Ausgezeichnetes Ehrenamt auch im Pillerseetal

LH Platter: „Solidarität und Zusammenhalt sind großes Geschenk für Gemeinwohl“ 


87 Persönlichkeiten aus dem Bezirk Kitzbühel wurden gestern (07.04.) in der Salvena in Hopfgarten von LH Günther Platter mit der Tiroler Ehrenamtsnadel in Gold für ihr vorbildliches Engagement am „Tag des Ehrenamts“ ausgezeichnet. Mit dieser Ehrung will das Land Tirol Ehrenamtliche bewusst vor den Vorhang holen und auch Menschen aus dem Pillerseetal  wurden ausgezeichnet:

Fieberbrunn: Christine Foidl, Anna Hauser und Anna Lichtmannegger
Hochfilzen: Rita Aigner, Eva Baumann, Josef Schwaighofer und Norbert Unterrainer
Sankt Jakob in Haus: Anton Baumann und Josef Hinterholzer
Sankt Ulrich am Pillersee: Engelbert Wörter und Stefan Wörter
Waidring: Eveline Brandstätter, Nothburga Brandstätter und Manfred Steinlechner. 

Herzlichen Glückwunsch! 

(Fotonachweis: Land Tirol/Frischauf-Bild)

Wichtiger Termin in Kitzbühel

Angelobung der Vizebürgermeisterinnen und Vizebürgermeister 

Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie ihre Stellvertreterinnen und Stellvertreter müssen vor dem Antritt ihres Amtes das Gelöbnis auf die Bundes- und Landesverfassung leisten. Für die Vizebürgermeisterinnen und Vizebürgermeister des Bezirks Kitzbühel fand der offizielle Festakt diese Woche in der Bezirkshauptmannschaft statt. Bezirkshauptmann Michael Berger betonte im Rahmen der Angelobung: „Ich möchte mich bei allen Vizebürgermeisterinnen und Vizebürgermeistern herzlich bedanken. Es handelt sich um engagierte Persönlichkeiten, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und ihre Gemeinden in den kommenden sechs Jahren mitzugestalten – dafür gebührt ihnen unser aller Respekt. Ich freue mich auf eine enge und gute Zusammenarbeit im Sinne der Bevölkerung und wünsche ihnen für die kommenden Jahre viel Erfolg.“ 

Für das Pillerseetal dabei: 

Fieberbrunn: Thomas Wörgetter, Hannes Fleckl, Waidring: Gottfried Flatscher, Hochfilzen: Michaela Wallner, St. Jakob in Haus: Michael Perterer und St. Ulrich am Pillersee: Katharina Würtl
(Foto: Land Tirol)

Die Zukunft hat begonnen...

Ein Blick auf die unterschiedlichen Zusammensetzungen der Gemeinde-Vorstände in den Gemeinden des Pillerseetals mit Statements aus Fieberbrunn und Nuarach:

