Das ärgert uns...

Nicht immer läuft es so, wie man es sich wünscht und auch das sollte nicht unerwähnt bleiben. 
Wir zeigen Ungereimtheiten, Fehler und Missstände auf. 

Viel los heute (19.06.) am See...

 Gemeinderat und Gemeindevorstand wohl nicht informiert! 

Während im Herbst eine Gemeindewohnung in St. Ulrich am Pillersee noch nach regelkonformen Kriterien vergeben wurde, beachtet man die Bestimmungen des Landes Tirol nun bei zwei aktuell ausgeschriebenen Wohnungen im Gemeindeamt nicht mehr! Auf der Homepage der Gemeinde ist die von der scheidenden Bürgermeisterin unterschriebene Ausschreibung nachzulesen, der zufolge sich nur österreichische Staatsbürger bewerben dürfen. Dies ist laut der Servicestelle Gleichbehandlung und Antidiskriminierung nicht rechtens, zeigt aber erneut, wie man im Gemeindeamt zu Bürgerinnen und Bürgern steht, die hier seit Jahren und Jahrzehnten leben, arbeiten und – nicht zu vergessen – auch wählen. Hoffentlich denkt der am Sonntag neu zu wählende Ortschef an ALLE Nuaracherinnen und Nuaracher – gerade in diesen Zeiten braucht St. Ulrich diesen Zusammenhalt! 

PS: Nur so als Idee… während das Land Tirol dringend Wohnungen für ukrainische Flüchtlinge sucht, könnte man doch auch darüber nachdenken, diesen freien Wohnraum zumindest übergangsweise diesen Menschen zur Verfügung zu stellen… 

VORSICHT FALLE!

  • Wir finden es super, dass so viele junge Menschen in Zukunft in einem Gemeinderat mitarbeiten wollen.
  • Wir finden es super, dass ihr in euren Vereinen die Gemeinschaft pflegt.
  • Wir finden es super, dass ihr in den sozialen Medien die Welt daran teilhaben lasst.
  • Wir finden es allerdings sehr problematisch, dass in Videos zu sehen ist, dass unter 16-jährige Schnaps trinken und dass die vielleicht zukünftigen Nachwuchspolitiker und -politikerinnen nicht darüber nachdenken, welche Vorbildfunktion sie dabei vermitteln und in welche Schwierigkeiten sie die Wirte bringen, die zu sehen sind, wenn hochprozentige Getränke ausgeschenkt werden.


Macht, was ihr für wollt (wir waren ja auch mal jung...), aber postet doch nicht jeden Blödsinn im Internet! So werdet ihr auch bei den Gemeinderatswahlen nicht ernst genommen und schadet eurer Liste!

 

Diese Zahlen sollten uns allen zu denken geben...

Eine Befragung von jungen Österreicherinnen und Österreichern im Alter von 14 bis 24 Jahren wurde heute vom ORF veröffentlicht und sie zeigt erschreckend, wie sich das Leben und die Einstellungen in den vergangenen zwei Jahren Pandemie veränderten. Gedanken an Selbstmord, Zukunftsängste und ein nicht geregelter Tagesablauf sind nur einige Probleme, die in der Studie genannt werden. Hier zum Nachlesen... 

Süßes von „WIR für St. Ulrich“

„Obwohl WIR auch in diesem Jahr unsere Senior:innen gerne zu Kaffee & Kuchen und netten Gesprächen eingeladen hätten, geht für uns die Gesundheit unserer älteren Mitbürger:innen vor“, so die Liste rund um Klaus Pirnbacher Ende Januar.

