Berichte aus der Gemeinde St. Ulrich am Pillersee

Warum zur Wahl antreten?

Diese Frage wird Christoph Staffner immer wieder gestellt und so beantwortet der Spitzenkandidat der NUARACHER DEMOKRATEN die Frage einfach mal in drei Minuten per Video - hier ist der Link!

Wahlvideo online! 

Nun scheint die Zahl der Bewerber für die Nuaracher Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl komplett zu sein. Wie bereits im Herbst angekündigt, stellt sich auch Vize-Bürgermeister Christoph Würtl dem Wählerwillen und möchte mit der Liste „Gemeinsam für St. Ulrich“ Ende Februar erfolgreich sein. Er startet seinen Wahlkampf mit einem 2,5-minütigen Video.

Moderner Wahlkampf

Während die Listen "Aufwind" und "Nuaracher Demokraten" versuchen, Wählerinnen und Wähler über Facebook, in Papierform oder auf der jeweiligen Homepage über ihre Ziele zu informieren, setzt die Liste "WIR für St. Ulrich" auch auf ein neues Medium: Via Podcast wirbt Bürgermeister-Kandidat Klaus Pirnbacher um Stimmen für die anstehende Wahl. Man wird sehen, was sich die Liste "Gemeinsam für St. Ulrich" überlegt... 

Wahlkarte beantragen

Es wird spannend! Gleich vier Listen mit jeweils einem Bürgermeister-Kandidaten stellen sich Ende Februar in Nuarach zur Wahl. In unserer Umfrage gaben rund 40 Prozent der Befragten an, noch nicht zu wissen, wen sie wählen werden. Aber über 80 Prozent wollen auf jeden Fall von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen. Sollte man am 27.02.2022 verhindert sein, so kann ab sofort eine Wahlkarte für die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl in St. Ulrich beantragt werden. Einfach auf die Homepage der Gemeinde schauen und das Angebot zur Briefwahl nutzen. 

Ergebnisse der Umfrage 

Die NUARACHER NACHRICHTEN haben die Leserinnen und Leser in St. Ulrich am Pillersee gebeten, online eine Woche lang ihre Meinung zur Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl im Februar 2022 abzugeben. Sechs Fragen waren zu beantworten und nun (27.12.2021) liegt das Ergebnis vor: 

Insgesamt haben 272 Personen teilgenommen und es ist sicher nicht nur für die wahlwerbenden Listen interessant, wie die Bürgerinnen und Bürger abgestimmt haben. 

Bei der Frage nach der gewünschten Zusammensetzung des künftigen Gemeinderats durften maximal drei von fünf Auswahlmöglichkeiten angeklickt werden und mehr als die Hälfte der Befragten wünscht sich, dass die GR-Mitglieder eine eigene Meinung vertreten und nicht nur aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten politischen Liste abstimmen. 

Fast ebenso viele möchten gerne, dass Fachleute für bestimmte Bereiche in diesem Gremium sitzen. Dabei ist es interessant, einmal einen Blick auf die Themen zu werfen, die besonders interessieren. Aus den zwölf genannten Bereichen (fünf Auswahlmöglichkeiten) stechen drei deutlich hervor: „Kinder und Jugendliche“ (57.7%), „Wohnen und Bauen“ (55.7%) sowie „Umwelt und Natur“ (49.7%). Es wäre also wünschenswert, wenn eine Gemeinderätin oder ein Gemeinderat Erfahrung im pädagogischen Bereich hätte, eine oder einer sich im Immobiliensektor (Grundstückswidmungen, Bauvorschriften, Sozialwohnungen etc.) auskennt und jemand im Gemeinderat säße, der bereits beruflich mit Umwelt- und Landschaftsschutz zu tun hatte. Dies ist auf den vorderen Plätzen der bisher vorgestellten drei Listen leider nicht erkennbar… denn auf den ersten fünf gereihten Plätzen der jeweiligen Gruppierungen finden sich drei Qualitätsmanager, ein Beamter, zwei Selbständige, drei Personen aus dem Bereich Tourismus, drei kaufmännische Angestellte, ein Pensionist - und immerhin ein Bewerber in einem Sozialberuf. 