ST. ULRICH: So äußerte sich WIR-Spitzenkandidat Klaus Pirnbacher im „Kitzbühler Anzeiger“ vor der Stichwahl zum Bürgermeisteramt: „Trotz oder gerade wegen unserer absoluten Mehrheit gilt es ab der ersten Gemeinderatssitzung alle anderen Fraktionen mit ins Boot zu holen. Wir werden auf Zusammenarbeit setzen und alle einbinden – das ist uns sehr wichtig“.
Gestern (24.03.) wurde in der konstituierenden Gemeinderatssitzung in St. Ulrich am Pillersee Katharina Würtl (WIR für St. Ulrich) zur neuen Vize-Bürgermeisterin gewählt. Im neuen Vorstand sitzen neben ihr und Bürgermeister Martin Mitterer (Aufwind) zukünftig Klaus Prinbacher (WIR) und Mario Horngacher (WIR). (* Dazu weiter unten die Meinung der „Nuaracher Demokraten“)
HOCHFILZEN: Als Vize-Bürgermeisterin wurde Michaela Wallner (Bgm.-Liste) wiedergewählt, im neuen Gemeindevorstand sind vier verschiedene Listen vertreten.
ST. JAKOB IN HAUS: Zum Vize-Bürgermeister wurde Michael Perterer (Bgm.-Liste) zum Vize-Bürgermeister gewählt. Zusammen mit ihm und Bürgermeister Franz Wallner ist Richard Schlemmer (Liste 2) im neuen Gemeinde-Vorstand vertreten.
WAIDRING: Die Wahl des Waidringer Vize-Bürgermeisters fiel auf Gottfried Flatscher (Bgm.-Liste). Im Vorstand sitzen neben dem Vize-Ortschef und Bürgermeister Hochfilzer noch Mandatare von zwei anderen im Gemeinderat vertretenen Listen.
FIEBERBRUNN: Dazu ein Statement der (Bürgermeister-)Liste Fieberbrunn:
„Nach der Wahl ist vor der Arbeit! Unser Bürgermeister Walter Astner führte bei der gestrigen Konstituierenden Sitzung die Angelobung der neu gewählten Gemeinderatsmitglieder durch und wünschte ein gutes Miteinander zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger.
Um dem Wahlergebnis mit drei annähernd gleich starken Fraktionen zu entsprechen, sowie um allen Fraktionen im Gemeinderat ein Mitwirken im Gemeindevorstand zu ermöglichen, wurde dieser auf 7 Stellen erweitert. Weiters wurde bestimmt, dass zwei Vizebürgermeister gewählt werden. Die Wahl ergab Thomas Wörgetter (WIR) für den 1. Bürgermeister-Stellvertreter und Hannes Fleckl (Grüne) für den 2. Bürgermeister-Stellvertreter. Neben Bürgermeister Walter Astner (Liste FB), den beiden gewählten Bürgermeister-Stellvertretern Thomas Wörgetter (WIR) und Hannes Fleckl (Grüne) gehören dem Gemeindevorstand somit noch Christian Waltl (Grüne), Markus Geisl (Liste FB), Verena Gollner (WIR) sowie Michael Wörgetter (SPÖ) an. Wir wünschen uns allen ein konstruktives und ehrliches Miteinander und freuen uns auf die gute Zusammenarbeit!“

Zur gestrigen Gemeinderatssitzung in St. Ulrich am Pillersee äußerten sich die „Nuaracher Demokraten“ gegenüber den NUARACHER NACHRICHTEN so:

* „Bei der gestrigen konstituierenden Gemeinderatssitzung kam es zum Eklat, denn auf Betreiben von Klaus Pirnbacher (WIR) wird der Gemeindevorstand von 5 auf 4 Mitglieder verkleinert. Wozu? Nur um die Nuaracher Demokraten auszugrenzen! Das Wahlkampfversprechen "mit allen Kräften zusammenzuarbeiten" erlebte nicht einmal die konstituierende Gemeinderatssitzung. Die beiden Gemeinderäte der Nuaracher Demokraten wollten diese Verkleinerung abwenden, doch sie wurden 10:3 überstimmt (7 WIR, 2 AUFWIND und 1 GFSTU). Nur der Bürgermeister stimmte mit den Nuaracher Demokraten. Auf die Frage, warum man den Gemeindevorstand verkleinert, antwortete Klaus Pirnbacher lediglich: "Dass im Gemeindevorstand wichtige Entscheidungen getroffen werden." "Ein Grund mehr den Gemeindevorstand breit aufzustellen, aber es geht anscheinend darum uns klein zu halten", meint Listenführer der Nuaracher Demokraten, Christoph Staffner. Bürgermeister Martin Mitterer (AUFWIND) ist im vierköpfigen Gemeindevorstand von Gemeinderäten der Liste WIR umzingelt. "Es zeigt sich schon bei der konstituierenden Gemeinderatssitzung, wer Zusammenarbeit und Demokratie ernst meint und wer nicht.", fasst Staffner die Situation zusammen.“ 

Erste Dienstreise führte in die Hofburg!