Bestimmt haben sich die 478 Nuaracherinnen und Nuaracher, die bereits ihren 60. Geburtstag feiern durften, über diese süße Überraschung am letzten Jänner-Sonntag gefreut, aber die Bilder, auf denen das Backen und Verpacken der Kuchen zu sehen ist, zeigen leider fleißige Listen-Mitglieder ohne Maske und wenig Abstand. Sicher waren hoffentlich alle geimpft und frisch getestet, aber ein wenig mehr Beachtung der geltenden COVID-Regeln gerade beim Umgang mit Lebensmitteln (es ist zwingend eine FFP2-Maske zu tragen!) hätten sich viele gewünscht – wie man in Gesprächen öfter gehört hat… Trotzdem eine nette Idee und es bleibt die Hoffnung, dass bald wieder ein gemütlicher und vor allem gemeinsamer Nachmittag bei Kaffee und Kuchen möglich ist!
(die nachfolgenden Fotos wurden der Facebook-Seite der Liste "WIR für St. Ulrich" entnommen) 

Doch Omikron-Nachweis bei „Kitzloch“-Kellner!

Das Land Tirol teilt in einer Aussendung mit, dass nach derzeitigem Kenntnisstand inklusive Nachmeldungen der letzten Tage insgesamt seit Aufkommen der Omikron-Variante in Tirol 219 Omikron-Fälle zu verzeichnen sind. Nachdem es noch gestern keine Hinweise auf eine Omikron-Infektion bei der positiven Testung der Servicekraft im „Kitzloch“ in Ischgl gab, haben nun aktuelle Nachmeldungen des auswertenden Labors doch eine Bestätigung für eine Omikron-Variante beim „Kitzloch“-Mitarbeiter ergeben.

Psychische Belastung bei Jugendlichen weiterhin hoch!

Studienergebnisse zeigen, dass 20 Prozent der Schülerinnen und 14 Prozent der Schüler unter suizidalen Gedanken leiden

Eine aktuelle Studie der Donau-Universität Krems zur psychischen Gesundheit der Schülerinnen und Schüler zeigt: 62 Prozent der Mädchen und 38 Prozent der Burschen weisen eine mittelgradige depressive Symptomatik auf. Weiters haben sich depressive Symptome, Angstsymptome aber auch Schlafstörungen verfünf- bis verzehnfacht.

Im Zeitraum Oktober bis November 2021 wurden rund 1500 Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 20 Jahren österreichweit untersucht. Rund ein Fünftel der Mädchen und 14 Prozent der Burschen leiden unter wiederkehrenden suizidalen Gedanken, sie denken also entweder täglich oder an mehr als der Hälfte der Tage an Selbstmord. 

„Die Ergebnisse machen eines klar: Die Belastungsgrenze der Jugendlichen ist weit überschritten“, so Pieh. Es ist ein dringender Appell an alle Beteiligten, sofort mehr für die psychische Gesundheit der Jugendlichen zu tun. Gleichzeitig werden Jugendliche nachdrücklich gebeten, psychische Probleme auch ernst zu nehmen. „Hilfe in Anspruch zu nehmen ist ein Zeichen der Stärke und ist gerade in schweren Fällen dringend anzuraten“, erklärt der Studienautor Christoph Pieh.

Muss das sein? WC-Anlage in St. Ulrich wieder beschädigt!

Ein Wunsch der NUARACHER NACHRICHTEN zu Weihnachten: Bisher ist noch keine Frau auf einen aussichtsreichen Listenplatz in St. Ulrich gesetzt worden! Es stehen anscheinend noch zwei Listen in den Startlöchern für den nächsten Nuaracher Gemeinderat, daher sorgt ihr bitte dafür, dass Frauen in der Gemeindepolitik vertreten sind. Denn „Wenn Sie in der Politik etwas gesagt haben wollen, wenden Sie sich an einen Mann. Wenn Sie etwas getan haben wollen, wenden Sie sich an eine Frau.“ (Margaret Thatcher). Es kann doch nicht sein, dass rund die Hälfte der Bevölkerung in St. Ulrich in Zukunft nicht in diesem demokratischen Gremium vertreten ist…
UPDATE vom 08.12.2021: Klaus Pirnbacher tritt mit einer Liste an, auf der Frauen auf aussichtsreichen Plätzen gereiht sind! Danke!

