine gemeinsame Lösung mit allen Gemeinden im Pillerseetal gefunden werden und auch er sei wie Staffner dafür, dass man sich sechs bis neun Monate Zeit nehmen solle, um alle Möglichkeiten auszuschöpfen. 

Klaus Pirnbacher (WIR) wies darauf hin, dass er seit rund 15 Jahren gewarnt habe, dass man so nicht weiter agieren könne und machte Alt-Bürgermeisterin Brigitte Lackner dafür verantwortlich. Des Weiteren bemängelte er die fehlende Unterstützung der Nachbargemeinden  und da er sich Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit verpflichtet sehe, müsse nun gegen das Bad entschieden werden. Unangenehm empfand er die Reaktionen in den sozialen Medien, des Bademeisters und des Landesverbands Tirol der Österreichischen Wasserrettung. Es werde weiterhin Gespräche mit der Gemeinde Fieberbrunn geben. Es sei einfach, eine Petition zu unterschreiben, doch dadurch würden nicht mehr Saisonkarten verkauft. So sei es „unmöglich, das Bad weiter offen zu halten“, so Pirnbacher. 

Es bestehe aber die Gefahr, dass Fieberbrunn den Badebetrieb nicht fortsetzt und dann kein Bad mehr in der Region zur Verfügung stehe, gab Staffner nochmals zu bedanken. Das „Kirchturmdenken“ herrsche leider immer noch vor und ein Schwimmbad gehöre ebenso wie ein Altersheim oder ein Kindergarten, die auch keinen Gewinn abwerfen, zur Daseinsvorsorge. Er plädierte nochmals für eine mögliche Lösung vor einer Schließung. 

In einem Statement erinnerte sich Christoph Pirnbacher (WIR) daran zurück, warum er als junger Bürger politisch aktiv geworden sei. Er wolle das Dorf weiterentwickeln und auf eine solide finanzielle Basis stellen. Dies seien seine Grundsätze als Gemeinderat. Er habe sich viel mit dem Thema befasst und wolle Nuarach so erhalten, wie es sei und es seien durch fehlende Baugrundstücke in Gemeindehand keine finanziellen Reserven mehr vorhanden. Man wisse, dass die Kinder schwimmen lernen müssen, aber nun sei Fieberbrunn am Zug und in St. Ulrich müsse man sich Gedanken machen, wie man die Kleinen zu den Schwimmkursen transportieren kann. 

Staffner entgegnete, die Schwimmzeiten in St. Johann seien für jüngere Kinder zu spät und auch dort müsse investiert werden. Er schlug vor, bei anderen Projekten einzusparen wie beispielsweise bei Förderungen des Skigebiets Buchensteinwand. Dies sei nicht budgetiert, erwiderte prompt die Mehrheitsgruppierung WIR. 

Es folgte nach dieser offenen und fairen Diskussion ein persönliches Statement des Bürgermeisters. Er betonte, dass es sicher kein Freudentag für die Gemeinde sei und keiner als Gewinner aus der Sitzung herausgehe. Einschränkungen seien jedoch leider nötig und es sei seine Aufgabe, sorgsam mit dem Geld des Ortes umzugehen, so Mitterer weiter. Man müsse sich zur Schließung bekennen und eine noch längere Nachdenkphase führe ins Leere. Bereits 2015 sei bedauerlicherweise eine bereits beschlossene Schließung zurückgenommen worden. Es seien Investitionen im Ort notwendig und in den freiwerdenden Flächen sei Platz für eine Bildungseinrichtung und für öffentlich nutzbare Räume für die Bevölkerung. Für die Notwendigkeit, nun das Bad zu schließen, habe es die Studie nicht gebraucht und man werde Fieberbrunn gegebenenfalls unterstützen.

  • Er bat abschließend die Mitglieder des Gemeinderats, nach bestem Wissen und Gewissen abzustimmen und stellte den Antrag auf Schließung des Alpensportbads, der mit Mehrheit (WIR und AUFWIND) angenommen wurde.

Die Entscheidung ist gefallen! 

Das Alpensportbad in St. Ulrich beendet zum 11. April 2023 seinen Badebetrieb. Der Gemeinderat diskutierte gestern (23.02.2023) offen das Für und Wider einer Schließung und die zehn Mandatare, die dafür stimmten, gaben in ihren teilweise sehr persönlichen Statements zu, dass ihnen diese Entscheidung nicht leicht fällt. Auch Bürgermeister Mitterer war sichtlich bewegt, doch mit drei Gegenstimmen wurde das Aus des Nuaracher Bades vor zahlreichen Zuhörern besiegelt.

Heute (23.02.) findet um 19:30 Uhr im Kultur- und Sportzentrum von St. Ulrich a. P. die Gemeinderatssitzung statt, in der über die Schließung des Alpensportbades diskutiert und abgestimmt wird. In diesem Zuge übergibt Christoph Staffner (NUARACHER DEMOKRATEN) dem Bürgermeister formell die Petition und möchte für eine Vertagung der Abstimmung argumentieren, um Zeit zur Lösungungsfindung zu gewinnen. Dazu folgendes Pressestatement:

Presseaussendung „Rettet das Alpensportbad“  

"782 Mitbürger und Gäste unterzeichneten innerhalb von nur 8 Tagen die Petition „Rettet das Alpensportbad“. 388 Unterschriften stammen von Nuarachern, 191 aus den anderen Gemeinden des Pillerseetals und 104 Unterschriften stammen von Gästen aus Deutschland und Tschechien. Diese Zahlen unterstreichen die regionale und touristische Bedeutung des Alpensportbades, obwohl beim Sammeln der Unterschriften der Fokus auf St. Ulrich am Pillersee lag.  

Die „Bäderstudie: Bedarfsanalyse in der Region“ von Kohl + Partner halten die Nuaracher Demokraten für unseriös und daher als Entscheidungsgrundlage ungeeignet. Eine qualitative oder quantitative Methode war nicht erkennbar. Bei der öffentlichen Präsentation musste der Verfasser einräumen, dass Bezahlvorgänge anstatt Besucher gezählt wurden. In der Stellungnahme des Bürgermeisters vom 15.02.2023 wird das bestätigt und mit den korrigierten Zahlen sinkt der Zuschuss der Gemeinde pro Besucher von 45 € auf 27 €. Aus Sicht der Nuaracher Demokraten liegen die korrigierten Besucherzahlen näher an der Wirklichkeit, aber sie sind vermutlich noch immer zu niedrig geschätzt. So zählte man im Jahr 1998 über 20.000 Besucher (Quelle: Dorfzeitung Dezember 1998) und seitdem wuchs die Bevölkerung St. Ulrichs von 1.441 auf 1.872 (Quelle: Statistik Austria - Wohnbevölkerung).  


Die Schlussfolgerung des Studienverfassers, dass die Aquarena (Kitzbühel) und das Panoramabad (St. Johann i. T.) genügen, können die Nuaracher Demokraten nicht nachvollziehen, denn beide Anstalten sind ausgelastet – außer zu Zeiten, an denen die Menschen arbeiten müssen.  Die Wasserrettung St. Ulrich am Pillersee bietet Schwimmtrainings und -kurse für zahllose Kinder des Pillerseetals an und ohne ein Schwimmbad in der Region lässt sich dieses Angebot in dieser Form nicht weiterführen. Das erhöht die Gefahr für die Kinder.  Weiters lehnen die Nuaracher Demokraten es ab, dass man das Alpensportbad gegen die Bildungseinrichtung Neu ausspielt. Noch sind die Bedarfszahlen für die Bildungseinrichtung nicht abschließend erhoben und die Workshops zur Erarbeitung des Konzepts haben noch gar nicht stattgefunden. Erst nach dem Bedarf und einem Konzept kann man die dafür passenden Räumlichkeiten planen und nicht umgekehrt!  

Die Nuaracher Demokraten fordern die Entscheidung zur Schließung des Alpensportbades zu vertagen, um Zeit für eine praktikable Lösung zu gewinnen. Uns ist klar, dass die finanzielle Situation angespannt ist und es tiefgreifende Veränderungen braucht. Hauptziel ist die Erhaltung eines Hallenbades in der Region, an dem sich alle Pillerseetaler Gemeinden und der Tourismusverband Pillersee beteiligen. Wenn man die Lasten gemeinsam trägt und alle ein Mitspracherecht bekommen, dann schaffen wir das.  

Aktuelle Presseaussendung des Landesverbands Tirol der Österreichischen Wasserrettung 

"Bäderstudie empfiehlt Schließung von Hallenbädern im Pillerseetal“

"Solche Schlagzeilen lassen nicht nur das Wasserretter:innen Herz bluten. Konkret soll das Hallenbad St. Ulrich am Pillersee aufgrund finanzieller Thematiken geschlossen werden. Betroffen davon sind neben zwei Einsatzstellen der Wasserrettung Tirol auch 150 Kinder, welchen jedes Jahr das Schwimmen in St. Ulrich beigebracht wird. Eine endgültige Schließung würde das Aus für Schwimmkurse in dieser Region bedeuten, mehrere Kilometer Autofahrt zur nächsten Schwimmmöglichkeit wären die Folge.

Wie wichtig ein solches Angebot in der Region ist, zeigt der tragische Ertrinkungstod eines 5-jährigen im Burgenland. „Regional angebotene Schwimmkurse durch Spezialist:innen der Wasserrettung Tirol sind ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft. Nur so können wir unserem Motto nachkommen: ‘ Jeder Nichtschwimmer ein Schwimmer - jeder Schwimmer ein Rettungsschwimmer‘“, so der bedenklich gestimmte ÖWR-Tirol Landesleiter Michael Stock. „Eine Schließung der Bäder im Pillerseetal hätte weitreichende Folgen und sollte vermieden werden.“ Folgen, welche in Wörgl durch den Wegfall der „Wörgler Wasserwelten“ bereits auftreten."

Auch Bürgerinnen und Bürger wandten sich bereits in persönlichen Gesprächen oder schriftlich an Bürgermeister Martin Mitterer. Tenor: Die Bäderstudie sei fehlerhaft und nicht nach wissenschaftlichen Grundsätzen erstellt, die Zahlen nicht nachprüfbar und alternative Lösungsmöglichkeiten zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation würden nicht angedacht.

