Das ärgert uns...

Nicht immer läuft es so, wie man es sich wünscht und auch das sollte nicht unerwähnt bleiben. 
Wir zeigen Ungereimtheiten, Fehler und Missstände auf. 

So eine Schweinerei! 

Im großen, grünen Behälter, der eigentlich für Grünschnitt vorgesehen ist, finden sich Essensreste! Neben den Biotonnen wurde Restmüll hingestellt... wie auf den Fotos zu sehen ist, die ein aufmerksamer Nuaracher uns geschickt hat.

Und diesmal können wir es wohl nicht den Touristen zuschieben, denn die sind halt nicht da. Wer also unter uns meint, dass Regeln, die der Umwelt und auch unserem Geldbeutel dienen sollen, nicht für ihn oder sie gelten??? Vielleicht sollte man doch Kameras installieren, damit diese „Sauereien“ aufhören! 

 

Heuer keine Osterfeuer in Tirol! 

In großen Teilen Österreichs gilt das Osterfeuer in der Osternacht als beliebter Brauch. Auch in Tirol sind Osterfeuer seit langer Zeit fixer Bestandteil der Osternacht. An den Berghängen oder auch im Tal werden teils meterhohe Holzfeuer entzündet. Doch das Land Tirol verbietet in diesem Jahr diese jahrhundertelange Tradition. „Im Rahmen der Osterfeierlichkeiten ist heuer aufgrund der aktuellen Lage das Abbrennen jeglicher Feuer verboten. Die traditionellen Osterfeuer können somit – wie auch die kirchlichen Osterfeierlichkeiten – leider nicht wie gewohnt durchgeführt werden.“ 

Dies liegt einerseits daran, dass man das Haus nur aus triftigen Gründen verlassen darf, zum anderen an einer erhöhten Waldbrandgefahr und außerdem sollen die Einsatzkräfte nicht zusätzlich beansprucht werden. 2020 mussten in Tirol Feuerwehren zu 22 Einsätzen mit Osterfeuern ausrücken. 

Die Maßnahme des Landes ist zwar absolut nachvollziehbar, aber schade ist es schon, dass heuer keine Feuer am Berg zu sehen sein werden...

Ein wahres Märchen aus der Pandemie 

(nacherzählt leider nach einer echten Begebenheit, die sicher kein Einzelfall ist und so nie hätte geschehen dürfen)

Es war einmal ein kleines Mädchen. Sein Name war Ella und es war ein fröhliches und freundliches Kind. Ella lebte bei ihrer Oma in Tirol und ging dort immer brav zur Schule. Sie war eine Schülerin, die gut in ihrer Klasse integriert war. Es fiel gar nicht auf, dass sie Deutsche war, denn schon seit Jahren wohnte sie im Unterland. 

Aus Gründen, die das Leben manchmal so mit sich bringt, konnte Ella nicht bei ihrer Mutter in Deutschland aufwachsen, aber das machte dem jungen Mädchen nicht viel aus, denn ihre Oma war eine ganz nette Frau und immer in den Ferien besuchte Ella ihre Mama und ihre Geschwister. Bis dann dieser Virus alles veränderte…

In den Osterferien 2020 durfte sie nämlich wegen dem Lockdown nicht nach Deutschland reisen und so sah sie ihre Familie nur kurz in den Sommerferien. Auch in den Herbstferien war Reisen nicht möglich und Ella hoffte sehr, ihre Mutter an Weihnachten besuchen zu dürfen. Leider wurde auch das verboten. Ella hatte sehr große Sehnsucht… 

Wenn doch jetzt eine Fee käme und dieses COVID19 einfach wegzaubern würde – aber dieser Wunsch ging nicht in Erfüllung!