„Du sollst nicht lügen!“ 

(ein Kommentar von Simone Schneider)

Mit nur zehn Geboten wurde seit Jahrtausenden das Leben in den Gemeinden, die an Gott glaub(t)en, geregelt. Dies war (und ist) wichtig für ein soziales Miteinander. In Krisenzeiten gehen diese ethischen Werte oft leider verloren. Was derzeit an Gerüchten über den Tod des Nuaracher Pfarrers Santan Fernandes verbreitet wird, geht eindeutig zu weit. Niemand hat Beweise für die unsinnigen Behauptungen, die durchs Internet schwirren – ausgehend von einer unseriösen Telegram-Quelle, die bekannt ist für Verschwörungstheorien. Nun für diese Propaganda den Tod eines beliebten Geistlichen, der sich nicht mehr wehren kann, zu missbrauchen, ist schändlich und eine zusätzliche Belastung für die Angehörigen. Die – übrigens natürliche – Todesursache geht nur das nächste private Umfeld etwas an. Übrigens: Auch wer Lügen (heute Fake News genannt) weiterverbreitet, macht sich mitschuldig – und das nicht nur als Christ!

Hund in Nuarach vergiftet? 

Warnung für Hundebesitzerinnen und -besitzer! 

Auf einer App für Hundehalter warnt eine Urlauberin vor einem vergifteten Hundeköder, der ihrer Meinung nach in St. Ulrich am Pillersee am Wasserlauf in der Teufelsklamm ausgelegt wurde. Ihr Hund habe am Mittwoch vergangener Woche dort gespielt und auf etwas gekaut, das ausgesehen habe wie ein Stück Holz. Wenige Stunden später sei ihr Hund an typischen Symptomen einer Vergiftung gestorben. 

Wir empfehlen allen Hundehalterinnen und -haltern im Pillerseetal, den Bereich zu meiden und gut darauf zu achten, was ihre Hunde beim Spaziergang fressen.

Gewerbegebiet in Nuarach "wackelt"

Hier noch einmal zum Nachlesen der Zeitungsbericht in der TIROLER TAGESZEITUNG aus der vergangenen Woche (21.10.2021). Er bezieht sich auf das geplante Gewerbegebiet im Ortsteil Strass, das nun nach zwölf Jahren immer noch nicht erschlossen werden kann. 

Corona-Zahlen steigen

Es werden immer mehr positive Fälle - im Bezirk sind es heute (22.10.2021) 203, in Fieberbrunn, Waidring und St. Jakob sind es jeweils fünf, in St. Ulrich zwei und in Hochfilzen zehn infizierte Personen. Noch immer aber brüsten sich einige Pillerseetaler damit, ohne Impfung, durchgestandene Infektion oder negativem Test in Gaststätten unter die Leute zu gehen, da die Kontrollen der 3G-Regel leider nicht überall ernst genommen werden. Das ärgert uns, besonders, da in den Schulen und an vielen Arbeitsplätzen noch Maskenpflicht herrscht und die Zahlen täglich stark ansteigen. Dieses unsolidarische Verhalten ist unverantwortlich. Es muss sich niemand impfen lassen, der dies nicht möchte, aber dann bitte testen oder zuhause bleiben!

UPDATE: "Kampf gegen Windmühlen"

In der heutigen Ausgabe vom 14.10.2021 berichtet Michael Mader in einem Artikel in der "Tiroler Tageszeitung" über die Mauer, die in Nuarach ohne Baubescheid errichtet wurde. Walter Hamm bekam viel Zuspruch aus der Bevölkerung und freut sich nun nicht als Einziger, dass die Mauer verschwunden ist.

Alle „guten“ Dinge sind DREI…

Diesmal drei Dinge, die uns persönlich in den vergangenen Wochen nicht gefallen haben…

Kampf gegen Windmühlen! 