Viele Ideen erreichten auch die NUARACHER NACHRICHTEN, sogar Spenden im fünfstelligen Bereich wurden in Aussicht gestellt. Auch die Initiatoren der laufenden Petition fordern einen Aufschub der Gemeinderatsentscheidung, um mögliche Maßnahmen zum Erhalt des Alpensportbads zu prüfen. Mit Stand heute (22.02.2023, 19:00 Uhr) weist die Online-Petition 773 Unterstützende aus, davon 385 Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde St. Ulrich am Pillersee sind.
 
Morgen Abend findet im KUSP ab 19:30 Uhr eine öffentliche Gemeinderatssitzung statt, bei der unter anderem auch über die Schließung des Hallenbads abgestimmt werden soll – vermutlich unter großer Teilnahme der Bevölkerung und zahlreicher Medienvertreter.

(Bildrechte: Österreichische Wasserrettung Landesverband Tirol)

Einladung zur öffentlichen Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 23.02.2023 um 19:30 Uhr (!) im KUSP

Heute (15.02.2023) erreichte die NUARACHER NACHRICHTEN ein Statement des Bürgermeisters Martin Mitterer zum Hallenbad in St. Ulrich am Pillersee sowie eine Zusammenfassung der Daten und eine korrigierte Fassung der Studie, die nun andere Eintritte und somit auch andere Zuschüsse pro Eintritt aufweist. Für diesen Fehler in der am Montag präsentierten Version entschuldigt sich der Bürgermeister ausdrücklich.

Statement Hallenbad in St. Ulrich a.P. 

Studienautor empfiehlt Schließung des Hallenbades! 

Die Situation des Hallenbades St. Ulrich a.P. ist eine mittlerweile 50 Jahre andauerndes Thema voller Emotionen und betriebswirtschaftlichen Gegensätzen. Schon am Beginn, Anfang der 1970er hatte die Gemeinde mit einer Baukostenüberschreitung und der gleich nachfolgenden Ölpreiskrise auf finanzieller Seite zu kämpfen. Dass wenige Jahre später, trotz ursprünglichen Bemühungen der Gemeindeführung von St. Ulrich a.P. auch ein Hallenbad in Fieberbrunn eröffnet wurde, machte die Situation für unser Hallenbad nicht leichter. Es gelang bisher noch keiner Gemeindeführung ein deutliches Bekenntnis für unser Bad zu erreichen, dass in sich in laufender Instandhaltung und einer Attraktivierung der Infrastruktur der Anlage zeigen würde. Mit einem Abgang pro Jahr bis zu € 150.000.- wurde bisher schon kalkuliert und dieser wurde auch über Jahre finanziert. 

Es gab bereits eine große Bürgerbeteiligung im Jahre 2010 bis 2011 finanziert mit Steuergeldern. Dieser Bürgerrat, in drei Arbeitsgruppen legte die Schließung der derzeitigen Form nahe mit einer Nachnutzung in die verschiedensten Gesundheitsthemen, Therapie, Arzt, Vereine, Kegelbahn, Lokal für die Jugend, usw. Dies wurde vom damaligen Gemeinderat und der Gemeindeführung als zu teuer deklariert und auch fühlte sich der Gemeinderat nicht genug in die Entscheidung mit eingebunden. Alles Schnee von gestern, seit dieser Zeit ist bis auf oberflächliche Sanierungen bei den Duschen und in der Sauna nur mehr in den unbedingten Erhalt der Anlage investiert worden. Zweifelsohne ist das Hallenbad sauber und ordentlich gepflegt und dafür gilt hoher Respekt und Dank den verantwortlichen Mitarbeiterinnen und dem Bademeister. 

Im Frühjahr 2022 gab es im Planungsverband die ersten Gespräche mit den Pillerseetal Gemeinden, die Situation der Hallenbäder in Fieberbrunn und St. Ulrich zu beleuchten. Wir entschieden uns über das Regio-Tech und über eine Leader Förderung eine Studie über unser Pillerseetal hinaus in Auftrag zu geben. Das Ergebnis wurde jetzt präsentiert und war nicht überraschend für unser Bad. 

Parallel gab es auch Gespräche mit dem Land Tirol, ob Förderungen für Hallenbäder denkbar wären. Diese Dichte an Bädern könnten nicht gefördert werden, wir müssten uns auf ein Regionsbad einigen. Somit gibt es auch keine Förderung vom Land in die direkten Abgänge einer Infrastruktureinrichtung Hallenbad. Ebenso trat auch die Meinung in den Vordergrund, wenn ein Regionsbad, dann am Schulstandort Fieberbrunn. In Fieberbrunn beschäftigt sich aktuell ein Ausschuss mit dem Fortbestand des Hallenbades. Wenn die neuerliche Diskussion das Bad in Fieberbrunn zu sanieren und zu öffnen ernsthaft geführt wird, sind wir auch bereit über Querzuschüsse aus der Gemeinde St. Ulrich an Fieberbrunn zu sprechen. 

Die aktuelle Situation der Energiekosten Explosion nach der Ukraine Krise trifft uns hart. Der Stromliefervertrag lief, so wie bei allen Gemeinden Tirols am 31.12.22 aus. Der neue Vertrag, gebunden auf ein Jahr, erhöht die Kosten für Strom um 518% bei unserer Infrastruktur GesnbR, die Betreiber des Hallenbades St. Ulrich a.P. ist. Dies ist eine 100% Gesellschaft der Gemeinde St. Ulrich a.P. nach dem Ausstieg des TVB Pillerseetal vor einigen Jahren. Die Wärmekosten steigen ebenso um 51% an. Nach einer Annahme des geplanten Abganges im Jahr 2023, wäre mit einer Summe von ca. € 215.000.- zu rechnen. Dies ist mehr als die Hälfte der frei verfügbaren Mittel unserer 2000 Einwohner Gemeinde. Durch die gestiegenen Kosten in allen Bereichen des Wirkungsbereichs einer Gemeinde, ist ein solcher Zuschuss nicht verhältnismäßig und nur schwer zu finanzieren. Die gezeigten Zahlen kalkulieren die von € 13.000.- auf € 70.000.- gestiegenen Stromkosten pro Jahr und die von € 48.000.- auf € 73.000.- Wärmekosten pro Jahr. 

Die Anzahl der Eintritte kann nicht genau angegeben werden, da es kein Eintritt – Erfassungssystem gibt. Hierbei wurden die Eintrittszahlen auch nochmals korrigiert und für die Saisonkarte und den 10er Block mit durchschnittlichen Besucherzahlen angepasst. Dies wurde auch in der Studie korrigiert, für diesen Fehler entschuldigen wir uns. Dies ändert die kolportieren Eintritte 2019 von 3000 auf 5400 und den Zuschuss pro Eintritt von € 45.- auf € 27.-. Es gibt aber dadurch keine Auswirkung auf die dargestellten Erlöse, da dies über das Kassensystem eingenommenen Zahlungen sind. Aktuell sind 35 Saisonkarten Hallenbad und 18 Saisonkarten Sauna verkauft und im Umlauf für die aktuelle Winter/Frühjahr Saison 2022/2023. 

Auf die ökologischen Auswirkungen eines Hallenbades und den dadurch bedingten Energieaufwand in dieser Konstellation (Schwimmhalle ohne Dämmung und alten Fenstern) wurde ebenso bei der Präsentation am Montag eingegangen und in Zeiten der Klimadebatten gehört dieser Aspekt ebenso betrachtet. Wir verstehen den Anspruch und den Bedarf der örtlichen Wasserrettung an einer Ausbildungsstätte. Schwimmen lernen als Grundausbildung unserer Kinder und als sinnvolle Freizeitgestaltung sind unbestritten und dafür gehört den Frauen und Männern der Wasserrettung großer Dank. Grundsätzlich hat sich die Gemeinde St. Ulrich a.P. durch den Neubau des Rettungszentrums Pillersee als Heimat für die Wasserrettung mit Gesamtbaukosten von knapp € 900.000.- bekannt und diese neue Heimatstätte auch im Jahr 2022 eingeweiht. Somit steht die Gemeinde klar hinter der Wasserrettung und wird dies auch weiterhin tun, im Falle einer Schließung. Wir haben der Wasserrettung in den Bädern St. Johann und Kitzbühel freie Trainingskapazitäten übermittelt, die zeigen auch unter der Woche und am Abend weiterhin Trainingsmöglichkeiten. Ebenso wird sich die Gemeinde gesprächsbereit zeigen, wenn es um Unterstützung für den Transport oder Eintritt der Kinder geht. 

Als zukunftsweisendes Projekt in St. Ulrich a.P. gilt es die vorhandenen Bildungseinrichtungen auf Stand der Zeit zu bringen. Die Volksschule und der Kindergarten, ebenso Baujahr Anfang der 1970er Jahre, platzen aus allen Nähten und so befasst sich seit knapp einem Jahr die Projektgruppe Bildungseinrichtung mit diesem Thema. Eine Kindergartengruppe ist im Trakt des Hallenbades untergebracht, die Bewilligung der Bildungsdirektion für diese Übergangslösung läuft bald aus. Aktuell werden 86 Schüler, 77 Kindergartenkinder (samt Kinderkrippe) in 5 Klassen und 4 Kindergartengruppen (inkl. Kinderkrippe 1–3-Jährige) mit eingeschränkten räumlichen Verhältnissen höchst engagiert betreut. Die Standortfrage ist ein zentraler Punkt, da selbstverständlich Raum für eine neue Bildungseinrichtung gesucht wird. Hier wurde die Möglichkeit der Unterbringung des Kindergartens, Kinderkrippe, Nachmittagsbetreuung, usw. im Hallenbadtrakt nach Umbaumaßnahmen untersucht. Dies ist grundsätzlich möglich und bevor auf grüner Wiese im Umfeld neu gebaut werden sollte, ist dies noch genau zu prüfen. Die Aufnahme des baulichen Istzustandes des gesamten Komplexes wurde bereits im Dezember abgeschlossen. 