Auf die Frage, was man sich vom nächsten Nuaracher Bürgermeister erwartet, antworteten die weitaus meisten Befragten (bei insgesamt acht möglichen Klicks) „Ein zukünftiger Bürgermeister sollte die Öffentlichkeit über die Hintergründe von Entscheidungen aufklären (73.8%) und vor allem ehrlich sein (68.5%). Zudem ist es vielen auch wichtig, dass regelmäßig die Wünsche und Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger erfragt werden (63.1%). Wenig bedeutsam ist die bisherige Erfahrung in der Gemeindepolitik oder parteipolitisches Handeln. Mehr als die Hälfte wünschen sich vom neuen Bürgermeister Neutralität (58.4%) und – auch hier wieder – Fachkompetenz (56.4%). Hier stellen sich für das Amt ein Finanzverwalter, ein selbständiger Bau-Ingenieur und zwei Qualitätsmanager in Industriebetrieben zur Wahl. Es sei an noch einmal an dieser Stelle an die Themen erinnert, die die Bürgerinnen und Bürger in den kommenden Jahren interessieren… 

Noch aber ist nichts entschieden, denn während mehr als 80 Prozent sicher zur Wahl gehen werden, steht für die Mehrheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Umfrage noch nicht fest, wem sie ihre Stimme geben werden. Wie erwartet wird es also spannend – sowohl in den nächsten Wochen beim Wahlkampf aus auch bei Wahl selbst.  

Die NUARACHER NACHRICHTEN werden im Januar noch einmal die Wünsche und Meinungen der Menschen in St. Ulrich am Pillersee erfragen – und wir würden uns sehr freuen, wenn die Leserinnen und Leser uns Vorschläge für Fragestellungen schicken würden? Was interessiert? Worauf sollte die Lokalpolitik Wert legen? Welche Fragen sollten gestellt werden? Vielen Dank!
 
Und nun noch einmal die Ergebnisse im Einzelnen:
 

1. Für mich ist es wichtig, dass im nächsten Gemeinderat Menschen sitzen, die... 

  • unabhängig von ihrer Listenzugehörigkeit eine eigene Meinung vertreten = 56.4% 
  • Fachleute für ein bestimmtes Fachgebiet sind = 53% 
  • bereits Erfahrung in der Gemeindepolitik haben = 30.2% 
  • ich persönlich kenne = 22.8% 
  • Für mich ist nicht entscheidend, wer im Gemeinderat sitzt = 0.7% 

2. Diese Themen interessieren mich besonders: 

  • Kinder und Jugendliche = 57.7% 
  • Wohnen und Bauen = 55.7% 
  • Umwelt und Natur = 49.7% 
  • Gesundheit = 29.5% 
  • Arbeitsplätze = 28.9% 
  • Vereine = 26.8% 
  • Veranstaltungen und Feste = 22.1% 
  • Öffentlicher Verkehr = 21.5% 
  • Finanzen = 20.8% 
  • Sicherheit und Blaulicht-Organisationen = 12.8% 
  • Senioren = 9.4% 
  • Mein Thema ist leider nicht dabei = 4,7% 

3. Ein zukünftiger Bürgermeister... 

  • sollte die Öffentlichkeit über die Hintergründe von Entscheidungen aufklären = 73.8% 
  • sollte regelmäßig die Wünsche und Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger erfragen = 63.1% 
  • sollte regelmäßige Sprechstunden für Bürgerinnen und Bürger anbieten = 42.3% 
  • sollte bereits Erfahrung in der Gemeindepolitik haben = 31.5% 
  • sollte auch parteipolitisch handeln = 4% 

4. Folgendes sollte ein neuer Bürgermeister mitbringen... 

  • Ehrlichkeit = 68.5% 
  • Neutralität = 58.4% 
  • Fachkompetenz = 56.4% 
  • Mut zu Veränderungen = 48.3% 
  • Sympathie = 47.7% 
  • Führungsqualitäten = 37.6% 
  • sicheres Auftreten = 24.8% 
  • Erfahrung = 24.8% 
  • Loyalität = 24.2% 
  • Traditionsbewusstsein = 22.8% 
  • Geselligkeit = 8.1% 

5. Bei der Wahl im Februar 2022 in Nuarach... 

  • werde ich sicher meine Stimme abgeben = 80.5% 
  • bin ich mir noch nicht sicher, ob ich meine Stimme abgebe = 13.4% 
  • werde ich nicht meine Stimme abgeben = 6% 

