Berichte aus der Gemeinde St. Ulrich am Pillersee

Nuarach feiert bei heißen Temperaturen den Ulrichstag! 

Ein Festgottesdient leitete heute (03.07.) das Kirchenpatrozinium um 10:30 Uhr ein. 

Natürlich zogen auch diesmal die örtlichen Vereine unter musikalischer Begleitung der BMK gemeinsam zur Pfarrkirche.

Anschließend begann das traditionelle Pfarrfest am Dorfplatz mit einem Frühschoppenkonzert der Bundesmusikkapelle St. Ulrich am Pillersee und ab 13:00 Uhr unterhalten "de 2 Lausbuam" die zahlreichen Gäste. 

Gemeinderatssitzung Juni

Die 4. GR-Sitzung findet am Donnerstag (30.06.) um 20:00 Uhr im Sitzungssaal statt!

Regenbogenflagge! 

Die Regenbogenflagge steht seit mehr als 40 Jahren als Symbol für weltweite Gleichberechtigung und Akzeptanz von Menschen, die sich nicht mit den traditionellen Rollen von Männern und Frauen identifizieren oder eine andere Sexualität leben als die Heterosexualität. Meist besteht die Fahne aus sechs Farben, die für Leben, Gesundheit, Sonnenlicht, Natur, Harmonie und Geist stehen und so auch für die LGBT- Community, in der alle sexuellen Identitäten vertreten sind. Nur (*) die Gemeinde St. Ulrich zeigt im Pillerseetal bisher auch bei diesem Thema im wahrsten Sinne Flagge und hat nicht nur ihr Profilbild im Internet geändert, sondern auch vor dem Gemeindeamt ein Zeichen gesetzt,

um  - so die Gemeinde - das Bunte im Ort zu feiern und die Sichtbarkeit queerer Menschen auch am Land zu erhöhen. Man stehe als Gemeinde St. Ulrich am Pillersee für Vielfalt und für  eine gute Gemeinschaft innerhalb aller Gemeindebürgerinnen und - bürger. 
(*) UPDATE vom 20.06.22: Auch in St. Jakob in Haus hängt im Zentrum die Regenbogenfahne! 

Gemeinderat tagt!

Am 25.05.2022 (Mittwoch) findet die nächste Gemeinderatssitzung in St. Ulrich am Pillersee statt.

Gemeinderat tagt!

Am Donnerstag, 28.04.2022 findet die nächste Gemeinderatssitzung in St. Ulrich am Pillersee statt.

Kurze Zusammenfassung über Entscheidungen im Gemeinderat

Erneut unter den Augen vieler Zuschauer fand gestern (07.04.) die erste Sitzung des neuen Gemeinderats in St. Ulrich am Pillersee statt. Hauptthemen waren die Besetzungen der diversen Ausschüsse, die jeweils nach dem Schlüssel 4 zu 1 zu 1 verteilt wurden: Von den sechs Mitgliedern werden jeweils vier von der Liste WIR gestellt, die weiteren zwei Mitglieder nehmen jeweils ein Vertreter oder eine Vertreterin einer der zwei anderen gewählten Listen („Aufwind“ und „Nuaracher Demokraten“) ein, wobei die Liste „Gemeinsam für St. Ulrich“ in keinem Ausschuss vertreten sein wird. 

Auch die Kompetenzen des Gemeindevorstands und die finanzielle Entschädigung im Gemeinderat wurde beschlossen: Gemeinderäte erhalten € 40,- pro Gemeinderatssitzung, Gemeindevorstände für Zusammenkünfte des Vorstands je € 60,-. Bei Sitzungen der Ausschüsse werden an den jeweiligen Obmann € 50,- vergütet, die Mitglieder erhalten € 40,-. 

Mittlerweile konnten 25 Personen aus der Ukraine in Nuarach aufgenommen werden, drei Kinder besuchen die Volksschule, zwei den Kindergarten. Ende des Monats wird entschieden, ob man die ausgeschriebene größere Gemeinde-Wohnung geflüchteten Menschen aus der Ukraine zur Verfügung stellt. 

Die nächste Sitzung des Gemeinderats soll wieder im Sitzungssaal des Gemeindeamts stattfinden. Da heißt es für interessierte Bürger früh zu erscheinen, um sich einen Platz zu sichern oder auf das Wahlversprechen zu vertrauen, dass die Zusammenkünfte online live übertragen werden.

Nächste Gemeinderatssitzung

Am Donnerstag, 07.April 2022 findet um 20:00 Uhr im KUSP die nächste öffentliche Sitzung des neuen Gemeinderats statt. Themen sind unter anderem die Besetzung der Ausschüsse... 

Berichte über Nuaracher Gemeindevorstand 

„Tiroler Tageszeitung“ und „Kitzbüheler Anzeiger“ greifen Unmut über verkleinerten Vorstand auf  

Gestern (30.03.) erschien in der „Tiroler Tageszeitung“ ein Bericht über die Reduzierung von fünf auf vier Mitglieder im Nuaracher Gemeindevorstand unter dem Titel: „Ärger über verkleinerten Vorstand“. Redakteur Michael Mader stellt in dem Artikel die doch recht widersprüchlichen Aussagen von Christoph Staffner von den „Nuaracher Demokraten“ und Klaus Pirnbacher von der Liste „Wir für St. Ulrich“ gegenüber:

Während Staffner sagt, dass Pirnbacher auf der konstituierenden Gemeinderatssitzung die Verkleinerung damit begründet habe, dass „im Gemeindevorstand wichtige Entscheidungen getroffenen würden“, spricht Pirnbacher hingegen von „einer glatten Lüge“. Der unterlegene Bürgermeisterkandidat wörtlich: „(…) das habe ich nie gesagt, 60 Anwesende können das bezeugen.“ Mit einer Stimme (7 von 13 Mandaten) hält Pirnbachers Liste zwar die Mehrheit, doch wie Staffner anmerkt, habe man in Fieberbrunn den Vorstand sogar vergrößert, damit alle Fraktionen dort vertreten sind. In Nuarach hingegen spricht Pirnbacher davon, der Vorstand mit drei Mandataren der Liste „Wir“ und Bürgermeister Martin Mitterer (Liste „Aufwind“) spiegele sozusagen das Wahlergebnis wider.

Zur Erinnerung noch einmal das Wahlergebnis in St. Ulrich: Gemeinsam für St. Ulrich erhielt 123 (12,17 %), Wir für St. Ulrich kam auf 475 (46,98 %) Stimmen, 143 (14,14 %) entschieden sich für die Nuaracher Demokraten und Aufwind St. Ulrich a. P. wurde von 270 (26,71 %) Bürgerinnen und Bürgern gewählt. 

Wenn also Ende Februar sich rund 47 Prozent der Urnengängerinnen und -gänger für Pirnbachers Liste entschieden haben, jedoch 43 Prozent eine andere Liste bevorzugten, dann entspricht dies nach Meinung vieler nicht der jetzigen Konstellation im Vorstand. 

Im Vergleich zur letzten Wahlperiode, bei der das Wahlergebnis (2016) Gemeinsam für St. Ulrich 599 (56,67 %) und Wir Nuaracher für St. Ulrich 458 (43,33 %) lautete, wurde der Vorstand mit drei Posten der Mehrheitsliste und mit zwei Mandataren der Oppositionsliste besetzt.

Diesen Umstand greift auch der Bericht von heute (31.03.) des „Kitzbüheler Anzeiger“ auf. Redakteurin Verena Mühlbacher beschreibt unter der Überschrift „Kritik an Vierer-Gemeindevorstand“ zwei Überraschungen bei der konstituierenden Sitzung in Nuarach. Zuerst die von Klaus Pirnbacher befürwortete Verkleinerung des Vorstands, die mit 10 zu 3 Stimmen durchgesetzt wurde und dann der Wahlvorschlag der WIR-Listendritten Katharina Würtl, die nun als Vizebürgermeisterin eingesetzt ist. Warum nicht der unterlegende Bürgermeisterkandidat Pirnbacher oder der im Wahlkampf als künftiger Vize angekündigte Mario Horngacher von WIR ins Rennen geschickt wurde…? 

Erfreulich jedenfalls, dass nun eine Frau das Amt bekleidet und im Vorstand vertreten ist. Ortschef Martin Mitterer versprach jedenfalls, das Beste für St. Ulrich zu tun. Man kann nur hoffen, dass dies auch alle Gemeinderätinnen und Gemeinderäte im Sinn haben… 

Grußbotschaft von Marius Reusch - Bürgermeister der Partnergemeinde Langgöns

Die herzlichsten Glückwünsche bereits auf diesem Weg aus Langgöns. Viel Erfolg und eine glückliche Amtsführung. Dank auch allen Bewerbern für den demokratischen Wettbewerb. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und Weiterführung unserer Partnerschaft! Beste Grüße Marius Reusch

Martin Mitterer ist Bürgermeister!

Gratulation an den heute neu gewählten Bürgermeister von St. Ulrich am Pillersee! Martin Mitterer setzte sich in der engeren Wahl (Stichwahl) mit 55,88 zu 44,12 Prozent gegen seinen Mitbewerber Klaus Pirnbacher durch. Die Wahlbeteiligung in Nuarach betrug 66,20 Prozent.

Misstöne bei BMK-Probe? 

Die Musikkapelle St. Ulrich am Pillersee hielt vor einer Woche wie gewohnt ihre Probe für das anstehende Frühjahrskonzert ab – und als Zugabe gab es eine Wahlrede von Bürgermeister-Kandidat Klaus Pirnbacher. Auch bei den NUARACHER-NACHRICHTEN meldeten sich Leserinnen und Leser, die diesen „Gastauftritt“ diskussionswürdig fanden… wie der Abend verlaufen ist, ist in einem Artikel der TIROLER TAGESZEITUNG vom 11.03. nachzulesen: 

Schmackhafter Wahlkampf im Nuaracher Schartental!

Wortwörtlich über den Tellerrand blicken wollte heute Bürgermeisterkandidat Klaus Pirnbacher zusammen mit einigen seiner Listenmitglieder und interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Am Schießstand in St. Ulrich am Pillersee stand er Rede und Antwort – garniert mit einer Fastensuppe!

Nachwuchs seit 2010 am Start 

Vor zwölf Jahren hob Bürgermeisterin Brigitte Lackner das „Nuaracher Skifest“ für Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis 15 Jahren aus der Taufe. Auch am heutigen Sonntag (06.03.) ließ es sich die Ortschefin nicht nehmen, als Vorläuferin den Bewerb bei strahlendem Sonnenschein zu eröffnen.
 

Pünktlich um 09:00 Uhr starteten die kleinsten Nachwuchs-Rennläuferinnen und -läufer, wobei einige bereits kurz vor dem Ziel bremsten und glücklich strahlend ihren Lauf vor der eigentlichen Zeitnahme beendeten. Insgesamt 77 Teilnehmerinnen und Teilnehmer probierten sich an der Buchensteinwand an den Stangen und alle bekamen Preise und vor allem große Anerkennung: „Jedes Kind ist hier ein Sieger“, meinte Bürgermeisterin Brigitte Lackner schon vor ein paar Jahren und auch beim letzten Skifest mit ihr als Gemeindeoberhaupt konnte sie stolz auf die Kids, die freiwilligen Helferinnen und Helfer sowie die Sponsoren der Veranstaltung sein. Sicher wird sie auch im nächsten Jahr vor Ort die Daumen drücken – dann zusammen mit dem neuen Bürgermeister.

Auch "WIR für St. Ulrich" veröffentlicht nun kurz vor der Wahl ein Video, das auf Facebook zu sehen ist. 

Video Nr. 3 ist da!

Die Liste des Nuaracher Vizebürgermeisters Christoph Würtl, der am 27.02.2022 als Spitzenkandidat antritt und Nachfolger von Bürgermeisterin Brigitte Lackner werden möchte, hat nun das dritte Wahlvideo veröffentlicht. 

Einladung zur GR-Sitzung am 24.02.22

Die Liste "Aufwind" hat nun den zweiten Teil eines Interviews mit Bürgermeister-Kandidat Martin Mitterer auf ihrer Homepage veröffentlicht. Ebenfalls anzuhören ist nun eine weitere Podcast-Folge von "WIR für St. Ulrich zu den Themenbereichen Jugend, Vereine, Kultur und Brauchtum. 

Podcasts bei Listen beliebt als Wahlwerbung

Nun wartet auch die Liste "Aufwind" und Spitzenkandidat Martin Mitterer mit einer Podcast-Serie auf, um die Wählerinnen und Wähler von sich zu überzeugen: "Ihr wollt mehr über unseren Bürgermeisterkandidat Martin erfahren? Auf unserer Startseite gibt es nun Teil 1 des vierteiligen Interviews zu seinen Zielen und Beweggründen".