Beide Projekte, eine Sanierung / Attraktivierung des Bades, um den Fortbestand zu sichern und den Neubau einer Betreuungseinrichtung wird sich unsere Gemeinde in den nächsten Jahren nicht leisten können. Eine zukunftsweisende Investition in eine zeitgemäße Betreuungseinrichtung ist sinnvoll und für die gesamte Bevölkerung vertretbar. Am 23.2. befasst sich der Gemeinderat nochmals eingehend mit diesem Thema. 

Der Bürgermeister wird so oder ähnlich fragen: Diskussion und Beschlussfassung zur Schließung des Hallenbades nach der aktuellen Saison und Konkretisierung der baulichen Maßnahmen zur Unterbringung und Erweiterung einer Bildungseinrichtung. 

Hochachtungsvoll Mitterer Martin

Informationsveranstaltung zur Situation des Alpensportbads 

Studie wurde vorgestellt und anschließend heftig diskutiert 

Zum Lacher des Abends wurde die Aufforderung eines Zuhörers an alle Pillerseetaler: „Packt die Badehose ein und klebt euch am Beckenboden an!“ – doch das blieb der einzige Moment, der bei der Informationsveranstaltung im KUSP zur Zukunft des Alpensportbads in St. Ulrich zum Lachen war. Betretene Gesichter und emotionale Statements beherrschten den gestrigen Abend (13.02.2023), der von Stefan Niedermoser (Regio Tech) moderiert wurde. 

Über 180 Interessierte wollten mehr über die von der Regio Tech GmbH in Auftrag gegebenen Bestands- und Bedarfsanalyse der Bäder im Bezirk Kitzbühel und der näheren Umgebung erfahren, die der Verfasser Martin Mayerhofer von Kohl & Partner aus Villach in Kurzform präsentierte. Untersucht wurden die Bade- und Saunaanlagen in St. Johann, Reith im Winkl, Kitzbühel, Ellmau, Kirchdorf, Fieberbrunn und eben St. Ulrich am Pillersee. 

Doch bereits bei der Präsentation der Fotos der einzelnen Einrichtungen regte sich Unmut, denn im Gegensatz zu den Hochglanzaufnahmen der Bäder in St. Johann und Kitzbühel wurde das Hallenbad in Nuarach äußerst ungünstig abgebildet, so zumindest die Meinung des hiesigen Bademeisters Günter Belmer. Die Zahlen sieht die Studie ebenfalls schlecht: Rund 3000 Eintritte im Vor-Corona-Jahr 2019 hätten keine touristische Relevanz und aus der geringen Zahl der einheimischen Badegäste sei kein konkreter Bedarf abzuleiten. Auch die Schulen fragten zu wenig nach, da die Lehrpersonen aus Angst vor der Verantwortung kaum Schwimmunterricht geben würden. Die Studie schlägt als Alternative Schulschwimmwochen vor. Der Erhalt der Bäder in Fieberbrunn und St. Ulrich habe nur Nostalgiecharakter, man müsse sich „trennen vom Alten“, um „Freiräume für Neues“ zu schaffen. 

Bürgermeister Martin Mitterer, der vor der Wahl mehr Transparenz bei Entscheidungen der Gemeinde versprochen hatte und dies mit der Einladung zu dieser Informationsveranstaltung einlöste, hatte nun die undankbare Aufgabe, die defizitären Zahlen zu präsentieren. Die Strompreiserhöhung beträgt laut den Berechnungen des Gemeindeamts 518 Prozent und werde sich heuer auf über € 13.000, - allein für das Hallenbad belaufen. Die Kosten für das Beheizen betrügen 2023 für das Bad rund € 60.000, -, für alle anderen Gemeindeeinrichtungen zusammen „nur“€ 50.000, -. Allerdings erwähnte der Ortschef auch das geplante Projekt einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Gebäudes, das rund 25 Prozent der Kosten einsparen soll. Auch den ökologischen Aspekt eines energieintensiven Bäderbetriebs dürfe man nicht außer Acht lassen und man müsse sich fragen, ob dies heutzutage noch vertretbar sei. 

Eine finanzielle Unterstützung der Nachbargemeinden in der Zukunft sehe er nach Erfahrungen bei Schwimmkursen für die Zukunft skeptisch und laut den vorliegenden Zahlen hätte man pro Zahlungsvorgang (also dem Kauf einer Jahres-, Mehrfach- oder Einfach-Eintrittskarte) einen Subventionierungsbedarf von € 45, - zu beklagen, den die Gemeinde St. Ulrich alleine zu tragen habe. Der Abgang für das laufende Jahr 2023 werde auf € 213.000, - geschätzt, das sei die Hälfte der verfügbaren Mittel der Gemeinde. Man werde auf der Gemeinderatssitzung Ende Februar offen diskutieren und dann aber sofort beschließen, ob das Alpensportbad geschlossen wird- Die Entscheidung müsse schnell fallen, so Bürgermeister Mitterer. 

Der stellvertretende Obmann des TVB, Andreas Kienpointner, wies nochmals auf bestehende Verträge hin und verwies darauf, dass es keine zusätzliche Förderung seitens des Tourismusverbands geben werde. Es folgte eine Diskussion, die deutlich zeigte, wie unzufrieden die Bürgerinnen und Bürger mit dem Ergebnis der Studie und den zu erwartenden Konsequenzen der Politik sind. 

Hannes Pirnbacher nahm im Namen der Wasserrettung Stellung und bezweifelte die der Studie zu Grunde liegenden Zahlen. Daher sei das Ergebnis der Studie nicht korrekt und man dürfe auf dieser Basis keine Entscheidung treffen. Er gehe aufgrund der von ihm angenommenen Zahlen von einem Zuschussbedarf von nur € 10, - (statt € 45, -) aus und verwies auf die 25 bis 35 Kinder, die pro Woche im Alpensportbad das Schwimmen lernen oder unter Anleitung der Wasserrettung trainieren. Diese Schwimmkurse hätten Priorität, schließlich sei Ertrinken die zweithäufigste Todesart bei Kindern in Österreich. Nur finanziell auf ein Hallenbad zu schauen, sei falsch und Pirnbacher forderte die Gemeindepolitik und den TVB auf, das Alpensportbad ganzjährig offen zu halten. 

Auch der Nuaracher Thomas Stein ergriff das Wort. Die Entscheidung sei doch längst gefallen und es sei eine Unverschämtheit, wie mit den Bürgerinnen und Bürgern umgegangen werde. 

Bademeister Günter Belmer ging in seinem emotionalen Statement von einer bereits abgemachten Sache aus, die Verträge mit Firmen, die man für einen Weiterbetrieb benötige, seien bereits gekündigt worden. Er warte nur auf seine Kündigung, die sicher schon geschrieben sei. Aber „wenn sich die Ulricher das gefallen lassen, dann will ich gar nicht mehr hier arbeiten“, so der Bademeister in Nuarach. 

Vorschläge hatte ein Zuhörer, der bereits 1952 sein Schwimm-Diplom abgelegt hatte. Eine Erhöhung der Tourismusabgabe um € 0,50 würde reichen, um drei Jahre den Betrieb des Bades zu sichern. Das Dach des Alpensportbades würde dank Tiroler Baukunst noch Jahrzehnte halten und es sei eine moralische Pflicht, dass Kinder das Schwimmen lernen können. Es gebe kein Schwimmbad, das Gewinne erziele und er forderte die Einrichtung einer Arbeitsgruppe. 

Interessant eine weitere Frage aus den Zuschauerreihen an den Bürgermeister, wie hoch denn der Abgang sein dürfe, damit der Gemeindeführung das Fortbestehen des Badebetriebs dies wert sei. Die Antwort: Die Hälfte der € 214.000,- sei okay und noch habe der Gemeinderat noch nicht über die Zukunft des Bades entschieden. 

Auch die ehemalige Bürgermeisterin Brigitte Lackner meldete sich zu Wort. Sie hatte in ihrer Amtszeit auch gegen erbitterte Widerstände im Gemeindeamt und im Gemeinderat die Offenhaltung des Badebetriebs durchgesetzt und kritisierte die teure Studienerstellung. Nach einem Lob an das Personal des Bades und der Wasserrettung fragte sie, was der Gemeinde St. Ulrich der Erhalt der Volksgesundheit und das Schwimmenlernen der Kinder wert sei und bemängelte, dass die Studie aufgrund der Pandemie die Situation nicht richtig abbilde. Zudem helfe das Land Tirol immer bei finanziellen Problemen und sie machte den Vorschlag, eine Volksabstimmung im Pillerseetal durchzuführen, ob man ein Hallenbad haben wolle oder nicht. 

Amtsleiter Christoph Wörgötter entgegnete, dass die Bürgerinnen und Bürger de facto ja bereits abgestimmt hätten, da nur 35 Saisonkarten verkauft worden seien. Demgegenüber stünden rund 500 Saisonkarten für die Langlaufloipen. 

Eine Wasserretterin aus Waidring merkte an, dass es sich um ein Problem des gesamten Pillerseetals handle und regte an, dass ihre Heimatgemeinde und andere Orte sich an den Kosten beteiligen sollten, doch dies sieht Bürgermeister Mitterer skeptisch. Er fügte hinzu, dass die Gemeinde sehr viel für die Kinder tue. 

Die letzte Stellungnahme des Abends kam von Christoph Staffner, Gemeinderat und Listenführer der Nuaracher Demokraten. Er bemängelte die Seriosität der vorgelegten Zahlen und bat darum, sich nach dieser regen Diskussion Zeit zu nehmen, um Lösungen zu finden und keine schnelle Entscheidung in der nächsten GR-Sitzung zu treffen. 

Nach zwei Stunden beendete Niedermoser die Veranstaltung, doch vor der Tür wurde noch weiter diskutiert und dieses Thema wird die Bevölkerung nicht nur in St. Ulrich sicher noch in den nächsten Tagen und Wochen beschäftigen. 

Langlauf im Pillerseetal

Die perfekt gespurten Loipen in St. Ulrich am Pillersee sind gut besucht - ob am vergangenen Wochenende oder heute (16.01.) bei strahlendem Sonnenschein! 
Wir wünschen viel Vergnügen beim Langlauf in Nuarach!

Nuarach feiert bei heißen Temperaturen den Ulrichstag! 