Endlich kamen die Semesterferien und Ella bettelte so lange, bis ihre Oma schließlich nachgab und erlaubte die Reise nach Deutschland. Das Mädchen war glücklich und schloss ihre Mutter endlich, nach sechs langen Monaten, wieder in die Arme. Doch dann geschah es: Als die Mutter ihre Tochter am Ende der gemeinsam verbrachten Woche in München in den Zug nach Hause setzen wollte, kam plötzlich die Nachricht, dass keine Züge und keine Kutschen mehr nach Tirol fahren durften. Kein Weg führte zurück zur Oma. Und es kam noch schlimmer… 

Ein Fluch lag über der Welt und den herrschenden Politikern fiel am nächsten Tag nichts Besseres ein als die Grenzen zwischen ihren Ländern zu schließen. Besonders König Söderich war sehr verärgert und schimpfte mit dem österreichischen Hofstaat. Die Deutschen durften nicht mehr nach Tirol, die Tiroler nicht mehr nach Deutschland!

Liebespaare wurden getrennt, Handwerker konnten keine Taler mehr verdienen. Die verzweifelte Ella hatte keinen systemrelevanten Beruf und auch keinen Arbeitgeber, der sie brauchte – und als Deutsche auch kein Anrecht auf Einreise. Auch ihre Oma durfte nicht mehr über die Grenze, um Ella zu holen. 

So erlebte das Mädchen den ersten Schultag nach den Ferien nur aus der Ferne mit. Sie hatte keine Schulbücher oder Hefte dabei, das machte es schwer, die Aufgaben der Lehrer zu erledigen und nun meinten die Herrscher, die von einem Medicus und vielen anderen, die der Heilkunst mächtig waren, beraten wurden, dass diese Schließung der Grenzen noch länger dauern wird. 

Zwar war Ella gerne bei ihrer Mutter, aber sie hatte dort kein eigenes Bett und sie vermisste ihre Freunde, ihre persönlichen Sachen und natürlich auch die Oma. 



Aber da half kein Wehklagen – König Platterus und König Söderich (der so gerne zum Kaiser gewählt werden wollte) hatten kein Erbarmen und ließen ihre Untertanen nicht mehr rein oder raus.

Als Ellas Lehrerin einen Tag später von der Situation erfuhr, beschloss sie, ihre Schülerin wie auch immer nach Tirol zurück zu bringen. Aber was sollte sie tun? Zusammen mit einer netten Kollegin wurden Verordnungen gelesen und dann folgten Telefonate mit dem Innenministerium und dem bayerischen Polizeipräsidium. Dort waren die Lakaien der Herrscher recht hilfsbereit, denn auch sie bedauerten die Befehle ihrer Landesherren. Mehr als eine Handvoll Dokumente sollten helfen, aber das alles musste erst besorgt werden. Trotzdem war es nicht sicher, dass die höfischen Beamten sie an der Grenze passieren lassen. Eine Alternative für den Fall der Fälle musste organisiert werden… und das funktionierte nur, weil die Lehrerin selbst die deutsche Staatsangehörigkeit hatte. Man ahnt es – dafür mussten wiederum einige Dokumente vorliegen. 

Dann musste nur noch jemand gefunden werden, der das Mädchen in München vom Bahnhof abholt und an einen mehr als hundert Kilometer entfernten kleinen Grenzort fährt. Das musste jemand sein, der zeitlich flexibel, zuverlässig und natürlich sehr nett und hilfsbereit war. 

Tatsächlich kannte die Lehrerin so eine junge Frau, die bereit war mitzuhelfen, ein Mädchen dahin zurück zu bringen, wo es hingehört. Insgesamt dauerten die Vorbereitungen über eine Woche… 

Aber die Lehrerin war optimistisch, glaubte weiter an das Gute in der Welt und war sehr sicher, dass Ella bald wieder bei ihrer Oma sein würde. Samstag ging es dann endlich los: Ella und ihre Mutter bestiegen mit vielen Zetteln und Masken ausgestattet morgens den Zug nach München. Mittags wartete dort die hilfsbereite junge Frau pünktlich auf dem richtigen Bahngleis. Ella verabschiedete sich von der Mutter – wohl wissend, dass ein Termin für ein Wiedersehen nicht absehbar sein würde – und stieg ins Auto der unbekannten, aber vertrauenswürdigen Frau, die schon ein wenig an eine gute Fee erinnerte.

Nach mehr als einer Stunde war es dann soweit! Auf der Tiroler Seite einer Grenze, die seit Jahren nicht mehr als Grenze erkennbar gewesen war, stand die Klassenlehrerin neben zwei Beamten aus Österreich. Auf der anderen, deutschen Seite stand die junge Frau mit Ella und einer Beamtin aus Bayern. Sie konnten sich gut sehen, denn es trennten sie nur wenige Meter voneinander. Das Mädchen zeigte alle ihre Dokumente vor und die Grenzpolizistin nickte. Dann erlaubten die beiden freundlichen Tiroler Kontrolleure, dass die Lehrerin dem Mädchen entgegengehen durfte. Ella saß wenige Minuten später im Auto ihrer Lehrerin. Es war geschafft! 

Nun hieß es erstmal Quarantäne für das Kind. Denn noch immer gab es den bösen Virus, vor dem die Könige aller Länder so eine Angst hatten. Aber das machte Ella nichts aus – sie war nur froh, nach einer Stunde Fahrt endlich wieder vor dem Haus der Oma zu stehen und zu wissen, dass sie diese Nacht erstmals nach vier Wochen wieder in ihrem eigenen Bett schlafen würde.
 

Und wenn sie nicht „positiv“ getestet wird, dann freut sie sich auch noch in einer Woche… wenn sie endlich wieder in die Schule darf! 

Kein Schulbesuch für Tiroler!?!

Unverständnis bei Eltern, Schülerinnen und Schülern und sicher bei vielen Leserinnen und Lesern: Trotz negativen Tests dürfen Kinder und Jugendliche aus dem Pillerseetal in der nächsten Woche nicht in Saalfelden in die Schule!

 Info des Gymnasiums Saalfelden:
„Schüler/innen aus Tirol, die eine Schule in einem anderen Bundesland besuchen (z. B. in Salzburg) und dorthin tage- oder wochenweise regelmäßig anreisen, verbleiben in der kommenden Woche im ortsungebundenen Unterricht. Bitte diese SchülerInnen entschuldigen und in den Hybridunterricht einbauen. SchülerInnen aus Tirol des Schigymnasiums dürfen für Training anreisen, aber nicht am Präsenzunterricht teilnehmen.“

 Info der HTL Saalfelden: „Betrifft Tiroler Schülerinnen und Schüler! Aufgrund einer neuen, ergänzenden Information zur geltenden Covid-19-Virusvariantenverordnung müssen wir mitteilen, dass alle Schülerinnen und Schüler aus Tirol in der kommenden Woche (15.02. - 19.02.2021) nicht am Präsenzunterricht an der HTL Saalfelden teilnehmen dürfen.“

WARUM???

Achtung Betrugsversuch!

Derzeit werden anscheinend von Kriminellen viele Facebook-Konten missbraucht. So ärgerlich dies im privaten Bereich ist, so gefährlich ist es, wenn es um Geld geht. Daher macht die Raiffeisenbank Kitzbühel-St. Johann aufmerksam, dass BETRÜGER UNTERWEGS sind:

"Dieses Profil ist nicht von uns! Bitte unbedingt gleich an Facebook melden, wenn ihr kontaktiert werdet!!! Vielen Dank!" 

Also bitte aufpassen (auf falsche Schreibweisen achten) - es scheint leider nicht das einzige Unternehmen in Tirol zu sein, das betroffen ist! 

Gefährlicher Spaziergang

Hallo liebes Team der Nuaracher Nachrichten! 

Mein Name ist Bianca Kranz und ich bitte euch, diesen Text unter die Rubrik „Das ärgert uns“ zu stellen:

Ich war gerade mit meiner kleinen Tochter im Kinderwagen spazieren. Meine Tochter wurde im Kinderwagen nur so herum gerüttelt, weil die Gehwege nicht geräumt waren. Der Gehweg ist komplett vereist! Der ganze weiche Schmodder von gestern, der auf der Straße lag, wurde wahrscheinlich von den Schneeräumfahrzeuge auf den Gehweg geschmissen und ist heute Nacht komplett vereist. Von einem entspannten Sonntagsspaziergang waren wir weit entfernt. Ich musste teilweise auf der Straße gehen, da es mir unmöglich war den Gehweg zu benutzen, teilweise kam ich mit dem Kinderwagen gar nicht voran. 