6. Für mich persönlich... 

  • steht fest, dass ich wählen gehe, aber bevor ich mich entscheide, warte ich noch ab... = 37.6% 
  • steht bereits fest, welche Liste und welchen Bürgermeisterkandidaten ich wähle = 34.2% 
  • ist keiner der bisher bekannten vier Kandidaten als Bürgermeister wählbar = 10.1% 
  • steht bereits fest, welchen Bürgermeisterkandidaten ich wähle, bei der Liste bin ich unentschlossen = 10.1% 
  • steht bereits fest, welche Liste ich wähle, bei der Bürgermeisterwahl bin ich unentschlossen = 4.7% 
  • steht fest, dass ich nicht wählen werde = 3.4

Meinung ist gefragt!

Nur noch bis morgen (26.12.) ist unsere Umfrage zur Wahl in St. Ulrich online – also bitte noch schnell teilnehmen! Auch die Liste „WIR für St. Ulrich“ möchte erfahren, welche drei Themen Wählerinnen und Wähler bewegen – bis Ende Jänner kann man den entsprechenden Abschnitt der Informationsbroschüre ausfüllen und in eine der überall im Gemeindegebiet aufgestellten Boxen einwerfen!
Weiter unten gibt es mehr Informationen!

+++ Umfrage beendet +++ Meinungsumfrage!

Liebe Nuaracherinnen und Nuaracher, bitte nehmt euch ein wenig Zeit (nur sechs Fragen), um die folgende Umfrage auszufüllen! Die anonyme (!) Umfrage läuft genau eine Woche (26.12.) und wir werden dann die Ergebnisse hier veröffentlichen! Vielen Dank fürs Mitmachen!

Wahlwerbung zum Fest

Kurz vor Weihnachten erhielten die Nuaracherinnen und Nuaracher Post – nicht vom Christkind, sondern von „WIR für St. Ulrich“!

Verteilt wurde eine 20-seitige Broschüre, in der das Team der wahlwerbenden Liste und die Ziele für die Gemeindepolitik vorgestellt werden. Unter dem Motto „Erfahrung + Vision = Zukunft“ möchte Bürgermeister-Kandidat Klaus Pirnbacher möglichst viele Stimmen bei der Wahl im Februar erhalten. Zusätzlich zu den Informationen gab es auch etwas Süßes und natürlich Gesprächsstoff in der Bevölkerung – der Wahlkampf in Nuarach nimmt Fahrt auf!

 Heute (15.12.) wurden in Nuarach 128 Personen geimpft, davon 9 zum ersten Mal!

Einladung und Tagesordnung zur 67. Gemeinderatssitzung am 16.12.2001

Alle guten Dinge sind VIER!

Am 27. Februar haben die Nuaracherinnen und Nuaracher die Wahl zwischen gleich vier Bürgermeister-Kandidaten! 

Gegenüber den NUARACHER NACHRICHTEN erklärte heute (am 08.12.) Klaus Pirnbacher seine Bereitschaft, die Nachfolge von Bürgermeisterin Brigitte Lackner anzutreten. Mit einem 26-köpfigen breit aufgestellten Team, das bereits eifrig an einem Wahlprogramm arbeitet, tritt der Leiter der Finanzverwaltung in der Gemeinde St. Ulrich am Pillersee an und wird noch vor Weihnachten die Bevölkerung über die Ziele und Kandidaten seiner Liste informieren – und die Kandidatinnen, denn tatsächlich finden sich – so viel verriet er bereits – auf den Plätzen 3, 5, 7, 9 und 12 tatsächlich Frauen! 

PS: Insgesamt holte Klaus Pirnbacher acht Frauen in sein Team, das sich in unterschiedlichen Arbeitsgruppen Gedanken über die Zukunft der Gemeindepolitik macht.

So setzt sich in St. Ulrich am Pillersee die Wahlbehörde 2022 zusammen: 

"Nuaracher Demokraten" treten 2022 zur Wahl an!

Heute (28.11.) haben die NUARACHER DEMOKRATEN bekanntgegeben, dass sie mit Spitzenkandidat Christoph Staffner, der sich auch für das Amt des Bürgermeisters bewerben wird, zur Gemeinderatswahl 2022 in St. Ulrich am Pillersee antreten. Die sechs Eckpunkte des Programms und die Personen, die sich für einen Sitz im zukünftigen Gemeinderat bewerben, findet man auf www. nuaracher-demokraten.at!
 
In der Aussendung verraten die Nuaracher Demokraten, dass neben Christoph Staffner die Spitze der Liste noch aus Marcel Freytag und Gunnar Fussenegger besteht.
 
"In unserem Programm gibt es 6 Eckpunkte:
- Mit aufladbaren, geförderten Taxi-Karten fahren die Nuaracherinnen und Nuaracher künftig günstig durchs Pillerseetal.
- Freizeitwohnsitze gehören aufgedeckt, besteuert und begrenzt, um die ständig steigenden Grundstückspreise auszubremsen.
- Baulandreserven mittels Vertragsraumordnung anlegen, damit die Gemeinde diese Gründe günstig vergibt oder selber nutzt.
- Kindergarten und Volksschule müssen mit der Gemeinde mitwachsen. Außerdem brauchen Kinder und Eltern im 21. Jahrhundert günstige und hochwertige Kindergärten.
- Natur ist wertvoll und daher muss die Gemeinde sparsam beim Versiegeln von Grünflächen umgehen.
- Gemeinde hat dem Gemeinwohl zu dienen, daher lehnen wir Klientel- und Hinterzimmerpolitik ab".
 
 
Dazu ein paar Zitate aus den Reihen der wahlwerbenden Liste, die erstmals in der Pillersee-Gemeinde antritt:
 

  • "Mit den aufladbaren und geförderten Taxi-Karten wollen wir die Abhängigkeit vom privat PKW beenden, die vor allem bei uns am Land besteht." 
  • "Mit der Begrenzung von Freizeitwohnsitzen und mit dem Anlegen von Baulandreserven wollen wir der Preistreiberei bei den Grundstücken beenden." 
  • "Auch nach unserer Petition gegen die Erhöhung der Kindergartengebühren kämpfen wir für leistbare und hochwertige Kindergärten - die Kinder und Eltern brauchen das einfach." 
  • "Kindergarten und Volksschule sind 45 Jahre alt und seitdem hat sich die Gemeindebevölkerung mehr als verdoppelt - die Bildungseinrichtungen müssen mitwachsen." 
  • "Wenn einem die bestehende Politik nicht gefällt, dann kann man sich aufregen oder etwas dagegen tun. Das ist das Privileg in einer Demokratie." 

 
Die offizielle Homepage der Nuaracher Demokraten mit weiteren Informationen findet man unter www.nuaracher-demokraten.at.
(Fotonachweis: Nuaracher Demokraten)

Nuarach: Nächste Gemeinderatsitzung

Gemeinderat tagte in St. Ulrich

Eckpunkte der gestrigen Nuaracher Gemeinderatssitzung (28.10.21) ohne Anspruch auf Vollständigkeit: 

  • Die Elternvertreterinnen und -vertreter des Kindergartens werden in Zukunft an den Sitzungen des Bildungsausschusses teilnehmen, um seitens der Gemeinde für mehr Transparenz zu sorgen 
  • Es wird vorerst keine Erhöhung der Eintrittspreise für den Besuch des Hallenbads geben 
  • Armin Kuen (TVB) berichtete unter anderem über die Situation der Seebühne und stellte mehrere Vorgehensweisen vor. Eingebunden werden muss der Naturschutz und die Bezirkshauptmannschaft. Zwei sehr unterschiedliche Pläne für eine neue Bühne sowie eine Übergangslösung wurden präsentiert und vorab soll ein Statiker den bestehenden Unterbau prüfen 
  • Die Umwidmung eines Grundstücks in Bauland für eine Familie aus München wurde abgelehnt. Obwohl Bürgermeisterin Brigitte Lackner für den Antrag stimmte, waren sich alle Gemeinderäte einig, dass es keine Umwidmung geben wird 
  • Für Firmen und landwirtschaftliche Betriebe, die mehr als € 100.000,- Erschließungskosten bei einem Neubau zahlen müssen, wird es eine Förderung von 40 Prozent geben. Dieser Zuschuss wird auch einem aktuellen Antragsteller beim neuen Gewerbegebiet Strass gewährt. Grundsätzlich sollen die Bedingungen und Stufen für derartige Zuschüsse in der nächsten Legislaturperiode überarbeitet werden 
  • Das Budget für den Adventzauber am Pillersee im Jahr 2021 wurde (einstimmig) seitens der Gemeinde von € 5.000,- auf € 10.000,- aufgestockt 
  • Diverse Projekte und damit verbundene Ausgaben, die in den nächsten Jahren anstehen, wurden in Erinnerung gerufen, ebenso wie der Dorfadvent am 14. Dezember 2021 
  • Es war bereits ein wenig zu spüren, dass der Gemeinderat in dieser Zusammensetzung nicht mehr oft tagen wird und einige nach der Wahl im Februar 2022 nicht mehr über die Belange der Nuaracher Gemeinde mitentscheiden werden… 

TAG DER OFFENEN GEMEINDETÜREN 

Die Nuaracher Bürgerinnen und Bürger hatten heute (23.20.) Gelegenheit, verschiedene Einrichtungen der Gemeinde zu besichtigen. Ab 10:00 Uhr waren der Bauhof, die Baustelle für das neue Rettungszentrum, das Infrastrukturgebäude, der neue Trinkwasserbrunnen, die Feuerwehr, das Musikheim und natürlich die Gemeindestube für Besuche geöffnet. Ein Shuttle-Service verband die verschiedenen Stationen, an denen teilweise auch ein Ausschank angeboten wurde. Außerdem gab es kleine Gastgeschenke für große und kleine Gäste. Wer vier Einrichtungen besuchte, hat die Chance auf einen von vielen schönen Gewinnen der heimischen Wirtschaft, die am Montag verlost werden. Das Wetter passte gut zu diesem vierstündigen Besichtigungsprogramm, das aber leider nur von wenigen genutzt wurde. Die NUARACHER NACHRICHTEN haben den Tag in Bildern festgehalten.

Blick hinter die Gemeindetüren 

In dieser Woche darf Klara Huber im Rahmen der „Berufspraktischen Tage“ der Mittelschule Fieberbrunn im Gemeindeamt mitarbeiten und die Schülerin erfährt dabei viel über die Aufgaben und Arbeiten der Nuaracher Verwaltung. Diese Chance haben am Samstag, 23. Oktober, alle Bürgerinnen und Bürger in St. Ulrich, denn am „Tag der offenen Gemeindetüren“ können von 10:00 bis 14:00 Uhr diverse Einrichtungen besichtigt werden.

Informationen und Einblicke gibt es aus erster Hand von den Bediensteten beim Bauhof, der Baustelle des Rettungszentrums, dem Tiefbrunnen, dem Infrastrukturgebäude (mit Ausschank), den Feuerwehren inklusive Fahrzeugschau, dem Musikvereinsheim (mit Ausschank) und natürlich im Gemeindeamt, wo auch die Aktivierung der ID-Austria erfolgen kann. 

Zudem gibt es ein Gewinnspiel mit tollen Preisen der heimischen Wirtschaft. Ein eingerichteter Shuttle-Dienst bringt die Besucherinnen und Besucher halbstündlich kostenlos und bequem von einem Schauplatz zum anderen (es gelten während der Besichtigungen die 3G-Regeln). 

Petition übergeben

Christoph Staffner (Nuaracher Demokraten) übergab heute (17.09.) das Ergebnis der Petition gegen die Erhöhung der Kindergartengebühren in St. Ulrich am Pillersee an Bürgermeisterin Brigitte Lackner. Mit den 65 Unterschriften hofft er die Gemeinde dazu zu bewegen, den jungen Eltern entgegenzukommen. Die Übergabe erfolgte mit folgendem Begleittext:

„Geehrte Frau Bürgermeisterin,
 bei der 60. Gemeinderatssitzung vom 26.05.21 sprachen zwei Elternvertreterinnen vor, um die sprunghaft gestiegenen Kindergartengebühren anzusprechen. Trotz der gut vorgebrachten Gegenargumente der Elternvertreterinnen beschloss der Gemeinderat einstimmig die Erhöhung der Gebühren, ohne den Eltern der Kindergartenkinder entgegenzukommen. Das neue Kindergartenjahr hat bereits begonnen und wir hoffen, dass die 65 Unterschriften von Nuaracherinnen und Nuarachern die Gemeinde dazu bewegt, die Erhöhung zurückzunehmen oder zumindest abzuschwächen. Die Zeiten, wo ein Alleinverdiener die Familie versorgt, sind vorbei, daher brauchen viele junge Familien einen günstigen Kindergarten als Betreuungs- und Bildungseinrichtung, damit beide Elternteile arbeiten können und so ein Einkommen zum Auskommen haben. Wir hoffen auf ein Umdenken und ein Entgegenkommen den Eltern zuliebe.
 Hochachtungsvoll,
 Christoph Staffner (Nuaracher Demokraten)“


Interessant auch – sicher nicht nur für die Entscheidung des Nuaracher Gemeinderats – sind sicher auch die zahlreichen Kommentare der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner, die wir hier gerne ohne Namensnennungen veröffentlichen:

  • "Zu hohes Geld für die Betreuung für Kinder"
  • "Für alles hat die Gemeinde Geld, warum nicht auch für KINDER"
  • "Kinderbetreuung darf kein Luxus sein!!!"
  • "Weil auch ich, wenn ich ein Kind habe, mir die Betreuung leisten können möchte"
  • "Finde es sehr wichtig, dass Kinderkrippen nicht zu teuer sind, dass sich Familien, die es finanziell sehr schwer haben, auch leisten können. Jedes Kind hat ein Recht die Kinderkrippe zu besuchen"
  • "Ich habe auch ein Kind im Kindergarten, diese Erhöhung betrifft mich sehr"
  • "Die Kinderbetreuungskosten sind gesamt viel zu hoch! Kein Wunder, warum es keinen Bedarf gibt. Es kann sich kaum einer leisten. Wenn die Betreuung kostenlos ist, ist der Bedarf sicherlich riesig. Die Gemeinde will durch die Erhöhung den Bedarf niedrig halten!"
  • "Gute Freundin ist davon betroffen und Fairness ist mir wichtig"
  • "Weil meine Enkerl dort in den Kindergarten gehen!!!"
  • "Weil es mein Kind und unsere Familie akut betrifft"
  • "Weil es meine Kinder betrifft!"
  • "Lebenshaltungskosten steigen ohnehin an, aber so ein starker Anstieg ist nicht OK. Kindergarten ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit für viele"
  • "Ich bin selbst Mutter, zwar haben wir nur noch ein Jahr Kindergarten vor uns und sind somit nicht betroffen, aber ich weiß, wie hart es sein kann, wenn man auf ein zweites Gehalt angewiesen ist und dann auch gleich wieder fast 100,-- wegen der notwendigen Betreuung abziehen kann..."
  • "Ich habe selber ein Kind, welches bald in den Kindergarten kommt"
  • "Es kann nicht sein, dass immer die Jüngsten und Familien für die Fehler anderer büßen müssen!"
  • "Es geht um die Familien mit Kindern in St. Ulrich"


Dies waren die Gründe für die NUARACHER DEMOKRATEN, die massive Erhöhung abzulehnen:

  • Notwendigkeit und kein Luxus: Viele Eltern brauchen den Kindergarten, weil sie 1,5 oder 2 Einkommen zum Leben brauchen.
  • Falscher Weg: Die massive Gebührenerhöhung dient nur dazu, dass die Eltern ihre Kinder weniger Tage im Kindergarten anmelden!
  • Bringt nichts: Die massive Erhöhung ändert nichts am Platz- oder Personalmangel!
  • Sprunghafter Anstieg: Von einem Kindergartenjahr zum anderen ist das eine zu starke Erhöhung!
  • Gebührenrekordhalter: Nuarach hat mit der massiven Erhöhung die höchste Kindergartengebühr im Bezirk Kitzbühel. Zum Vergleich: Hochfilzen verlangt für die gleiche Leistung nur 40 € pro Monat.
  • Bildungseinrichtung: Kindergarten ist keine reine Betreuungseinrichtung!


Ob der Gemeinderat sich nun noch einmal der Sache annimmt und erneut über die Kindergarten-Gebühren abstimmt?

St. Ulrich am Pillersee

Gemeinde St. Ulrich am Pillersee
Dorfstraße 15
6393 St. Ulrich am Pillersee
Tel: +43 5354 88181 / Fax: +43 5354 88181 4
Amtszeiten: 
Montag bis Freitag 08.00 Uhr - 12.00 Uhr
Montag Nachmittag 13.00 Uhr - 17.00 Uhr