Die NUARACHER NACHRICHTEN haben alle vier Bürgermeisterkandidaten in St. Ulrich am Pillersee gebeten, acht Fragen zu beantworten, die sich mit ihren Wahlkampf-Themen befassen und einen Ausblick auf ihre Arbeit geben, falls sie von den Wählerinnen und Wählern die Verantwortung für zukünftige Projekte übertragen bekommen. Wir werden die Antworten bis Mitte Februar gegenüberstellen und veröffentlichen. 

Aktueller Bericht der "Bauern-Zeitung" vom 03.02.2022 über Klaus Pirnbacher

AUFWIND setzt auf das geschriebene Wort

In einem offenen Brief wendet sich der Bürgermeisterkandidat der Liste „Aufwind“, Martin Mitterer, ausführlich an die Bevölkerung von St. Ulrich am Pillersee.
Er ist auf der Homepage der Nuaracher Liste unter https://www.aufwind.or.at/ in voller Länge zu finden. Dort veröffentlicht ist auch ein elfseitiges Strategiepapier, das auch hier nachzulesen ist!

Das Geheimnis ist gelüftet!

Während einige schon vermuteten, es gäbe gar keine Liste, hatte Vizebürgermeister Christoph Würtl bereits sein Team für die Gemeinderatswahl zusammengestellt – und er setzt darauf, mit einer kleinen, aber sehr engagierten Mannschaft das Vertrauen der Nuaracher Bevölkerung zu erhalten. Während andere Bewerber mit mehr als 20 Frauen und Männern antreten, möchte „Gemeinsam für St. Ulrich“ die Verantwortung für Entscheidungen auf acht Personen verteilen, die in alle Sachfragen eingebunden werden. Zusätzlich vertraut man auf den Rat von Expertinnen und Experten und will mehr in die Bevölkerung „hineinhören“. 

Bürgernähe, Transparenz, Ehrlichkeit – und Konzentration auf fünf Themen, die nach Meinung der bunt gemischten Liste entscheidend für die Zukunft von St. Ulrich sind. Nachzulesen ist dies alles in einem aktuellen Postwurf.

Fünf Themen liegen Bürgermeister-Kandidat Würtl und seiner Liste am Herzen:

  • Gute Ortsentwicklung
  • Natur- und Umweltschutz
  • Bildung und Kinderbetreuung
  • Tourismus und
  • Öffentlicher Nahverkehr


Dafür treten an:
1. Christoph Würtl
2. Jürgen Wolf
3. Andrea Heigl
4. Dominik Waltl
5. Gerhard Würtl
6. Maximilian Schlechter
7. Michaela Wolf
8. Siegfried Rofner

Wahl-Videos "Gemeinsam für St. Ulrich"

Wahl-Videos "Nuaracher Demokraten"

Wahl-Podcasts "WIR für St. Ulrich"

So beantworteten Nuaracherinnen und Nuaracher die Fragen zum Wahlkampf! 

Nicht repräsentativ, aber interessant sind die Antworten der heute beendeten Umfrage der NUARACHER NACHRICHTEN. Die Wahlaussagen der Listen werden von den meisten der Befragten sehr unterschiedlich beurteilt, erstaunlich ist aber sicherlich, dass ein Fünftel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Versprechungen der Listen kein Vertrauen schenken.

Die Hälfte der Befragten hält die Wahl des Bürgermeisters für genauso wichtig wie die Entscheidung über die künftige Zusammensetzung des Gemeinderats. Ebenfalls mehr als 50 Prozent halten den Wahlkampf bisher für spannend und kreativ, 22 Prozent würden sich persönliche Gespräche mit den Kandidatinnen und Kandidaten wünschen. Fast zwei Drittel der teilnehmenden Personen gaben an, sich alles genau anzusehen und durchzulesen, nur zwölf Prozent verzichten auf jede Art der Wahlinformation. Noch immer ist rund ein Drittel der Befragten unentschlossen und weiß noch nicht, wem sie ihre Stimme am 27. Februar geben.

Gute Anhaltspunkte für die jeweiligen Listen sind auch den individuellen 23 Antworten zu entnehmen, wobei uns persönlich der geäußerte Wunsch an die Gemeindepolitik, die deutschen Mitbürgerinnen und Mitbürger „abzuservieren“, doch sehr geärgert hat… Wir werden mit dieser freien Meinungsäußerung leben können und bedanken uns umso mehr für die lobenden Worte zu unserer Arbeit!
 
Die detaillierten Ergebnisse der zweiten Umfrage, bei der nach der Wirkung des bisherigen Wahlkampfs in St. Ulrich am Pillersee gefragt wurde und an der 106 Personen teilgenommen haben:
 
1. Sind die Aussagen der vier wahlwerbenden Listen aussagekräftig und helfen bei der Entscheidung, welcher Gruppierung Sie Ihre Stimme geben? 

  • „Das beurteile ich bei den jeweiligen Listen sehr unterschiedlich“, sagten 67 Personen, also 63.2%. 
  • „Nein, das sind bei allen nur oberflächliche Floskeln“, meinten 23 Personen, also 21.7%. 
  • „Damit habe ich mich noch nicht wirklich beschäftigt“, antworteten 8 Personen, also 7.5%. 
  • „Ja, alle Listen informieren ausreichend über ihre Ziele“, gaben 8 Personen an, also ebenfalls 7.5%. 

 
2. Außer dem zukünftigen Gemeinderat wird auch ein neuer Bürgermeister in St. Ulrich gewählt. Ihre Meinung? 

  • „Beide Wahlen sind bedeutsam für Nuarach“, sagten 50 Personen, also 47.2%. 
  • „Die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte beeinflussen durch die Abstimmungen und in den Ausschüssen stärker die Entwicklung Nuarachs als ein Bürgermeister“, meinten 23 Personen, also 21.7%. 
  • „Es bleibt sowieso alles wie es war – da ändern auch neue Gesichter nichts“, antworteten 20 Personen, also 18.9%. 
  • „Diese Position des Bürgermeisters ist für mich entscheidender für die Zukunft Nuarachs als die Zusammensetzung des neuen Gemeinderats“, gaben 13 Personen an, also 12.3%. 

 
3. Der Wahlkampf läuft bereits an. Wie beurteilen Sie die Aktionen der einzelnen Listen? 

  • „Bemerkenswert, wie kreativ der Wahlkampf diesmal ist“, finden 33 Personen, das sind 31.1%. 
  • „Ich lege Wert auf persönliche Gespräche“, antworteten 24 Personen, also 22.6%. 
  • „So interessant und spannend war es selten“, sagten ebenfalls 24 Personen (22.6%). 
  • „Ich weiß genau, wie und wen ich wähle und brauche daher keinen Wahlkampf“, meinten 23 Personen, das sind 21.7%. 
  • „Völlig übertrieben – kurze, schriftliche Informationen reichen vollkommen“, gaben 13 Personen an, also 12.3%. 
  • „Mich interessiert das alles nicht“, äußerten sich 9 Personen und damit 8.5% der Befragten. 

 
4. Woher beziehen Sie Informationen über die einzelnen Wahlprogramme? 

  • „Ich sehe und höre mir (fast) alles an – Flyer, Internetauftritte, Podcasts, Videos, persönliche Aussagen… das ist für mich alles sehr interessant und hilft bei der Meinungsbildung“, sagten 65 Personen, das sind 61.3%. 
  • „Ich schaue mir nur die Programme der Liste(n) an, die ich bevorzuge“, antworteten 19 Personen, also 17.9% der Befragten. 
  • „Mir genügen persönliche Begegnungen und auch die Meinungen in meinem Umfeld (Nachbarn, Freunde, Familie…)“, finden 18 Personen und damit 17%. 
  • „Mich interessiert das alles nicht und ich habe auch keine Zeit, mir das alles durchzulesen oder anzuhören“, äußerten sich 13 Personen, also 12.3%. 


5. Hat der bisherige Wahlkampf Ihre Wahlentscheidung schon beeinflusst? 

  • „Ich bin mir immer noch nicht sicher, wer meine Stimme bekommt“, meinten 35 Personen, das sind 33% der Befragten. 
  • „Nein, meine Entscheidung stand bereits fest“, sagten 34 Personen, also 32.1%. 
  • „Ja, ich war vorher noch unsicher und weiß nun, wen ich wähle“, äußerten sich 22 Personen, also 20.8%. 
  • „Ich werde nicht wählen“, antworteten 11 Personen, das entspricht 10.4% der Befragten. 
  • „Ja, ich habe meine Meinung nun geändert“, sagten 4 Personen und damit 3.8%. 

 
6. Freiwillige Anmerkung: Das würde ich mir noch von den Kandidatinnen und Kandidaten wünschen… 

Genau 23 Personen nutzten die Chance, einen persönlichen Kommentar abzugeben. Wir haben uns erlaubt, Rechtschreib- und Verständnisfehler auszubessern und Kommentare von Wahlempfehlungen für Listen zu „befreien“ – die Werbung für einzelne Kandidaten sollte hier keinen Platz finden! 

  • Dass sie ehrlich bleiben, das fehlt in der Politik 
  • Dass der neue Bürgermeister loyal und fair ist und in der Gemeinde endlich diese Freundschaftsdienste abgestellt werden 
  • Das einzig wahre wichtige Thema ist leistbares Wohnen für unsere Kinder. Bei den meisten Familien ist ein Eigenheim zu schaffen inzwischen völlige Utopie bei diesen Preisen. Viele Einheimische werden das Dorf dann gezwungenermaßen verlassen und sich leistbares Wohnen suchen. So verliert ein Ort seine Identität. 
  • Die Show von drei Listen sollte endlich aufhören und ordentlich für Nuarach gearbeitet werden... 
  • Eine demokratische Gemeindeführung zum Wohl aller Bürger! Damit ein Ende der ewigen Klientelpolitik! 
  • Eine sogenannte „Elefantenrunde“ im KUSP 
  • Eine Veränderung in Nuarach, da kommt für mich nur ein Kandidat in Frage. 
  • Handschlag-Qualität 
  • Hoffentlich bleiben die Gemeindepolitiker auch nach der Wahl interessiert an der Meinung der Bürger! 
  • Ich wünsche mir, dass man seine Ziele hervorhebt und nicht andere schlechtmacht! 
  • Die Bürgermeister-Wahl ist eine Persönlichkeits-WAHL 
  • Im jetzigen Gemeinderat gibt es Person/en, die nur auf ihren eigenen Vorteil aus sind und deshalb gewisse Unruhe in die Gemeinde bringen und "sinnvolle" Entscheidungen verhindern bzw. verzögern - solche Person/en gehören da nicht mehr hin - ein Gemeinderat ist für die gesamten Bürger da und nicht zum Vorteil für sich selbst! 
  • Kandidaten, die sich wirklich für Nachhaltiges in allen Bereichen einsetzen 
  • Klare Pläne für die Zukunft 
  • Klare Positionen und kein Geschwurbel 
  • Langfristige Perspektive für die Gemeinde 
  • Leider gibt es von mehreren Listen, welche mit derzeitigen Gemeinderäten gefüllt sind, Wahlzuckerl, die noch vor einem halben Jahr blockiert wurden und über zwei Wahlperioden nie umgesetzt wurden. Gerade beim Thema „Kinder“ springen nun all diese Listen auf und versprechen teilweise Utopisches. 
  • Mehr für Einheimische machen und die Deutschen abservieren 
  • Neue, konfessionsneutrale Aufbahrungshalle 
  • Nichts 
  • Persönliche Gespräche (leider wegen Corona schwierig) 
  • Von einigen Parteien finde ich es eine Farce, jetzt zu sagen, dass etwas für den Kindergarten getan werden muss - die meisten Gemeinderäte in den neuen Listen aber eigentlich zwölf Jahre lang Zeit gehabt hätten, hier etwas zu ändern. Lächerlich und scheinheilig. 
  • Wertschätzung 


Vielen Dank für die Teilnahme! 

Fortsetzung filmische Wahl-Präsentation!

Nachdem viele bereits das erste Video der Liste "GEMEINSAM FÜR ST. ULRICH" gesehen haben und in rund zwei Minuten von Bürgermeister-Kandidat Christoph Würtl etwas über ihn persönlich und seine Ziele für Nuarach erfahren haben, folgt nun Teil II. In diesem Film spricht er erneut Punkte an, die ihm und seinem Team in den nächsten Jahren wichtig sind.

Gemeinderatssitzung am 27. Jänner: Einladung und Tagesordnung 

Um die Themen Bildung und Soziales dreht sich alles beim dritten Podcast der Nuaracher Liste "WIR für St. Ulrich". Mehrere Kandidatinnen und Kandidaten für den künftigen Gemeinderat sagen, wie sie in den kommenden Jahren handeln und entscheiden wollen.

Auch die "Nuaracher Demokraten" wenden sich erneut in den sozialen Medien an die Bevölkerung in St. Ulrich am Pillersee. In einem kurzen Video wird erklärt, was die wahlwerbende Liste unter "Gemeinwohl" versteht.
Und auch ein weiteres zweiminütiges Video ist bereits online - es geht Bürgermeisterkandidat darin um die Bildungseinrichtungen in Nuarach.

Warum zur Wahl antreten?

Diese Frage wird Christoph Staffner immer wieder gestellt und so beantwortet der Spitzenkandidat der NUARACHER DEMOKRATEN die Frage einfach mal in drei Minuten per Video - hier ist der Link!

Wahlvideo online! 

Nun scheint die Zahl der Bewerber für die Nuaracher Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl komplett zu sein. Wie bereits im Herbst angekündigt, stellt sich auch Vize-Bürgermeister Christoph Würtl dem Wählerwillen und möchte mit der Liste „Gemeinsam für St. Ulrich“ Ende Februar erfolgreich sein. Er startet seinen Wahlkampf mit einem 2,5-minütigen Video.

Moderner Wahlkampf

Während die Listen "Aufwind" und "Nuaracher Demokraten" versuchen, Wählerinnen und Wähler über Facebook, in Papierform oder auf der jeweiligen Homepage über ihre Ziele zu informieren, setzt die Liste "WIR für St. Ulrich" auch auf ein neues Medium: Via Podcast wirbt Bürgermeister-Kandidat Klaus Pirnbacher um Stimmen für die anstehende Wahl. Man wird sehen, was sich die Liste "Gemeinsam für St. Ulrich" überlegt... 

Wahlkarte beantragen

Es wird spannend! Gleich vier Listen mit jeweils einem Bürgermeister-Kandidaten stellen sich Ende Februar in Nuarach zur Wahl. In unserer Umfrage gaben rund 40 Prozent der Befragten an, noch nicht zu wissen, wen sie wählen werden. Aber über 80 Prozent wollen auf jeden Fall von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen. Sollte man am 27.02.2022 verhindert sein, so kann ab sofort eine Wahlkarte für die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl in St. Ulrich beantragt werden. Einfach auf die Homepage der Gemeinde schauen und das Angebot zur Briefwahl nutzen. 

Ergebnisse der Umfrage 

Die NUARACHER NACHRICHTEN haben die Leserinnen und Leser in St. Ulrich am Pillersee gebeten, online eine Woche lang ihre Meinung zur Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl im Februar 2022 abzugeben. Sechs Fragen waren zu beantworten und nun (27.12.2021) liegt das Ergebnis vor: 

Insgesamt haben 272 Personen teilgenommen und es ist sicher nicht nur für die wahlwerbenden Listen interessant, wie die Bürgerinnen und Bürger abgestimmt haben. 

Bei der Frage nach der gewünschten Zusammensetzung des künftigen Gemeinderats durften maximal drei von fünf Auswahlmöglichkeiten angeklickt werden und mehr als die Hälfte der Befragten wünscht sich, dass die GR-Mitglieder eine eigene Meinung vertreten und nicht nur aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten politischen Liste abstimmen. 

Fast ebenso viele möchten gerne, dass Fachleute für bestimmte Bereiche in diesem Gremium sitzen. Dabei ist es interessant, einmal einen Blick auf die Themen zu werfen, die besonders interessieren. Aus den zwölf genannten Bereichen (fünf Auswahlmöglichkeiten) stechen drei deutlich hervor: „Kinder und Jugendliche“ (57.7%), „Wohnen und Bauen“ (55.7%) sowie „Umwelt und Natur“ (49.7%). Es wäre also wünschenswert, wenn eine Gemeinderätin oder ein Gemeinderat Erfahrung im pädagogischen Bereich hätte, eine oder einer sich im Immobiliensektor (Grundstückswidmungen, Bauvorschriften, Sozialwohnungen etc.) auskennt und jemand im Gemeinderat säße, der bereits beruflich mit Umwelt- und Landschaftsschutz zu tun hatte. Dies ist auf den vorderen Plätzen der bisher vorgestellten drei Listen leider nicht erkennbar… denn auf den ersten fünf gereihten Plätzen der jeweiligen Gruppierungen finden sich drei Qualitätsmanager, ein Beamter, zwei Selbständige, drei Personen aus dem Bereich Tourismus, drei kaufmännische Angestellte, ein Pensionist - und immerhin ein Bewerber in einem Sozialberuf. 

Auf die Frage, was man sich vom nächsten Nuaracher Bürgermeister erwartet, antworteten die weitaus meisten Befragten (bei insgesamt acht möglichen Klicks) „Ein zukünftiger Bürgermeister sollte die Öffentlichkeit über die Hintergründe von Entscheidungen aufklären (73.8%) und vor allem ehrlich sein (68.5%). Zudem ist es vielen auch wichtig, dass regelmäßig die Wünsche und Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger erfragt werden (63.1%). Wenig bedeutsam ist die bisherige Erfahrung in der Gemeindepolitik oder parteipolitisches Handeln. Mehr als die Hälfte wünschen sich vom neuen Bürgermeister Neutralität (58.4%) und – auch hier wieder – Fachkompetenz (56.4%). Hier stellen sich für das Amt ein Finanzverwalter, ein selbständiger Bau-Ingenieur und zwei Qualitätsmanager in Industriebetrieben zur Wahl. Es sei an noch einmal an dieser Stelle an die Themen erinnert, die die Bürgerinnen und Bürger in den kommenden Jahren interessieren… 

Noch aber ist nichts entschieden, denn während mehr als 80 Prozent sicher zur Wahl gehen werden, steht für die Mehrheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Umfrage noch nicht fest, wem sie ihre Stimme geben werden. Wie erwartet wird es also spannend – sowohl in den nächsten Wochen beim Wahlkampf aus auch bei Wahl selbst.  

Die NUARACHER NACHRICHTEN werden im Januar noch einmal die Wünsche und Meinungen der Menschen in St. Ulrich am Pillersee erfragen – und wir würden uns sehr freuen, wenn die Leserinnen und Leser uns Vorschläge für Fragestellungen schicken würden? Was interessiert? Worauf sollte die Lokalpolitik Wert legen? Welche Fragen sollten gestellt werden? Vielen Dank!
 
Und nun noch einmal die Ergebnisse im Einzelnen:
 

1. Für mich ist es wichtig, dass im nächsten Gemeinderat Menschen sitzen, die... 

  • unabhängig von ihrer Listenzugehörigkeit eine eigene Meinung vertreten = 56.4% 
  • Fachleute für ein bestimmtes Fachgebiet sind = 53% 
  • bereits Erfahrung in der Gemeindepolitik haben = 30.2% 
  • ich persönlich kenne = 22.8% 
  • Für mich ist nicht entscheidend, wer im Gemeinderat sitzt = 0.7% 

2. Diese Themen interessieren mich besonders: 

  • Kinder und Jugendliche = 57.7% 
  • Wohnen und Bauen = 55.7% 
  • Umwelt und Natur = 49.7% 
  • Gesundheit = 29.5% 
  • Arbeitsplätze = 28.9% 
  • Vereine = 26.8% 
  • Veranstaltungen und Feste = 22.1% 
  • Öffentlicher Verkehr = 21.5% 
  • Finanzen = 20.8% 
  • Sicherheit und Blaulicht-Organisationen = 12.8% 
  • Senioren = 9.4% 
  • Mein Thema ist leider nicht dabei = 4,7% 

3. Ein zukünftiger Bürgermeister... 

  • sollte die Öffentlichkeit über die Hintergründe von Entscheidungen aufklären = 73.8% 
  • sollte regelmäßig die Wünsche und Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger erfragen = 63.1% 
  • sollte regelmäßige Sprechstunden für Bürgerinnen und Bürger anbieten = 42.3% 
  • sollte bereits Erfahrung in der Gemeindepolitik haben = 31.5% 
  • sollte auch parteipolitisch handeln = 4% 

4. Folgendes sollte ein neuer Bürgermeister mitbringen... 

  • Ehrlichkeit = 68.5% 
  • Neutralität = 58.4% 
  • Fachkompetenz = 56.4% 
  • Mut zu Veränderungen = 48.3% 
  • Sympathie = 47.7% 
  • Führungsqualitäten = 37.6% 
  • sicheres Auftreten = 24.8% 
  • Erfahrung = 24.8% 
  • Loyalität = 24.2% 
  • Traditionsbewusstsein = 22.8% 
  • Geselligkeit = 8.1% 

5. Bei der Wahl im Februar 2022 in Nuarach... 

  • werde ich sicher meine Stimme abgeben = 80.5% 
  • bin ich mir noch nicht sicher, ob ich meine Stimme abgebe = 13.4% 
  • werde ich nicht meine Stimme abgeben = 6% 

6. Für mich persönlich... 

  • steht fest, dass ich wählen gehe, aber bevor ich mich entscheide, warte ich noch ab... = 37.6% 
  • steht bereits fest, welche Liste und welchen Bürgermeisterkandidaten ich wähle = 34.2% 
  • ist keiner der bisher bekannten vier Kandidaten als Bürgermeister wählbar = 10.1% 
  • steht bereits fest, welchen Bürgermeisterkandidaten ich wähle, bei der Liste bin ich unentschlossen = 10.1% 
  • steht bereits fest, welche Liste ich wähle, bei der Bürgermeisterwahl bin ich unentschlossen = 4.7% 
  • steht fest, dass ich nicht wählen werde = 3.4

Meinung ist gefragt!

Nur noch bis morgen (26.12.) ist unsere Umfrage zur Wahl in St. Ulrich online – also bitte noch schnell teilnehmen! Auch die Liste „WIR für St. Ulrich“ möchte erfahren, welche drei Themen Wählerinnen und Wähler bewegen – bis Ende Jänner kann man den entsprechenden Abschnitt der Informationsbroschüre ausfüllen und in eine der überall im Gemeindegebiet aufgestellten Boxen einwerfen!
Weiter unten gibt es mehr Informationen!

+++ Umfrage beendet +++ Meinungsumfrage!

Liebe Nuaracherinnen und Nuaracher, bitte nehmt euch ein wenig Zeit (nur sechs Fragen), um die folgende Umfrage auszufüllen! Die anonyme (!) Umfrage läuft genau eine Woche (26.12.) und wir werden dann die Ergebnisse hier veröffentlichen! Vielen Dank fürs Mitmachen!

Wahlwerbung zum Fest

Kurz vor Weihnachten erhielten die Nuaracherinnen und Nuaracher Post – nicht vom Christkind, sondern von „WIR für St. Ulrich“!

Verteilt wurde eine 20-seitige Broschüre, in der das Team der wahlwerbenden Liste und die Ziele für die Gemeindepolitik vorgestellt werden. Unter dem Motto „Erfahrung + Vision = Zukunft“ möchte Bürgermeister-Kandidat Klaus Pirnbacher möglichst viele Stimmen bei der Wahl im Februar erhalten. Zusätzlich zu den Informationen gab es auch etwas Süßes und natürlich Gesprächsstoff in der Bevölkerung – der Wahlkampf in Nuarach nimmt Fahrt auf!

 Heute (15.12.) wurden in Nuarach 128 Personen geimpft, davon 9 zum ersten Mal!

Einladung und Tagesordnung zur 67. Gemeinderatssitzung am 16.12.2001

Alle guten Dinge sind VIER!

Am 27. Februar haben die Nuaracherinnen und Nuaracher die Wahl zwischen gleich vier Bürgermeister-Kandidaten! 

Gegenüber den NUARACHER NACHRICHTEN erklärte heute (am 08.12.) Klaus Pirnbacher seine Bereitschaft, die Nachfolge von Bürgermeisterin Brigitte Lackner anzutreten. Mit einem 26-köpfigen breit aufgestellten Team, das bereits eifrig an einem Wahlprogramm arbeitet, tritt der Leiter der Finanzverwaltung in der Gemeinde St. Ulrich am Pillersee an und wird noch vor Weihnachten die Bevölkerung über die Ziele und Kandidaten seiner Liste informieren – und die Kandidatinnen, denn tatsächlich finden sich – so viel verriet er bereits – auf den Plätzen 3, 5, 7, 9 und 12 tatsächlich Frauen! 

PS: Insgesamt holte Klaus Pirnbacher acht Frauen in sein Team, das sich in unterschiedlichen Arbeitsgruppen Gedanken über die Zukunft der Gemeindepolitik macht.

So setzt sich in St. Ulrich am Pillersee die Wahlbehörde 2022 zusammen: 

"Nuaracher Demokraten" treten 2022 zur Wahl an!

Heute (28.11.) haben die NUARACHER DEMOKRATEN bekanntgegeben, dass sie mit Spitzenkandidat Christoph Staffner, der sich auch für das Amt des Bürgermeisters bewerben wird, zur Gemeinderatswahl 2022 in St. Ulrich am Pillersee antreten. Die sechs Eckpunkte des Programms und die Personen, die sich für einen Sitz im zukünftigen Gemeinderat bewerben, findet man auf www. nuaracher-demokraten.at!
 
In der Aussendung verraten die Nuaracher Demokraten, dass neben Christoph Staffner die Spitze der Liste noch aus Marcel Freytag und Gunnar Fussenegger besteht.
 
"In unserem Programm gibt es 6 Eckpunkte:
- Mit aufladbaren, geförderten Taxi-Karten fahren die Nuaracherinnen und Nuaracher künftig günstig durchs Pillerseetal.
- Freizeitwohnsitze gehören aufgedeckt, besteuert und begrenzt, um die ständig steigenden Grundstückspreise auszubremsen.
- Baulandreserven mittels Vertragsraumordnung anlegen, damit die Gemeinde diese Gründe günstig vergibt oder selber nutzt.
- Kindergarten und Volksschule müssen mit der Gemeinde mitwachsen. Außerdem brauchen Kinder und Eltern im 21. Jahrhundert günstige und hochwertige Kindergärten.
- Natur ist wertvoll und daher muss die Gemeinde sparsam beim Versiegeln von Grünflächen umgehen.
- Gemeinde hat dem Gemeinwohl zu dienen, daher lehnen wir Klientel- und Hinterzimmerpolitik ab".
 
 
Dazu ein paar Zitate aus den Reihen der wahlwerbenden Liste, die erstmals in der Pillersee-Gemeinde antritt:
 

  • "Mit den aufladbaren und geförderten Taxi-Karten wollen wir die Abhängigkeit vom privat PKW beenden, die vor allem bei uns am Land besteht." 
  • "Mit der Begrenzung von Freizeitwohnsitzen und mit dem Anlegen von Baulandreserven wollen wir der Preistreiberei bei den Grundstücken beenden." 
  • "Auch nach unserer Petition gegen die Erhöhung der Kindergartengebühren kämpfen wir für leistbare und hochwertige Kindergärten - die Kinder und Eltern brauchen das einfach." 
  • "Kindergarten und Volksschule sind 45 Jahre alt und seitdem hat sich die Gemeindebevölkerung mehr als verdoppelt - die Bildungseinrichtungen müssen mitwachsen." 
  • "Wenn einem die bestehende Politik nicht gefällt, dann kann man sich aufregen oder etwas dagegen tun. Das ist das Privileg in einer Demokratie." 

 
Die offizielle Homepage der Nuaracher Demokraten mit weiteren Informationen findet man unter www.nuaracher-demokraten.at.
(Fotonachweis: Nuaracher Demokraten)

Nuarach: Nächste Gemeinderatsitzung

Gemeinderat tagte in St. Ulrich

Eckpunkte der gestrigen Nuaracher Gemeinderatssitzung (28.10.21) ohne Anspruch auf Vollständigkeit: 

  • Die Elternvertreterinnen und -vertreter des Kindergartens werden in Zukunft an den Sitzungen des Bildungsausschusses teilnehmen, um seitens der Gemeinde für mehr Transparenz zu sorgen 
  • Es wird vorerst keine Erhöhung der Eintrittspreise für den Besuch des Hallenbads geben 
  • Armin Kuen (TVB) berichtete unter anderem über die Situation der Seebühne und stellte mehrere Vorgehensweisen vor. Eingebunden werden muss der Naturschutz und die Bezirkshauptmannschaft. Zwei sehr unterschiedliche Pläne für eine neue Bühne sowie eine Übergangslösung wurden präsentiert und vorab soll ein Statiker den bestehenden Unterbau prüfen 
  • Die Umwidmung eines Grundstücks in Bauland für eine Familie aus München wurde abgelehnt. Obwohl Bürgermeisterin Brigitte Lackner für den Antrag stimmte, waren sich alle Gemeinderäte einig, dass es keine Umwidmung geben wird 
  • Für Firmen und landwirtschaftliche Betriebe, die mehr als € 100.000,- Erschließungskosten bei einem Neubau zahlen müssen, wird es eine Förderung von 40 Prozent geben. Dieser Zuschuss wird auch einem aktuellen Antragsteller beim neuen Gewerbegebiet Strass gewährt. Grundsätzlich sollen die Bedingungen und Stufen für derartige Zuschüsse in der nächsten Legislaturperiode überarbeitet werden 
  • Das Budget für den Adventzauber am Pillersee im Jahr 2021 wurde (einstimmig) seitens der Gemeinde von € 5.000,- auf € 10.000,- aufgestockt 
  • Diverse Projekte und damit verbundene Ausgaben, die in den nächsten Jahren anstehen, wurden in Erinnerung gerufen, ebenso wie der Dorfadvent am 14. Dezember 2021 
  • Es war bereits ein wenig zu spüren, dass der Gemeinderat in dieser Zusammensetzung nicht mehr oft tagen wird und einige nach der Wahl im Februar 2022 nicht mehr über die Belange der Nuaracher Gemeinde mitentscheiden werden… 

TAG DER OFFENEN GEMEINDETÜREN 

Die Nuaracher Bürgerinnen und Bürger hatten heute (23.20.) Gelegenheit, verschiedene Einrichtungen der Gemeinde zu besichtigen. Ab 10:00 Uhr waren der Bauhof, die Baustelle für das neue Rettungszentrum, das Infrastrukturgebäude, der neue Trinkwasserbrunnen, die Feuerwehr, das Musikheim und natürlich die Gemeindestube für Besuche geöffnet. Ein Shuttle-Service verband die verschiedenen Stationen, an denen teilweise auch ein Ausschank angeboten wurde. Außerdem gab es kleine Gastgeschenke für große und kleine Gäste. Wer vier Einrichtungen besuchte, hat die Chance auf einen von vielen schönen Gewinnen der heimischen Wirtschaft, die am Montag verlost werden. Das Wetter passte gut zu diesem vierstündigen Besichtigungsprogramm, das aber leider nur von wenigen genutzt wurde. Die NUARACHER NACHRICHTEN haben den Tag in Bildern festgehalten.

Blick hinter die Gemeindetüren 

In dieser Woche darf Klara Huber im Rahmen der „Berufspraktischen Tage“ der Mittelschule Fieberbrunn im Gemeindeamt mitarbeiten und die Schülerin erfährt dabei viel über die Aufgaben und Arbeiten der Nuaracher Verwaltung. Diese Chance haben am Samstag, 23. Oktober, alle Bürgerinnen und Bürger in St. Ulrich, denn am „Tag der offenen Gemeindetüren“ können von 10:00 bis 14:00 Uhr diverse Einrichtungen besichtigt werden.

Informationen und Einblicke gibt es aus erster Hand von den Bediensteten beim Bauhof, der Baustelle des Rettungszentrums, dem Tiefbrunnen, dem Infrastrukturgebäude (mit Ausschank), den Feuerwehren inklusive Fahrzeugschau, dem Musikvereinsheim (mit Ausschank) und natürlich im Gemeindeamt, wo auch die Aktivierung der ID-Austria erfolgen kann. 

Zudem gibt es ein Gewinnspiel mit tollen Preisen der heimischen Wirtschaft. Ein eingerichteter Shuttle-Dienst bringt die Besucherinnen und Besucher halbstündlich kostenlos und bequem von einem Schauplatz zum anderen (es gelten während der Besichtigungen die 3G-Regeln). 

Petition übergeben

Christoph Staffner (Nuaracher Demokraten) übergab heute (17.09.) das Ergebnis der Petition gegen die Erhöhung der Kindergartengebühren in St. Ulrich am Pillersee an Bürgermeisterin Brigitte Lackner. Mit den 65 Unterschriften hofft er die Gemeinde dazu zu bewegen, den jungen Eltern entgegenzukommen. Die Übergabe erfolgte mit folgendem Begleittext:

„Geehrte Frau Bürgermeisterin,
 bei der 60. Gemeinderatssitzung vom 26.05.21 sprachen zwei Elternvertreterinnen vor, um die sprunghaft gestiegenen Kindergartengebühren anzusprechen. Trotz der gut vorgebrachten Gegenargumente der Elternvertreterinnen beschloss der Gemeinderat einstimmig die Erhöhung der Gebühren, ohne den Eltern der Kindergartenkinder entgegenzukommen. Das neue Kindergartenjahr hat bereits begonnen und wir hoffen, dass die 65 Unterschriften von Nuaracherinnen und Nuarachern die Gemeinde dazu bewegt, die Erhöhung zurückzunehmen oder zumindest abzuschwächen. Die Zeiten, wo ein Alleinverdiener die Familie versorgt, sind vorbei, daher brauchen viele junge Familien einen günstigen Kindergarten als Betreuungs- und Bildungseinrichtung, damit beide Elternteile arbeiten können und so ein Einkommen zum Auskommen haben. Wir hoffen auf ein Umdenken und ein Entgegenkommen den Eltern zuliebe.
 Hochachtungsvoll,
 Christoph Staffner (Nuaracher Demokraten)“


Interessant auch – sicher nicht nur für die Entscheidung des Nuaracher Gemeinderats – sind sicher auch die zahlreichen Kommentare der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner, die wir hier gerne ohne Namensnennungen veröffentlichen:

  • "Zu hohes Geld für die Betreuung für Kinder"
  • "Für alles hat die Gemeinde Geld, warum nicht auch für KINDER"
  • "Kinderbetreuung darf kein Luxus sein!!!"
  • "Weil auch ich, wenn ich ein Kind habe, mir die Betreuung leisten können möchte"
  • "Finde es sehr wichtig, dass Kinderkrippen nicht zu teuer sind, dass sich Familien, die es finanziell sehr schwer haben, auch leisten können. Jedes Kind hat ein Recht die Kinderkrippe zu besuchen"
  • "Ich habe auch ein Kind im Kindergarten, diese Erhöhung betrifft mich sehr"
  • "Die Kinderbetreuungskosten sind gesamt viel zu hoch! Kein Wunder, warum es keinen Bedarf gibt. Es kann sich kaum einer leisten. Wenn die Betreuung kostenlos ist, ist der Bedarf sicherlich riesig. Die Gemeinde will durch die Erhöhung den Bedarf niedrig halten!"
  • "Gute Freundin ist davon betroffen und Fairness ist mir wichtig"
  • "Weil meine Enkerl dort in den Kindergarten gehen!!!"
  • "Weil es mein Kind und unsere Familie akut betrifft"
  • "Weil es meine Kinder betrifft!"
  • "Lebenshaltungskosten steigen ohnehin an, aber so ein starker Anstieg ist nicht OK. Kindergarten ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit für viele"
  • "Ich bin selbst Mutter, zwar haben wir nur noch ein Jahr Kindergarten vor uns und sind somit nicht betroffen, aber ich weiß, wie hart es sein kann, wenn man auf ein zweites Gehalt angewiesen ist und dann auch gleich wieder fast 100,-- wegen der notwendigen Betreuung abziehen kann..."
  • "Ich habe selber ein Kind, welches bald in den Kindergarten kommt"
  • "Es kann nicht sein, dass immer die Jüngsten und Familien für die Fehler anderer büßen müssen!"
  • "Es geht um die Familien mit Kindern in St. Ulrich"


Dies waren die Gründe für die NUARACHER DEMOKRATEN, die massive Erhöhung abzulehnen:

  • Notwendigkeit und kein Luxus: Viele Eltern brauchen den Kindergarten, weil sie 1,5 oder 2 Einkommen zum Leben brauchen.
  • Falscher Weg: Die massive Gebührenerhöhung dient nur dazu, dass die Eltern ihre Kinder weniger Tage im Kindergarten anmelden!
  • Bringt nichts: Die massive Erhöhung ändert nichts am Platz- oder Personalmangel!
  • Sprunghafter Anstieg: Von einem Kindergartenjahr zum anderen ist das eine zu starke Erhöhung!
  • Gebührenrekordhalter: Nuarach hat mit der massiven Erhöhung die höchste Kindergartengebühr im Bezirk Kitzbühel. Zum Vergleich: Hochfilzen verlangt für die gleiche Leistung nur 40 € pro Monat.
  • Bildungseinrichtung: Kindergarten ist keine reine Betreuungseinrichtung!


Ob der Gemeinderat sich nun noch einmal der Sache annimmt und erneut über die Kindergarten-Gebühren abstimmt?

St. Ulrich am Pillersee

Gemeinde St. Ulrich am Pillersee
Dorfstraße 15
6393 St. Ulrich am Pillersee
Tel: +43 5354 88181 / Fax: +43 5354 88181 4
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