Ein wichtiger Termin stand am heutigen Vormittag für die neuen 273 Ortschefs (darunter 20 Frauen) in Tirol an: die feierliche Angelobung! Auch die im Pillerseetal neu gewählten oder im Amt bestätigten Bürgermeister reisten nach Innsbruck, wo sie zur Wahl beglückwünscht wurden. Auch wir wünschen alles Gute für die nächsten sechs Jahre in diesem verantwortungsvollen Amt! Ernst Schöpf, Präsident des Tiroler Gemeindeverbandes, betonte das notwendige Miteinander in den nächsten Jahren: „Für die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister heißt es nach der Zeit des Wahlkampfes nun ein friedvolles Miteinander in den Gemeinden zu gewährleisten und erster Ansprechpartner für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zu sein.“ Das Foto zeigt die nun angelobten Bürgermeister des Bezirks Kitzbühel (Die Fotografen/Land Tirol).

Hilfe für die Ukraine! 

Bestimmte Sachspenden in Tirol gezielt möglich

  • Bestimmte Sachspenden können an den kommenden drei Samstagen (12., 19. und 26. März) von 9 bis 11 Uhr bei der örtlichen Feuerwehr in den Gemeinden abgegeben werden
  • Benötigt werden Hygieneprodukte, Bettwäsche, Schlafsäcke und Handtücher
  • Auch Alpenverein, Naturfreunde und Bergrettung unterstützen die Aktion – Sammlung zentral über Feuerwehr
  • Ankommende Schutzsuchende sollen sich bei Polizei registrieren
  • Auch Geldspenden weiter wichtig
  • Alle Infos zu Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten für Ukraine unter www.tirol.gv.at/ukraine

 
Die Spenden werden von der Feuerwehr zentral gesammelt, mit Unterstützung der Firma Schenker verpackt und anschließend nach Salzburg zur Verteilung gebracht – für die Versorgung von Flüchtlingen, die bereits in Österreich sind. Auch nach Wien werden Spenden transferiert, wo der sichere und bedarfsgerechte Transport im Rahmen der internationalen Katastrophenhilfe durch das Bundesministerium für Inneres in die Ukraine bzw. die Grenzregionen organisiert und abgewickelt wird.

Welche Sachspenden werden jetzt gebraucht?

  • ungeöffnete Hygieneprodukte und Babyhygieneprodukte (Windeln, feuchte Tücher, etc.)
  • saubere Einzel-Bettwäsche (keine Doppelbettwäsche; wenn möglich neu, ansonsten gewaschen und verpackt)
  • Schlafsäcke (wenn möglich Winterschlafsäcke)
  • Handtücher (gewaschen und verpackt)


Andere Sachspenden, wie beispielsweise Lebensmittel oder Kleidung und Medikamente, werden im Rahmen dieser Aktion aktuell nicht angenommen – auch bezogen auf Rückmeldungen zum Bedarf aus den Nachbarstaaten der Ukraine, wie Bund und Caritas dem Sonderstab Ukraine des Landes Tirol mitgeteilt haben.

Auch Geldspenden werden weiterhin benötigt. Diese sollen derzeit an „Nachbar in Not“ oder das „Netzwerk Tirol hilft“ gerichtet werden. Auch Caritas und Rotes Kreuz haben eigene Spendenkonten eingerichtet.

Spenden für UkrainerInnen vor Ort über Nachbar in Not: https://nachbarinnot.orf.at/
Spendenzweck: NACHBAR IN NOT: Hilfe für die Ukraine
IBAN: AT21 2011 1400 4004 4003 / BIC: GIBAATWWXXX
Per SMS: SMS mit Ihrem Spendenbetrag zwischen einem und 50 Euro an +43 664 660 44 66 senden
Spenden an die Caritas
www.caritas.at/ukraine   
BIC: RZTIAT22 / IBAN: AT79 3600 0000 0067 0950
Kennwort: Ukraine Soforthilfe
Spenden über das Österreichische Rote Kreuz
Erste Bank / IBAN: AT57 2011 1400 1440 0144 / BIC: GIBAATWWXXX
Kennwort: Ukraine – Hilfe für Menschen im Konflikt
„Netzwerk Tirol hilft“ – Kennwort „Ukraine“
Spenden für UkrainerInnen, die sich in Tirol aufhalten und unverschuldet in eine Notlage geraten: „Netzwerk Tirol hilft“ – Spenden für hilfsbedürftige UkrainerInnen in Tirol
Bankverbindung: Hypo Tirol Bank / Konto: Netzwerk Tirol hilft
IBAN: AT86 5700 0300 5320 1854 /BIC: HYPTAT22
Kennwort: Ukraine