Ein Festgottesdient leitete heute (03.07.) das Kirchenpatrozinium um 10:30 Uhr ein. 

Natürlich zogen auch diesmal die örtlichen Vereine unter musikalischer Begleitung der BMK gemeinsam zur Pfarrkirche.

Anschließend begann das traditionelle Pfarrfest am Dorfplatz mit einem Frühschoppenkonzert der Bundesmusikkapelle St. Ulrich am Pillersee und ab 13:00 Uhr unterhalten "de 2 Lausbuam" die zahlreichen Gäste. 

Gemeinderatssitzung Juni

Die 4. GR-Sitzung findet am Donnerstag (30.06.) um 20:00 Uhr im Sitzungssaal statt!

Regenbogenflagge! 

Die Regenbogenflagge steht seit mehr als 40 Jahren als Symbol für weltweite Gleichberechtigung und Akzeptanz von Menschen, die sich nicht mit den traditionellen Rollen von Männern und Frauen identifizieren oder eine andere Sexualität leben als die Heterosexualität. Meist besteht die Fahne aus sechs Farben, die für Leben, Gesundheit, Sonnenlicht, Natur, Harmonie und Geist stehen und so auch für die LGBT- Community, in der alle sexuellen Identitäten vertreten sind. Nur (*) die Gemeinde St. Ulrich zeigt im Pillerseetal bisher auch bei diesem Thema im wahrsten Sinne Flagge und hat nicht nur ihr Profilbild im Internet geändert, sondern auch vor dem Gemeindeamt ein Zeichen gesetzt,

um  - so die Gemeinde - das Bunte im Ort zu feiern und die Sichtbarkeit queerer Menschen auch am Land zu erhöhen. Man stehe als Gemeinde St. Ulrich am Pillersee für Vielfalt und für  eine gute Gemeinschaft innerhalb aller Gemeindebürgerinnen und - bürger. 
(*) UPDATE vom 20.06.22: Auch in St. Jakob in Haus hängt im Zentrum die Regenbogenfahne! 

Gemeinderat tagt!

Am 25.05.2022 (Mittwoch) findet die nächste Gemeinderatssitzung in St. Ulrich am Pillersee statt.

Gemeinderat tagt!

Am Donnerstag, 28.04.2022 findet die nächste Gemeinderatssitzung in St. Ulrich am Pillersee statt.

Kurze Zusammenfassung über Entscheidungen im Gemeinderat

Erneut unter den Augen vieler Zuschauer fand gestern (07.04.) die erste Sitzung des neuen Gemeinderats in St. Ulrich am Pillersee statt. Hauptthemen waren die Besetzungen der diversen Ausschüsse, die jeweils nach dem Schlüssel 4 zu 1 zu 1 verteilt wurden: Von den sechs Mitgliedern werden jeweils vier von der Liste WIR gestellt, die weiteren zwei Mitglieder nehmen jeweils ein Vertreter oder eine Vertreterin einer der zwei anderen gewählten Listen („Aufwind“ und „Nuaracher Demokraten“) ein, wobei die Liste „Gemeinsam für St. Ulrich“ in keinem Ausschuss vertreten sein wird. 

Auch die Kompetenzen des Gemeindevorstands und die finanzielle Entschädigung im Gemeinderat wurde beschlossen: Gemeinderäte erhalten € 40,- pro Gemeinderatssitzung, Gemeindevorstände für Zusammenkünfte des Vorstands je € 60,-. Bei Sitzungen der Ausschüsse werden an den jeweiligen Obmann € 50,- vergütet, die Mitglieder erhalten € 40,-. 

Mittlerweile konnten 25 Personen aus der Ukraine in Nuarach aufgenommen werden, drei Kinder besuchen die Volksschule, zwei den Kindergarten. Ende des Monats wird entschieden, ob man die ausgeschriebene größere Gemeinde-Wohnung geflüchteten Menschen aus der Ukraine zur Verfügung stellt. 

Die nächste Sitzung des Gemeinderats soll wieder im Sitzungssaal des Gemeindeamts stattfinden. Da heißt es für interessierte Bürger früh zu erscheinen, um sich einen Platz zu sichern oder auf das Wahlversprechen zu vertrauen, dass die Zusammenkünfte online live übertragen werden.

Nächste Gemeinderatssitzung

Am Donnerstag, 07.April 2022 findet um 20:00 Uhr im KUSP die nächste öffentliche Sitzung des neuen Gemeinderats statt. Themen sind unter anderem die Besetzung der Ausschüsse... 

Berichte über Nuaracher Gemeindevorstand 

„Tiroler Tageszeitung“ und „Kitzbüheler Anzeiger“ greifen Unmut über verkleinerten Vorstand auf  

Gestern (30.03.) erschien in der „Tiroler Tageszeitung“ ein Bericht über die Reduzierung von fünf auf vier Mitglieder im Nuaracher Gemeindevorstand unter dem Titel: „Ärger über verkleinerten Vorstand“. Redakteur Michael Mader stellt in dem Artikel die doch recht widersprüchlichen Aussagen von Christoph Staffner von den „Nuaracher Demokraten“ und Klaus Pirnbacher von der Liste „Wir für St. Ulrich“ gegenüber:

Während Staffner sagt, dass Pirnbacher auf der konstituierenden Gemeinderatssitzung die Verkleinerung damit begründet habe, dass „im Gemeindevorstand wichtige Entscheidungen getroffenen würden“, spricht Pirnbacher hingegen von „einer glatten Lüge“. Der unterlegene Bürgermeisterkandidat wörtlich: „(…) das habe ich nie gesagt, 60 Anwesende können das bezeugen.“ Mit einer Stimme (7 von 13 Mandaten) hält Pirnbachers Liste zwar die Mehrheit, doch wie Staffner anmerkt, habe man in Fieberbrunn den Vorstand sogar vergrößert, damit alle Fraktionen dort vertreten sind. In Nuarach hingegen spricht Pirnbacher davon, der Vorstand mit drei Mandataren der Liste „Wir“ und Bürgermeister Martin Mitterer (Liste „Aufwind“) spiegele sozusagen das Wahlergebnis wider.

Zur Erinnerung noch einmal das Wahlergebnis in St. Ulrich: Gemeinsam für St. Ulrich erhielt 123 (12,17 %), Wir für St. Ulrich kam auf 475 (46,98 %) Stimmen, 143 (14,14 %) entschieden sich für die Nuaracher Demokraten und Aufwind St. Ulrich a. P. wurde von 270 (26,71 %) Bürgerinnen und Bürgern gewählt. 

Wenn also Ende Februar sich rund 47 Prozent der Urnengängerinnen und -gänger für Pirnbachers Liste entschieden haben, jedoch 43 Prozent eine andere Liste bevorzugten, dann entspricht dies nach Meinung vieler nicht der jetzigen Konstellation im Vorstand. 

Im Vergleich zur letzten Wahlperiode, bei der das Wahlergebnis (2016) Gemeinsam für St. Ulrich 599 (56,67 %) und Wir Nuaracher für St. Ulrich 458 (43,33 %) lautete, wurde der Vorstand mit drei Posten der Mehrheitsliste und mit zwei Mandataren der Oppositionsliste besetzt.

Diesen Umstand greift auch der Bericht von heute (31.03.) des „Kitzbüheler Anzeiger“ auf. Redakteurin Verena Mühlbacher beschreibt unter der Überschrift „Kritik an Vierer-Gemeindevorstand“ zwei Überraschungen bei der konstituierenden Sitzung in Nuarach. Zuerst die von Klaus Pirnbacher befürwortete Verkleinerung des Vorstands, die mit 10 zu 3 Stimmen durchgesetzt wurde und dann der Wahlvorschlag der WIR-Listendritten Katharina Würtl, die nun als Vizebürgermeisterin eingesetzt ist. Warum nicht der unterlegende Bürgermeisterkandidat Pirnbacher oder der im Wahlkampf als künftiger Vize angekündigte Mario Horngacher von WIR ins Rennen geschickt wurde…? 

Erfreulich jedenfalls, dass nun eine Frau das Amt bekleidet und im Vorstand vertreten ist. Ortschef Martin Mitterer versprach jedenfalls, das Beste für St. Ulrich zu tun. Man kann nur hoffen, dass dies auch alle Gemeinderätinnen und Gemeinderäte im Sinn haben… 

Grußbotschaft von Marius Reusch - Bürgermeister der Partnergemeinde Langgöns

Die herzlichsten Glückwünsche bereits auf diesem Weg aus Langgöns. Viel Erfolg und eine glückliche Amtsführung. Dank auch allen Bewerbern für den demokratischen Wettbewerb. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und Weiterführung unserer Partnerschaft! Beste Grüße Marius Reusch

Martin Mitterer ist Bürgermeister!

Gratulation an den heute neu gewählten Bürgermeister von St. Ulrich am Pillersee! Martin Mitterer setzte sich in der engeren Wahl (Stichwahl) mit 55,88 zu 44,12 Prozent gegen seinen Mitbewerber Klaus Pirnbacher durch. Die Wahlbeteiligung in Nuarach betrug 66,20 Prozent.

Misstöne bei BMK-Probe? 

Die Musikkapelle St. Ulrich am Pillersee hielt vor einer Woche wie gewohnt ihre Probe für das anstehende Frühjahrskonzert ab – und als Zugabe gab es eine Wahlrede von Bürgermeister-Kandidat Klaus Pirnbacher. Auch bei den NUARACHER-NACHRICHTEN meldeten sich Leserinnen und Leser, die diesen „Gastauftritt“ diskussionswürdig fanden… wie der Abend verlaufen ist, ist in einem Artikel der TIROLER TAGESZEITUNG vom 11.03. nachzulesen: 

Schmackhafter Wahlkampf im Nuaracher Schartental!

Wortwörtlich über den Tellerrand blicken wollte heute Bürgermeisterkandidat Klaus Pirnbacher zusammen mit einigen seiner Listenmitglieder und interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Am Schießstand in St. Ulrich am Pillersee stand er Rede und Antwort – garniert mit einer Fastensuppe!

Nachwuchs seit 2010 am Start 

Vor zwölf Jahren hob Bürgermeisterin Brigitte Lackner das „Nuaracher Skifest“ für Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis 15 Jahren aus der Taufe. Auch am heutigen Sonntag (06.03.) ließ es sich die Ortschefin nicht nehmen, als Vorläuferin den Bewerb bei strahlendem Sonnenschein zu eröffnen.
 

Pünktlich um 09:00 Uhr starteten die kleinsten Nachwuchs-Rennläuferinnen und -läufer, wobei einige bereits kurz vor dem Ziel bremsten und glücklich strahlend ihren Lauf vor der eigentlichen Zeitnahme beendeten. Insgesamt 77 Teilnehmerinnen und Teilnehmer probierten sich an der Buchensteinwand an den Stangen und alle bekamen Preise und vor allem große Anerkennung: „Jedes Kind ist hier ein Sieger“, meinte Bürgermeisterin Brigitte Lackner schon vor ein paar Jahren und auch beim letzten Skifest mit ihr als Gemeindeoberhaupt konnte sie stolz auf die Kids, die freiwilligen Helferinnen und Helfer sowie die Sponsoren der Veranstaltung sein. Sicher wird sie auch im nächsten Jahr vor Ort die Daumen drücken – dann zusammen mit dem neuen Bürgermeister.

Auch "WIR für St. Ulrich" veröffentlicht nun kurz vor der Wahl ein Video, das auf Facebook zu sehen ist. 

Video Nr. 3 ist da!

Die Liste des Nuaracher Vizebürgermeisters Christoph Würtl, der am 27.02.2022 als Spitzenkandidat antritt und Nachfolger von Bürgermeisterin Brigitte Lackner werden möchte, hat nun das dritte Wahlvideo veröffentlicht. 

Einladung zur GR-Sitzung am 24.02.22

Die Liste "Aufwind" hat nun den zweiten Teil eines Interviews mit Bürgermeister-Kandidat Martin Mitterer auf ihrer Homepage veröffentlicht. Ebenfalls anzuhören ist nun eine weitere Podcast-Folge von "WIR für St. Ulrich zu den Themenbereichen Jugend, Vereine, Kultur und Brauchtum. 

Podcasts bei Listen beliebt als Wahlwerbung

Nun wartet auch die Liste "Aufwind" und Spitzenkandidat Martin Mitterer mit einer Podcast-Serie auf, um die Wählerinnen und Wähler von sich zu überzeugen: "Ihr wollt mehr über unseren Bürgermeisterkandidat Martin erfahren? Auf unserer Startseite gibt es nun Teil 1 des vierteiligen Interviews zu seinen Zielen und Beweggründen".

Die NUARACHER NACHRICHTEN haben alle vier Bürgermeisterkandidaten in St. Ulrich am Pillersee gebeten, acht Fragen zu beantworten, die sich mit ihren Wahlkampf-Themen befassen und einen Ausblick auf ihre Arbeit geben, falls sie von den Wählerinnen und Wählern die Verantwortung für zukünftige Projekte übertragen bekommen. Wir werden die Antworten bis Mitte Februar gegenüberstellen und veröffentlichen. 

Aktueller Bericht der "Bauern-Zeitung" vom 03.02.2022 über Klaus Pirnbacher

AUFWIND setzt auf das geschriebene Wort

In einem offenen Brief wendet sich der Bürgermeisterkandidat der Liste „Aufwind“, Martin Mitterer, ausführlich an die Bevölkerung von St. Ulrich am Pillersee.
Er ist auf der Homepage der Nuaracher Liste unter https://www.aufwind.or.at/ in voller Länge zu finden. Dort veröffentlicht ist auch ein elfseitiges Strategiepapier, das auch hier nachzulesen ist!

Das Geheimnis ist gelüftet!

Während einige schon vermuteten, es gäbe gar keine Liste, hatte Vizebürgermeister Christoph Würtl bereits sein Team für die Gemeinderatswahl zusammengestellt – und er setzt darauf, mit einer kleinen, aber sehr engagierten Mannschaft das Vertrauen der Nuaracher Bevölkerung zu erhalten. Während andere Bewerber mit mehr als 20 Frauen und Männern antreten, möchte „Gemeinsam für St. Ulrich“ die Verantwortung für Entscheidungen auf acht Personen verteilen, die in alle Sachfragen eingebunden werden. Zusätzlich vertraut man auf den Rat von Expertinnen und Experten und will mehr in die Bevölkerung „hineinhören“. 

Bürgernähe, Transparenz, Ehrlichkeit – und Konzentration auf fünf Themen, die nach Meinung der bunt gemischten Liste entscheidend für die Zukunft von St. Ulrich sind. Nachzulesen ist dies alles in einem aktuellen Postwurf.

Fünf Themen liegen Bürgermeister-Kandidat Würtl und seiner Liste am Herzen:

  • Gute Ortsentwicklung
  • Natur- und Umweltschutz
  • Bildung und Kinderbetreuung
  • Tourismus und
  • Öffentlicher Nahverkehr


Dafür treten an:
1. Christoph Würtl
2. Jürgen Wolf
3. Andrea Heigl
4. Dominik Waltl
5. Gerhard Würtl
6. Maximilian Schlechter
7. Michaela Wolf
8. Siegfried Rofner

Wahl-Videos "Gemeinsam für St. Ulrich"

Wahl-Videos "Nuaracher Demokraten"

Wahl-Podcasts "WIR für St. Ulrich"

So beantworteten Nuaracherinnen und Nuaracher die Fragen zum Wahlkampf! 

Nicht repräsentativ, aber interessant sind die Antworten der heute beendeten Umfrage der NUARACHER NACHRICHTEN. Die Wahlaussagen der Listen werden von den meisten der Befragten sehr unterschiedlich beurteilt, erstaunlich ist aber sicherlich, dass ein Fünftel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Versprechungen der Listen kein Vertrauen schenken.

Die Hälfte der Befragten hält die Wahl des Bürgermeisters für genauso wichtig wie die Entscheidung über die künftige Zusammensetzung des Gemeinderats. Ebenfalls mehr als 50 Prozent halten den Wahlkampf bisher für spannend und kreativ, 22 Prozent würden sich persönliche Gespräche mit den Kandidatinnen und Kandidaten wünschen. Fast zwei Drittel der teilnehmenden Personen gaben an, sich alles genau anzusehen und durchzulesen, nur zwölf Prozent verzichten auf jede Art der Wahlinformation. Noch immer ist rund ein Drittel der Befragten unentschlossen und weiß noch nicht, wem sie ihre Stimme am 27. Februar geben.

Gute Anhaltspunkte für die jeweiligen Listen sind auch den individuellen 23 Antworten zu entnehmen, wobei uns persönlich der geäußerte Wunsch an die Gemeindepolitik, die deutschen Mitbürgerinnen und Mitbürger „abzuservieren“, doch sehr geärgert hat… Wir werden mit dieser freien Meinungsäußerung leben können und bedanken uns umso mehr für die lobenden Worte zu unserer Arbeit!
 
Die detaillierten Ergebnisse der zweiten Umfrage, bei der nach der Wirkung des bisherigen Wahlkampfs in St. Ulrich am Pillersee gefragt wurde und an der 106 Personen teilgenommen haben:
 
1. Sind die Aussagen der vier wahlwerbenden Listen aussagekräftig und helfen bei der Entscheidung, welcher Gruppierung Sie Ihre Stimme geben? 

  • „Das beurteile ich bei den jeweiligen Listen sehr unterschiedlich“, sagten 67 Personen, also 63.2%. 
  • „Nein, das sind bei allen nur oberflächliche Floskeln“, meinten 23 Personen, also 21.7%. 
  • „Damit habe ich mich noch nicht wirklich beschäftigt“, antworteten 8 Personen, also 7.5%. 
  • „Ja, alle Listen informieren ausreichend über ihre Ziele“, gaben 8 Personen an, also ebenfalls 7.5%. 

 
2. Außer dem zukünftigen Gemeinderat wird auch ein neuer Bürgermeister in St. Ulrich gewählt. Ihre Meinung? 

  • „Beide Wahlen sind bedeutsam für Nuarach“, sagten 50 Personen, also 47.2%. 
  • „Die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte beeinflussen durch die Abstimmungen und in den Ausschüssen stärker die Entwicklung Nuarachs als ein Bürgermeister“, meinten 23 Personen, also 21.7%. 
  • „Es bleibt sowieso alles wie es war – da ändern auch neue Gesichter nichts“, antworteten 20 Personen, also 18.9%. 
  • „Diese Position des Bürgermeisters ist für mich entscheidender für die Zukunft Nuarachs als die Zusammensetzung des neuen Gemeinderats“, gaben 13 Personen an, also 12.3%. 

 
3. Der Wahlkampf läuft bereits an. Wie beurteilen Sie die Aktionen der einzelnen Listen? 

  • „Bemerkenswert, wie kreativ der Wahlkampf diesmal ist“, finden 33 Personen, das sind 31.1%. 
  • „Ich lege Wert auf persönliche Gespräche“, antworteten 24 Personen, also 22.6%. 
  • „So interessant und spannend war es selten“, sagten ebenfalls 24 Personen (22.6%). 
  • „Ich weiß genau, wie und wen ich wähle und brauche daher keinen Wahlkampf“, meinten 23 Personen, das sind 21.7%. 
  • „Völlig übertrieben – kurze, schriftliche Informationen reichen vollkommen“, gaben 13 Personen an, also 12.3%. 
  • „Mich interessiert das alles nicht“, äußerten sich 9 Personen und damit 8.5% der Befragten. 

 
4. Woher beziehen Sie Informationen über die einzelnen Wahlprogramme? 

  • „Ich sehe und höre mir (fast) alles an – Flyer, Internetauftritte, Podcasts, Videos, persönliche Aussagen… das ist für mich alles sehr interessant und hilft bei der Meinungsbildung“, sagten 65 Personen, das sind 61.3%. 
  • „Ich schaue mir nur die Programme der Liste(n) an, die ich bevorzuge“, antworteten 19 Personen, also 17.9% der Befragten. 
  • „Mir genügen persönliche Begegnungen und auch die Meinungen in meinem Umfeld (Nachbarn, Freunde, Familie…)“, finden 18 Personen und damit 17%. 
  • „Mich interessiert das alles nicht und ich habe auch keine Zeit, mir das alles durchzulesen oder anzuhören“, äußerten sich 13 Personen, also 12.3%. 


5. Hat der bisherige Wahlkampf Ihre Wahlentscheidung schon beeinflusst? 

  • „Ich bin mir immer noch nicht sicher, wer meine Stimme bekommt“, meinten 35 Personen, das sind 33% der Befragten. 
  • „Nein, meine Entscheidung stand bereits fest“, sagten 34 Personen, also 32.1%. 
  • „Ja, ich war vorher noch unsicher und weiß nun, wen ich wähle“, äußerten sich 22 Personen, also 20.8%. 
  • „Ich werde nicht wählen“, antworteten 11 Personen, das entspricht 10.4% der Befragten. 
  • „Ja, ich habe meine Meinung nun geändert“, sagten 4 Personen und damit 3.8%. 

 
6. Freiwillige Anmerkung: Das würde ich mir noch von den Kandidatinnen und Kandidaten wünschen… 

Genau 23 Personen nutzten die Chance, einen persönlichen Kommentar abzugeben. Wir haben uns erlaubt, Rechtschreib- und Verständnisfehler auszubessern und Kommentare von Wahlempfehlungen für Listen zu „befreien“ – die Werbung für einzelne Kandidaten sollte hier keinen Platz finden! 

  • Dass sie ehrlich bleiben, das fehlt in der Politik 
  • Dass der neue Bürgermeister loyal und fair ist und in der Gemeinde endlich diese Freundschaftsdienste abgestellt werden 
  • Das einzig wahre wichtige Thema ist leistbares Wohnen für unsere Kinder. Bei den meisten Familien ist ein Eigenheim zu schaffen inzwischen völlige Utopie bei diesen Preisen. Viele Einheimische werden das Dorf dann gezwungenermaßen verlassen und sich leistbares Wohnen suchen. So verliert ein Ort seine Identität. 
  • Die Show von drei Listen sollte endlich aufhören und ordentlich für Nuarach gearbeitet werden... 
  • Eine demokratische Gemeindeführung zum Wohl aller Bürger! Damit ein Ende der ewigen Klientelpolitik! 
  • Eine sogenannte „Elefantenrunde“ im KUSP 
  • Eine Veränderung in Nuarach, da kommt für mich nur ein Kandidat in Frage. 
  • Handschlag-Qualität 
  • Hoffentlich bleiben die Gemeindepolitiker auch nach der Wahl interessiert an der Meinung der Bürger! 
  • Ich wünsche mir, dass man seine Ziele hervorhebt und nicht andere schlechtmacht! 
  • Die Bürgermeister-Wahl ist eine Persönlichkeits-WAHL 
  • Im jetzigen Gemeinderat gibt es Person/en, die nur auf ihren eigenen Vorteil aus sind und deshalb gewisse Unruhe in die Gemeinde bringen und "sinnvolle" Entscheidungen verhindern bzw. verzögern - solche Person/en gehören da nicht mehr hin - ein Gemeinderat ist für die gesamten Bürger da und nicht zum Vorteil für sich selbst! 
  • Kandidaten, die sich wirklich für Nachhaltiges in allen Bereichen einsetzen 
  • Klare Pläne für die Zukunft 
  • Klare Positionen und kein Geschwurbel 
  • Langfristige Perspektive für die Gemeinde 
  • Leider gibt es von mehreren Listen, welche mit derzeitigen Gemeinderäten gefüllt sind, Wahlzuckerl, die noch vor einem halben Jahr blockiert wurden und über zwei Wahlperioden nie umgesetzt wurden. Gerade beim Thema „Kinder“ springen nun all diese Listen auf und versprechen teilweise Utopisches. 
  • Mehr für Einheimische machen und die Deutschen abservieren 
  • Neue, konfessionsneutrale Aufbahrungshalle 
  • Nichts 
  • Persönliche Gespräche (leider wegen Corona schwierig) 
  • Von einigen Parteien finde ich es eine Farce, jetzt zu sagen, dass etwas für den Kindergarten getan werden muss - die meisten Gemeinderäte in den neuen Listen aber eigentlich zwölf Jahre lang Zeit gehabt hätten, hier etwas zu ändern. Lächerlich und scheinheilig. 
  • Wertschätzung 


Vielen Dank für die Teilnahme! 

Fortsetzung filmische Wahl-Präsentation!

Nachdem viele bereits das erste Video der Liste "GEMEINSAM FÜR ST. ULRICH" gesehen haben und in rund zwei Minuten von Bürgermeister-Kandidat Christoph Würtl etwas über ihn persönlich und seine Ziele für Nuarach erfahren haben, folgt nun Teil II. In diesem Film spricht er erneut Punkte an, die ihm und seinem Team in den nächsten Jahren wichtig sind.

Gemeinderatssitzung am 27. Jänner: Einladung und Tagesordnung 

Um die Themen Bildung und Soziales dreht sich alles beim dritten Podcast der Nuaracher Liste "WIR für St. Ulrich". Mehrere Kandidatinnen und Kandidaten für den künftigen Gemeinderat sagen, wie sie in den kommenden Jahren handeln und entscheiden wollen.

Auch die "Nuaracher Demokraten" wenden sich erneut in den sozialen Medien an die Bevölkerung in St. Ulrich am Pillersee. In einem kurzen Video wird erklärt, was die wahlwerbende Liste unter "Gemeinwohl" versteht.
Und auch ein weiteres zweiminütiges Video ist bereits online - es geht Bürgermeisterkandidat darin um die Bildungseinrichtungen in Nuarach.

Warum zur Wahl antreten?

Diese Frage wird Christoph Staffner immer wieder gestellt und so beantwortet der Spitzenkandidat der NUARACHER DEMOKRATEN die Frage einfach mal in drei Minuten per Video - hier ist der Link!

Wahlvideo online! 

Nun scheint die Zahl der Bewerber für die Nuaracher Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl komplett zu sein. Wie bereits im Herbst angekündigt, stellt sich auch Vize-Bürgermeister Christoph Würtl dem Wählerwillen und möchte mit der Liste „Gemeinsam für St. Ulrich“ Ende Februar erfolgreich sein. Er startet seinen Wahlkampf mit einem 2,5-minütigen Video.

Moderner Wahlkampf

Während die Listen "Aufwind" und "Nuaracher Demokraten" versuchen, Wählerinnen und Wähler über Facebook, in Papierform oder auf der jeweiligen Homepage über ihre Ziele zu informieren, setzt die Liste "WIR für St. Ulrich" auch auf ein neues Medium: Via Podcast wirbt Bürgermeister-Kandidat Klaus Pirnbacher um Stimmen für die anstehende Wahl. Man wird sehen, was sich die Liste "Gemeinsam für St. Ulrich" überlegt... 

Wahlkarte beantragen

Es wird spannend! Gleich vier Listen mit jeweils einem Bürgermeister-Kandidaten stellen sich Ende Februar in Nuarach zur Wahl. In unserer Umfrage gaben rund 40 Prozent der Befragten an, noch nicht zu wissen, wen sie wählen werden. Aber über 80 Prozent wollen auf jeden Fall von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen. Sollte man am 27.02.2022 verhindert sein, so kann ab sofort eine Wahlkarte für die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl in St. Ulrich beantragt werden. Einfach auf die Homepage der Gemeinde schauen und das Angebot zur Briefwahl nutzen. 

Ergebnisse der Umfrage 

Die NUARACHER NACHRICHTEN haben die Leserinnen und Leser in St. Ulrich am Pillersee gebeten, online eine Woche lang ihre Meinung zur Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl im Februar 2022 abzugeben. Sechs Fragen waren zu beantworten und nun (27.12.2021) liegt das Ergebnis vor: 

Insgesamt haben 272 Personen teilgenommen und es ist sicher nicht nur für die wahlwerbenden Listen interessant, wie die Bürgerinnen und Bürger abgestimmt haben. 

Bei der Frage nach der gewünschten Zusammensetzung des künftigen Gemeinderats durften maximal drei von fünf Auswahlmöglichkeiten angeklickt werden und mehr als die Hälfte der Befragten wünscht sich, dass die GR-Mitglieder eine eigene Meinung vertreten und nicht nur aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten politischen Liste abstimmen. 

Fast ebenso viele möchten gerne, dass Fachleute für bestimmte Bereiche in diesem Gremium sitzen. Dabei ist es interessant, einmal einen Blick auf die Themen zu werfen, die besonders interessieren. Aus den zwölf genannten Bereichen (fünf Auswahlmöglichkeiten) stechen drei deutlich hervor: „Kinder und Jugendliche“ (57.7%), „Wohnen und Bauen“ (55.7%) sowie „Umwelt und Natur“ (49.7%). Es wäre also wünschenswert, wenn eine Gemeinderätin oder ein Gemeinderat Erfahrung im pädagogischen Bereich hätte, eine oder einer sich im Immobiliensektor (Grundstückswidmungen, Bauvorschriften, Sozialwohnungen etc.) auskennt und jemand im Gemeinderat säße, der bereits beruflich mit Umwelt- und Landschaftsschutz zu tun hatte. Dies ist auf den vorderen Plätzen der bisher vorgestellten drei Listen leider nicht erkennbar… denn auf den ersten fünf gereihten Plätzen der jeweiligen Gruppierungen finden sich drei Qualitätsmanager, ein Beamter, zwei Selbständige, drei Personen aus dem Bereich Tourismus, drei kaufmännische Angestellte, ein Pensionist - und immerhin ein Bewerber in einem Sozialberuf. 

Auf die Frage, was man sich vom nächsten Nuaracher Bürgermeister erwartet, antworteten die weitaus meisten Befragten (bei insgesamt acht möglichen Klicks) „Ein zukünftiger Bürgermeister sollte die Öffentlichkeit über die Hintergründe von Entscheidungen aufklären (73.8%) und vor allem ehrlich sein (68.5%). Zudem ist es vielen auch wichtig, dass regelmäßig die Wünsche und Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger erfragt werden (63.1%). Wenig bedeutsam ist die bisherige Erfahrung in der Gemeindepolitik oder parteipolitisches Handeln. Mehr als die Hälfte wünschen sich vom neuen Bürgermeister Neutralität (58.4%) und – auch hier wieder – Fachkompetenz (56.4%). Hier stellen sich für das Amt ein Finanzverwalter, ein selbständiger Bau-Ingenieur und zwei Qualitätsmanager in Industriebetrieben zur Wahl. Es sei an noch einmal an dieser Stelle an die Themen erinnert, die die Bürgerinnen und Bürger in den kommenden Jahren interessieren… 

Noch aber ist nichts entschieden, denn während mehr als 80 Prozent sicher zur Wahl gehen werden, steht für die Mehrheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Umfrage noch nicht fest, wem sie ihre Stimme geben werden. Wie erwartet wird es also spannend – sowohl in den nächsten Wochen beim Wahlkampf aus auch bei Wahl selbst.  

Die NUARACHER NACHRICHTEN werden im Januar noch einmal die Wünsche und Meinungen der Menschen in St. Ulrich am Pillersee erfragen – und wir würden uns sehr freuen, wenn die Leserinnen und Leser uns Vorschläge für Fragestellungen schicken würden? Was interessiert? Worauf sollte die Lokalpolitik Wert legen? Welche Fragen sollten gestellt werden? Vielen Dank!
 
Und nun noch einmal die Ergebnisse im Einzelnen:
 

1. Für mich ist es wichtig, dass im nächsten Gemeinderat Menschen sitzen, die... 

  • unabhängig von ihrer Listenzugehörigkeit eine eigene Meinung vertreten = 56.4% 
  • Fachleute für ein bestimmtes Fachgebiet sind = 53% 
  • bereits Erfahrung in der Gemeindepolitik haben = 30.2% 
  • ich persönlich kenne = 22.8% 
  • Für mich ist nicht entscheidend, wer im Gemeinderat sitzt = 0.7% 

2. Diese Themen interessieren mich besonders: 

  • Kinder und Jugendliche = 57.7% 
  • Wohnen und Bauen = 55.7% 
  • Umwelt und Natur = 49.7% 
  • Gesundheit = 29.5% 
  • Arbeitsplätze = 28.9% 
  • Vereine = 26.8% 
  • Veranstaltungen und Feste = 22.1% 
  • Öffentlicher Verkehr = 21.5% 
  • Finanzen = 20.8% 
  • Sicherheit und Blaulicht-Organisationen = 12.8% 
  • Senioren = 9.4% 
  • Mein Thema ist leider nicht dabei = 4,7% 

3. Ein zukünftiger Bürgermeister... 

  • sollte die Öffentlichkeit über die Hintergründe von Entscheidungen aufklären = 73.8% 
  • sollte regelmäßig die Wünsche und Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger erfragen = 63.1% 
  • sollte regelmäßige Sprechstunden für Bürgerinnen und Bürger anbieten = 42.3% 
  • sollte bereits Erfahrung in der Gemeindepolitik haben = 31.5% 
  • sollte auch parteipolitisch handeln = 4% 

4. Folgendes sollte ein neuer Bürgermeister mitbringen... 

  • Ehrlichkeit = 68.5% 
  • Neutralität = 58.4% 
  • Fachkompetenz = 56.4% 
  • Mut zu Veränderungen = 48.3% 
  • Sympathie = 47.7% 
  • Führungsqualitäten = 37.6% 
  • sicheres Auftreten = 24.8% 
  • Erfahrung = 24.8% 
  • Loyalität = 24.2% 
  • Traditionsbewusstsein = 22.8% 
  • Geselligkeit = 8.1% 

5. Bei der Wahl im Februar 2022 in Nuarach... 

  • werde ich sicher meine Stimme abgeben = 80.5% 
  • bin ich mir noch nicht sicher, ob ich meine Stimme abgebe = 13.4% 
  • werde ich nicht meine Stimme abgeben = 6% 

6. Für mich persönlich... 

  • steht fest, dass ich wählen gehe, aber bevor ich mich entscheide, warte ich noch ab... = 37.6% 
  • steht bereits fest, welche Liste und welchen Bürgermeisterkandidaten ich wähle = 34.2% 
  • ist keiner der bisher bekannten vier Kandidaten als Bürgermeister wählbar = 10.1% 
  • steht bereits fest, welchen Bürgermeisterkandidaten ich wähle, bei der Liste bin ich unentschlossen = 10.1% 
  • steht bereits fest, welche Liste ich wähle, bei der Bürgermeisterwahl bin ich unentschlossen = 4.7% 
  • steht fest, dass ich nicht wählen werde = 3.4

Meinung ist gefragt!

Nur noch bis morgen (26.12.) ist unsere Umfrage zur Wahl in St. Ulrich online – also bitte noch schnell teilnehmen! Auch die Liste „WIR für St. Ulrich“ möchte erfahren, welche drei Themen Wählerinnen und Wähler bewegen – bis Ende Jänner kann man den entsprechenden Abschnitt der Informationsbroschüre ausfüllen und in eine der überall im Gemeindegebiet aufgestellten Boxen einwerfen!
Weiter unten gibt es mehr Informationen!

+++ Umfrage beendet +++ Meinungsumfrage!

Liebe Nuaracherinnen und Nuaracher, bitte nehmt euch ein wenig Zeit (nur sechs Fragen), um die folgende Umfrage auszufüllen! Die anonyme (!) Umfrage läuft genau eine Woche (26.12.) und wir werden dann die Ergebnisse hier veröffentlichen! Vielen Dank fürs Mitmachen!

Wahlwerbung zum Fest

Kurz vor Weihnachten erhielten die Nuaracherinnen und Nuaracher Post – nicht vom Christkind, sondern von „WIR für St. Ulrich“!

Verteilt wurde eine 20-seitige Broschüre, in der das Team der wahlwerbenden Liste und die Ziele für die Gemeindepolitik vorgestellt werden. Unter dem Motto „Erfahrung + Vision = Zukunft“ möchte Bürgermeister-Kandidat Klaus Pirnbacher möglichst viele Stimmen bei der Wahl im Februar erhalten. Zusätzlich zu den Informationen gab es auch etwas Süßes und natürlich Gesprächsstoff in der Bevölkerung – der Wahlkampf in Nuarach nimmt Fahrt auf!

 Heute (15.12.) wurden in Nuarach 128 Personen geimpft, davon 9 zum ersten Mal!

Einladung und Tagesordnung zur 67. Gemeinderatssitzung am 16.12.2001

Alle guten Dinge sind VIER!

Am 27. Februar haben die Nuaracherinnen und Nuaracher die Wahl zwischen gleich vier Bürgermeister-Kandidaten! 

Gegenüber den NUARACHER NACHRICHTEN erklärte heute (am 08.12.) Klaus Pirnbacher seine Bereitschaft, die Nachfolge von Bürgermeisterin Brigitte Lackner anzutreten. Mit einem 26-köpfigen breit aufgestellten Team, das bereits eifrig an einem Wahlprogramm arbeitet, tritt der Leiter der Finanzverwaltung in der Gemeinde St. Ulrich am Pillersee an und wird noch vor Weihnachten die Bevölkerung über die Ziele und Kandidaten seiner Liste informieren – und die Kandidatinnen, denn tatsächlich finden sich – so viel verriet er bereits – auf den Plätzen 3, 5, 7, 9 und 12 tatsächlich Frauen! 

PS: Insgesamt holte Klaus Pirnbacher acht Frauen in sein Team, das sich in unterschiedlichen Arbeitsgruppen Gedanken über die Zukunft der Gemeindepolitik macht.

So setzt sich in St. Ulrich am Pillersee die Wahlbehörde 2022 zusammen: 

"Nuaracher Demokraten" treten 2022 zur Wahl an!

Heute (28.11.) haben die NUARACHER DEMOKRATEN bekanntgegeben, dass sie mit Spitzenkandidat Christoph Staffner, der sich auch für das Amt des Bürgermeisters bewerben wird, zur Gemeinderatswahl 2022 in St. Ulrich am Pillersee antreten. Die sechs Eckpunkte des Programms und die Personen, die sich für einen Sitz im zukünftigen Gemeinderat bewerben, findet man auf www. nuaracher-demokraten.at!
 
In der Aussendung verraten die Nuaracher Demokraten, dass neben Christoph Staffner die Spitze der Liste noch aus Marcel Freytag und Gunnar Fussenegger besteht.
 
"In unserem Programm gibt es 6 Eckpunkte:
- Mit aufladbaren, geförderten Taxi-Karten fahren die Nuaracherinnen und Nuaracher künftig günstig durchs Pillerseetal.
- Freizeitwohnsitze gehören aufgedeckt, besteuert und begrenzt, um die ständig steigenden Grundstückspreise auszubremsen.
- Baulandreserven mittels Vertragsraumordnung anlegen, damit die Gemeinde diese Gründe günstig vergibt oder selber nutzt.
- Kindergarten und Volksschule müssen mit der Gemeinde mitwachsen. Außerdem brauchen Kinder und Eltern im 21. Jahrhundert günstige und hochwertige Kindergärten.
- Natur ist wertvoll und daher muss die Gemeinde sparsam beim Versiegeln von Grünflächen umgehen.
- Gemeinde hat dem Gemeinwohl zu dienen, daher lehnen wir Klientel- und Hinterzimmerpolitik ab".
 
 
Dazu ein paar Zitate aus den Reihen der wahlwerbenden Liste, die erstmals in der Pillersee-Gemeinde antritt:
 

  • "Mit den aufladbaren und geförderten Taxi-Karten wollen wir die Abhängigkeit vom privat PKW beenden, die vor allem bei uns am Land besteht." 
  • "Mit der Begrenzung von Freizeitwohnsitzen und mit dem Anlegen von Baulandreserven wollen wir der Preistreiberei bei den Grundstücken beenden." 
  • "Auch nach unserer Petition gegen die Erhöhung der Kindergartengebühren kämpfen wir für leistbare und hochwertige Kindergärten - die Kinder und Eltern brauchen das einfach." 
  • "Kindergarten und Volksschule sind 45 Jahre alt und seitdem hat sich die Gemeindebevölkerung mehr als verdoppelt - die Bildungseinrichtungen müssen mitwachsen." 
  • "Wenn einem die bestehende Politik nicht gefällt, dann kann man sich aufregen oder etwas dagegen tun. Das ist das Privileg in einer Demokratie." 

 
Die offizielle Homepage der Nuaracher Demokraten mit weiteren Informationen findet man unter www.nuaracher-demokraten.at.
(Fotonachweis: Nuaracher Demokraten)

Nuarach: Nächste Gemeinderatsitzung

Gemeinderat tagte in St. Ulrich

Eckpunkte der gestrigen Nuaracher Gemeinderatssitzung (28.10.21) ohne Anspruch auf Vollständigkeit: 

  • Die Elternvertreterinnen und -vertreter des Kindergartens werden in Zukunft an den Sitzungen des Bildungsausschusses teilnehmen, um seitens der Gemeinde für mehr Transparenz zu sorgen 
  • Es wird vorerst keine Erhöhung der Eintrittspreise für den Besuch des Hallenbads geben 
  • Armin Kuen (TVB) berichtete unter anderem über die Situation der Seebühne und stellte mehrere Vorgehensweisen vor. Eingebunden werden muss der Naturschutz und die Bezirkshauptmannschaft. Zwei sehr unterschiedliche Pläne für eine neue Bühne sowie eine Übergangslösung wurden präsentiert und vorab soll ein Statiker den bestehenden Unterbau prüfen 
  • Die Umwidmung eines Grundstücks in Bauland für eine Familie aus München wurde abgelehnt. Obwohl Bürgermeisterin Brigitte Lackner für den Antrag stimmte, waren sich alle Gemeinderäte einig, dass es keine Umwidmung geben wird 
  • Für Firmen und landwirtschaftliche Betriebe, die mehr als € 100.000,- Erschließungskosten bei einem Neubau zahlen müssen, wird es eine Förderung von 40 Prozent geben. Dieser Zuschuss wird auch einem aktuellen Antragsteller beim neuen Gewerbegebiet Strass gewährt. Grundsätzlich sollen die Bedingungen und Stufen für derartige Zuschüsse in der nächsten Legislaturperiode überarbeitet werden 
  • Das Budget für den Adventzauber am Pillersee im Jahr 2021 wurde (einstimmig) seitens der Gemeinde von € 5.000,- auf € 10.000,- aufgestockt 
  • Diverse Projekte und damit verbundene Ausgaben, die in den nächsten Jahren anstehen, wurden in Erinnerung gerufen, ebenso wie der Dorfadvent am 14. Dezember 2021 
  • Es war bereits ein wenig zu spüren, dass der Gemeinderat in dieser Zusammensetzung nicht mehr oft tagen wird und einige nach der Wahl im Februar 2022 nicht mehr über die Belange der Nuaracher Gemeinde mitentscheiden werden… 

TAG DER OFFENEN GEMEINDETÜREN 

Die Nuaracher Bürgerinnen und Bürger hatten heute (23.20.) Gelegenheit, verschiedene Einrichtungen der Gemeinde zu besichtigen. Ab 10:00 Uhr waren der Bauhof, die Baustelle für das neue Rettungszentrum, das Infrastrukturgebäude, der neue Trinkwasserbrunnen, die Feuerwehr, das Musikheim und natürlich die Gemeindestube für Besuche geöffnet. Ein Shuttle-Service verband die verschiedenen Stationen, an denen teilweise auch ein Ausschank angeboten wurde. Außerdem gab es kleine Gastgeschenke für große und kleine Gäste. Wer vier Einrichtungen besuchte, hat die Chance auf einen von vielen schönen Gewinnen der heimischen Wirtschaft, die am Montag verlost werden. Das Wetter passte gut zu diesem vierstündigen Besichtigungsprogramm, das aber leider nur von wenigen genutzt wurde. Die NUARACHER NACHRICHTEN haben den Tag in Bildern festgehalten.

Blick hinter die Gemeindetüren 

In dieser Woche darf Klara Huber im Rahmen der „Berufspraktischen Tage“ der Mittelschule Fieberbrunn im Gemeindeamt mitarbeiten und die Schülerin erfährt dabei viel über die Aufgaben und Arbeiten der Nuaracher Verwaltung. Diese Chance haben am Samstag, 23. Oktober, alle Bürgerinnen und Bürger in St. Ulrich, denn am „Tag der offenen Gemeindetüren“ können von 10:00 bis 14:00 Uhr diverse Einrichtungen besichtigt werden.

Informationen und Einblicke gibt es aus erster Hand von den Bediensteten beim Bauhof, der Baustelle des Rettungszentrums, dem Tiefbrunnen, dem Infrastrukturgebäude (mit Ausschank), den Feuerwehren inklusive Fahrzeugschau, dem Musikvereinsheim (mit Ausschank) und natürlich im Gemeindeamt, wo auch die Aktivierung der ID-Austria erfolgen kann. 

Zudem gibt es ein Gewinnspiel mit tollen Preisen der heimischen Wirtschaft. Ein eingerichteter Shuttle-Dienst bringt die Besucherinnen und Besucher halbstündlich kostenlos und bequem von einem Schauplatz zum anderen (es gelten während der Besichtigungen die 3G-Regeln). 

Petition übergeben

Christoph Staffner (Nuaracher Demokraten) übergab heute (17.09.) das Ergebnis der Petition gegen die Erhöhung der Kindergartengebühren in St. Ulrich am Pillersee an Bürgermeisterin Brigitte Lackner. Mit den 65 Unterschriften hofft er die Gemeinde dazu zu bewegen, den jungen Eltern entgegenzukommen. Die Übergabe erfolgte mit folgendem Begleittext:

„Geehrte Frau Bürgermeisterin,
 bei der 60. Gemeinderatssitzung vom 26.05.21 sprachen zwei Elternvertreterinnen vor, um die sprunghaft gestiegenen Kindergartengebühren anzusprechen. Trotz der gut vorgebrachten Gegenargumente der Elternvertreterinnen beschloss der Gemeinderat einstimmig die Erhöhung der Gebühren, ohne den Eltern der Kindergartenkinder entgegenzukommen. Das neue Kindergartenjahr hat bereits begonnen und wir hoffen, dass die 65 Unterschriften von Nuaracherinnen und Nuarachern die Gemeinde dazu bewegt, die Erhöhung zurückzunehmen oder zumindest abzuschwächen. Die Zeiten, wo ein Alleinverdiener die Familie versorgt, sind vorbei, daher brauchen viele junge Familien einen günstigen Kindergarten als Betreuungs- und Bildungseinrichtung, damit beide Elternteile arbeiten können und so ein Einkommen zum Auskommen haben. Wir hoffen auf ein Umdenken und ein Entgegenkommen den Eltern zuliebe.
 Hochachtungsvoll,
 Christoph Staffner (Nuaracher Demokraten)“


Interessant auch – sicher nicht nur für die Entscheidung des Nuaracher Gemeinderats – sind sicher auch die zahlreichen Kommentare der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner, die wir hier gerne ohne Namensnennungen veröffentlichen:

  • "Zu hohes Geld für die Betreuung für Kinder"
  • "Für alles hat die Gemeinde Geld, warum nicht auch für KINDER"
  • "Kinderbetreuung darf kein Luxus sein!!!"
  • "Weil auch ich, wenn ich ein Kind habe, mir die Betreuung leisten können möchte"
  • "Finde es sehr wichtig, dass Kinderkrippen nicht zu teuer sind, dass sich Familien, die es finanziell sehr schwer haben, auch leisten können. Jedes Kind hat ein Recht die Kinderkrippe zu besuchen"
  • "Ich habe auch ein Kind im Kindergarten, diese Erhöhung betrifft mich sehr"
  • "Die Kinderbetreuungskosten sind gesamt viel zu hoch! Kein Wunder, warum es keinen Bedarf gibt. Es kann sich kaum einer leisten. Wenn die Betreuung kostenlos ist, ist der Bedarf sicherlich riesig. Die Gemeinde will durch die Erhöhung den Bedarf niedrig halten!"
  • "Gute Freundin ist davon betroffen und Fairness ist mir wichtig"
  • "Weil meine Enkerl dort in den Kindergarten gehen!!!"
  • "Weil es mein Kind und unsere Familie akut betrifft"
  • "Weil es meine Kinder betrifft!"
  • "Lebenshaltungskosten steigen ohnehin an, aber so ein starker Anstieg ist nicht OK. Kindergarten ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit für viele"
  • "Ich bin selbst Mutter, zwar haben wir nur noch ein Jahr Kindergarten vor uns und sind somit nicht betroffen, aber ich weiß, wie hart es sein kann, wenn man auf ein zweites Gehalt angewiesen ist und dann auch gleich wieder fast 100,-- wegen der notwendigen Betreuung abziehen kann..."
  • "Ich habe selber ein Kind, welches bald in den Kindergarten kommt"
  • "Es kann nicht sein, dass immer die Jüngsten und Familien für die Fehler anderer büßen müssen!"
  • "Es geht um die Familien mit Kindern in St. Ulrich"


Dies waren die Gründe für die NUARACHER DEMOKRATEN, die massive Erhöhung abzulehnen:

  • Notwendigkeit und kein Luxus: Viele Eltern brauchen den Kindergarten, weil sie 1,5 oder 2 Einkommen zum Leben brauchen.
  • Falscher Weg: Die massive Gebührenerhöhung dient nur dazu, dass die Eltern ihre Kinder weniger Tage im Kindergarten anmelden!
  • Bringt nichts: Die massive Erhöhung ändert nichts am Platz- oder Personalmangel!
  • Sprunghafter Anstieg: Von einem Kindergartenjahr zum anderen ist das eine zu starke Erhöhung!
  • Gebührenrekordhalter: Nuarach hat mit der massiven Erhöhung die höchste Kindergartengebühr im Bezirk Kitzbühel. Zum Vergleich: Hochfilzen verlangt für die gleiche Leistung nur 40 € pro Monat.
  • Bildungseinrichtung: Kindergarten ist keine reine Betreuungseinrichtung!


Ob der Gemeinderat sich nun noch einmal der Sache annimmt und erneut über die Kindergarten-Gebühren abstimmt?

St. Ulrich am Pillersee

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