Und das auf dieser Straße die Geschwindigkeit von 60km/h oft nicht eingehalten wird, erschwert das ganz noch mehr. Habe ich schon öfter auf der Gemeinde gemeldet....

(Leserbrief mit Foto von Bianca Kranz, 24.01.2021)

Wie lange noch?

Es gibt immer mehr Nachrichten, die wahrscheinlich nicht nur uns beunruhigen:

Erstens gibt es wohl wissenschaftliche Hinweise darauf, dass die in Großbritannien festgestellte Coronavirus-Mutation nicht nur ansteckender, sondern auch tödlicher sein könnte.

Zweitens muss nicht nur Biontech Lieferengpässe beim Impfstoff ankündigen, auch Hersteller Astrazeneca wird zunächst nicht so viel Dosen liefern wie mit der EU vereinbart.

Drittens sprechen immer mehr Wissenschaftler und Politiker von einer möglichen Verlängerung des Lockdowns bis weit in den März hinein.

Und so langsam wird aus schlechter Laune eine depressive Phase und echte Sorge, ob und wann wir unser normales gesellschaftliches Leben wiederbekommen…

Falsche Informationen über Facebook

In den letzten Tagen kursieren wieder Aufrufe auf Facebook, einen Widerruf zu kopieren und auf der eigenen Seite zu veröffentlichen. Der Text ist recht lang und soll dokumentieren, dass man als User mit einer ab „morgen“ geltenden „Regel“ nicht einverstanden ist. Der Verein mimika.at stellt in einem Faktencheck klar, dass dieser Kettenbrief nicht neu ist. 


Es handle sich um eine Vielzahl verschiedener Kettenbriefe, die schon seit Jahren auf Facebook neu kopiert und immer wieder geteilt wird. „Theoretisch müsste also bereits die letzten drei bis fünf Jahre alles von jedem, der damals diese „Erklärung“ eben NICHT gepostet hat, veröffentlicht worden sein… und was ist passiert? Genau, nichts!“ Es handele sich also weder um einen aktuellen Text, noch gibt es die angesprochenen Änderungen tatsächlich auf Facebook. Es handelt sich daher um „Fake News“!

Zum nächsten „Aufregerthema“ – dem angeblichen Austausch von Daten zwischen WhatsApp und Facebook stellt unter anderem welt.de klar:
 
WhatsApp zwingt Nutzer zu neuen Regeln – doch die Europäer sind fein raus
Große Aufregung in den sozialen Medien: Die Facebook-Tochter aktualisiert global ihre Nutzungsbedingungen. Während Datenschützer schon vor den Folgen warnten, greift der Mutterkonzern ein: In Europa bleibe ein entscheidendes Detail unverändert.

Doch Facebook meldete sich mit einer eigenen Stellungnahme zu Wort: Die Änderung der Datenschutzrichtlinie gelte in dieser Form zwar weltweit, nicht jedoch für Nutzer in der Europäischen Union.

Dort nämlich hatten die Wettbewerbshüter der EU-Kommission Facebook den Datenaustausch bereits beim Zukauf von WhatsApp untersagt. Daran wolle man sich halten, schreibt Niamh Sweeney, Direktorin für Policy bei WhatsApp in Europa und Asien, via Twitter: Anderslautende Berichte seien falsch.

"ScherbenMeer" in Nuarach verschwunden

Nein, das ärgert uns (trotz der Platzierung in dieser Rubrik) nicht und hat laut Aussage der Gemeinde gute Gründe, aber traurig ist es trotzdem, denn das „ScherbenMeer“ in St. Ulrich am Pillersee ist nach zwölf Jahren Geschichte und wurde nun entfernt. 

Die Gemeinde teilte auf Nachfrage mit, dass es sich um bei diesem 2008 von zehn Nuaracher Volksschülern der dritten Klasse erstellten Kunstwerk um eine Gefahrenquelle handle beziehungsweise „bestand zum aktuellen Zeitpunkt eine Verletzungsgefahr der Benutzer“. 