So sieht es ein Nuaracher Bürger und schildert uns seinen Weg durch die örtlichen Instanzen bezüglich einer Grundstücksbegrenzung folgendermaßen:

Er bemängelte vor zwei Jahren die Höhe einer Mauer auf dem Nachbargrundstück. Es folgt im Juli 2019 ein Lokalaugenschein durch den Vizebürgermeister (gleichzeitig Bauausschussobmann) und dieser beurteilt die Steinschlichtung als „in Ordnung“. Der Bürger stellt einen Antrag auf Vermessung der Steinschlichtung beim Gemeindeamt. Die Gemeinde nimmt Stellung und stellt fest, dass die Einfriedung / Steinmauer nicht der Tiroler Bauordnung widerspreche. Es folgt im Juni 2020 ein Antrag des Bürgers auf Hinzuziehung eines externen Gutachters zur weiteren Überprüfung der Steinschlichtung. Die Gemeinde leitet im August 2020 ein umfassendes Feststellungsverfahren ein. Am 22.05.2021 bricht ein Stein aus der Steinschlichtung heraus und fällt auf die Straße. Wenige Tage später erfährt der Bauamtsleiter von dem herausgebrochenen Stein und erklärt die Länge des Verfahrens mit dem Umfang und den Fristen. 

Am 01.06.2021 erfolgt eine mündliche Verhandlung und ein Lokalaugenschein zwischen Gemeindeamtsvertretern und dem Grundstücksbesitzer. Tatsächlich wird am 11.06.2021 festgestellt: Es gab keinen Bauantrag und keinen Bescheid zur Steinschlichtung und somit handele es sich um einen „Schwarzbau“. Das Gemeindeamt fordert einen „zeitnahen“ Bauantrag sowie ein Sanierungskonzept. Dies solle bis Ende Juli abgeschlossen sein. Der Bauamtsleiter bestätigt das Einlangen des Bauantrags samt Sanierungskonzept zum gesetzten Termin und das Gemeindeamt entscheidet, dass die Steinmauer abgebrochen und TBO-konform neu errichtet werden müsse. Ein Baubescheid wird ausgestellt und der Abbruch und die Neuerrichtung müsse bis Ende Oktober 2021 abgeschlossen sein. Der Bürger wartet nun, dass endlich etwas passiert… denn sollte es alles so gewesen sein, dann muss man sich schon fragen, warum es über zwei Jahre dauert, bis ein Bürger Recht bekommt.

Wildpinkeln mitten im Ort!

Obwohl sich ein öffentliches WC nur wenige Meter entfernt befindet und auch das „Café Platzerl“ noch nie eine Bitte auf Toiletten-Benutzung abgelehnt hat, meinen einige, dass die seitliche Mauer des „Spar“ genau die richtige Stelle zur Erleichterung sei. Im Sommer kann man durchschnittlich dreimal am Tag beobachten, wie sich Radfahrer, Familienväter und sogar Frauen am Wasserlassen in freier Natur erfreuen. Die Wand des Lebensmittelgeschäfts wird dadurch nicht schöner, die Vorbildfunktion ist dahin und entgegen der Vermutung der „Pinkler“ wird man dabei beobachtet. Pfui!

Bäume am Y-Parkplatz!

Bis diese Bäumchen Schatten spenden, wird es wohl noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern. Eine Woche nach der Bepflanzung bietet sich ein trauriges Bild… und nicht "ein Rastplatz für Mensch und Tier" wie die Tafel verspricht, Aber unsere Enkelkinder werden einmal Freude daran haben, wenn die kleinen „Möchte-gern-Bäume“ denn überhaupt bis dahin überleben!

???

Gemeindebäume sind Gefahrenquelle 

Am Montag (21.06.) wäre in Nuarach fast ein Unglück geschehen, als nur knapp neben einem Fußgänger ein Ast aufschlug. Aus der Krone einer Linde, für deren Pflege die Gemeinde St. Ulrich zuständig ist, brach ein morscher Ast ab und landete nur wenige Zentimeter neben dem erschrockenen Mann. 

Hausbesitzer Josef Hauser war Zeuge des Vorfalls und berichtete uns, dass er bereits seit vielen Jahren (insgesamt bei drei Bürgermeistern) auf die brenzlige Situation aufmerksam gemacht und gebeten habe, die beiden Bäume zu begutachten und morsche oder abgestorbene Äste zu entfernen. Durch einen Grundstückstausch gehören die Bäume nicht mehr zum Grundstück des „Haus zu den Linden“, sondern stehen auf Gemeindegrund. Tatsächlich (so zeigen es auch die Fotos) sind einige Äste zu sehen, die bei einem der nächsten Stürme aus mehreren Metern Höhe hinabfallen werden – und es bleibt zu hoffen, dass sich dann niemand unter den Linden befindet…

30 Jahre Schwäne am Pillersee

Wo sind sie geblieben?

(Bericht von Michael Seeber)

 

Bei meinen Revierrundgängen am Pillersee nehme ich in letzter Zeit immer wieder Pillerseebesucher wahr, die sich fragen, wo die schönen Schwäne geblieben sind, die das idyllische Bild des Nuaracher Naturjuwels 30 Jahre lang prägten.

Um 1990 rum wurden nach Absprache mit dem zu dieser Zeit amtierenden Bürgermeister, Leo Schlechter, zwei Jungschwänepaare, über die Schwanenmutter vom Attersee an den Pillersee gebracht. Nach einigen Jahren der Eingewöhnung wurden die Tiere geschlechtsreif und brüteten erstmalig. Bald erfreute auch der Nachwuchs die Besucher des Pillersees, aber es kam aufgrund des aggressiven Verhaltens des Männchens (Normalität bei vielen Tieren in der Nachwuchsaufzuchtphase) auch zu manchen Zwischenfällen mit Menschen. 

Als dann nach weiteren Jahren beide Paare Nachwuchs hatten (das zweite Paar brütete im Schilf Nähe der Kirche Adolari), waren für einige Zeit eine entsprechend größere Anzahl an Schwänen am See. 

 

Das Revierverhalten mit Verjagungsversuchen durch die Alttiere führte unter anderem zur Flucht der Jungtiere auf die angrenzende Seeuferstrasse und es kam zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden. Das betroffene Tier musste von einem Jäger erlöst werden. Die Gemeindeverantwortlichen reagierten daraufhin mit Einfangen eines Großteils der Tiere und Umsiedlung an ein anderes Gewässer. 

Ein Paar durfte bleiben. Bis zum letzten Jahr war dieses Schwanenpaar weiterhin das prägende Bild am See, eines der Tiere musste ich im Juni 2020 allerdings leblos aus dem See bergen.

 

Im Herbst gleichen Jahres beobachtete ich dann den verbliebenen Schwan wiederholt bei längeren Flügen über den See, welche wohl dem Aufbau seiner Flügelmuskulatur dienten. Im Jänner/Februar 2021 war er dann plötzlich fort. 

Ende der Schwanenära am Pillersee oder schafft man nochmal welche herbei? So manch ein Pillersee-Besucher würde sich darüber freuen.

 

Etwas Gutes hat die ganze Sache derzeit auch. Die Gemeindezuständigen brauchen sich nun keine Gedanken mehr über fragwürdige Eingriffe in die Pillerseer Schwanenpopulation (regelt die Natur an sich selbst) zu machen.

 

M. Seeber 

Aufsichtsfischer Pillersee

(Bildnachweis: privat)

Blau, blau, blau blühte einmal der Enzian…

...bevor – wie sollen wir sie nennen? Ignoranten, Dummköpfe, Idioten – diese wunderbaren und seit langem geschützten Blumen in Nuarach gepflückt und zur Krönung ihres unverantwortlichen Handelns dann am Parkplatz einfach zurückgelassen haben. 

An die unbekannten Wanderer! Es gibt eine wunderbare Art, sich an den Blüten zu erfreuen: einfach ein Foto machen und auch nach Wochen und Monate eine schöne Erinnerung an einen Spaziergang im Pillerseetal in den Händen halten. 

In Deutschland und Österreich wurden alle blau-blühenden, ausdauernden Enzianarten ab 1920 durch Gesetz vollkommen naturgeschützt – das dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben.