Aus dem Land Tirol...

Hier veröffentlichen wir Neuigkeiten aus dem Land Tirol - 
überwiegend (aber nicht nur) Berichte der Landesregierung. 

Waldfonds lässt Bäume in den Himmel wachsen

Innerhalb eines Monats 99 Anträge mit Investitionsvolumen von acht Mio. Euro

Der von Bundesministerin Elisabeth Köstinger als Rettungs- und Zukunftspaket für den heimischen Wald ins Leben gerufene Waldfonds lässt in Tirol die Bäume in den Himmel wachsen. Zusätzlich zu den bereits bestehenden Forstförderungen stehen in Tirol in den nächsten vier Jahren 20,7 Millionen Euro zur Verfügung. Und die Mittel aus dem Waldfonds werden in Tirol stark nachgefragt.

Seit 1. Februar 2021 ist eine Antragstellung möglich. Innerhalb nur eines Monats sind über die Tiroler Waldpflegevereine bereits 99 Anträge zur Entwicklung klimafitter Wälder, für die Wiederaufforstung und Pflegemaßnahmen nach Schadereignissen sowie für vorbeugende Forstschutzmaßnahmen eingegangen. Zahlreiche weitere Anträge insbesondere aus Osttirol werden noch erwartet. Acht Millionen Euro wollen die Tiroler Waldbesitzerinnen und -besitzer nach derzeitigem Stand heuer und nächstes Jahr in den Wald investieren. Dabei werden sie mit sechs Millionen Euro unterstützt.
„Wie kaum ein anderes Bundesland sind wir in Tirol auf die vielfachen Wirkungen gesunder und ökologisch stabiler Wälder angewiesen. Mehr als zwei Drittel der Tiroler Waldfläche erfüllen wichtige Schutzfunktionen. Außerdem war gerade Osttirol in den vergangenen Jahren mehrfach von Naturereignissen mit hohem Schadholzaufkommen betroffen“, erklärt LHStv Josef Geisler. 


Bisher rund 39.400 Impfungen in Tirol – über 14.000 Zweitimpfungen

  • Zahl der infizierten BewohnerInnen in Tirols Altenheimen massiv gesunken Impfungen scheinen Schutzwirkung zu entfalten
  • Rund 137.800 Vormerkungen über Plattform www.tirolimpft.at
  • In 138 Gemeinden über 80-Jährige bereits geimpft oder unmittelbar vor einer Impfung in dieser Woche
  • Impfoffensive bei über 80-Jährigen im Bezirk Schwaz


Mit aktuellem Stand wurden in Tirol insgesamt rund 39.400 Impfungen durchgeführt. Rund 14.140 davon sind Zweitimpfungen für Personen, die zuvor eine Erstimpfung erhalten haben. In den Tiroler Altenwohn- und Pflegeheimen erfolgten bis dato 12.855 Erst- und 9.460 Zweitimpfungen. Derzeit gelten acht BewohnerInnen und 28 MitarbeiterInnen in den Altenwohn- und Pflegeheimen als aktiv mit dem Coronavirus infiziert. Ende Dezember 2020 – als mit den ersten Impfungen in den Einrichtungen begonnen wurde – waren es noch 143 BewohnerInnen und 117 MitarbeiterInnen, die aktiv mit dem Coronavirus infiziert waren. Bei den BewohnerInnen ist dies ein Rückgang um das knapp 18-fache, bei den MitarbeiterInnen um das 4-fache.

„Die aktuell vergleichsweise niedrigen Infektionszahlen in den Altenwohn- und Pflegeheimen – insbesondere bei den impfwilligen Bewohnerinnen und Bewohnern mit einer Durchimpfungsrate von rund 82 Prozent – deuten darauf hin, dass die Impfungen ihre Schutzwirkung entfalten. Im Zusammenspiel mit den vom Land Tirol zusätzlich veranlassten Sicherheits- und Hygienemaßnahmen in den Einrichtungen verzeichnen wir aktuell eine erfreuliche Entwicklung in den Alten- und Pflegeheimen“, zeigt sich Elmar Rizzoli, Leiter des Corona-Einsatzstabs, zuversichtlich. „Die Impfungen werden auf Basis des Tiroler Impfplans bzw. den dort festgehaltenen Priorisierungen durchgeführt und in der derzeitigen Phase 1 planmäßig abgearbeitet. Jede Impfdose wird so rasch als möglich verteilt und verimpft“, so Rizzoli.

www.tirolimpft.at: rund 138.000 Vormerkungen
Insgesamt haben sich bereits rund 138.000 Personen über die Online-Plattform für eine Covid-Impfung vorgemerkt. Gemeinsam mit der Bedarfserhebung der Tiroler Gemeinden bei Personen über 80 Jahren – insgesamt rund 28.350 – sind es damit 166.350 Personen aus der breiten Bevölkerung, die sich für eine Impfung vorgemerkt haben.

Impfoffensive bei über 80-Jährigen im Bezirk Schwaz
In 138 Gemeinden wurden die impfwilligen über 80-Jährigen bereits geimpft oder stehen in dieser Woche unmittelbar vor der Impfung. Bis Mitte bzw. Ende der kommenden Woche sollen die impfwilligen über 80-Jährigen dann voraussichtlich in 180 Gemeinden entweder schon geimpft oder zur Impfung eingeladen worden sein und damit unmittelbar vor der Impfung stehen. Die für eine Impfung in den Gemeinden angemeldeten Personen erhalten jeweils zeitgerecht die Informationen, wann und wo sie konkret geimpft werden. Die Reihung der Tiroler Gemeinden für die Impfung wird generell auf Basis der wöchentlich neu berechneten 7-Tages-Inzidenz vorgenommen. Das Auftreten der südafrikanischen Virusmutation – insbesondere im hauptbetroffenen Bezirk Schwaz – wird ebenfalls für die Reihung der Gemeinden herangezogen. Die Impfung von über 80-Jährigen im Bezirk Schwaz wurde deshalb priorisiert. Die Auslieferung des Impfstoffes an die Gemeinden im Bezirk Schwaz ist voraussichtlich bis Ende dieser Woche abgeschlossen. Der Großteil der über 80-Jährigen in den Gemeinden im Bezirk Schwaz wurde bereits in den letzten Wochen geimpft. Bis spätestens Ende der kommenden Woche werden dann voraussichtlich alle impfwilligen über 80-Jährigen in den Gemeinden des Bezirks Schwaz geimpft sein.  Weiterführende Informationen zur Impfung und zum Tiroler Impfplan gibt es unter www.tirolimpft.at.

Impfungen und Erstimpfungen:
Gesamt:
rund 25.300Altenwohn- und Pflegeheime
12.855 Krankenanstalten
6.160 Impfungen in Gemeinden (über 80-Jährige)

Zweitimpfungen:
Gesamt: 
rund 14.140 Altenwohn- und Pflegeheime 
9.460Krankenanstalten
4.045 Impfungen in Gemeinden (über 80-Jährige)

Skifahren weiterhin möglich, PistentourengeherInnen benötigen keinen negativen Coronatest

  • Landes-Verordnung hinsichtlich der Benützung von Skipisten konkretisiert
  • Personen, die Skipisten als Aufstiegsmöglichkeit benützen (PistentourengeherInnen), sind ausgenommen

Mit heute, Montag, 15. Februar 2020, ist die Verordnung des Landes Tirol über zusätzliche Maßnahmen zur Bekämpfung der Verbreitung des Coronavirus in Skigebieten in Kraft getreten. Diese wurde hinsichtlich der Benützung von Skipisten nun konkretisiert: Jene Personen, die zum Zweck der Ausübung des Ski- und Snowboardsports unmittelbar vor Betreten einer Skipiste eine Liftanlage benutzt haben, müssen einen negativen Covid-19-Test mitführen. Personen, welche Skipisten als Aufstiegsmöglichkeit benutzen – also PistentourengeherInnen –, sind von der Verordnung ausgenommen.

Tirols Sportreferent und LHStv Josef Geisler weist darauf hin, dass er den Unmut der Bevölkerung versteht, aber nur durch diese Verordnung das Skifahren in Tirol weiter ermöglicht werden kann: „Wir haben uns in Tirol immer massiv dafür eingesetzt, dass die Ausübung von Individualsportarten in freier Natur möglich ist und vor allem Kinder und Jugendliche nicht nur vor dem Computer sitzen, sondern sich auch auf der Piste oder am Eislaufplatz bewegen können. Obwohl die Clusteranalysen der AGES zeigen, dass es so gut wie keine Fälle gibt, wo die Ansteckung beim Skifahren passiert ist, kommen wir mit der nunmehrigen Verordnung den Forderungen des Gesundheitsministeriums nach. Der Preis dafür, dass Skifahren und Snowboarden in Tirol auch weiterhin möglich sind, ist das Testen“, so Geisler. „Wir verstehen, dass diese Vorgabe des Bundes bei manchen für Unmut sorgt. Nur so ist es gelungen, das Gesundheitsministerium davon zu überzeugen, die Skigebiete für die Tirolerinnen und Tiroler weiter offen zu halten. Ein aufrichtiges Dankeschön gebührt den Tiroler Seilbahnunternehmen, die die Lifte allen voran für die einheimische Bevölkerung geöffnet haben, obwohl coronabedingt wirtschaftliche Einbußen verzeichnet wurden“, ergänzt LHStv Geisler.

Die Verordnung sieht ganz konkret vor, dass für die Benutzung von Skipisten zum Zweck der Ausübung des Ski- und Snowboardsports – wenn unmittelbar zuvor eine Seilbahn benutzt wurde – ein maximal 48 Stunden altes negatives Covid-Testergebnis (PCR oder Antigen) mit sich geführt werden muss. Personen, die in den vergangenen sechs Monaten mit dem Coronavirus infiziert waren, brauchen ein solches nicht – anstelle dessen jedoch eine ärztliche Bestätigung. Kinder unter zehn Jahren sind von den Verpflichtungen im Rahmen der Verordnung ausgenommen. Selbsttests wie beispielsweise die so genannten „Nasenbohrertests“, welche vorwiegend an Schulen Anwendung finden, sind für die Skipisten-Verordnung kein anerkannter Nachweis. Dies ist gesetzlich so vorgegeben, dementsprechend gelten solche Selbsttests auch nicht als Eintrittstest beim Friseur. Zur stichprobenartigen Kontrolle dieser Verordnung sind die Polizei sowie die Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes von den Gesundheitsbehörden beauftragt.

Auch wenn viele Skigebiete angekündigt hätten, den Skibetrieb nach den Semesterferien einzustellen, so geht Geisler dennoch davon aus, dass es auch in den nächsten Wochen für die Tiroler Familien noch die Möglichkeit zum Skifahren geben wird.

LHStvin Felipe: „Setzen uns für einheitliches und nachvollziehbares Vorgehen für Pendlerinnen + Pendler ein“

  • Unklare Situation über Umsetzung an der Grenze am Montag und Dienstag
  • Systemrelevante PendlerInnen von Tirol nach Deutschland brauchen ab Mittwoch behördliche Bescheinigung und negativen Corona-Test
  • Definition von systemrelevanten Berufen noch ausständig
  • Maximal 48 Stunden altes negatives Corona-Testergebnis ist bei jeder Ausreise mitzuführen


Tirol gilt für Deutschland als „Virusvariantengebiet“ – morgen, Montag, beginnt die erste Arbeitswoche unter neuen Voraussetzungen: ein Einreiseverbot für Menschen aus Tirol. „In wenigen Stunden wollen viele pendelnde Tirolerinnen und Tiroler ihren Arbeitstag bei Betrieben im angrenzenden Bayern oder auch in Salzburg aufnehmen – selbiges gilt auch für viele Arbeitskräfte, die aus Deutschland stammen und in Tiroler Unternehmen tätig sind. Doch nach wie vor wissen viele von ihnen nicht, ob sie morgen und im Laufe der Woche weiterhin die Grenze im Sinne ihrer Erwerbstätigkeit passieren können. Wir fordern daher umgehende Klarheit für die Pendlerinnen und Pendler und die Durchreise über das deutsche Eck“, sagt Verkehrslandesrätin LHStvin Ingrid Felipe. Denn entgegen der bisherige Praxis sei derzeit auch nicht klar, inwieweit eine bloße Durchreise über das kleine und große deutsche Eck möglich sein wird: „Aktuell lautet unsere Empfehlung daher, bei notwendigen Fahrten über deutsches Bundesgebiet – beispielsweise mit dem Ziel Salzburg oder ein östliches österreichisches Bundesland –  die Fernverkehrszüge der ÖBB oder innerösterreichische Wege zu wählen. Auch wenn damit ein höherer Zeitaufwand einhergeht, ist auf diesem Weg zumindest das Erreichen des Ziels gewährleistet“, sagt LHStvin Felipe.

Fest steht derzeit, dass von Tirol nach Deutschland pendelnde, systemrelevante Arbeitskräfte spätestens ab Mittwoch – bis dahin gilt eine Übergangsregelung – eine behördliche Ausnahmegenehmigung mitzuführen haben. Diese wird vom jeweiligen Unternehmen infolge einer Meldung an die deutschen Behörden ausgestellt. Die deutschen Behörden melden dies im Vorfeld an die Europäischen Kommission. „Wie die konkrete Umsetzung morgen, Montag, und am Dienstag an der Grenze aussehen wird, ist ebenfalls völlig unklar. Denn noch fehlt von Seiten der deutschen Behörden die Definition der systemrelevanten Berufsgruppen, für welche das Pendeln – unter Mitführung einer solchen Bestätigung und eines negativen Testergebnisses – dann ab Mittwoch erlaubt sein soll. Wir empfehlen daher den Pendlerinnen und Pendlern für Montag und Dienstag jedenfalls neben einem negativen Testergebnis auch einen Dienstvertrag, einen Dienstausweis oder ähnliches mitzuführen, mit welchem die Erwerbstätigkeit bezeugt werden kann“, sagt LHStvin Felipe. Die Voraussetzung für die ab Mittwoch geltende Ausnahmereglung ist die sogenannte Systemrelevanz. Welche Berufsgruppen unter diese Ausnahmeregelung fallen und wer eine solche ausstellen darf, ist ebenso noch von deutscher Seite zu klären.

Anstrengungen für klare Situation aller PendlerInnen
Ebenfalls unklar sei, wie sich die geltenden Regelungen für PendlerInnen von Deutschland nach Tirol sowie von Tirol in andere österreichische Bundesländer verhalte: „Es finden dazu laufend Gespräche und Abstimmungen gemeinsam mit der Wirtschaftskammer statt. Wir stehen für ein einheitliches und nachvollziehbares Vorgehen und setzen alles daran, die derzeit diffuse Situation infolge der deutschen Regelungen schnellstmöglich aufzuklären – im Sinne der Tirolerinnen und Tiroler und jener Menschen, die ebenfalls einen wesentlichen Beitrag für den Wirtschaftsstandort Tirol leisten“, sagt LHStvin Felipe, dass man weiterhin eine Ausnahme für alle PendlerInnen fordere. „Ein Verhindern der grenzüberschreitenden Erwerbstätigkeit kann und darf nicht das Ziel eines gemeinsamen Europas sein“, betont LHStvin Felipe.

Negatives Testergebnis bei jeder Ausreise
Zusätzlich zu den aktuellen Regelungen ist bei der Ausreise aus Tirol an allen Grenzübergängen in jedem Fall ein maximal 48 Stunden altes negatives Corona-Testergebnis (PCR oder Antigen) vorzuweisen. Der Güterverkehr wird seit heute, Sonntag, bereits am Brenner von den österreichischen Behörden hinsichtlich des Vorliegens aller notwendigen Formalitäten kontrolliert, um einen Rückstau bei der Ausreise aus Tirol nach Deutschland zu verhindern.

11.02.2021: Update zu südafrikanischen Coronavirus-Mutationsfällen in Tirol

 
Seit heute, Donnerstagvormittag, liegen dem Land Tirol nach Abstimmung mit den Laboren aktuelle Zahlen zu den bestätigten und unbestätigten Fällen der südafrikanischen Coronavirus-Mutation in Tirol vor (die Proben beziehen sich auf einen Zeitraum vom 23. Dezember 2020 bis 9. Februar 2021):

  • Insgesamt 438 bestätigte und teils unbestätigte Fälle der Südafrika-Mutation in Tirol – am 9. Februar verzeichnete das auswertende Labor 12 neue Verdachtsfälle auf eine Südafrika-Mutation in Tirol.
  • 176 mit Vollsequenzierung bestätigte Südafrika-Mutationen durch die AGES (davon aktuell 4 Fälle aktiv-positiv)
  • 14 teilsequenzierte Fälle, die mit großer Wahrscheinlichkeit eine Südafrika-Mutation aufweisen.
  • 248 vorselektierte Verdachtsfälle, die einen PCR-Verdacht auf die Südafrika-Mutation aufweisen und nun teil- bzw. vollsequenziert werden.
  • Bei diesen 262 vorselektierten und teilsequenzierten Fällen bzw. Verdachtsfällen gibt es einen Anteil von gesamt 141 aktiv Positiven. Nach den bisherigen Erfahrungen wird sich der Großteil dieser Fälle bestätigen.
  • Damit ergibt sich eine Zahl von aktuell 145 aktiv Positiven bei allen bestätigten Fällen und Verdachtsfällen der Südafrika-Mutation in Tirol.
  • Über 60 Prozent aller bestätigten bzw. teils unbestätigten Südafrika-Mutationsfälle sind im Bezirk Schwaz zu verzeichnen, 20 Prozent im Bezirk Kufstein sowie rund 11 Prozent im Bezirk Innsbruck-Land, rund 4 Prozent in Innsbruck, etwas über 1 Prozent in Kitzbühel, Imst und Reutte sowie unter 1 Prozent in Landeck und Lienz. Südafrikanische Mutationsverdachtsfälle gibt es zwischenzeitlich in allen Bezirken Tirols, in Osttirol mit einem Verdachtsfall am wenigsten von allen Bezirken.

Update zu südafrikanischen Coronavirus-Mutationsfällen in Tirol 

 
Seit gestern Abend (10.02.) liegen dem Land Tirol nach Abstimmung mit den Laboren aktuelle Zahlen zu den bestätigten und unbestätigten Fällen der südafrikanischen Coronavirus-Mutation in Tirol vor (die Proben beziehen sich auf einen Zeitraum vom 23.12. bis 08.02.):

  • Insgesamt rund 430 bestätigte und teils unbestätigte Fälle der Südafrika-Mutation in Tirol – seit dem 04.02. gibt es folglich 48 neue Verdachtsfälle auf eine Südafrika-Mutation in Tirol
  • Rund 165 mit Vollsequenzierung bestätigte Südafrika-Mutationen durch die AGES (davon aktuell noch drei Fälle aktiv-positiv)
  • Rund 15 teilsequenzierte Fälle, die mit großer Wahrscheinlichkeit eine Südafrika-Mutation aufweisen
  • Rund 250 vorselektierte Verdachtsfälle, die einen PCR-Verdacht auf die Südafrika-Mutation aufweisen und nun teil- bzw. vollsequenziert werden
  • Bei diesen 265 vorselektierten und teilsequenzierten Fällen bzw. Verdachtsfällen gibt es einen Anteil von gesamt 136 aktiv Positiven. Nach den bisherigen Erfahrungen wird sich der Großteil dieser Fälle bestätigen
  • Damit ergibt sich eine Zahl von aktuell 139 aktiv Positiven bei allen bestätigten Fällen und Verdachtsfällen der Südafrika-Mutation in Tirol


Über 60 Prozent aller bestätigten bzw. teils unbestätigten Südafrika-Mutationsfälle sind im Bezirk Schwaz zu verzeichnen, 20 Prozent im Bezirk Kufstein sowie rund 11 Prozent im Bezirk Innsbruck-Land.

Abschottung von Tirol für mindestens zehn Tage!

Die Bundesregierung verhängt im Kampf gegen eine Ausbreitung der südafrikanischen Mutation des Coronavirus schärfere Maßnahmen! 

Aus Tirol (ausgenommen Osttirol) ist vom kommenden Freitag an eine Ausreise nur noch mit negativem Corona-Test (nicht älter als 48 Stunden) möglich, sagte Kanzler Sebastian Kurz in der heutigen Pressekonferenz. Für Kinder besteht keine Testpflicht. Die Polizei werde die Bundes- und die Landstraßen kontrollieren, ebenso die Zugverbindungen und den Flughafen Innsbruck. Man müsse mit Strafen in Höhe von bis zu € 1.450 rechnen, wenn man sich nicht testen lasse. 

Und auch das Nachbarland Deutschland reagiert: Um die weitere Verbreitung des Coronavirus zu verhindern, führt die deutsche Bundespolizei laut eigenen Angaben an der Grenze zu Österreich engmaschige Kontrollen durch. Betroffen seien sowohl Haupt- wie auch Nebenstrecken. Die Einhaltung der Vorschriften von der Einreiseanmeldung bis zur Testpflicht werde an Kontrollpunkten nicht nur stichprobenartig überwacht, sondern deutlich intensiver.

Tiroler 5-Punkte-Programm als Vorsorge zur Eindämmung von Corona-Mutationen 

  • Zehntätige Massentests im Bezirk Schwaz haben gestartet
  • Contact Tracing sowie Analyse der Testergebnisse werden intensiviert
  • Verstärkter Schutz der Altenwohn- und Pflegeheime
  • Frühwarnsystem für Verdachtsfälle
  • Beschleunigung der Sequenzierung


Im Rahmen des Tiroler 5-Punkte-Programms als Vorsorge zur Eindämmung von Coronavirus-Mutationen, welches mit dem Gesundheitsministerium abgestimmt wurde, sind im Bezirk Schwaz bereits die Massentestungen angelaufen. In Tirol sind derzeit nach wie vor 75 Fälle der südafrikanischen Mutation sowie 21 Fälle der britischen Mutation bestätigt. Die Zahl der aktiv positiven Personen ist indes bei beiden Mutationsvarianten tirolweit auf jeweils eine Person gesunken.

Appell an die Bevölkerung
„Das Land Tirol kann bereits jetzt auf eine sehr gute Datenlage zurückgreifen. Wir suchen aktiv nach Mutationen und haben sie in der Vergangenheit auch bereits gefunden. Jetzt geht es darum, dass wir Vorsorge treffen und mögliche Mutationen schnellstmöglich eindämmen. Die südafrikanische Mutante ist derzeit vor allem im Bezirk Schwaz und Umgebung aufgetreten, weshalb wir uns hier nochmals einen detaillierteren Überblick über das Infektionsgeschehen verschaffen wollen", erklärt Elmar Rizzoli.

Intensivierung des Contact Tracings und Frühwarnsystem
Das vertiefende und ganzheitliche Contact Tracing gilt ebenfalls als Kernelement des Tiroler 5-Punkte-Programm und wird massiv aufgestockt bzw. intensiviert. Sobald ein Verdacht auf eine Mutation im Zuge der Vorfeldanalysen erkannt wird, greift umgehend das Frühwarnsystem: Bereits bei einem Verdacht wird unverzüglich die Gesundheitsbehörde informiert, die umgehend weitere Abklärungen vornimmt – noch bevor sich der Verdacht bestätigt.

Verstärkter Schutz der Altenwohn- und Pflegeheime
Neben der intensivierten Kontaktpersonennachverfolgung forciert der Tiroler 5-Punkte-Programm einen verstärkten Schutz der besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppe – jener in Altenwohn- und Pflegeheimen. Zum bestmöglichen Schutz der BewohnerInnen sowie des Personals wurden bereits strikte Maßnahmen gesetzt. Die Angehörigen sind angehalten, die Besuche auf ein Minimum zu reduzieren.

Tirolweit hohe Testkapazitäten
Corona-Antigen-Tests werden in Tirol bereits an 18 Teststandorten sowie bei über 550 teilnehmenden niedergelassenen ÄrztInnen durchgeführt. Die Kapazitäten werden laufend analysiert und angepasst und nun auf 50.000 Testungen pro Tag erweitert. Die Testergebnisse liegen dabei stets innerhalb kurzer Zeit vor.

 www.tirolimpft.at

60.000 für Impfung vorgemerkt 

Großes Interesse an unverbindlicher Vormerkung 

Zeitpunkt der Vormerkung und Impfstandort bestimmen nicht Zeitpunkt des Impftermins

Nach dem „Soft Start“ am Samstagabend und mit dem offiziellen Start heute, 1. Februar 2021, sind bis dato 60.000 Personen bereits für eine Covid-Impfung über www.tirolimpft.at vorgemerkt. Die Standorte werden derzeit noch laufend erweitert. Vorgemerkte Personen erhalten voraussichtlich im Laufe der nächsten Woche auch einen Zugang zu einer persönlichen Seite, auf welcher die angegebenen Daten selbstständig im Nachhinein adaptiert werden können.

„Durch den Soft-Start konnten die erwartet hohen Zugriffe etwas entzerrt und so Datenleitungen und Serverkapazitäten bestmöglich entlastet werden. Die Online-Vormerkung geht derzeit problemlos vonstatten, sie wurde in den letzten Wochen akribisch vorbereitet – alle zur Verfügung stehenden technischen Kapazitäten stehen für die Online-Voranmeldung auf www.tirolimpft.at zur Verfügung. Sollte es aufgrund des großen Interesses an der Covid-Impfung dennoch zu zwischenzeitlichen Ausfällen der Online-Vormerkplattform kommen, rät der Corona-Einsatzstab allen Impfwilligen, es etwas später einfach nochmals mit der Online-Vormerkung zu probieren“, sagt Elmar Rizzoli, Leiter des Einsatzstabes CORONA. So kann es beispielsweise derzeit etwas länger dauern, bis das E-Mail zur Aktivierung bzw. danach die Bestätigung der Vormerkung eintrifft. Personen, deren E-Mail-Adressen nicht bestätigt werden konnten, werden innerhalb einer Woche per E-Mail bzw. gegebenenfalls per SMS nochmals kontaktiert. 

Eine Impf-Terminvereinbarung erfolgt jedoch zu einem späteren Zeitpunkt: „Derzeit stehen die Impfstoffe begrenzt zur Verfügung, weshalb sie priorisiert verteilt werden. Dahingehend bitten wir die vorgemerkten Personen um Geduld. Die Impfungen werden schnellstmöglich entsprechend der Tiroler Impfstrategie und den darin definierten Priorisierungen durchgeführt“, erklärt Rizzoli. Weiterhin ist zu beachten, dass der Zeitpunkt der Online-Vormerkung ebenso wie der Impfstandort nicht für den Zeitpunkt des Impftermins entscheidend sind. Nur weil sich Personen früher vorgemerkt haben, bedeutet das nicht, dass diese Personen auch früher eine Impfung erhalten. Die Reihenfolge, welche Personengruppen wann eine Impfung erhalten, wird ausschließlich durch die Tiroler Impfstrategie und die Verfügbarkeit der Impfstoffe festgelegt.

Razzia führte zu 96 Anzeigen

In einer Presseaussendung berichtet das Land Tirol über eine Aktion, die offenbart, dass sich immer noch einige (oder sind es viele?) nicht an die geltenden COVID19-Bestimmungen halten. In enger Zusammenarbeit zwischen der Exekutive und der BH Landeck wurden gestern, 29. Jänner, Zweitwohnsitze im Bezirk Landeck, speziell in der Gemeinde St. Anton am Arlberg und im Stanzertal kontrolliert.

Das Ziel war, meldegesetzliche Auflagen und die Widmungskonformität von Zweitwohnsitzen zu überprüfen. Auch etwaigen Übertretungen der COVID-19-Einreiseverordnung wurde nachgegangen. Insgesamt 44 Unterkünfte und 133 Personen wurden überprüft. Leider mit Erfolg...

„Dass eine einzige Razzia von Polizei und Bezirksbehörde in St. Anton zu 96 Anzeigen geführt hat, macht deutlich, wie wichtig ein hartes Vorgehen ist. Für das Land Tirol sind Umgehungen der geltenden COVID-Verordnungen absolut inakzeptabel. Es gibt klare Regeln, die für alle gelten und auch einzuhalten sind. Bei COVID-Verstößen gibt es null Toleranz“, erklärt LH Günther Platter. Der Kontrolldruck seitens der Behörde und Exekutive werde weiterhin aufrechterhalten. Wie der ORF meldet, wurden unter anderem Briten, Dänen, Schweden, Rumänen, Deutsche, Australier, Iren und Polen kontrolliert und angezeigt. Dabei betrage das Strafmaß bei Übertretungen der Verordnung bis zu 2.180 Euro.

„Die Einhaltung der Schutzmaßnahmen ist in dieser herausfordernden Zeit besonders wichtig. Nur so schaffen wir es gemeinsam, die Infektionszahlen weiter zu senken und so wieder mehr Freiheiten in unserem Alltag zu ermöglichen. Auflagen und Vorgaben sind einzuhalten. Wer sie umgeht und trickst, schadet der ganzen Gesellschaft. Es braucht daher eine ‚Aktion Scharf‘ und intensive Kontrollen. Tricksereien dürfen sich nicht lohnen“, so Gesundheitsminister Rudolf Anschober.

„Wer sich nicht an die COVID-19-Maßnahmen hält und sich damit ungerechtfertigt im Land aufhält, muss auch bestraft werden. Wir werden auch weiterhin ein Auge darauf haben, dass die Bestimmungen zur Bekämpfung der Pandemie eingehalten werden“, stellt Innenminister Karl Nehammer klar.

Auch im Pillerseetal sieht man sehr viele Kennzeichen aus dem benachbarten Ausland, aber das wird schon alles seine Richtigkeit haben...

„Tirol impft“: Aktuell rund 17.450 Impfungen durchgeführt

Zweitimpfung in Altenwohn- und Pflegeheimen gestartet

12.000 Impfdosen in kommenden 2 Wochen verfügbar– Zweitimpfungen priorisiert

In 20 Gemeinden über 80-Jährige bereits geimpft oder unmittelbar vor Impfung

Mit heute, Freitagnachmittag (29.01), wurden tirolweit bereits rund 17.450 Covid-Impfungen durchgeführt. Die Altenwohn- und Pflegeheime sowie die Covid-Stationen in Krankenhäusern sind dabei größtenteils durchgeimpft. In ersten Altenwohn- und Pflegeheimen startete nun bereits die Zweitimpfung – das sind jene Einrichtungen, die bereits Ende letzten Jahres bzw. mit Jahresanfang 2021 mit der Verabreichung der ersten Teilimpfungen begonnen haben. Rund 550 Personen erhielten dort diese Woche bereits die Zweitimpfung bzw. stehen unmittelbar vor einer Verimpfung. Nächste Woche erhalten weitere über 8.000 Personen ihre zweite Corona-Teilimpfung. Diese und vergangene Woche starteten außerdem die Erstimpfungen beim Rettungsdienst, den Gesundheits- und Sozialsprengeln, den Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie den niedergelassenen ÄrztInnen. 
 
„Alle involvierten Personen und Organisationen arbeiten mit Hochdruck an der weiteren Abarbeitung von Phase 1 des Tiroler Impfplans. Die in Tirol verfügbaren Impfdosen werden so rasch wie möglich verimpft“, betont Elmar Rizzoli, Leiter des Corona-Einsatzstabs. In den kommenden beiden Kalenderwochen stehen insgesamt rund 12.000 Impfdosen zur Verfügung. Diese werden größtenteils für Zweitimpfungen verwendet. „Bei den Impfungen stellen wir sicher, dass die Personen mit erster Teilimpfung im vorgegebenen Zeitraum auch die zweite Teilimpfung erhalten. Ein eigenes Logistik-Team des Landes sorgt dafür, dass so schnell wie möglich alle zur Verfügung stehenden Impfdosen verimpft werden sowie parallel dazu auch die Zweitimpfungen sichergestellt sind“, so Rizzoli.

Impfungen für über 80-Jährige in 20 Gemeinden

In 20 Gemeinden wurden die Personen über 80 Jahre bereits geimpft oder stehen unmittelbar vor der Impfung. Bis dato erhielten insgesamt rund 850 über 80-Jährige direkt in den Gemeinden eine Impfung. In acht Tiroler Pilotgemeinden (Hochfilzen, Pettneu, Kaunertal, Jochberg, Tristach, Polling, Flaurling und Eben am Achensee) wurde diese Personengruppe bereits vor rund zwei Wochen geimpft. Diese Woche wurden die über 80-Jährigen in sieben weiteren Gemeinden geimpft (Elbigenalp, Gries am Brenner/Obernberg, Walchsee, Strassen, Bruck am Ziller, Schlitters, Ellbögen). In fünf Gemeinden erhalten über 80-Jährige ebenso in Kürze eine Impfung (Gramais, Pettnau, Schwendt, St. Veit in Defereggen, Fügenberg) Diese Impfungen in den Gemeinden erfolgen jeweils priorisiert nach der 7-Tages-Inzidenz. Insgesamt haben sich 28.000 über 80-Jährige über die Tiroler Gemeinden für eine Impfung bereiterklärt.
Weiterführende Informationen zur Impfung und zum Tiroler Impfplan gibt es unter www.tirolimpft.at
 

Factbox Impfungen

Gesamt: rund 17.450
Davon

  • Krankenanstalten: 4.300
  • Altenwohn- und Pflegeheime: 10.700
  • Gesundheits- und Sozialsprengel/Mobile Dienste: 400
  • Einrichtungen der Behindertenhilfe: 350
  • Rettungsdienste: 350
  • Niedergelassene ÄrztInnen: 500
  • Über 80-Jährige in Gemeinden: 850

Hochwertige landwirtschaftliche Böden gesichert!

Ausweisung von Vorsorgeflächen abgeschlossen

 Aufgrund der einzigartigen Topographie können in Tirol nur rund zwölf Prozent der Landesfläche als Siedlungs- und Wirtschaftsraum genutzt werden. 

Entsprechend herausfordernd ist es, mit den zur Verfügung stehenden Instrumenten der Raumordnung eine geordnete Landesentwicklung bestmöglich zu gewährleisten. Der Erhalt von hochwertigen landwirtschaftlichen Böden im Zuge der Ausweisung von landwirtschaftlichen Vorsorgeflächen ist dabei ebenso wichtig wie eine geordnete Siedlungs- und Gewerbeentwicklung. 

Gestern (26.01.2021) wurden die letzten Vorsorgeflächen beschlossen und der Prozess zum Schutz hochwertiger Böden für die Landwirtschaft abgeschlossen.
Der für Raumordnung zuständige Landesrat Johannes Tratter zieht positive Bilanz: „Mit dem Raumordnungsprogramm ‚landwirtschaftliche Vorsorgeflächen‘ ist es nun gelungen, die Produktionsfähigkeit der Landwirtschaft in Tirol sowie den Erhalt bäuerlicher Betriebsstrukturen zu sichern. Dies kommt wiederum der Lebensqualität der gesamten Bevölkerung zugute.“

Vorsorgeflächen so groß wie 60.000 Fußballfelder

Insgesamt wurden in Summe 352,7 Quadratkilometer an landwirtschaftlichen Vorsorgeflächen ausgewiesen. Dies entspricht einer Fläche von knapp 60.000 Fußballfeldern. Allein im Pillerseetal sind dies 1.107 Hektar!

"Digi-Scheck" für mehrere Kinder einer Familie beantragbar

Der "Digi-Scheck" kann ab sofort für mehrere Kinder innerhalb einer Familie beantragt werden

Bisher konnte eine Digi-Scheck-Förderung nur einmal pro Familie beantragt werden. Dass dies abgeändert wurde, freut auch LHStvin Ingrid Felipe: „Der aktuelle Alltag ist für viele Familien schwer zu organisieren, wobei es oftmals an der Verfügbarkeit der notwendigen Gerätschaften für das Distance-Learning der Kinder mangelt. Dass jedes Kind zukünftig ein eigenes digitales Endgerät gefördert bekommt ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Entlastung der Familien. Damit kann auch der Vorteil des Tiroler Digi-Schecks, dass jedes Kind ein auf den jeweiligen Bedarf abgestimmtes Gerät gefördert bekommt, bestens genützt werden.“ 

Von der Förderung sollen Familien mit Kindern zwischen 6 und 14 Jahren profitieren, die eine Schule in Tirol besuchen. Für Förderungen ab 1. Jänner 2021 wird das monatliche Netto-Haushaltseinkommen des Vorjahres herangezogen. Die Antragstellung muss mindestens zwei Wochen nach dem Kauf des Geräts erfolgen. Es wird empfohlen, vorab Rücksprache mit der jeweiligen Schule zu halten. 

Zur förderbaren Hardware gehören beispielsweise Laptops, Tablets oder Multifunktionsdrucker, die WLAN-fähig sind. Die Höhe der Förderung für den Hardwareankauf beträgt 50 Prozent der förderbaren Kosten, maximal jedoch 250 Euro.

+++ UPDATE +++++

Die Ergebnisse der über 1.000 PCR-Proben von Jochberg, die vorgestern und gestern abgestrichen wurden, liegen mittlerweile vollständig vor. Aus der Bevölkerung wurden insgesamt drei positive Ergebnisse festgestellt. Von den bereits abgesonderten engen Kontaktpersonen aus der Gruppe der Skilehrer-AnwärterInnen wurde ein weiteres positives Ergebnis festgestellt. Damit sind insgesamt vier positive Ergebnisse aus den über 1.000 PCR-Abstrichen zu verzeichnen. Das Land Tirol wird umgehend eine detaillierte Auswertung der insgesamt vier positiven Proben bei der AGES beauftragen, um zu bestimmen, ob es sich dabei um die britische Virusmutation handelt. 
(Stand 14.01.09:00 Uhr, Quelle: Land Tirol)

Testungen für alle im Bezirk KB

Kostenlose PCR-Tests für gesamte Bevölkerung im Bezirk Kitzbühel Wengen-Rennen werden nicht in Kitzbühel nachgetragen, Abklärungen in Jochberg laufen auf Hochtouren – bereits über 900 Testungen  


Über 62.000 Personen sind im Bezirk Kitzbühel aufgerufen, ab Freitag einen kostenlosen Coronatest mittels PCR-Abstrich zu machen. „Infolge der Erstprüfung der AGES besteht der konkrete Verdacht, dass es sich bei den 17 positiven Coronatestungen in Jochberg um die britische Coronavirus-Mutation handelt. Auch bei vereinzelten weiteren PCR-Profilen im Bezirk Kitzbühel wurden Auffälligkeiten gemeldet, denen nun nachgegangen wird. Sollte sich der Verdacht bestätigen, ist davon auszugehen, dass sich diese Virusvariante rascher verbreitet als der bisher bekannte Virusstamm. Umso wichtiger ist es, dass potenzielle Corona-Infektionen durch breit angelegte Testungen entdeckt und entstehende Infektionsketten schnellstmöglich gestoppt werden. Aus diesem Grund rufen wir die Bevölkerung im Bezirk Kitzbühel auf, das kostenlose PCR-Testangebote von Freitag, 15. Jänner, bis Montag, 18. Jänner, wahrzunehmen. Jedes positive Testergebnis wird im Detail geprüft werden“, sagt LH Günther Platter. Die Anmeldung zu den kostenlosen PCR-Testungen erfolgt wie gehabt über die Online-Plattform des Landes Tirol www.tiroltestet.at. Die Anmeldung ist ab morgen Mittag online möglich. Die PCR-Testungen sind an den drei großen Test-Standorten St. Johann (Kaisersaal), Kirchberg (Arena 365) und Reith bei Kitzbühel (Kultursaal) möglich. Auch telefonisch ist eine Anmeldung über die Gesundheitshotline 1450 möglich. 

Vorsorglich werden die Wengen-Rennen nicht in Kitzbühel nachgetragen. Diese Entscheidung wurde in Übereinkunft mit Bundeskanzler Sebastian Kurz, Gesundheitsminister Rudolf Anschober, der Stadt Kitzbühel, dem Österreichischen Skiverband und dem Kitzbüheler Ski Club getroffen. Die Entscheidung zur Durchführung des 81. Hahnenkamm-Rennens wird Anfang der kommenden Woche fallen: „Im Zuge der flächendeckenden Testungen im Bezirk Kitzbühel erhalten wir ein umfassendes Lagebild des Infektionsgeschehens im Bezirk. Die Ergebnisse sind eine wichtige Entscheidungshilfe – die Sicherheit der Sportlerinnen und Sportler sowie der Bevölkerung hat oberste Priorität. Sollten die bezirksweiten Tests keine großen Auffälligkeiten ergeben, finden die Hahnenkamm-Rennen wie geplant statt“, so LH Platter. Auch der Bürgermeister von Kitzbühel, Klaus Winkler, betont: „Fakt ist, dass wir einen konkreten Verdacht für die ansteckendere Virusmutation in unserem Bezirk haben. Nun ist schnelles Handeln gefragt. Mein Dank gilt dem Landeshauptmann, dass nun umfassend getestet wird und damit größtmögliche Sicherheit im Sinne der Gesundheit geschaffen werden soll. Natürlich hoffen wir, dass das Infektionsgeschehen insgesamt gering ist und wir die Hahnenkamm-Rennen – ein alljährliches Sporthighlight, das für viele Fans gerade in diesen herausfordernden Zeiten eine willkommene Abwechslung darstellt – wie geplant durchführen können.“ 

Über 900 Testungen in Jochberg 

Nach Bekanntwerden von 17 Verdachtsfällen der britischen Coronavirus-Mutation in der Gemeinde Jochberg wurde die Bevölkerung vor Ort vorsorglich dazu aufgerufen, eine Testung auf das Coronavirus durchzuführen. Von gestern bis heute, Mittwoch, 16 Uhr, haben bereits über 900 JochbergerInnen an der kostenlosen Testung teilgenommen. Bisher sind alle rund 600 Testungen, die bereits ausgewertet wurden, negativ. Eine Teilnahme im Kultursaal in Jochberg ist noch bis heute, Mittwochabend, 19 Uhr, möglich. Dazu ist keine Anmeldung notwendig. Für die Testung in der Screeningstraße am Schwarzsee in Kitzbühel ist eine telefonische Anmeldung über die Gesundheitshotline 1450 unter Angabe, dass die Anmeldung infolge des Jochberg-Aufrufs erfolgt, notwendig. Die weiteren behördlichen Abklärungen und das routinemäßige Contact Tracing laufen indes weiter auf Hochtouren. Elmar Rizzoli, Leiter des Einsatzstabes CORONA, betont: „Aktuelle Laborauswertungen haben ergeben, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die Virus-Mutation B.1.1.7 handelt. Die finale Auswertung ist noch nicht zur Gänze abgeschlossen. Die Testungen sind jedenfalls sinnvoll. Wir wollen hier auf Nummer sicher gehen und keine Zeit verlieren.“ Homogene Gruppe mit gemeldetem Wohnsitz in Tirol Nach derzeitigem Kenntnisstand handelt es bei den betroffenen Personen in Jochberg um insgesamt zwölf britische StaatsbürgerInnen sowie jeweils eine Person irischer, estnischer, isländischer, spanischer und niederländischer Staatsangehörigkeit. Im Zuge der Erhebungen wurde bekannt, dass die Betroffenen jeweils mit Wohnsitz in der Personalunterkunft in der Gemeinde Jochberg gemeldet sind. Zudem wurden in enger Zusammenarbeit mit der Exekutive konkrete Erhebungen durchgeführt. „Derzeit gibt es keine Hinweise, dass die Personen in den vergangenen Wochen Reisetätigkeiten unternommen haben. Noch in Abklärung ist, wo die Ansteckung stattgefunden hat. Es ist beides möglich: Eine Ansteckung in Tirol sowie ein Hereintragen. Es handelt sich jedenfalls um eine homogene Gruppe mit wenig Kontakt zu anderen Personen. Zudem ist von den Rechtsexpertinnen und -experten noch im Detail zu klären, ob die Ausbildung, die von den Betroffenen gemacht wurde, zum Zeitpunkt der Ausführung hinsichtlich coronabedingter Maßnahmen rechtskonform war“, so Rizzoli.

Nach Auffälligkeiten besteht Verdacht auf britische Virus-Mutation in Tirol

Abstrichproben werden von AGES in Wien überprüft – JochbergerInnen werden zu Coronatestung aufgerufen

 
Nachdem für 17 Personen in Jochberg, Bezirk Kitzbühel, positive Corona-Testergebnisse vorliegen, wird diesem Cluster nun im Detail nachgegangen: Aufgrund von Auffälligkeiten ihrer PCR-Profile wird untersucht, ob es sich unter Umständen um die aus Großbritannien bekannte Coronavirus-Mutation handeln könnte. Nach einer gestern, Montag, durchgeführten Erstprüfung durch die AGES besteht bei den 17 Tests der konkrete Verdacht auf den britischen Virusstamm – mit einem endgültigen Ergebnis ist in einer Woche zu rechnen. Die Jochberger Bevölkerung wird nun aufgerufen, sich mittels kostenlosem PCR-Test auf das Coronavirus testen zu lassen.
„Die ersten leichten Symptome in diesem Zusammenhang waren beim Großteil der betroffenen Personen am 3. Jänner zu verzeichnen. Infolge dieser sowie der im Anschluss weiteren vorliegenden positiven Antigen-Testergebnisse wurden nach Kenntnis der Auffälligkeiten beim PCR-Test weitere Untersuchungen eingeleitet. Es stellte sich dann heraus, dass es sich dabei um Personen unterschiedlicher Herkunft handelt – zum Großteil britische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. Sie halten sich zu beruflichen Zwecken in Tirol im Rahmen einer SkilehrerInnen-Aus- bzw. Weiterbildung auf – die letzten Anreisenden kamen am 18. Dezember in Tirol an. Die Anreise erfolgte über den Land- und Luftweg“, sagt Elmar Rizzoli, Leiter des Einsatzstabes CORONA und verweist darauf, dass kein Skiunterricht stattfand und damit kein Kontakt zu SchülerInnen bestand. Zur Erinnerung: Ab 22. Dezember verhängte Österreich ein Landeverbot für Flugzeuge aus Großbritannien. Vonseiten der BH Kitzbühel wurden bereits am Samstag die Testung aller SkilehrerInnen in drei Personalunterkünften veranlasst.

Dringender Aufruf an Jochberger Bevölkerung zu vorsorglichem PCR-Test

Nach enger Abstimmung zwischen dem Gesundheitsministerium und dem Bundes- sowie Landes-Einsatzstab wurde vonseiten des Bundes angeordnet, die Bevölkerung der betroffenen Gemeinde ab sofort umfassend auf das Coronavirus zu testen. „Die neue Variante des Coronavirus ist mittlerweile in ganz Europa angekommen. Zum Beispiel wurde gestern eine sehr starke Belastung der Slowakei bekannt. B.1.1.7 wurde bisher in vier Fällen in Österreich nachgewiesen, das Virus aus Südafrika in einem Fall. Um mehr Gewissheit über die Verbreitung der Mutationen zu schaffen, wurde die Anzahl der Sequenzierungen vervielfacht. Dabei wurden und werden verstärkt Proben von Bürgerinnen und Bürger aus Großbritannien genommen, also auch von jenen, die sich bereits seit Wochen und somit vor Bekanntwerden der Mutation in Österreich befinden und untersucht. Aktuell stehen wir bei 17 Verdachtsfällen, die nun von der AGES näher untersucht werden. Die endgültigen Ergebnisse werden für nächste Woche erwartet. Nach der Information aus Tirol habe ich sofort die Testung der betroffenen Gemeindebevölkerung veranlasst. Im Kampf gegen die Ausbreitung dieses hoch ansteckenden Virus können wir nur gemeinsam, also mit den Bundesländern und in aller gebotenen Schnelligkeit vorgehen“, sagt Bundesminister Rudolf Anschober. Auch Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg betont: „Wir rufen die Jochberger Bevölkerung dringend dazu auf, dem Angebot einer kostenlosen PCR-Testung nachzukommen und zur Sicherheit den Covid-Status abklären zu lassen. Auch wenn es sich derzeit noch um einen Anfangsverdacht handelt, dessen endgültige Bestätigung jedenfalls abzuwarten ist, wollen wir dennoch auf Nummer sicher gehen und keine Zeit verlieren.“ Es gibt Hinweise, dass der britische Virusstamm ansteckender als die bisher bekannte Virusform sein soll. Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen ist es wesentlich, dass entstehende Infektionsketten schnellstmöglich gestoppt werden.

Testmöglichkeit für JochbergerInnen

Die rund 1.500 BürgerInnen der Gemeinde Jochberg können sich unabhängig ihres Alters bereits heute, Dienstag, an der Screeningstraße Kitzbühel / Parkplatz Schwarzsee bis 16 Uhr mittels PCR-Test (Mund-Rachen-Abstrich) auf das Coronavirus testen lassen. Dazu ist eine telefonische Anmeldung über die Gesundheitshotline 1450 unter Angabe, dass die Anmeldung infolge des Jochberg-Aufrufs erfolgt, notwendig. Dieses Angebot gilt bis zum 15. Jänner. Morgen, Mittwoch, können die JochbergerInnen zwischen 9 und 19 Uhr im Kultursaal in Jochberg einen PCR-Test mittels Mund-Rachen-Abstrich machen. Bei einem negativen Testergebnis erhalten die Getesteten schnellstmöglich eine Benachrichtigung mittels SMS bzw. an die jeweiligen Kontaktdaten. Bei einem positiven Testergebnis werden sie von der Behörde kontaktiert. In der Gemeinde Jochberg werden die BürgerInnen auch mittels Flugblatt informiert.   

Endgültige Ergebnisse der Virenstamm-Auswertung innerhalb einer Woche zu erwarten

„Nach einer Erstprüfung der Testproben vonseiten der AGES wird ein endgültiges Ergebnis der Prüfung, bei der die Viruszusammensetzung genau beleuchtet wird, innerhalb einer Woche erwartet. Parallel dazu wird derzeit das routinemäßige Contact Tracing mit Unterstützung der Exekutive durchgeführt, die betroffenen Personen und deren enge Kontaktpersonen wurden und werden routinemäßig umgehend isoliert“, sagt Elmar Rizzoli. Neben den aktuellen Proben aus Jochberg wurde bei weiteren Personen vereinzelt aus den Bezirken Kitzbühel bzw. Kufstein ebenso ein auffälliges PCR-Profil festgestellt. Auch hier werden die Testergebnisse im Detail geprüft. Insgesamt wurde die britische Coronavirus-Mutation bereits an etlichen Orten in Europa aufgefunden. Eine besonders auffällige Entwicklung wurde in der Slowakei beobachtet, wo die Gesundheitsbehörden von einer starken Verbreitung ausgehen.

Corona-Zahlen nehmen ab

Bei den Coronavirus-Neuinfektionen setzt sich in Tirol der Trend sinkender Zahlen seit Wochenbeginn fort. In Tirol wurden 81 neue Fälle gemeldet. Im Land sind derzeit 1.575 Menschen infiziert. Im Pillerseetal sind heute Abend 26 Personen positiv getestet. Hoffentlich bleibt es bei dieser Entwicklung...

Bezirk Kitzbühel – vielfältiges Angebot für Wintersport

Gütesiegel des Landes bürgt für Qualität und Sicherheit auf Piste, Bahn und Loipe

Die Gütesiegel des Landes sichern Qualität und Sicherheit im Schneesport auf den Pisten, Rodelbahnen und Langlaufloipen im ganzen Land. Auch heuer wurde der Kreis der ausgezeichneten Betriebe wieder erweitert. 

Insgesamt gibt es in Tirol mittlerweile 62 prämierte Rodelstrecken und 15 ausgezeichnete Loipenregionen. 51 Skigebiete tragen das Pistengütesiegel. Ab dem Zeitpunkt der Auszeichnung besteht eine fünfjährige Gültigkeit des Gütesiegels bei Naturrodelbahnen, bei Skipisten und Loipen sind es drei Jahre. Um ein Gütesiegel für eine Naturrodelbahn, eine Skipiste oder eine Langlaufloipe zu erhalten, müssen die Betreiber Kriterien, wie ausreichende Beschilderung oder die richtige Klassifizierung der Strecke im jeweiligen Schwierigkeitsgrad, erfüllen.

Gütesiegel für Rodelbahnen und Skigebiete verlängert
Im Bezirk Kitzbühel wurde heuer das Gütesiegel von zwei der insgesamt zehn ausgezeichneten Skigebiete verlängert. Die Bergbahnen Fieberbrunn, die Bergbahn Pillersee und die Bergbahnen Hohe Salve dürfen das Pistengütesiegel für weitere drei Jahre tragen. Erstmals ausgezeichnet würde die Rodelbahn Haag Alm, verlängert wurde das Gütesiegel für die die Naturrodelbahn Gaisberg. Somit dürfen im Bezirk zehn Skigebiete, drei Rodelbahnen und drei Loipengebiete das Gütesiegel des Landes tragen.

„Ich möchte in diesem so besonderen Winter den Tourismusverbänden, Skigebieten, Gemeinden und Privaten danken, die trotz schwieriger Rahmenbedingungen die Loipen, Rodelbahnen und Pisten ohne Abstriche bei der Qualität für die Bevölkerung zur Verfügung stellen“, würdigt LHStv Josef Geisler das solidarische Verhalten und ruft die heimischen WintersportlerInnen auf, auch selbst auf ihre Sicherheit zu achten, beim Rodeln und Skifahren Helm zu tragen und die jeweils geltenden Regeln zu beachten.

Ausgezeichnete Skigebiete im Bezirk Kitzbühel:

  • St. Johanner Bergbahnen
  • Sportcenter Ellmau Going
  • Steinplatte Waidring
  • Fieberbrunn Bergbahnen
  • Skigroßraum Kitzbühel
  • Bergbahnen Hohe Salve Hopfgarten
  • Brixen im Thale
  • Bergbahnen Westendorf
  • Bergbahnen Buchensteinwand Pillersee
  • Hochkössen

Ausgezeichnete Naturrodelbahnen im Bezirk Kitzbühel:

  • Naturrodelbahn Bacheralm, Kirchdorf in Tirol
  • Naturrodelbahn Haagalm, Hopfgarten
  • Naturrodelbahn Gaisberg, Kitzbühel

Ausgezeichnete Loipen im Bezirk Kitzbühel:

  • Ferienregion St. Johann
  • Pillerseetal
  • Kaiserwinkl


(Bildnachweis: © Land Tirol/Enstrasser-Müller)

Landeshauptmann Platter: „Tiroler Skigebiete leisten für einheimische Bevölkerung hervorragende Arbeit“

Auch im Pillerseetal genießen die Skifahrerinnen und Skifahrer den Platz in den Liften und auf den Pisten. Während die meisten Loipen noch geschlossen sind, freuen sich Steinplatte, Buchensteinwand und Fieberbrunn über die wenigen, aber glücklichen Besucherinnen und Besucher. 

Das sonst üblich Anstellen an Kassa und Gondel entfällt – aber leider auch weiterhin der Glühwein nach der Abfahrt...

Dank und Anerkennung drückt Tirols Landeshauptmann Günther Platter den heimischen Seilbahnunternehmen und Skigebietsbetreibern aus, die seit dem 24. Dezember die Skigebiete geöffnet haben und das, obwohl Corona bedingt wirtschaftliche Einbußen verzeichnet werden müssen. „Dass der Großteil der Tiroler Seilbahnunternehmen trotz dieser widrigen Bedingungen die Entscheidung getroffen hat, die Lifte allen voran für die einheimische Bevölkerung dennoch in Betrieb zu nehmen, ist nicht selbstverständlich. Dafür gebührt ihnen ein aufrichtiges Dankeschön“, so LH Platter.

Die Rückmeldungen der Tiroler Bevölkerung zu den geöffneten Skiliften sind größtenteils sehr positiv. „Viele Tirolerinnen und Tiroler schätzen es, dass sie trotz Corona-Pandemie die Zeit mit ihren Familien zum Skifahren in der freien Natur und in der frischen Luft nutzen können“, so der Landeshauptmann, der sich auch bei der Tiroler Bevölkerung für ihre Disziplin bedankt: „Der Großteil der Bevölkerung hält sich in Tirol an die Vorsichtsmaßnahmen und Regeln, die in den Skigebieten Corona bedingt gelten. Gegenseitige Rücksichtnahme ist entscheidend – viele Tirolerinnen und Tiroler haben dies verinnerlicht und gehen mit der aktuellen Situation sehr verantwortungsvoll um. Das ist der Schlüssel, dass es in Tirol bis jetzt auch so reibungslos funktioniert.“
 
Verständnis zeigt der Landeshauptmann für jene Stimmen, die sich eine Bewirtung in den Skigebieten wünschen würden. „Ich kann es absolut nachvollziehen, dass sich Menschen in den Skigebieten bei Minusgraden in den Hütten aufwärmen, einen Tee trinken und sich vielleicht auch mit einem Essen stärken wollen. Die derzeitige Corona-Pandemie lässt dies aber leider nicht zu“, so LH Platter. Deshalb müssten die rechtlichen Vorgaben des Bundes eingehalten werden, so der Landeshauptmann abschließend.

So sah es an den Talstationen im Pillerseetal am 2.01.2021 aus:

Über 12.000 Impfdosen für Tirol abgerufen

Vorgezogene Impfungen in mehreren Tiroler Alten- und Pflegeheimen sowie für Personal der Covid-Stationen in Tirols Spitälern

 
Das Land Tirol hat gestern und heute sämtliche verfügbaren über 12.000 Impfdosen beim Bund abgerufen. „Bereits diese Woche finden in einigen Alten- und Pflegeheimen Impfungen statt. Ein Großteil der Alten- und Pflegeheime hat über den e-Shop der Bundesbeschaffungsagentur gestern bereits Covid-Impfdosen abgerufen. Die Tiroler Heime setzen zügig die Covid-Impfungen um. Unsere oberste Priorität ist es, die Bewohnerinnen und Bewohner der Alten- und Pflegeheime zu schützen und umgehend alle Risikogruppen in Tirol zu impfen“, so Landeshauptmann Günther Platter und Landesrat Bernhard Tilg.

Voraussichtlich rund 6.000 Impfungen werden in den Tiroler Alten- und Pflegeheimen stattfinden. Die übrigen Impfdosen werden einerseits für das Personal der Covid-Stationen der Tiroler Spitäler zur Verfügung gestellt, andererseits auch dem exponierten medizinischen Personal in den Ordinationen der niedergelassenen Ärzteschaft. Darüber hinaus wird das Land sehr zeitnah auch erste Impfdosen nach Maßgabe der Verfügbarkeit für weitere Risikopersonen zur Verfügung stellen.

Über 75.000 Tirolerinnen und Tiroler nützten über Weihnachtsfeiertage Möglichkeit für kostenlosen Antigen-Test

Zwischenbilanz von „Tirol testet“: Bisher knapp 63.000 Tests bei Teststraßen und Testbussen, zusätzlich 12.700 Tests im niedergelassenen Bereich

Rund 72.000 Personen haben sich mit Stand heute (28.12.), 13.30 Uhr, im Rahmen der Aktion „Tirol testet“ für einen kostenlosen Antigen-Test auf einer der tirolweit 17 Teststraßen bzw. einem der Testbusse angemeldet. Knapp 63.000 Personen wurden davon bereits getestet, dabei sind bisher 239 positive Antigen-Testungen verzeichnet worden. Zusätzlich haben sich rund 12.700 Personen bei an der Aktion teilnehmenden, niedergelassenen ÄrztInnen im Rahmen eines individuell vereinbarten Ordinationstermins testen lassen. 53 positive Antigen-Testergebnisse sind daraus hervorgegangen.

Insgesamt 178 positive Testungen wurden bis dato per nachfolgendem PCR-Test bestätigt. Ein Gutteil der derzeit noch offenen Anmeldungen für Teststraßen und Testbusse konzentriert sich auf die Tage vor Silvester bzw. auf Silvester, insbesondere auf den 30. und 31. Dezember. Die Möglichkeit für einen kostenlosen Antigen-Test ist vorerst noch bis inklusive 10. Jänner 2021 gegeben. Das weitere Vorgehen und eine mögliche Fortführung der Testaktion nach dem 10. Jänner befinden sich derzeit in Abklärung.

„Es ist gut, dass sich so viele Tirolerinnen und Tiroler über die Feiertage einem Corona-Test unterzogen und so einen Beitrag für ihre eigene Sicherheit und die Sicherheit ihrer Angehörigen geleistet haben. Dass sich die kostenlosen Antigen-Testungen auszahlen, zeigt sich an den festgestellten positiven Testergebnissen. Jede Infektion, die ausgemacht wird, trägt nämlich dazu bei, die Infektionsketten zu durchbrechen“, zieht LH Günther Platter eine positive Zwischenbilanz von „Tirol testet“.

„Tirol testet“: Großer Andrang kurz vor Weihnachten

Bisher über 60.000 Anmeldungen, knapp 30.000 Personen bereits getestet, 106 positive Ergebnisse

 

Das Interesse, sich im Rahmen der Aktion „Tirol testet“ kostenlos testen zu lassen, ist insbesondere am heutigen Mittwoch, 23. Dezember, und am morgigen 24. Dezember – vor allem am Vormittag – groß. Auch in Fieberbrunn nutzen viele das Testangebot vor dem Aubad!

Für diese beiden Tage gibt es im ganzen Bundesland rund 26.000 Anmeldungen. Mit Stand heute Mittag,12 Uhr, haben sich insgesamt mehr als 60.000 Personen zu einem kostenlosen Antigen-Test in Tirol angemeldet. Knapp 30.000 Personen wurden bereits getestet, dabei sind bisher 106 positive Antigen-Testungen verzeichnet worden – 89 positive Testungen wurden bis dato per nachfolgendem PCR-Test bestätigt.

Durch den großen Andrang ist heute und morgen Vormittag auch vermehrt mit Wartezeiten an den Antigen-Teststraßen und bei den Antigen-Testbussen zu rechnen. „Dafür bitten wir seitens des Einsatzstabes um Verständnis. Ziel der Aktion ist es, so vielen in Tirol lebenden Menschen wie möglich ein kostenloses Testangebot bereitzustellen. Dazu wurden die Test-Kapazitäten auch mehrmals flexibel erweitert. Zudem besteht die Möglichkeit, sich über eine oder einen der rund 400 teilnehmenden niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte per individuell vereinbartem Termin testen zu lassen. Darauf möchten wir noch einmal hinweisen“, sagt Elmar Rizzoli, Leiter des Einsatzstabes CORONA und der Aktion „Tirol testet“.

Gleichzeitig erinnert Rizzoli daran, dass ein negativer Antigen-Test nicht als „Freibrief“ zu verstehen ist: „Auch mit einem negativem Testergebnis, das immer nur eine Momentaufnahme sein kann, gilt es, die Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus unbedingt zu beachten und achtsam und rücksichtsvoll miteinander umzugehen. Maske tragen, Abstand halten und eine entsprechende Händehygiene – das sind neben allen gesetzlichen Vorgaben nach wie vor die einfachsten Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie.“


Alle Informationen und die Online-Anmeldung zu den kostenlosen Antigen-Tests  sowie die Übersicht zu allen teilnehmenden, niedergelassenen ÄrztInnen pro Bezirk, sind unter www.tiroltestet.at einsehbar. 

UPDATE: Testmöglichkeit in Fieberbrunn

Ab SA 19. Dezember 2020 bis SO 10. Jänner 2021 sind Antigentests im mobilen Testbus in Fieberbrunn möglich - Freiwillig. Kostenlos. Laufend.

Einer dieser mobilen Testbusse ist am Parkplatz des Aubades in Fieberbrunn (Schulweg 1) zu finden. Hier die wichtigsten Informationen – laufend aktualisiert auf www.tiroltestet.at.

•    Kostenlose Antigen-Testungen an allen ungeraden Tagen ab Samstag, 19. Dezember 2020 voraussichtlich bis Sonntag 10. Jänner 2021
•    voraussichtlicher Zeitraum 8 – 17 Uhr
•    Für die Tiroler Bevölkerung ab dem 6. Lebensjahr
•    Anmeldung erforderlich unter www.tiroltestet.at bzw. telefonisch über 1450
•    Verständigung über das Testergebnis per SMS bzw. telefonisch

Diese Einrichtung ist zu unterscheiden vom Angebot am Parkplatz Ärztezentrum Rosenegg. Hier werden ab 4.1.2021 kostenpflichtige PCR-Tests angeboten -  Antigentests können weiterhin bei der heimischen Ärzteschaft vereinbart werden. 

Testmöglichkeit ab 19. Dezember laufend und kostenlos

 
Die Tiroler Landesregierung hat festgelegt, dieses Testangebot laufend, freiwillig und kostenlos für Personen ab dem 6. Lebensjahr dauerhaft in ganz Tirol anzubieten. „Alle, die sich testen lassen wollen, sollen das auch unkompliziert, kostenlos und möglichst rasch tun können. Jede Coronavirus-Infektion, die wir damit aufspüren können, hilft uns dabei, mögliche Infektionsketten so schnell wie möglich einzudämmen. Besonders vor den Weihnachtsfeiertagen möchten wir den Tirolerinnen und Tirolern diese Möglichkeit unkompliziert und kostenlos anbieten“, informiert LH Günther Platter über die Beweggründe der Ausweitung von „Tirol testet“. Ab 17 Uhr wird es heute sowohl online als auch telefonisch möglich sein, sich für einen Antigen-Test anzumelden.

Anmeldung über www.tiroltestet.at oder telefonisch über 1450
Tests werden täglich an 17 fixen Standorten in den Städten wie beispielsweise in Kufstein oder Kitzbühel durchgeführt. 

Zudem wird an folgende Orten mit Hilfe von Testbussen an ungeraden Tagen von 8 bis 17 Uhr getestet:

  • Weißenbach am Lech im Bezirk Reutte
  • Kappl im Bezirk Landeck
  • Kaltenbach im Bezirk Schwaz und


  • Fieberbrunn im Bezirk Kitzbühel (!!!)


Aktuelle Informationen dazu gibt es laufend auf www.tiroltestet.at.



LH Platter: „Wir bieten dauerhafte und kostenlose Möglichkeit zur Corona-Testung an“

Ab kommenden Wochenende können alle nach Voranmeldung in Screeningstraßen kostenlose Antigen-Tests durchführen lassen

 
„Wir werden allen Tirolerinnen und Tiroler ab dem 19. Dezember die Möglichkeit geben, sich kostenlos testen lassen zu können. Alle, die ihren Corona-Status noch vor oder auch in den Weihnachtsfeiertagen überprüfen lassen möchten, sollen das ab kommenden Wochenende unkompliziert und kostenlos tirolweit tun können“, geben LH Günther Platter und LHStvin Ingrid Felipe bekannt.

„Wir wollen auch über die Weihnachtsfeiertage alles versuchen, um zu verhindern, dass die Neuinfektionen in die Höhe schießen. Daher stellen wir schon jetzt dieses Serviceangebot zur Verfügung und die Tirolerinnen und Tiroler haben es selbst in der Hand“, so der Landeshauptmann. Er unterstreicht einmal mehr: „Ein negatives Testergebnis ist eine Momentaufnahme und kein Freibrief. Die Vorsorgemaßnahmen wie Abstand halten, Maske tragen und regelmäßiges Händewaschen müssen weiter eingehalten werden.

Mit der Tiroler Teststrategie wolle man ein ständig aktualisiertes Bild über das Infektionsgeschehen gewinnen. „Die Antigen-Testungen sollen zudem rasch und flexibel bei bestimmten Infektionsvorkommen eingesetzt werden, um so regionale Infektionsgeschehen besser nachverfolgen zu können. Dies ist ein zusätzliches Angebot zu all den bereits laufenden Testungen und soll auch über die Weihnachtsfeiertage hinaus im neuen Jahr angeboten werden“, gibt LHStvin Felipe einen Ausblick. Die Landeshauptmannstellvertreterin appelliert zudem, „sich auch während der Weihnachtsfeiertage und rund um den Jahreswechsel an die weiterhin geltenden Maßnahmen zu halten. Denn feststeht, effizient eingedämmt wird die Verbreitung nur durch höchste Achtsamkeit beim Zusammentreffen mit Familie und Freunden. Und dazu können alle – auch wenn es rund um Weihnachten besonders schwerfällt - ihren Beitrag leisten“.

Testungen werden über Screeningstraßen und mobile Einheiten abgewickelt

Durchgeführt werden die kostenlosen Antigen-Tests in den bestehenden Screeningstraßen in allen Bezirken Tirols. Sollten sich regionale Cluster bilden, kommen mobile Teams vor Ort in den betroffenen Gemeinden zum Einsatz. In jedem Bezirk wird es demnach eine Teststraße geben, in der Stadt Innsbruck sogar mehrere.

Tests für die gesamte Bevölkerung ab dem vollendeten 6. Lebensjahr

Wie bereits beim Testwochenende vor einer Woche kann sich bei diesem permanenten Antigen-Testangebot die gesamte Bevölkerung in Tirol ab dem vollendeten 6. Lebensjahr testen lassen. Jene Personen, die Corona-Symptome aufweisen, sollen sich bei 1450 für einen PCR-Test melden.

Antigen-Test nur nach vorhergehender digitaler oder telefonischer Anmeldung

Ab Mittwoch, 16. Dezember 2020, um 17 Uhr können sich Interessierte auf www.tiroltestet.at oder per Telefon zum gewünschten Testtermin anmelden. Mit der Anmeldung erhält die betroffene Person einen QR-Code mit der Bestätigung des gewünschten Testortes zugesandt. „Die Screeningstraßen selbst öffnen mit Samstag, 19. Dezember 2020, und stehen auch über die Weihnachtsfeiertage zur Verfügung. Wir hoffen, so einen dauerhaften und unkomplizierten Weg zur Testung eröffnet zu haben“, betont Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg.

Verständigung über Ergebnis mittels SMS

Die Auswertung der Antigen-Tests erfolgt vor Ort in den Screeningstraßen. Die Verständigungen werden automatisiert abgewickelt, die Testpersonen erhalten ein Verständigungs-SMS, in welcher das Testergebnis – positiv oder negativ – abgerufen werden kann.

Viel weniger Tests als erwartet

Heute um 17:00 Uhr endeten die landesweiten Massentests. Diese Zahlen gab das Land Tirol vor wenigen Minuten bekannt: Am Sonntag ließen sich in Tirol 64.182 Personen testen, davon waren 620 Personen, also o,28 Prozent positiv (Daten basieren auf vorliegenden Rückmeldungen der Gemeinden mit Stand 19:01 Uhr).
 
Die Ergebnisse im Einzelnen:

Bezirk Kitzbühel (gesamt)
Getestete Personen am Sonntag: 5795 (insgesamt: 18952)
davon positive Antigen-Tests: 22 (insgesamt: 53 = 0,28 Prozent aller Tests bisher positiv)

Hochfilzen:
Getestete Personen am Sonntag: 98 (insgesamt: 411)
davon positive Antigen-Tests: 0 (insgesamt: 0 Prozent aller Tests bisher positiv)
St. Jakob in Haus:
Getestete Personen am Sonntag: 152 (insgesamt: 293)
davon positive Antigen-Tests: 0 (insgesamt: 0 Prozent aller Tests bisher positiv)
St. Ulrich am Pillersee:
Getestete Personen am Sonntag: 16 (insgesamt: 464)
davon positive Antigen-Tests: 0 (insgesamt: 0 Prozent aller Tests bisher positiv)
DA DIE ZAHL VON DER ZAHL RUND 600, DIE VON DER GEMEINDE VERÖFFENTLICHT WURDE, ABWEICHT, HANDELT ES SICH WOHL UM EINEN FEHLER DES LANDES - ES WAREN HEUTE ÜBER 160 TESTWILLIGE IN NUARACH - auch das Land Tirol vertippt sich wohl mal...
Waidring:
Getestete Personen am Sonntag: 305 (insgesamt: 617)
davon positive Antigen-Tests: 0 (insgesamt: 0 Prozent aller Tests bisher positiv)
Fieberbrunn:
Getestete Personen am Sonntag: 488 (insgesamt: 1351)
davon positive Antigen-Tests: 6 (insgesamt: 4 = 0,44 Prozent aller Tests bisher positiv)

Ein großes DANKE an alle, die am Wochenende in den Teststationen mitgeholfen haben. Wir waren ja in allen fünf Gemeinden und können bestätigen: Ihr habt das alle toll und professionell gemacht!

 „Tirol testet“: 79.795 Personen am zweiten Tag getestet

Damit bis jetzt nach zwei Tagen insgesamt 156.006 Personen getestet, davon 417 positiv

 
Mit heute, Samstagabend, ist auch der zweite Tag von „Tirol testet“ bereits vorüber. Am heutigen zweiten Tag ließen tirolweit 79.795 Personen im Zuge von „Tirol testet“ einen Antigen-Test durchführen, davon waren 215 Personen positiv (Daten basieren auf vorliegenden Rückmeldungen der Gemeinden mit Stand 19:30 Uhr). Damit ergibt sich ein vorläufiges Zwischenergebnis aller Testungen von gestern und heute, also seit dem Start von „Tirol testet“ wie folgt:

Bis dato wurden 156.006 Personen getestet, das entspricht 22,65 Prozent aller testfähigen Personen. Für 417 Personen liegt bis dato ein positives Antigen-Testergebnis vor, das entspricht 0,27 Prozent aller durchgeführten Testungen.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Bezirk Kitzbühel (gesamt)
Getestete Personen am Samstag: 6.962 (insgesamt: 13.157)
davon positive Antigen-Tests: 22 (insgesamt: 32 = 0,24 Prozent aller Tests bisher positiv)
Hochfilzen:
Getestete Personen am Samstag: 147 (insgesamt: 313)
davon positive Antigen-Tests: 0 (insgesamt: 0 Prozent aller Tests bisher positiv)
St. Jakob in Haus:
Getestete Personen am Samstag: 141 (insgesamt: 141)
davon positive Antigen-Tests: 0 (insgesamt: 0 Prozent aller Tests bisher positiv)
St. Ulrich am Pillersee:
Getestete Personen am Samstag: 448 (insgesamt: 448)
davon positive Antigen-Tests: 0 (insgesamt: 0 Prozent aller Tests bisher positiv)
Waidring:
Getestete Personen am Samstag: 312 (insgesamt: 312)
davon positive Antigen-Tests: 0 (insgesamt: 0 Prozent aller Tests bisher positiv)
Fieberbrunn:
Getestete Personen am Samstag: 412 (insgesamt: 863)
davon positive Antigen-Tests: 3 (insgesamt: 3 = 0,35 Prozent aller Tests bisher positiv)

Erfolg für Tirol: Ab 7. Dezember sind Pistentouren, Langlaufen oder Rodeln ohne Strafe möglich

Start der Sensibilisierungskampagne des Landes für sichere Pistentouren

 
„Wir haben uns in Wien durchgesetzt. Die Vernunft hat gesiegt“, freuen sich Tirols Sportlandesrat LHStv Josef Geisler und der Präsident des Österreichischen Alpenvereins, Andreas Ermacora. Ab Montag, den 7. Dezember dürfen Sportstätten im Freien in ganz Österreich zur Ausübung von Individualsportarten betreten werden. „Damit ist klar, dass ab Montag Pistentouren auch auf präparierten Pisten, sofern die Piste nicht durch den Betreiber gesperrt ist, möglich sind. Auch Langlaufen, Rodeln und Eislaufen sind damit gestattet. Ganz Österreich profitiert von dieser Regelung.“ Geisler und Ermacora rufen abermals zu besonderer Umsicht bei jeglichen sportlichen Aktivitäten auf, um das Gesundheitssystem und die Rettungskräfte nicht zusätzlich zu belasten.

„In der bevorstehenden Wintersaison ist von einem wahren Skitouren-Boom sowohl im freien Skiraum als auch entlang von Pisten auszugehen“, ist LHStv Geisler überzeugt.
Aktuelle Lage

  • Bis einschließlich 6. Dezember ist das Betreten von Sportstätten zum Zweck der Ausübung von Sport für HobbysportlerInnen untersagt. Lifte und Pisten, die für Trainingszwecke für den Profisport geöffnet sind, dürfen von HobbysportlerInnen nicht betreten werden.
  • Ab 7. Dezember ist das Betreten von Sportstätten im Freien zur Ausübung von Sport, bei dessen sportartspezifischer Ausübung es nicht zu Körperkontakt kommt, erlaubt. Pistentouren, Langlaufen, Rodeln oder Eislaufen sind somit möglich. Die Benützung der Pisten – auch nicht geöffneter - erfolgt jedoch auf eigene Gefahr. Hier gibt es keine Absicherung von Gefahrenstellen oder Lawinen! Pistensperren wegen Beschneiung oder Präparierung sind zu respektieren. Größere Zusammenkünfte sind zu vermeiden. Den Sportausübenden muss eine Fläche von 10 Quadratmetern pro Person zur Verfügung stehen.
  • Abseits der aktuellen COVID-19-Bestimmungen: Ist eine Piste aus Sicherheitsgründen etwa aufgrund von Lawinensicherungs- oder Präparierungsarbeiten „gesperrt“, darf sie nicht benutzt werden.

Das Land Tirol informiert: 

Tirol testet! Am ersten Tag (04.12.) haben sich laut Angaben des Landes 76.197 Personen in Tirol testen lassen. Damit haben heute bereits 11,1 Prozent aller testberechtigten Personen teilgenommen. 202 Antigen-Testungen waren positiv – das entspricht rund 0,3 Prozent aller durchgeführten Testungen.“ Im Bezirk Kitzbühel wurden 6.195 Personen getestet, davon positive Antigen-Tests: 10 (0,2 Prozent). 

WICHTIGE INFORMATION zur ANTIGEN-TESTERGEBNIS-VERSTÄNDIGUNG 

Aufgrund der IT-Umstellung hat sich der Vorgang zur Testergebnis-Benachrichtigung geändert! 


NEU: Bei einem negativen Antigen-Testergebnis erfolgt keine gesonderte Benachrichtigung. Personen, die nach circa fünf Stunden keine Information/Benachrichtigung erhalten haben, können davon ausgehen, dass das Antigen-Testergebnis negativ ist. Einige Gemeinden informieren die BürgerInnen auch telefonisch.


Personen, für die ein positives Antigen-Testergebnis vorliegt, werden weiterhin automatisch kontaktiert bzw. erhalten über die 1450 der Leitstelle Tirol eine Benachrichtigung. Diese gilt als "Überweisung" in eine Screeningstraße und berechtigt zur Einfahrt. Bitte lasst den PCR-Test sehr zeitnahe durchführen. Die Screeningstraßen haben von 4. bis 6. Dezember jeweils bis 21 Uhr geöffnet bzw. in Lienz von 11 bis 12 und von 18 bis 20 Uhr.


Je mehr Infektionen bereits jetzt entdeckt werden, desto sicherer werden die kommenden Wochen. Je mehr Infektionen entdeckt werden, desto geringer ist das Risiko für Neuansteckungen - für ein Mehr an Sicherheit für uns alle. Deswegen: Helft mit – im Sinne eurer eigenen und der Gesundheit eurer Mitmenschen! Danke.


Danke, dass ihr mit eurer Teilnahme mithelft, das Coronavirus in Tirol einzudämmen!.

Bitte beachtet auch die medizinische Fachinformation - in mehreren Sprachen ► bit.ly/2Vu1Yflwww.tiroltestet.at 

"Tirol testet": Tirol stellt IT-Abwicklung vorerst um

Software des Bundes aktuell nicht verfügbar – für BürgerInnen keine Auswirkungen – negativ Getestete erhalten vorerst keine oder verspätet Benachrichtigung.

Nähere Informationen werden sicher noch von der Gemeinde bekanntgegeben, aber derzeit sieht es so aus, dass man – wenn man fünf Stunden nach dem Test keine Nachricht erhalten hat – davon ausgehen kann, dass man negativ ist. (Quelle: Pressemitteilung Land Tirol von heute 07:56 Uhr)

Familien aufgepasst: Spannende Spielneuheiten zu gewinnen!

Land Tirol verlost zu Weihnachten Spielehits für Familien

Die Familienfreizeit- und Spielemesse des Landes, die „Spiel aktiv“, lockt normalerweise jährlich tausende Tiroler Familien in die Messe Innsbruck, die sich dafür in eine überdimensionale Spielzeugkiste mit über 1.000 Spielen verwandelt. Heuer kann die beliebte Veranstaltung wegen Corona erstmals seit 25 Jahren nicht stattfinden. Alternativ startet deshalb das Land Tirol ein Weihnachtsgewinnspiel, bei dem mehrere Exemplare von spannenden Kinder- und Familienspielen verlost werden. 

Verschiedene Spielehersteller und -verlage, die ihre Neuheiten üblicherweise auf der „Spiel aktiv“ präsentieren, stellen diese Spiele kostenlos zur Verfügung. Darunter befinden sich beispielsweise das Kinderspiel des Jahres 2020 „Speedy Roll“ oder das Kennerspiel des Jahres 2020 „Die Crew“, bei dem es darum geht, einen unbekannten Planeten im All zu entdecken. „Die Familienfreizeit ist das Elixier, aus dem wir die Energie für den Alltag schöpfen. Es ist wichtig, dass Eltern und Kinder gemeinsam spielen und Spaß haben, besonders in der aktuell schwierigen Zeit. Die Weihnachtsverlosung des Landes will dazu anregen und aktiv dazu beitragen, dass zu Weihnachten Kinderaugen leuchten – etwa, wenn unter dem Weihnachtsbaum ein spannender Spielehit darauf wartet, ausprobiert zu werden“, betont Familienlandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf.

Teilnahme am Gewinnspiel per E-Mail bis 17. Dezember

Teilnahmeberechtigt sind alle Familien in Tirol. Für die Teilnahme reicht es aus, ein E-Mail mit einer Zeichnung und/oder einem kurzen Text zum Thema „Spielen“ an ga.familie@tirol.gv.at zu senden. Im E-Mail sollen außerdem Anzahl und Alter der Kinder, die genaue Wohnanschrift und – wenn vorhanden – die Nummer des Tiroler Familienpasses angegeben werden. Einsendefrist ist der Donnerstag, 17. Dezember 2020. Die Spiele werden anschließend unter allen Teilnehmenden verlost und den GewinnerInnen zugestellt.

Spielverleih bei Tiroler Bibliotheken und Ludotheken

Die nächste Familienfreizeit- und Spielemesse des Landes findet von 26. bis 28. November 2021 statt. Wer schon jetzt verschiedene Spiele ausprobieren will, kann dafür den Spieleverleihservice der Tiroler Bibliotheken und Ludotheken in Anspruch zu nehmen, wenn dies Corona-bedingt möglich ist. Eine Übersicht zu den einzelnen Institutionen mit Spielesammlungen in ganz Tirol findet sich unter www.tirol.gv.at/ludotheken

Lokalen Handel unterstützen

Wer darüber hinaus zu Weihnachten ein Spiel kaufen will, kann dabei den lokalen Handel unterstützen. Auf der vom Land Tirol initiierten Plattform www.wirkaufenin.tirol finden interessierte KäuferInnen alles, was Tiroler Unternehmen in der Kategorie Spiele und Spielwaren zu bieten haben. „Kaufen Sie regional und nicht bei internationalen Onlineriesen. Wer jetzt darauf schaut, mit seinem Einkauf die heimischen Betriebe zu unterstützen, kann dabei mithelfen, dass sich unsere Wirtschaft wieder schneller erholt und Arbeitsplätze im Land erhalten bleiben“, appelliert LRin Zoller-Frischauf einmal mehr an die Bevölkerung.
(Bildnachweis: © Land Tirol/Brandhuber)


Tirol testet: Abstimmung zwischen Land und Gemeinden läuft auf Hochtouren

Flächendeckende Antigen-Tests stehen für alle Personen ab dem 6. Lebensjahr zur Verfügung 

Stündlich konkreter und detaillierter werden die Vorbereitungen des Landeseinsatzstabs für die Aktion „Tirol testet“, im Zuge derer allen in Tirol wohnhaften Personen am Wochenende von 4. bis 6. Dezember kostenlos und freiwillig flächendeckende Antigen-Tests angeboten werden. „Die Abstimmung zwischen dem Land Tirol und Tirols Gemeinden sowie vielen weiteren Systempartnern laufen derzeit auf Hochtouren, um diese große organisatorische Herausforderung bewältigen zu können“, gibt „Tirol testet“-Projektleiter Elmar Rizzoli Einblicke in die derzeitigen Vorbereitungsarbeiten.

Wer wird getestet?
Die flächendeckenden Antigen-Tests stehen in Tirol allen Personen ab dem 6. Lebensjahr zur Verfügung, die in Tirol wohnhaft sind. Personen, die grippeähnliche Krankheitssymptome aufweisen, sollen nicht zur Antigen-Testung erscheinen, sondern sich wie immer direkt beim Gesundheitstelefon 1450 melden. Innerhalb der letzten drei Monate positiv getestete Personen sollten ebenfalls nicht an der Antigen-Testung teilnehmen.

Information an die Bevölkerung
Geplant ist, dass alle in Tirol wohnhaften Personen auf Basis der Daten im zentralen Melderegister eingeladen werden, an der Testung in ihrer Gemeinde teilzunehmen. Die Bevölkerung soll mit einem Brief verständigt werden, der weiterführende Informationen zur Testung und den darauffolgenden Schritten enthält. In dieser Verständigung wird die Testperson außerdem ersucht, Telefonkontakt(e) und E-Mailadresse zu ergänzen, um in der Folge über das Ergebnis der Testung informiert werden zu können. Eine datenschutzrechtliche Einwilligung wird darin ebenfalls integriert.

Gemeinden legen Testlokale fest
Bis Anfang nächster Woche wird von den Gemeinden festgelegt werden, wo sich die Testlokale befinden bzw. wie viele Testlokale pro Gemeinde geöffnet werden. „Zur Entflechtung der Personenströme und zur Vermeidung von großen Menschenansammlungen empfehlen wir, die Bürgerinnen und Bürger entweder alphabetisch, nach Ortsteilen oder nach Straßenzügen einzuteilen. Pro Stunde können je Teststraße in etwa 30 Tests abgewickelt werden“, erläutert „Tirol testet“-Projektleiter Elmar Rizzoli. Informationen über die Einteilung und damit einer Personenstromregelung sollen seitens der Gemeinde via Homepage, Zustellung eines Informationsblattes, Aushänge an der Amtstafel, in Geschäften und über soziale Medien erfolgen. „Die Grundlage für die Abwicklung dieser flächendeckenden Testungen ist vergleichbar mit der Abwicklung einer Wahl. Je nach Gemeindegröße bzw. organisatorischen Kapazitäten wird an einem oder mehreren Tagen zu den Testungen eingeladen“, informiert Rizzoli. Je nach Gemeindegröße werden den Gemeinden Öffnungszeiten für die Teststationen von 7 bis 17 Uhr empfohlen. Seitens der Einsatzleitung des Landes Tirol wurde ein zentraler Vorschlag ausgearbeitet, welcher die Anzahl der Testtage, der Teststraßen und der Anzahl an Testlokalen enthält. Dieser Vorschlag wurde den Gemeinden heute ebenso bereits übermittelt.

Personal, Kostenersatz und Materialbereitstellung
Pro Teststraße werden für die anfallenden Tätigkeiten – von der Abstrichnahme über die Ablesung der Testergebnisse bis hin zu Verwaltungs- und Backofficetätigkeiten sowie Hilfspersonal (Ordnerdienste, etc.) – zumindest vier Personen benötigt, die gleichzeitig Dienst verrichten müssen. Zudem ist noch Hilfspersonal für etwaige Ordnerdienst und dergleichen sicherzustellen. Für die Probennahme und zur Ablesung der Testkits sind folgende Personengruppen berechtigt: ÄrztInnen, biomedizinische AnalytikerInnen, Personen, die ein naturwissenschaftliches oder veterinärmedizinisches Studium erfolgreich abgeschlossen haben, gehobener Dienst für Gesundheits-und Krankenpflege nach ärztlicher Anordnung, Pflegefachassistenz nach ärztlicher Anordnung sowie SanitäterInnen. Die Kostenersätze trägt vorerst das Land Tirol, in weiterer Folge werden diese durch die Republik Österreich refundiert.

Die Materialbereitstellung und Lieferung erfolgt über das Österreichische Bundesheer an mehrere Kasernenstandorte. Dort wird das Material kommissioniert und über die Freiwilligen Feuerwehren an die jeweiligen Gemeinden ausgeliefert und verteilt. Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel werden ebenso kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Regional einkaufen und Tiroler Betriebe unterstützen

Wirtschaftslandesrätin und Wirtschaftskammerpräsident appellieren an Bevölkerung, die heimische Wirtschaft nach Kräften zu fördern

Angesichts des Vorweihnachtsgeschäfts ist der Lockdown vor allem für den Handel ein besonders schmerzhafter Einschnitt. Ich bitte Sie deshalb: Kaufen Sie nicht bei den internationalen Onlineriesen, sondern unterstützen Sie die heimischen Unternehmen – entweder über einen schon vorhandenen Online-Versand bzw. eine Zustellung per Post oder mittels Reservierung und Vorbestellung und anschließender Abholung der Ware, sobald dies wieder möglich ist“, betont Landesrätin Zoller-Frischauf. „Wenn die Tirolerinnen und Tiroler bei ihren Einkäufen darauf achten, heimische Unternehmen zu unterstützen, kann jeder und jede einen Beitrag dazu leisten, dass Arbeitsplätze abgesichert werden und sich unsere Wirtschaft wieder schneller erholt.“

Finden, Bestellen, Kaufen – in Tirol
Eine Möglichkeit, sich online über die Produkte und Dienstleistungen der Tiroler Unternehmen zu informieren, bietet die von Land Tirol und Wirtschaftskammer Tirol unterstützte Plattform www.wirkaufenin.tirol. Hier finden interessierte KäuferInnen alles, was heimische Betriebe aus den verschiedensten Branchen zu bieten haben. 

Erziehungsberatung Kitzbühel mit neuer Telefonnummer: 0512 508 2998

Familienleben in besonderer Zeit. Wie kann das gelingen?

„Wir leben in Zeit, die sich vor einem Jahr noch niemand vorstellen konnte. Kinder und Jugendliche brauchen besonders jetzt unseren Rückhalt, unsere Ermutigung und die Zuversicht, dass wir die aktuellen Herausforderungen gemeinsam schaffen. Die Erziehungsberatung Kitzbühel steht für alle Fragen rund um Erziehung, Familienleben und die bestmögliche Unterstützung von Eltern und ihren Kindern in dieser Zeit und darüber hinaus zur Verfügung“, betont Robert Bilgeri, Psychologe und Psychotherapeut.
Weitere Informationen und nützliche Tipps erfährt man im Pressetext (Button).

Bei Bedarf tirolweit Betreuungsmöglichkeiten

LRin Palfrader: „Kinderbetreuung auch während des zweiten Lockdowns gesichert!“

Die Kinderbetreuung ist auch mit Beginn des zweiten Lockdowns in Tirol gesichert. Wer für sein Kind Betreuungsbedarf hat, kann es auch in Betreuung geben. Bildungslandesrätin Beate Palfrader appelliert dennoch an die Eltern: „Es braucht jetzt noch einmal eine besondere Anstrengung, damit der Lockdown möglichst große Wirkung entfaltet. Deshalb sollten Kinder, wo es möglich ist, zu Hause bleiben und dort betreut werden.“

Die Bildungslandesrätin ersucht um Verständnis für den neuerlichen Shutdown: „Leider führt kein Weg vorbei, auch in der Kinderbetreuung eine Reduktion an Kontakten zu durchzuführen. Ich bitte deshalb alle Tirolerinnen und Tiroler, nach Möglichkeit ihren Anteil zur Bewältigung der Pandemie beizutragen.“

Bekanntgabe des Betreuungsbedarfs

So könne die Kinderbetreuung unabhängig von der Art der beruflichen Tätigkeit oder davon, ob die Arbeit im Homeoffice verrichtet wird, in Anspruch genommen werden. „Wichtig ist jedoch, den Betreuungsbedarf der Einrichtung im Vorhinein bekannt zu geben, damit sich diese organisatorisch vorbereiten kann. Selbstverständlich wird auch ein kurzfristiger Bedarf gedeckt“, kann LRin Palfrader alle Eltern beruhigen und weist darauf hin, dass Eltern ihren Kinderbetreuungsbedarf weder begründen noch nachweisen müssen und nicht abgewiesen werden dürfen.

Dank an die PädagogInnen

Ein besonderes Anliegen ist der Bildungslandesrätin, die Betreuung von Kindern mit Sprachförderbedarf und von Kindern im letzten Kindergartenjahr im Sinne einer bestmöglichen Frühförderung zu erhalten. Für Kinder im letzten Kindergartenjahr ist die Besuchspflicht ausgesetzt, sie gelten also als entschuldigt. Abschließend streicht LRin Palfrader den Einsatz der PädagogInnen hervor: „Ich möchte mich an dieser Stelle für den vorbildlichen Einsatz aller PädagogInnen bedanken, die diese schwierige Situation bewältigen müssen.“

Für weitere Fragen steht den Eltern eine Hotline des Landes unter der kostenfreien Rufnummer 0800 100 360 zur Verfügung. Anfragen sind auch per E-Mail möglich: elementarbildung-meldung@tirol.gv.at.