Zusammen mit den Künstlern Aniko Risch und Duosch Grass sollte das Projekt "ScherbenMeer" damals eine Projektionsfläche für Assoziationen und Vorstellungen zum Thema „Gemeinschaft und Identität“ bieten. Nun wurde auf Bestreben der Grundeigentümer und im Einvernehmen mit dem Gemeinderat das „ScherbenMeer“ entfernt. Der damalige erstellte Vertrag sei mit 10 Jahre befristet gewesen und so eine Kündigung jährlich möglich, so die Gemeinde weiter. 

 

Auf einer Fläche von 6 Meter mal 9 Meter wurde eine begehbare Hügellandschaft mit bis zu zwei Meter hohen Erdrücken realisiert. Die Formen der Parzellen wurden von den Kindern individuell gestaltet. Bei der spielerischen Erarbeitung setzten sie sich mit sich selbst, ihrer Welt und ihren Wünschen auseinander. Die Landschaft stand als "Sinnbild von Neben- und Miteinander vielfältigster "Gewächse", die Raum beanspruchen, Form und Farbe geben, gedeihen und sich verändern". 

Heute müssten die meisten der damaligen Volksschüler rund 21 Jahre alt sein (vielleicht erkennt sich jemand trotz der schlechten Bildqualität wieder?) und bedauern sicher so wie viele Spaziergänger den Verlust des Kunstwerks. Es wäre schön, wenn an dieser Stelle wieder Kindern oder Jugendlichen die Chance gegeben würde, sich kreativ ins Ortsbild einzubringen, doch derzeit sei von Seiten der Gemeinde kein weiteres Projekt geplant.

Wenn Männer müssen…

Immer wieder beobachtet man männliche Zeitgenossen, die jeglichen Anstand vermissen lassen. In Hochfilzen strömen nach einer Veranstaltung die Damen auf die Toilette, die Herren der Schöpfung gehen schon mal zum Familienauto, um dann auf dem Parkplatz zu urinieren. 
In Nuaracher Lokalen ist Männern der Weg anscheinend zu weit, daher spart man sich rund drei Meter Fußweg und pieseln auf den Spielplatz. Dabei geht diese Unsitte durch alle Altersgruppen. Bitte überlegt einmal, was ihr euren Mitmenschen antut und welches Vorbild ihr seid!? 
Umwelt schützen, gegen Hunde wettern, aber eine Wiese als WC missbrauchen, auf der am nächsten Vormittag kleine Kinder sitzen... 
Die NUARACHER NACHRICHTEN haben (noch) keine Beweisfotos, aber vielleicht fällt auch bei uns irgendwann die letzte Hemmschwelle, die einige Nuaracher Bürger anscheinend schon längst überschritten haben!

UPDATE: 

Drehkreuz wieder in Betrieb

Erst war es vermisst und dies ein großes Ärgernis für Hundebesitzer, Kleinkinder und ältere Wanderer.
Dann tauchtes es, nachdem es abgetaucht war, wieder im Grieselbach auf.
Nun ist es zwar dort neben der Brücke verschwunden, dafür gibt es jetzt aber wieder ein funktionstüchtiges Drehkreuz an Ort und Stelle.

Was und wer auch immer für diesen "Kriminalfall" in Nuarach verantwortlich ist... freuen wir uns doch alle über das wieder in Betrieb genommene Drehkreuz!

Drehkreuz aufgetaucht

Eigentlich müsste man schreiben "abgetaucht", denn nach sachdienlichen Hinweisen aus der Bevölkerung wurde das fehlende Drehkreuz (siehe Bericht unten) gestern gegen Abend gefunden. Es liegt neben der Brücke am Sportplatz im Wasser und wartet auf Bergung. Ob dafür die Wasserrettung gerufen werden muss oder zwei starke Männer der Gemeinde das Drehkreuz an Land bringen können... es wäre schön, wenn es jedenfalls bald wieder zum Einsatz kommt!

Gefahrenquelle am See

Bereits seit Wochen fehlt auf dem Wanderweg zwischen Kneipp-Anlage und "Entenbrücke" ein Drehkreuz. Anstatt sofort für Ersatz zu sorgen, hat man zwei Bretter als Absperrung provisorisch(?) angebracht. Dies hat zur Folge, dass kleine Kinder und ältere Spaziergänger mit Stöcken (Gehhilfen) nun vor einem Gitterrost (Viehsperre) stehen, der beim Überqueren zur Gefahr wird. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Fuß zwischen die Eisen gerät. 

Auch für Hunde ist es nicht möglich das Hindernis zu passieren. Also bleibt - zumindest für kleine und mittlere Hunde - nur der Weg unter den Holzbrettern - doch dafür muss man entweder einen Begleiter zur Übernahme der Leine haben - oder den Hund ableinen, was ja bekanntlich verboten ist! 

Auf Nachfrage laute die Antwort der Bürgermeisterin, so eine besorgte Bürgerin, ein Ersatz für das Drehkreuz sei bereits geplant. Das dies aber anscheinend mehrere Wochen dauert, ist sehr ärgerlich und man kann nur hoffen, dass bis zur Montage kein Unglück geschieht!

Leider geschlossen!

Ein traumhafter Tag, die Touristen strömen auf den Berg, die Gasthäuser sind gut besucht - das alles scheint aber die Betreiber des Restaurants an der Talstation der Bergbahn nicht zu interessieren. Hier bleiben unverständlicherweise seit Beginn der Sommersaison die Türen geschlossen. Während am Wochenende jeder Tisch im "Das Weitblick" oben auf dem Berg besetzt war, herrscht unten im Tal im "Das Bergblick" gähnende Leere. 
Ob es sich in der kommenden Wintersaison wohl aus Sicht der Besitzer lohnt, hungrige Wintersportler zu bedienen? 
Wir sich gespannt und hoffen das Beste!

Gefährliches Wildparken

Die Polizei hat sicher wichtige Aufgaben zu erfüllen und man sollte meinen, dass Parkverstöße am späten Abend nicht oberste Priorität haben sollten. Doch was sich jeden Mittwoch kurz vor und während dem Feuerwerk auf der Pillerseer Landstraße abspielt, ist gefährlich und lässt am normalen Menschenverstand zweifeln. 

Auf beiden Seiten der Fahrbahn wird geparkt und Menschen stehen auf der Fahrbahn – nur um das Spektakel am Himmel hautnah mitzuerleben. Als Autofahrer, der die Straße nicht als Freilichtstadion missbraucht, ist man gut beraten, Schrittgeschwindig-keit zu fahren und zu hoffen, dass kein Gegenverkehr im Dunklen auftaucht, denn ein aneinander Vorbeifahren ist an vielen Stellen nicht mehr möglich. Wer auch immer für die Sicherheit während Großveranstaltungen zuständig ist, sollte einschreiten und dafür sorgen, dass es nicht zu schlimmen Unfällen aufgrund der leichtsinnigen und rücksichtslosen Schaulustigen kommt.

Mülltrennung?

Was geht in den Köpfen mancher Menschen vor? Papiertaschentücher und Körbe im Container für Grünabfälle, Zeitungspapier und Balkonblumen im Biomüll? 

Das kann und darf nicht wahr sein und schadet uns allen. Bald wird es wieder Kontrollen geben... nur weil einige nicht nachdenken, bevor sie ihren Mist entsorgen.

(Fotos vom 20.07.2020)

Leserbrief: Angie Opitz, 23.06.2020

Spiegel in der Doppelkurve des unteren Kirchwegs

 

Schon vor drei oder vier Jahren baten wir die Bürgermeisterin um eine Lösung im Bereich Kirchenzugang, Moarhaushof und Schusterhof. Die erste scharfe Kurve wird z.B. bei Beerdigungen und Hochzeiten nicht nur regelmäßig zugeparkt, auch an normalen Tagen ist sie extrem schlecht einsehbar. Dasselbe gilt für die nächste Kurve hinter dem Schusterhof. Bei hohem Schnee ist die Situation noch extremer. Wir bräuchten dringend zwei Spiegel, um eventuellen Gegenverkehr sehen zu können. Es tut sich aber nichts. Muss wirklich erst ein schwerer Unfall passieren, ehe seitens der Gemeinde gehandelt wird?

Stellungnahme der Hundefreunde Nuarach


Die neue Hundeverordnung ist nicht nur die Einführung des generellen Leinenzwangs durch die Hintertür und somit ein Verstoß gegen das Tierwohl, sondern die Causa zeigt das Demokratiedefizit des aktuellen Gemeinderats auf. Wie komme ich zu diesem Urteil? Die Hundehalter sind die Hauptbetroffenen der neuen Hundeverordnung, aber kein Vertreter unserer Bürgerinitiative "Hundefreunde Nuarach" wurde eingebunden. Stattdessen passierte das Gegenteil: Der Gemeindevorstand ignorierte uns Hundefreunde, trotz zahlreicher Gesprächsangebote über Wochen und Monate. Wieso ist das ein Problem? Nur wenn die Betroffenen beim Verfassen der Regeln mitreden, dann kommen gerechte Regeln dabei heraus. Das ist das Wesen von Demokratie. Wenn der Gemeinderat, wie bei der Hundeverordnung, über eine Gesellschaftsgruppe einfach drüberfährt, dann hat dies folgende Auswirkungen: 

(1) Regeln werden nicht gelebt, 

(2) einseitige Regeln produzieren Nutznießer und Benachteiligte und 

(3) die Regeln schaffen Ungerechtigkeit. Mit Demokratie läuft es anders:
 
 

Demokratische Regeln sind gelebte Regeln. In unserem Fall gibt es zwei Gruppen von direkt Betroffenen: Grundbesitzer und Hundehalter. Wenn die Grundbesitzer eine Verordnung mit all ihren Wünschen verfassen, dann lehnen die Hundehalter sie reflexartig ab, weil sie sich ohnmächtig fühlen. Der Ohnmacht entkommen wir nur wenn wir die Verordnung beeinflussen. Nur dann wird die Verordnung akzeptiert und nur dann wird sie auch befolgt. Der Gemeinderat wird die Ablehnung der Hundehalter noch zu spüren bekommen, weil sie über die Hundehalter einfach drübergefahren sind.
 Demokratische Regeln produzieren Rechte und Pflichten. Bei der neuen Hundeverordnung gibt es eine Gruppe von Nutznießern: die Grundbesitzer. Der Gemeinderat hat das öffentliche Interesse an einem freien Auslauf für Hunde ins Private abgedrängt. Wenn die Hundehalter Freilaufstrecken oder -zonen haben wollen, dann sind sie der Willkür der Grundbesitzer ausgesetzt. Werden in Zukunft Hundefreilaufzonen nach Gutdünken oder nach einem Obolus gewährt? Vermutlich. Nutznießer von Verordnungen sollen alle Betroffenen sein, nicht nur eine Gruppe!
Demokratische Regeln schaffen Gerechtigkeit. Gerechtigkeit herrscht, wenn jeder bekommt, was er verdient. Ein Hund verdient freien Auslauf, weil es zu seiner Natur gehört. Ein Passant verdient Ruhe und Sicherheit, weil er das braucht um sich zu erholen. Ein Grundbesitzer verdient Sauberkeit, weil er nicht fremden Dreck wegräumen soll. Lassen sich diese drei Sachen miteinander vereinen? Wenn alle Perspektiven in die Verordnung einfließen, dann gelingen gerechte Verordnungen.

Demokratie ist nicht nur alle sechs Jahre den Gemeinderat zu neu wählen, sondern eine Methode um gerechte Regeln zu schaffen, die akzeptiert und befolgt werden. Niemand kann Regeln allein durch Zwang durchsetzen. Zum Glück! Die Regeln haben nur Gültigkeit, wenn die Bürger sie befolgen. Und die Bürger befolgen die Regeln nur, wenn sie diese verstehen und akzeptieren. Die Bürger verstehen und akzeptieren die Regeln nur, wenn sie als Betroffene beim Verfassen von Regeln mitreden. Das wollen wir und nicht mehr - ist das so schwer in Nuarach?
 
 Christoph Staffner
 Hundefreunde Nuarach