Die Wahlergebnisse vom 27.02.2022 im Pillerseetal:

Bürgermeisterwahl ST. JAKOB IN HAUS:
72,91% Wahlbeteiligung
54,43% Wallner Franz
30,93% Obwaller Georg, Dipl. Ing.
14,64% Niedermoser Josef
Gemeinderatswahl ST. JAKOB IN HAUS:
72,91% Wahlbeteiligung
48,65% Wir für St. Jakob
38,05% Für die Hauserinnen und Hauserer
13,31% Gemeinsam für Haus
Bürgermeisterwahl ST. ULRICH AM PILLERSEE
71,71% Wahlbeteiligung
39,14% Pirnbacher Klaus Peter
29,93% Mitterer Martin
18,52% Würtl Christoph Stefan
12,41% Staffner Christoph Hubert, Ing. BA
Gemeinderatswahl ST. ULRICH AM PILLERSEE
71,71% Wahlbeteiligung
46,98% Wir für St. Ulrich
26,71% Aufwind St. Ulrich a. P.
14,14% Liste Staffner- Nuaracher Demokraten
12,17% Gemeinsam für St. Ulrich
Bürgermeisterwahl HOCHFILZEN
73,43% Wahlbeteiligung
68,78% Walk Konrad
31,22% Wimmer Johann
Gemeinderatswahl HOCHFILZEN
73,43% Wahlbeteiligung
37,96% Bürgerliste Hochfilzen - Liste des Bürgermeisters
16,62% Hochfilzen Aktiv
14,79% Aufwind Hochfilzen
14,27% SPÖ Hochfilzen
9,95% MFG Menschen Freiheit Grundrechte
6,41% Alternative für Hochfilzen
Bürgermeisterwahl WAIDRING
76,19% Wahlbeteiligung
60,99% Hochfilzer Georg
32,40% Zardini Mattias
6,60% Heigenhauser Daniel
Gemeinderatswahl WAIDRING
76,19% Wahlbeteiligung
32,71% Wir für Waidring - Liste Georg Hochfilzer
24,21% Unser Waidring
19,33% Mia Woadringer - Team Mario Foidl
9,59% Parteifrei für Waidring
7,66% MFG Menschen Freiheit Grundrechte
6,50% FPÖ - Die Freiheitlichen für Waidring
Bürgermeisterwahl FIEBERBRUNN
64,00% Wahlbeteiligung
46,53% Astner Walter, Dr.
35,63% Wörgetter Thomas
17,84% Wörgetter Michael
Gemeinderatswahl FIEBERBRUNN 
30,59% Die GRÜNEN Fieberbrunn 
29,29% LISTE FIEBERBRUNN - Die Liste um Bürgermeister Dr. Walter Astner 
29,07% WIR für Fieberbrunn - Bürgerliste für ALLE 
11,05% GEMEINSAM FÜR FIEBERBRUNN 

Gratulation an alle gewählten Listen und die zukünftigen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte im Pillerseetal! Glückwunsch auch an alle neuen und im Amt bestätigten Bürgermeister und alles Gute und viel Kraft an die vier Kandidaten in der Stichwahl am 13.03.2022 in St. Ulrich am Pillersee und Fieberbrunn! 

„Demokratie heißt, die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt sein“. 

(Jeannine Luczak)

Es ist vorbei – ein Wahlkampf im Pillerseetal, der kreativer und vielfältiger war als je zuvor. Danke an die Listen, Bürgermeisterkandidaten und an jene, die sich als Gemeinderätinnen und Gemeinderäte in den nächsten sechs Jahren für uns alle engagieren möchten. In Zeiten von Corona war es nicht immer einfach, mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, in Zeiten eines Kriegs auf europäischem Boden ist es leider auch nicht mehr einfach, sich auf diese regionale Wahl zu konzentrieren. Im Gegensatz zu anderen Menschen aber haben wir die Wahl! Dieses demokratische Mittel sollten alle gemeinsam nutzen. Zusammenhalt, Besonnenheit und mitmenschliches Handeln auf allen Ebenen ist sicher gerade angesichts der aktuellen Ereignisse in der Ukraine mehr denn je gefragt! Bitte am Sonntag die Stimme abgeben und damit zeigen, wie wichtig uns in Österreich unsere Werte und unsere Verfassungsrechte sind.

„Schlechte Kandidaten werden gewählt von guten Bürgern, die nicht zur Wahl gehen“. 

(Thomas Jefferson)

Wie spielte man bisher (Politik-)Monopoly im Pillerseetal?

(ein Kommentar von Simone Schneider)

Die (leider öfter beobachteten) Aktionen während des "Spiels":

  • Würfeln  (also auf das Glück und nicht auf Können vertrauen) und die Figuren – also die Bevölkerung – beliebig hin und her bewegen,
  • je nach Art des erreichten Feldes – sprich der erreichten Machtposition – mehr oder weniger sinnvolle Aktionen ausführen,
  • An- und Verkäufe sowie Umwidmungen von Grundstücken durchführen,
  • ein Grundstück durch überteuerte Häuser (nicht durch Kindergärten oder leistbare Mietwohnungen!) sowie Hotels aufwerten, 
  • Abgaben und Zuschüsse bezahlen, Einnahmen erhalten und auf Fehler anderer spekulieren.


Ziel des Spieles ist es, selbst nicht bankrott zu gehen beziehungsweise die Mitspieler (anderer Farbe) in die Insolvenz zu treiben. Ein Spieler, dessen Popularität auf Null gefallen ist, scheidet aus dem Spiel aus. Die verbleibenden Spieler fahren lustig mit dem Machtspiel fort. Die Spielregeln weisen darauf hin, dass die Regeln zur Kreditaufnahme beachtet werden sollen. Wenn ein Spieler im Gemeinderat sitzt, darf er zu seinem eigenen Vorteil Entscheidungen beeinflussen, weiterhin Grundstücke kaufen oder verkaufen und Vorteile kassieren.

Die Stimmungen in der Bevölkerung und der regionalen Presse können als Zufallselemente angenehme und unangenehme Überraschungen bieten. Generell ist das Spiel größtenteils zufallsbasiert; lediglich die Entscheidungen über Umwidmungen, Käufe, Bebauungspläne und die Beeinflussung von oder durch Investoren bringen strategische Elemente ins Spiel ein.

Wunsch für die nächsten sechs Jahre: Ändert die Spielregeln!

Bitte jetzt schon planen!

Nur zur Info, damit es nicht in drei Jahren in den Amtsstuben des Pillerseetals heißt, man habe es nicht ahnen können... Es wurden mehr Babys geboren! 2021 kamen in Tirol 7.876 Kinder auf die Welt, das sind fast fünf Prozent mehr als in den Jahren davor. Das heißt, es braucht mehr Platz und Personal in den Kindergärten und 2027 dann auch in den Volksschulen!

Wir „basteln“ uns einen Gemeinderat! 

Immer wieder hört man, dass man ja gerne Herrn X als Bürgermeister wählen würde und die Vorstellungen des Wahlprogramms seiner Liste passen, aber… der Kandidat auf Platz 2 oder die Kandidatin auf dem dritten Platz gefällt nicht. 

Kein Problem, wenn man den Joker – äh, die Vorzugsstimme – einsetzt. Das geht so: 

Gewünschte Liste auf dem Wahlzettel ankreuzen und in die Felder dahinter ein oder zwei Namen (von dieser Liste!!! Sonst ist die Stimme ungültig!) eintragen, die man lieber im künftigen Gemeinderat sehen würde. Wer also beispielsweise lieber unverbrauchten, frischen Gesichtern einen Platz im Gemeindeparlament sichern will, der zieht Kandidaten auf der vierten oder fünften Stelle durch diese Namensnennung nach vorne. Zumindest dann, wenn genug andere Wählerinnen und Wähler genauso handeln… 

Das sind die 23 (!) Wahlvorschläge in den fünf Gemeinden des Pillerseetals für die GR- und BGM-Wahl am 27.02.2022!

FIEBERBRUNN

Es treten 4 Listen an: 

HOCHFILZEN
 

Es treten 6 Listen an: