AKTUELLES AUS NUARACH 

und dem Pillerseetal

Ab Montag negatives Corona-Testergebnis beim Skifahren erforderlich

  • Verordnung über zusätzliche Maßnahmen zur Bekämpfung der Verbreitung von Covid-19 in Skigebieten tritt mit Montag, 15. Februar 2021, in Kraft
  • Bei Benützung der Skipisten während der Betriebszeiten ist ein negativer Covid-Test mitzuführen
  • Kinder unter 10 Jahre sind von Verordnung ausgenommen


Die Ausbreitung des Coronavirus und seiner Mutationen verhindern: Das ist das oberste Ziel des Landes Tirol. Um dies zu erreichen, wurde bereits Anfang dieser Woche ein umfassendes Maßnahmenpaket des Landes vorgelegt. Es umfasst neben der Erweiterung des Testangebots – vor allem im Bezirk Schwaz – sowie der Intensivierung des Contact Tracings auch den verstärkten Schutz in Skigebieten. Im Rahmen der Umsetzung liegt nun nach Abstimmung mit dem Bund die „Verordnung über zusätzliche Maßnahmen zur Bekämpfung der Verbreitung von Covid-19 in Skigebieten in Tirol“ vor. Sie tritt mit Montag, 15. Februar 2021, in Kraft. Damit müssen alle Personen, die die Skipisten während der Betriebszeiten nutzen, ein maximal 48 Stunden altes negatives Covid-Testergebnis mit sich führen (PCR oder Antigen). Personen, die in den vergangenen sechs Monaten mit dem Coronavirus infiziert waren, brauchen ein solches nicht – anstelle dessen jedoch eine ärztliche Bestätigung. Kinder unter zehn Jahren sind von den Verpflichtungen im Rahmen der Verordnung ausgenommen. 
Zur Kontrolle dieser Verordnung sind die Gesundheitsbehörden mit stichprobenartigen Kontrollen beauftragt.

Ferien auf der Piste

Die Öffnungszeiten Buchensteinwand Bergbahn Pillersee im Februar 2021:

Täglich von 09:00 - 16:00 Uhr: Pletzi Park, Schlepplift Hochleiten I und Tellerlift Hochleiten II und in den Semesterferien vom 08.02.2021 – 14.02.2021 von zusätzlich:

4 SBK Buchensteinwand, Schlepplift Hochleiten I & Tellerlift Hochleiten II, Hochfilzen I & II und Babylift Hochfilzen (Änderungen vorbehalten). 
Das Team der Bergbahn Pillersee wünscht allen einen schönen Skitag – und hofft sicher genauso wie viele Skifans, dass geplante neue Maßnahmen nicht zum vorzeitigen Saisonende führt!  

Regen verhindert Eislauf

Die Nuaracher Bulls sind immer in Top-Form, aber gegen den Gegner "Wetter" können auch sie leider nicht gewinnen: "Durch die Regenfälle in den letzten Stunden müssen wir den Eislaufplatz leider für den Publikumslauf sperren. Wir hoffen jetzt, dass es bald wieder kälter wird, um den Eislaufplatz wieder aufsperren zu können". 

Wir drücken euch und den Eislauf-Fans die Daumen!

Alles Gute, Bruno!

Der Tierschutzverein Kitzbühel hat gute Nachrichten: "Liebe Tierfreunde!  Unser Findling - unglaublich, aber wahrscheinlich wurde der süße Bruno (so heißt er jetzt) wirklich ausgesetzt. Wie ihr seht geht es ihm blendend und er ist glücklich bei seiner Pflegefamilie. Nach der gesetzlichen Wartepflicht werden wir ihn - er hat schon ein neues Zuhause - in die liebevollen Hände seiner neuen Familie übergeben. Danke für das Interesse an seinem Schicksal!" 

Auch wir wünschen für die Zukunft alles Gute, Bruno!

Pflegeplatz für Welpe gefunden

Der kleine Welpe, der gestern von einem Hundefreund in Nuarach gefunden wurde, hat nun (wie wir erfahren haben) eine gute Pflegestelle gefunden. Immer noch wird die Besitzerin oder der Besitzer gesucht (bitte beim Tierschutzverein Kitzbühel melden)! 

Wir freuen sich sehr, dass sich über 25.000 Menschen für das Schicksal des jungen Hundes interessieren und so viele spontan angeboten haben, ihn bei sich aufzunehmen. Danke nochmal an den Finder und an alle, die den Beitrag geteilt haben! 

Viel Glück, kleiner Kerl, in deinem weiteren hoffentlich glücklichen Hundeleben!

Wer vermisst diesen Welpen? 

Ein Hundefreund in St. Ulrich am Pillersee entdeckte heute in Strass in St. Ulrich am Pillersee diesen blutjungen Welpen auf seiner Veranda und brachte ihn zu Dr. Harlander (Schlossberg 27a, 6391 Fieberbrunn, +43 5354 52057). Dem Welpen geht es zum Glück so weit gut. 

Der Tierschutzverein Kitzbühel ist informiert. Der Kleine ist nicht gechipt und hatte kein Halsband, so dass vermutet wird, dass er ausgesetzt wurde. Wir hoffen sehr, dass sein weiteres Leben gut verläuft - es haben sich schon viel gemeldet, die den Welpen gerne nehmen würden, falls Herrchen oder Frauchen nicht gefunden werden...

Methoden zur Desinfektion der FFP2-Masken

Die Fachhochschule (FH) Münster hat aber zusammen mit Expertinnen und Experten aus Virologie, Mikrobiologie, Hygiene und weiteren Fachbereichen die Wiederverwendbarkeit und Möglichkeiten zur Desinfektion von FFP2-Masken (die ja nicht so günstig wie andere Stoffmasken sind) untersucht. 
Nicht waschen, nicht in die Mikrowelle, aber Backrohr und Lufttrocknung helfen. Wie genau das funktioniert, erklären wir gerne:

Im Backofen erhitzen

Eine Methode ist die Trocknung im Backofen. Folgendes sollte man dabei beachten:

  • Prüfen Sie mit Hilfe eines Backthermometers, ob Ihr Ofen eine konstante Temperatur von 80° Celsius für eine Stunde hält. Einige Öfen variieren über die Zeit mit niedrigeren oder höheren Temperaturen. Beides schadet der Maske, beziehungsweise der Keimfreiheit.
  • FFP2 Masken so kennzeichnen (zum Beispiel mit Stift markieren), dass eine persönliche Zuordnung möglich ist. Auch gereinigte Masken sollten nicht unter verschiedenen Personen getauscht werden.
  • Masken nach dem Tragen mindesten bis zum nächsten Tag an der Luft trocknen lassen. Sie sollte nicht mit anderen Gegenständen oder Personen in Berührung kommen.
  • Masken auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech oder einen Rost legen. Ofen vorheizen auf 80° Celsius. Benutzen Sie keine Umluft/Heißluft, das könnte die Keime verwirbeln. Achten Sie auf ausreichende Vorheizzeit, da niedrigere Temperaturen die Viren nicht sicher abtöten (siehe oben).
  • Schieben Sie das Blech so in den Ofen, dass der Abstand zu Ober- und Unterboden mindestens zehn Zentimeter beträgt. Zu kleine Öfen eignen sich nicht für diese Methode.
  • Erhitzen Sie die Masken 60 Minuten im geschlossenen Ofen bei 80°. Die Tür sollte in der Zwischenzeit nicht geöffnet werden. Lassen Sie den Ofen nicht unbeaufsichtigt.
  • Nach 60 Minuten können Sie die Masken entnehmen und auf Blech oder Rost auskühlen lassen. Prüfen Sie die Maske und Haltebänder auf Schäden und ordnen Sie die Masken gegebenenfalls der richtigen Person zu.
  • Achtung: die FH Münster empfiehlt diese Methode der Aufbereitung maximal fünf mal durchzuführen. Danach sollten die Masken normal entsorgt werden.
  • Achtung: Masken, welche ein Ventil besitzen oder vorgeformt sind (sogenanntes Körbchenmodell) eignen sich nicht für diese Aufbereitung.

Trocknung an der Luft

Eine andere Möglichkeit ist, die Masken für sieben Tage durchgehend an der Luft trocknen zu lassen. Auch dies reduzierte die Keimbelastung von SARS-CoV-2 und eignen Keimen in den Untersuchungen deutlich. Achten Sie hierbei auf Folgendes:

  • Kennzeichnen Sie die Masken so, dass sie den Nutzenden sicher zugeordnet werden können. Es sollte kein Tausch der Masken unter verschiedenen Personen stattfinden.
  • Suchen Sie einen trockenen Ort, an welchem Sie die Masken mit ausreichend Abstand (sie sollten sich nicht berühren) nebeneinander aufhängen können - zum Beispiel an der Wand mit Nägeln oder Haken oder auf einer Wäscheleine. Küche, Bad und andere Orte mit hoher Luftfeuchtigkeit eigenen sich hierfür nicht.
  • Kennzeichnen Sie jeden Platz mit einem Wochentag. So werden Verwechslungen vermieden.
  • Nun können Sie die Masken nach dem Tragen an dem entsprechenden Ort aufhängen. Dort muss die Maske sieben Tage hängen bleiben, bis Sie sie erneut verwenden können.
  • Achtung: die Masken sollten maximal fünfmal auf diese Weise getrocknet und wiederverwendet werden. Entosorgen Sie sie sofort, wenn die Maske defekt ist oder Sie direkt angehustet/angeniest wurden.


(Quelle: Apotheken Umschau vom 13.01.2021) 

"Hast du eine Meise?"

Das darf man in diesen Tagen fragen, besonders weil dieser heimische Vogel nur noch selten an den Futterhäuschen in Österreich zu sehen ist. Trotz einer Rekordteilnahme von freiwilligen Vogelbeobachtern zeigen sich weniger Meisen im Garten. Die Organisation BirdLife Österreich präsentiert ein erstes Zwischenergebnis der diesjährigen Wintervogelzählung. 

Es sieht so aus, dass heuer wenig Meisen beobachtet wurden. Platz 1 belegen die Spatzen. Insgesamt wurden im Januar weniger Vögel in den Gärten als in den vergangenen Jahren gesichtet.

Blutspendeaktion

Reger Betrieb herrscht heute (07.01.) bei der Blutspende-Aktion in Fieberbrunn. Noch bis 20:00 Uhr kann man in der Mittelschule Blut (und damit vielleicht Leben) spenden. Für alle, die es heute nicht einrichten konnten, hier die nächsten Termine im Bezirk Kitzbühel:

KIRCHDORF: DORFSAAL

Montag, 11. Jänner 2021, 15:00 - 20:00

KIRCHBERG: ARENA365

Donnerstag, 21. Jänner 2021, 15:00 - 20:00

OBERNDORF: VOLKSSCHULE

Dienstag, 26. Jänner 2021, 16:00 - 20:00

KITZBÜHEL: K3 KITZKONGRESS

Donnerstag, 04. Februar 2021, 12:00 - 20:00

(Dank an Christian Frank für das Foto)

Zahlen steigen auch im Pillerseetal

Die "Weihnachts-Amnestie" bei den Corona-Maßnahmen zeigt offenbar erste Auswirkungen. Infektions- und Todeszahlen steigen Dienstag massiv an.

2.311 Neuinfektionen und 100 Corona-Tote zählt Österreich in den jüngsten 24 Stunden. Es ist ein besorgniserregender Anstieg gegenüber den Vortagen, die sich zuletzt bei weit unter 2.000 täglichen Infektionen und vergleichsweise wenigen Todesfällen eingependelt hatten. Und es dürfte der erste Tag sein, an dem die Maßnahmen-Ausnahmen am 24. und 25. Dezember ihre Auswirkungen zeigen, sagen die Experten zu den steigenden Fallzahlen. (Quelle: www.heute.at) 

Tirol meldet heute 266 Neuinfektionen und vier Todesfälle, im Pillerseetal sind mit Stand heute 13:30 Uhr 52 Personen positiv getestet. Hoffen wir gemeinsam, dass die Prognosen nicht stimmen und die Zahlen nicht in den nächsten Tagen weiter aufgrund der Weihnachtsfeiertage ansteigen!

Sternsinger-Aktion in Nuarach fällt leider aus!

Heuer werden die Kinder in St. Ulrich am Pillersee leider nicht an den Türen singen und Spenden sammeln können. Trotzdem ist es möglich - so das Schreiben des Nuaracher Pfarrgemeinderats - den Aufkleber in der Kirche abzuholen und einen finanziellen Beitrag zu leisten.

Liebe Pfarrgemeinde St. Ulrich a. P.!

Auch zum Jahreswechsel dürfen wir die Tradition nicht so leben wie gewohnt. Das betrifft leider auch die Sternsinger-Aktion 2021. Die frohe Botschaft in die Haushalte zu bringen und dabei für arme Kinder auf der Welt eure Spenden zu sammeln… miteinander zu proben und zu singen… das ist heuer unseren Sternsinger-Kindern leider verwehrt…

Darum bitten wir euch auf diesem Weg, auf´s Spenden nicht zu vergessen. Per Post haben wir schon die Segenswünsche von unserem Herrn Erzbischof Lackner erhalten. Wir möchten euch zudem die Möglichkeit bieten, in diesem Jahr die beliebten „Dreikönigsaufkleber“ in der Kirche selber abzuholen. Bei der Gelegenheit kann man seine persönliche Spende direkt in den gekennzeichneten Opferstock geben oder sich per Zahlschein an der Aktion beteiligen.

Wir bedanken uns schon jetzt für eure Großzügigkeit und eure Unterstützung.
Im Namen des Organisationskomitees der Sternsinger, des Pfarr- und Kirchenrates und unseres Herrn Pfarrer sage ich euch ein „herzliches Vergelt`s Gott“.
Monika Hofstetter (PGR Obfrau)


Auch in Fieberbrunn und St. Jakob in Haus fällt die Sternsinger-Aktion heuer leider der aktuellen Corona-Situation zum Opfer (aus Waidring und Hochfilzen sind uns leider keine Informationen bekannt).

FROHE WEIHNACHTEN

Das Lichtermeer im Nuaracher Dorfzentrum nimmt Form an - eine tolle Aktion, die man auch in den nächsten Jahren beibehalten sollte, oder? Alles sind begeistert und auch die NUARACHER NACHRICHTEN sagen DANKE an die Landjugend St. Ulrich am Pillersee! 

Wir wünschen allen Nuaracherinnen und Nuaracher, allen im Pillerseetal und allen Leserinnen und Lesern nah und fern ein friedliches Weihnachtsfest und frohe Festtage!!!

Reservierung erbeten!


Liebe Nuaracher Pfarrgemeinde!

Das Coronavirus mit all seinen begleitenden
Einschränkungen verschafft sich leider 
auch in der Weihnachtszeit seinen Platz. Um den Regelungen und auch dem traditionell, gewohnten 
Kirchenbesuch gerecht zu werden, müssen / können wir euch in  diesem Jahr die Möglichkeit der Platzreservierung für Gottesdienste anbieten.

+ Rorate Frühmesse, 24.12.20, 06.00 Uhr
+ Kindermette, 24.12.20, 14.30 Uhr
+ Christmette, 24.12.20, 22.00 Uhr
+ Hl. Messe Christtag, 25.12.20, 09.00 Uhr
+ Hl. Messe Christtag, 25.12.20, 19.00 Uhr

Um allen Kirchgängern ihren Besuch der jeweiligen Messe gewährleisten zu können, bitten wir euch inständig, wegen der begrenzt erlaubten Personenanzahl in der Kirche, die telefonische 
Vorreservierung in Anspruch zu nehmen. Niemand möchte jemanden wegschicken müssen...
Bitte meldet euch aus organisatorischen Gründen zum Reservieren bei  Monika Hofstetter (PGR Obfrau) unter 0664/2700053. Wir bedanken uns im Voraus, für euer Verständnis und... 
Weihnachten ist nicht abgesagt, nur organisiert...

Mit vorweihnachtlichen Grüßen
euer Pfarrer Santan mit seinem Pfarrgemeinderat

Start der Tests in Nuarach

Heute (05.12.2020) in der Früh um 07:00 Uhr öffnete in St. Ulrich am Pillersee die Teststation. 

Doch schon wesentlich früher waren die Helferinnen und Helfer vor Ort und bereiteten sich auf die testwilligen Bürgerinnen und Bürger vor. Die Freiwillige Feuerwehr sperrte Zufahrten und Parkflächen ab, um den Autoverkehr in die richtigen Bahnen zu lenken und auch wer zu Fuß kam, wurde mit Absperrungen zum Eingang geleitet. Markierungen, Desinfektionsmittel, Registrierungsstelle und Teststationen - es war alles wie vorgeschrieben perfekt organisiert. 

Der "Ansturm" war in den ersten Stunden überschaubar, aber erst am Sonntagabend wird feststehen, wie viele Nuaracherinnen und Nuaracher das Angebot der freiwilligen Testung in Anspruch genommen haben. 

Barbaratag im Jahr 2020

Am 04. Dezember 2020 wird weltweit der Barbaratag gefeiert – ein Gedenktag zu Ehren der Heiligen Barbara von Nikomedia in Kleinasien. Leider muss ja heuer der Barbaramarkt in Fieberbrunn ausfallen, aber an dem festen Brauch, am Barbaratag Zweige eines Obstbaums abzuschneiden und ins Wasser zu stellen, halten viele auch in diesem Jahr fest. Meistens handelt es sich dabei um einen Kirsch- oder Apfelbaum. Diese Zweige sollen bis Heiligabend blühen und damit die dunkle Winterzeit etwas aufhellen. Laut Volksglauben bringen die blühenden Barbarazweige außerdem Glück im kommenden Jahr – und das können wir brauchen!

Der Barbaratag gilt seit dem zweiten Vatikanischen Konzil nicht mehr als gebotener Gedenktag und wurde somit aus dem Heiligenkalender gestrichen, da die Existenz Barbaras historisch nicht gesichert ist. Ihrer Beliebtheit hat dies jedoch nicht geschadet: Weltweit feiern zahlreiche Gläubige den Barbaratag.
 
 Dieser Brauch entstand aufgrund der Legende, der zufolge Barbara auf dem Weg ins Gefängnis an einem Zweig hängen blieb. Diesen stellte sie ins Wasser und am Tag, an dem sie zum Tode verurteilt wurde, blühte der Zweig auf.
 
 Barbara gilt als die Schutzheilige aller, die mit Pulver arbeiten, darunter auch Bergleute. Diese feiern noch heute in allen Bergwerken und Stollen der westlichen Welt die Barbarafeier. Dabei wird der Schutzpatronin gedacht und in manchen Regionen eine Grubenlampe als Weihleuchte vor ihrem Bildnis angezündet. Barbara ist zudem die Schutzpatronin der Feuerwehrleute, Steinmetze, Zimmerleute, Gefangenen und Sterbenden. Sie gilt auch als eine der vierzehn Nothelfer und damit als Heilige der katholischen Kirche, die als Schutzpatrone im Gebet angerufen werden können.
 
 Die Entstehung des Barbaratags geht auf eine Legende aus dem dritten Jahrhundert zurück. Dort heißt es, dass Barbaras Vater sie zu ihrem eigenen Schutz in einen Turm einsperrte. In diesem ließ sie ein drittes Fenster einbauen, um der Heiligen Dreifaltigkeit zu gedenken. Da Barbara sich weigerte, sich von ihrem christlichen Glauben abzuwenden, klagte ihr Vater sie an und ließ sie verfolgen. Sie fand Schutz in einem Felsspalt, der sich vor ihr öffnete, wurde aber schließlich gefunden und ins Gefängnis gebracht. Barbara wurde schließlich von ihrem eigenen Vater enthauptet.
(Text "Barbaratag" wurde von www.kleiner-kalender.de entnommen) 

Geben macht glücklich! 

Morgen ist "Giving Tuesday", der weltweite „Tag des Gebens“. Am 1. Dezember 2020 geht es darum, den Mitmenschen Gutes zu tun und zu geben – sei es deine Zeit, dein Geld oder einfach dein Lächeln. 

Der Tag, der unter dem Ehrenschutz von Bundespräsident Van der Bellen steht, ist der Gegenentwurf zum „Black Friday“ oder dem „Cyber Monday“. Über 100 Lander weltweit nehmen seit 2012 teil. 

Der „Giving Tuesday“ fand 2012 seinen Anfang in den USA und sollte eine konsumkritische Antwort zur Schnäppchenjagd am „Black Friday“ oder „Cyber Monday“ sein. Begründet von der New Yorker Initiative 92nd Street Y verbreitet sich diese Idee inzwischen auf der ganzen Welt. An diesem Tag engagieren sich Privatpersonen, Unternehmen und NPOs für den guten Zweck – ob durch kleine Gesten oder im Rahmen einer groß angelegten Spendenaktion. Dabei geht es um folgende Idee: Man spart Geld am „Black Friday“ und gibt es am „Giving Tuesday“ an eine gemeinnützige Organisation – egal ob man Geld, Zeit oder Wertschätzung spendet! Beispiele: Unternehmen spenden einen Teil der Tageseinnahmen, Privatpersonen helfen in der Obdachlosenhilfe aus oder machen einen Besuch im Altenheim. Unter www.giving-tuesday.at kann man Aktionen finden, an denen man sich beteiligen kann, denn Geben ist (nicht nur an diesem besonderen Tag) seliger denn Nehmen!

 

(Die NUARACHER NACHRICHTEN schenken euch  zu diesem besonderen Tag ein wunderschönes Foto von unserer Leserin Claudia Seisenbacher)

Corona-Update

 (Stand 29.11. 18:30 Uhr) 


Die Zahlen im Pillerseetal sinken weiter: 

Fieberbrunn (14), St. Ulrich am Pillersee (3), Hochfilzen (8),Waidring (6), St. Jakob in Haus (3) 

Wenn dieser Trend anhält, dürfen wir hoffentlich bald wieder Freunde treffen, zum Friseur gehen und die Schule besuchen!

Bergleben rund um den Pillersee

ORF III – Dokumentation fängt herbstlichen Charme des Berglebens der ganzen Region ein

Die landschaftliche Schönheit des Pillerseetals, geprägt von pittoresken Aussichtsbergen und seinem smaragdgrünen See, spiegelt auch den warmherzigen und bodenständigen Charakter der Einheimischen. Regisseur Christian Papke taucht mit dieser ORF III Heimat Österreich Neuproduktion in den herbstlichen Charme des Berglebens der ganzen Region ein. Er begegnet Menschen, die spürbare Lust am Pflegen ihrer Traditionen haben. 

So schaut er auch auf dem Petererhof in St. Ulrich am Pillersee vorbei, einem der ältesten Erbbauernhöfe Tirols. Hoferbin Maria Pirnbacher ist auch im örtlichen Traditionsleben als sogenannte „Röcklgwandfrau“ aktiv. Sie stellt ihre fürs Tiroler Unterland typische bäuerliche Festtagstracht zur Schau. Auf Marias Hof schauen die Waidringer Schützen vorbei und die Nuaracher Stoabergplattler. Unter Obmann Hannes Simair, der sich das Harmonikaspielen selbst beigebracht hat, treffen sie sich zum Schuhplatteln. Einer der Tänzer, Anton Widmoser, ist Vorstandsmitglied im Fischereiverein Pillersee. Passionierter Fliegenfischer, schätzt er den Forellenreichtum und das beeindruckende Grün des Sees. Im Herzen der Region lockt das Jakobskreuz. 30 Meter hoch, gilt es als größtes begehbares Gipfelkreuz der Welt. Mit Blick über Gipfel der Loferer und Leoganger Steinberge bis zum Kitzbüheler Horn. In diese Natur zieht es Berg- und Wanderführerin Lisa Flatscher. In Waidring, einer der fünf Pillerseetal-Gemeinden, hat sie eine Wander- und Bewegungsschule gegründet, um den Menschen Besonderheiten der Natur vermitteln. Teil der Pillerseer Natur: die üppig wuchernde Latschenkiefer. In der weltältesten Latschenölbrennerei in St. Ulrich am Pillersee wird aus dem Nadelbaum von Brenner Roman Wörter das wohltuende ätherischen Öl gewonnen. Aus heimischem Holz, meistens Pappel, fertigt Iris Waltl im familieneigenen Betrieb Holzschuhe. Das örtliche Brauchtum wird auch von der Musikkapelle Waidring mitgeprägt. Seinerzeit vom über vier Jahrzehnte lang wirkenden Ehrenkapellmeister Hermann Schreder übernommen, schwingt nun der junge Mario Millinger den Taktstock. Die Weisenbläser leitet der stolze Kapellmeistervater Karl Millinger. Im Frühherbst werden auch die Krippenbauer in Fieberbrunn aktiv und pflegen eine alte alpenländische Tradition, für die Adventzeit.
Also unbedingt den Sendetermin am 09.Dezember 2020 (Hauptabendprogramm ORF III) vormerken!

Es gibt eine neue politische Gruppierung in Nuarach 

Man kennt die beiden politischen Listen, die bisher im Gemeinderat vertreten sind – „GEMEINSAM FÜR ST. ULRICH“ und WIR NUARACHER FÜR ST. ULRICH“. 

Nun haben sich Bürger zusammengetan und möchten zukünftig eine neue Richtung in der Nuaracher Gemeindepolitik etablieren. 

Ein erster Schritt ist eine Online-Petition, die Christoph Staffner initiiert hat. Unter der Adresse https://www.openpetition.eu/at/petition/online/wassergebuehren-wucher-verhindern?bclid=IwAR3eBlkmENCsIGgiTGSieW2qSHg_Rw76_D0yQxzVVaNxJrD7viJmMEXETqA 

die man auch über die Facebook-Seite der NUARACHER DEMOKRATEN erreicht, kann man seine Unterschrift gegen die Erhöhung der Wassergebühren abgeben.
 
„Wir, die NUARACHER DEMOKRATEN, wollen als Bürgerinnen und Bürger Politik für die Bürgerinnen und Bürger machen und deswegen sammeln wir Unterschriften gegen die massive Erhöhung der Wassergebühren von 45%. Diese Erhöhung ist an sich schon abzulehnen und erst recht während der Corona-Pandemie, in der viele Familien aufgrund von Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit und Lockdowns Einkommensverluste erleiden. Die Gemeindeführung muss andere Finanzierungsquellen finden und die gibt es auch: Förderungen von Land, Bund und EU, Überschüsse aus vergangenen Jahren oder Rücklagen und Budgetumschichtungen.
Die Gemeinde hat für die Bürgerinnen und Bürger da zu sein und nicht umgekehrt!
Das Budget und die Gebühren für 2021 bespricht der Gemeinderat in der Dezember-Sitzung und bis dahin wollen wir so viele Unterschriften wie möglich sammeln. Nur so können wir den Gemeinderat davon abhalten, diese massive Belastung für die Nuaracher Bevölkerung zu beschließen“.

Aber die Gruppierung, die sich über weitere Gleichgesinnte als Mitglieder freuen würde, hat noch andere Ziele und diese in einer Stellungnahme formuliert:

„Die geplante Wassergebührenerhöhung ist nicht der einzige Grund für die Gründung der NUARACHER DEMOKRATEN.
In den vergangenen Jahren gab es einige umstrittene politische Vorhaben, wie zum Beispiel das Abwälzen der Asphaltierungskosten eines Gemeindeweges auf die Anrainer im Schartental und Waldweg oder die geplante Förderung des Speicherteiches der gewinnorientierten, privaten Bergbahn Pillersee oder die Unterstützung von TVB-Projekten trotz hoher Kurtaxe. Diese Aufzählung ist bei weitem nicht vollständig, aber es zeigt auf, was wir vermissen: das Gemeinwohl in der Gemeindepolitik. Für uns ist die Demokratie der Weg und das Wohl Aller das Ziel“.
 
Die NUARACHER DEMOKRATEN haben angekündigt, die Gründungsmitglieder demnächst auch im Bild vorzustellen. Man darf gespannt sein, wie diese neue politische Kraft die Gemeindepolitik in Nuarach in der Zukunft beeinflussen wird – auch im Hinblick auf die nächsten Gemeinde- und Bürgermeisterwahlen im kommenden Jahr.

Klage gegen Gemeinde

In der heutigen (10.11.2020) Ausgabe der „Tiroler Tageszeitung“ berichtet Redakteur Michael Mader über eine vom Nuaracher Bürger Leo Waltl eingebrachte Klage gegen die Gemeinde St. Ulrich am Pillersee. Es geht um den nochmals gefassten Beschluss des Gemeinderats, eine Vereinbarung aus dem Jahr 2012 aufzuheben – und um die staatliche Summe von immerhin 232.000 Euro. 

Nun wird man sich wohl vor Gericht treffen, denn die Gemeinde werde auf Übertragung des Gewerbegrundes gemäß Vertrag vom 28.6.2012 beziehungsweise auf die Anerkennung der Rechtmäßigkeit dieses Vertrages geklagt. Um seine Rechte zu sichern, so Waltl gegenüber der TT, müsse er klagen, denn die Gemeinde habe angekündigt, sich beim Verkauf nicht an den Beschluss von damals gebunden zu fühlen und hätte wohl die Grundstücke verkauft. 

Er aber, so führt Waltl weiter aus, habe nach Beratung mit seinem Rechtsvertreter großes Vertrauen, dass das Gericht den damals abgeschlossenen Vertrag als gültig einstufe und er berechtigt sei, 4000 Quadratmeter zum Preis von € 58,- Euro/qm vom zukünftigen Gewerbegebiet zu erhalten. Bürgermeisterin Lackner erklärte auf Nachfrage der TT, es sei Waltls Entscheidung, aber bei der Gemeinde sei die Klageschrift bisher noch nicht eingetroffen. 


Nun wird also ein neues Kapitel rund um das geplante Gewerbegebiet aufgeschlagen und dies ist sicher weder für die Interessenten, die schon viele Jahre auf den Baubeginn in Strass warten, sowie für Leo Waltl, für den ein Prozess ein persönliches finanzielles Risiko darstellen würde, als auch für die Gemeinde (also auch für die Nuaracher Bürgerinnen und Bürger, die mit ihren Steuergeldern bei einer juristischen Niederlage indirekt „mitzahlen“ würden) keine erfreuliche Entwicklung – denn vor Gericht und auf hoher See ist man bekanntlich ja in Gottes Hand. 

Vielleicht hätte man im Vorfeld mit Leo Waltl eine Einigung erzielen können oder sogar müssen - aber noch ist es nicht zu spät, denn weiterhin zeigt er sich  gegenüber der Gemeinde gesprächsbereit und hofft auf eine einvernehmliche Lösung, ohne dass die Gerichte bemüht werden müssen.

Bürgermeisterin Brigitte Lackner bittet die Bevölkerung um Mithilfe 

 

Erstkommunion konnte in Nuarach gefeiert werden 

Der erste Empfang des Sakraments der heiligen Kommunion wird als „Erstkommunion“ oder „Erste Heilige Kommunion“ bezeichnet. In der  katholischen Kirche empfangen Kinder erstmals die Kommunion, wenn das sogenannte Vernunftalter erreicht ist. Die Erstkommunion erhalten Kinder so etwa in der dritten Klasse und eigentlich findet diese Feier immer im Frühjahr statt. 

Durch die besonderen Umstände heuer musste dies in den Herbst verschoben werden, aber für Kinder, Eltern und Verwandte ist es nun besonders schön und wichtig, dass nun doch die Erstkommunion gefeiert werden konnte. Sogar die Sonne kam heraus und nachdem Pfarrer Santan am Dorfplatz eingetroffen war, folgte der feierliche Einzug der Kinder in Begleitung von Bürgermeisterin Brigitte Lackner und mit musikalischer Unterstützung der BMK St. Ulrich am Pillersee, für die es vielleicht die letzte Ausrückung in diesem Jahr war. 

Leider durften aufgrund der Corona-Bestimmungen nur die engsten Familienmitglieder an der Messe teilnehmen und auch beim anschließenden Essen in den verschiedenen Restaurants der Umgebung konnten nicht so viele eingeladen werden wie vielleicht gewünscht, aber für die Jungen und Mädel war dieser Tag trotz aller Beschränkungen sicher einer der wichtigsten und schönsten Tage des Lebens. 

Baubeginn für Kletterpark

Es tut sich wieder was am Pillersee! Fleißig wird gesägt, gehämmert und geschraubt – und man erkennt bereits, was hier entsteht: Der KLETTERPARK PILLERSEE wird die neue Freizeit-Attraktion und soll im Frühjahr 2021 eröffnet werden. 

Die „Fun Connection GmbH“ aus Fieberbrunn errichtet derzeit den neuen Kletterpark unweit der Seebühne und beschreibt auf ihrer Homepage das, was schwindelfreie Besucherinnen und Besucher jeden Alters erwartet:
 

Miniparcours „grün“ für Kinder ab 3 Jahre (gesichert, Eltern können nebenbei mitgehen), Beginnerparcours „blau“ für Einsteiger und Jedermann, Mediumparcours „rot“ für alle, die die Herausforderung suchen und ein Advancedparcours „schwarz“ - der ultimative Kick für Adrenalinjunkies.


Mutige können sich also bereits jetzt auf Klettervergnügen mit herrlicher Aussicht auf den Pillersee freuen!

Neues vom Jagdhaus 

Nachdem zu Beginn des Sommers heftig über das Jagdhaus (das ja keine "Jagdhütte" ist) diskutiert wurde und auch Hubschrauberflüge und LKW-Transporte Aufsehen erregten, ist es zum Beginn des Herbsts ruhig um die Baustelle am (im) Berg geworden. 

Nun waren am Wochenende Wanderer unterwegs und haben für uns den Fortschritt der Ausbauten fotografiert - so dass nun jeder sich selbst ein Bild über das neue Jagdhaus hoch über Nuarach machen kann.

Herbststimmung am See 

Der erste Oktober-Samstag zeigte sich im Pillerseetal von einer ganzen besonderen Seite: Temperaturen um die 20 Grad und Schaumkronen auf dem See! Aber nicht nur Radfahrer und Spaziergänger genossen am Ufer des Pillersees den warmen Föhnwind und die Farbenpracht der Bäume, auch die mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer dreitägigen Veranstaltung des österreichischen Retriever-Clubs erfreuten sich an der herbstlichen Landschaft. Für die Rassen Labrador Retriever, Golden Retriever, Flat Coated Retriever oder Nova Scotia Duck Tolling Retriever stand wieder einmal ein Working Test auf dem Programm.

Kühe wieder im heimischen Stall

Genauso viele Vierbeiner wie Zweibeiner waren beim „Aufbüschen“ im Fieberbrunner Pletzergraben dabei. Nach einem schönen Sommer von der Alm kommend wurden die Kühe des Petererhofs von den Treibern geschmückt und anschließend fast zwei Stunden nach Flecken begleitet. Dort gab es zwar Corona bedingt diesmal kein Hoffest, aber trotzdem waren viele Schaulustige gekommen, um die Kühe „dahoam“ zu begrüßen. 

Als Dank für die Helfer gab es von Familie Pirnbacher Kaffee und Kuchen und das ein oder andere Schnapserl. Gegen Abend wurde den Tieren der wunderschöne Kopfschmuck abgenommen und der Tag klang diesmal auf dem Petererhof in kleinem Kreis gemütlich aus.

Pferdesport auf hohem Niveau

Beim Reitturnier Springen vom 11.- 13.September beim „Strasserwirt“ in St. Ulrich am Pillersee waren wieder einmal Pferde und Reiterinnen und Reiter aus ganz Europa angereist. Bei schönstem Wetter gab es auch für Nicht-Reitsportfreunde sehr viel zu sehen. Wunderschöne Pferde, eine tolle Stimmung (und ein Eisbecher) machten einen Ausflug zum lohnenden Erlebnis. 
Der letzte Bewerb fand am Sonntagnachmittag statt – die Standardspringprüfung für Pferde über 140 cm. Während die Zweitplatzierte Stefanie Paul (D) und der Drittplatzierte Patrik Majher (SVK) jeweils einen Abwurf in Kauf nehmen mussten, absolvierte Hausherr Christoph Nothegger auf Twilight 2 den Parcours mit 0 Fehlerpunkten in 42:45 Sekunden. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg!

Vier x zwei = 220 Jahre Eheglück

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich am 12.September die Pensionisten des Nuaracher Seniorenbunds in St. Adolari, um acht Jubilare zu ehren - gemeinsam mit mehr zwanzig Personen, die bereits 80 Jahre und älter sind, darunter Magdalena Diechtler (91) und Andreas Kröll (93). 

Nach einer feierlichen Messe mit Pfarrer Santan und musikalischer Umrahmung gab es Glückwünsche und Blumen von der frisch gewählten Obfrau Christine Marschner. Die Goldene Hochzeit haben heuer Sophie und Sebastian Wörter sowie Rosi und Sebastian Engel gefeiert, das seltene Fest der Diamantenen Hochzeit konnten Vroni und Hans Klausner und auch Mitzi und Albert Stocker begehen. Nach den Gratulationen ging es wenige Meter weiter zu Kaffee und Kuchen ins Gasthaus St. Adolari.

Christl Marschner leitet zukünftig Nuaracher Ortgruppe

Auch die Senioren haben auf ihrer Jahreshaupt-versammlung am Freitag (04.09.) im "Das Pillersee" eine neue Führung gewählt. Neue Obfrau des Seniorenbunds in St. Ulrich am Pillersee ist Christine Marschner, ihr Stellvertreter und Kassier heißt Rudi Mitterer. Erneut zur Schriftführerin ernannt wurde von den vielen Anwesenden Magdalena Franke. Gratulation auch den Beiräten Josef Fasching, Paul Günther, Johann Wörter, Martin Unterrainer. Kassaprüfer: Gidi Keuschnigg und Ulrich Millinger. Wir wünschen dem neuen Vorstand alles Gute!

Live-Musik beim „Seewirt“

Am Freitag, 28.08. sorgten Geoffrey Smith und Elias Tiefenbach als „Jelly Beans“ für ein volles Haus und gute Stimmung. Im „Seewirt“ in St. Ulrich spielten sie Rock- und Popsongs – die perfekte Begleitung zum guten Essen oder auch als musikalischer „Hauptgang“. Während Elias am Piano wieder einmal mit seinem Talent überzeugte, zeigte Geoff nicht nur stimmlich vollen Einsatz, auch seine Hüftbewegungen sorgten für spontanen Applaus.  

Rock und Pop im Nuaracher Zentrum

Unter dem musikalischen Motto „Sinfonic Rock“ stand das FEIERabendkonzert der Bundesmusikkapelle St. Ulrich am Pillersee am 20. August. Bei angenehmen Temperaturen begeisterten moderne, aber auch klassische Melodien die zahlreichen Besucherinnen und Besucher. 

Besonders die Solisten Nadine Grünwald, Raphael Schirl, Luca Krenn, Florian Pirnbacher und Hannes Wurzenrainer erhielten für ihre Leistungen zu Recht großen Applaus. 
Kapellmeister Andreas Wörter hatte das abwechslungsreiche Programm zusammengestellt, durch das Thomas Mettler gewohnt souverän als Moderator führte. Da für den nächsten Markttag bereits die Stände aufgebaut waren, fanden die Gäste diesmal auch ungewohnte Sitzplätze – was die Arbeit des COVID19-Beauftragten nochmal erleichterte. 
Ein wunderschöner Abend, den Gäste und Einheimische, aber auch die Musikanten der BMK,  sichtlich genossen

Seeleuchten mit abwechslungsreichem Programm

Am 19.08. traten auf: ein Alphornbläser, die Pillerseer Musikanten, die Stoabergplattler, Johannes Brüggl, Weisenbläser - und alle durften mehrmals auf die Bühne. Bereits vor Beginn des Hauptprogramms musste aufgrund der COVID19-Bestimmungen der Innenbereich für Besucher geschlossen werden - aber auch abseits des Festgeländes herrschte gute Stimmung und das großartige Feuerwerk bildete wie immer den krönenden Abschluss des unterhaltsamen Abends am Pillersee.

Erfolgreiche Blutspendeaktion

Viel zu tun hatten die Mitarbeiter des Blutspendedienstes am 18.08. im KUSP. Sehr viele Nuaracherinnen und Nuaracher waren dem Aufruf gefolgt, ihr Bestes zu geben – ihr Blut.

 

Schon nach einer Stunde war kein freier Parkplatz mehr auf dem Dorfplatz zu finden. Rund 700 Spenden benötigt man pro Woche, um den Tiroler Bedarf an Blutkonserven zu decken. Das Österreichische Rote Kreuz hatte daher die Bevölkerung gebeten, je rund 450 ml Blut zu spenden. Die guten Hygienemaßnahmen und vorherigen Befragungen nach einem eventuellen Auslandaufenthalt ließen auch in Coronazeiten keine Angst vor Ansteckung bei der Blutabnahme aufkommen und als kleine Belohnung und Stärkung gab es noch etwas Süßes. Schön, dass so viele in St. Ulrich mithelfen, Menschenleben zu retten!

Drei gute Gründe zum Feiern

Partystimmung am Freitagabend im „Norman´s“, denn gleich drei Anlässe sorgten für mehr als gute Laune: Geoff und Tom luden zum zweiten Mal zur Karaoke-Nacht, Bayern München deklassierte den FC Barcelona und ein Polterabend wurde gefeiert.

Während die Fußballfans auf der Terrasse einen grandiosen Sieg der Münchner live im TV miterleben konnten, wurde drinnen (natürlich unter Einhaltung der Hygieneregeln) jeder bejubelt, der zum Mikrofon griff – und dass Familie Waltl öfter als andere ihr musikalisches Können unter Beweis stellte, kam nicht von ungefähr. Nicht nur, dass alle Gesangstalente sind – es wurde auch gepoltert. Dominik wird nächste Woche seine Vicky heiraten und so wurde gefeiert und gesungen. Ein 2:8 für die Bayern und ein Kantersieg für die Liebe und die Live-Musik in Nuarach!

Gemeinderätin zu Gast bei den Hundefreunden

Beim monatlichen Stammtisch der „Hundefreunde Nuarach“ am 12.08. freuten sich die über zwanzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer über den Besuch von Andrea Heigl. Die Gemeinderätin stimmte beim Beschluss der neuen Hundeverordnung, die noch immer die Gemüter rund um den Pillersee erhitzt, als einzige gegen den Antrag.

Selbst jahrelang Hundebesitzerin zeigte sie auch an diesem Mittwoch auf der Terrasse des „Norman´s“ Verständnis für die Anliegen der Hundefreunde. Tatsächlich scheinen die Wünsche der „Frauchen“ und „Herrchen“ nicht übertrieben. Man wolle mit der Gemeinde weiterhin im Gespräch bleiben und nicht ignoriert werden. Bei knapp hundert Hundehaltern im Ort sei man schließlich eine ernstzunehmende Gruppierung, die gehört werden müsse. Dem konnte die Gemeinderätin nur zustimmen, schließlich seien sie und die anderen Mandatare als Vertreter aller Bürgerinnen und Bürger gewählt worden und verpflichtet, sich um die Anliegen der Bevölkerung zu kümmern und diese ernst zu nehmen – ohne Ansehen der Person. Diesen Respekt vermissen die Hundebesitzer – Anfeindungen und Beleidigungen seien mittlerweile an der Tagesordnung. Ein Teilnehmer formuliert es so: „Ich will auch als Hundebesitzer wertschätzend behandelt werden, nicht mehr und nicht weniger“.

„Allein in Wien gibt es rund zwanzig Freilaufzonen und dies bei einer geringeren Hundesteuer“, bemerkte ein Teilnehmer. Es gehe nicht um die Aufhebung einer Leinenpflicht oder der Verpflichtung, die Hinterlassenschaften der Vierbeiner regelkonform zu entsorgen, man wolle nur einen Platz an dem die Hunde frei laufen dürfen – nur so sei das Tierwohl garantiert. Auch eine zeitliche Begrenzung beispielsweise morgens vor 9 Uhr oder abends nach 17 Uhr sei vorstellbar, so käme man den vielen Spaziergängern und Radfahrern nicht in die Quere.
 

Auch Andrea Heigl findet die Forderungen der Hundefreunde nicht überzogen. Daher begrüßte sie auch die geplante Gründung eines Vereins: „Als Verein bekommt man eher Gehör und auch Förderungen seitens der Gemeinde stehen in Aussicht. Wenn der Verein im nächsten Monat aus der Taufe gehoben wird, werde ich sicher eines der ersten Mitglieder sein.“

Da in vielen Punkten Unwissenheit über die Abläufe im Gemeinderat herrschten („die sprechen sich bestimmt lange vor den Abstimmungen ab“, „Gemeinderäte sind immer informiert über Sitzungen des Gemeindevorstands, …“) konnte Gemeinderätin Andrea Heigl Missverständnisse aufklären und Tipps geben, wie man in den monatlichen Sitzungen als Privatperson oder Interessengemeinschaft Stellung nehmen kann. Wichtig findet sie ein schlüssiges Konzept, wie der Verein in Zukunft agieren wird. Man müsse weg von der persönlichen Ebene und vernünftig miteinander Lösungen suchen. 


Vielleicht findet der Verein, der sich unter dem Namen „Hundefreunde Pillersee“ registrieren wird, dann auch einen Grundbesitzer, der privat seine Wiese als Freilaufzone zur Verfügung stellt – selbstverständlich gegen eine materielle Entschädigung. Diesbezügliche Angebote und auch Anfragen von Interessenten an einer Mitgliedschaft nimmt der derzeitige Sprecher der Hundefreunde, Christoph Staffner, gerne per Mail unter christoph.staffner@web.de entgegen. Auch zum nächsten Treffen am 09. September ab 19:00 Uhr im „Norman´s“ seien alle Tierliebhaber herzlich eingeladen.
 

Bevor der Abend gemütlich ausklang, erntete Andrea Heigl großen Applaus für ihr Kommen und ihre Gesprächsbereitschaft. 

Milch – und Fleischproduktion auf dem Petererhof

Die Tiroler Land- und Forstwirtschaft ist aus vielerlei Hinsicht unverzichtbar. Gerade in der Corona-Krise zeigte sich, wie wichtig eine produzierende Landwirtschaft für den Bezirk Kitzbühel ist. Daher war es dem Landwirtschaftskammer-Präsident und Nationalratsabgeordneten Josef Hechenberger, LK-Vizepräsidentin Helga Brunschmid, LK-Bezirksobmann sowie LK-Bezirksstellenleiter Johann Bachler ein Anliegen, anlässlich der Bezirksrunde den Petererhof in Flecken zu besuchen.

Der Petererhof ist seit Jahrhunderten im Besitz der Familie Pirnbacher.  Der Hof wird gänzlich biologisch bewirtschaftet. Die Betriebszweige sind Zucht- und Milchviehhaltung, Forstwirtschaft und Urlaub am Bauernhof.  Maria und Klaus bewirtschaften gemeinsam mit dem ältesten Sohn Christoph den Betrieb und werden von Maria und Kaspar, Marias Eltern, unterstützt. Neben ihren schulischen beziehungsweise beruflichen Ausbildungen helfen zudem die Söhne Florian und Andreas im Familienbetrieb mit.
 
Denn auch Familie Pirnbacher erkannte im Lockdown die Wichtigkeit selbst erzeugter Produkte und nutzte die Zeit sinnvoll. Während das öffentliche Leben größtenteils still stand, wurde an einem am neuen Fleischverarbeitungsraum gearbeitet. Die notwendige Infrastruktur wurde eingebaut und Geräte konnten günstig von einer aufgelassenen Metzgerei übernommen werden. Christoph Pirnbacher, der gerade seinen Meister macht, interessiert sich seit seiner Ausbildung an der LLA Weitau für die Fleischverarbeitung und möchte nun biologische Burger-Patties produzieren und regional vermarkten. Stolz konnte er nun gemeinsammit Freundin Nina Kirchner den Gästen der Landwirtschaftskammer den neuen Raum und seine Pläne für die Zukunft präsentieren.

Bezirksbäuerin Helga Brunschmid verwies auf eine AMA-Studie, nach der über 40% der Kunden auch nach der Krise verstärkt heimische Produkte kaufen wollen. Auf dem Petererhof sei man daher auf dem richtigen Weg. 

Neu im Bauernhaus ist auch eine Ferienwohnung mit dem klangvollen Namen „Jakobskreuz“, die aus den drei ehemaligen Komfortzimmern entstand. Maria Pirnbacher betonte, wie wichtig es sei, mehrere Standbeine zu haben. Land-und Forstwirtschaft sowie der Tourismus sicherten für sie die Zukunft des Erbhofs auch für die zukünftigen Generationen. Schließlich gelte es, durch Innovationen die Traditionen zu erhalten. Der Petererhof wurde bereits im Jahr 1546 erbaut. Seit 1746 ist der Hof nachweislich im Besitz der Familie Pirnbacher und 1952 wurde der Hof vom Land Tirol feierlich zum Erbhof ernannt. Der Erbhoftitel wird verliehen, wenn dieser über 200 Jahre in derselben Erbfolge in der Familie bleibt und bewirtschaftet wird.

Auch als Funktionäre sind die Pirnbachers aktiv, sei es Maria als Obfrau der Ortsbäuerinnen oder als erfolgreiche Spielleiterin der Volksbühne Nuarach, Klaus als Gemeinderat oder Christoph als Obmann der Nuaracher Landjugend. Alle Söhne sind im Sport und vor allem musikalisch sehr engagiert. Das Motto der Familie ist und bleibt, dass man möglichst selbst gestalten muss, um nicht von anderen „gestaltet“ zu werden.  

Die Besucher der Landwirtschaftskammer zeigten sich sehr interessiert und waren vom Engagement der Familie Pirnbacher begeistert. Nach einer Hofführung gab es noch Kaffee und (natürlich selbst gebackenen) Kuchen und alle waren sich einig, dass der Bauernstand enorm wichtig für den Bezirk und das Land Tirol sei. Dies müsse auch in der Öffentlichkeit immer wieder betont werden und so war dieser Termin sicher wertvoll, um unserer Landwirtschaft den ihr zustehenden Stellenwert zu sichern.

Veranstaltungstipp

Kräuterweihe und 20-jähriges Jubiläum der Röcklgewandfahne


Die Kräuterweihe gehört zu den volkstümlichen Bräuchen der römisch-katholischen Kirche. Dieser Brauch ist schon seit dem 9. Jahrhundert bekannt. Dabei werden am Hochfest Mariä Himmelfahrt am 15. August Kräuter zu einem Strauß gebunden und mit zur Kirche gebracht. Dort werden diese im Gottesdienst oder im Anschluss daran vom Priester gesegnet. 

Das Brauchtum geht vermutlich auf die Überlieferung des Kirchenvaters Johannes von Damaskus zurück, der zufolge dem leeren Grab Mariens bei seiner Öffnung ein Wohlgeruch nach Rosen und Kräutern entstiegen sein soll. 



Familie Frank bot Kulinarik mit Live-Musik 

Bei angenehmen Temperaturen war der Gastgarten des Restaurants „Seewirt“ am Freitagabend bis zum letzten Platz gefüllt, denn nicht nur gutes Essen und ein kühles Getränk am „Tag des Bieres“ lockten Einheimische und Urlauber an – Dominik Waltl spielte live bekannte Hits und eigene Songs.

Sogar seine Vicky, die der Nuaracher Sänger sehr bald heiraten wird, ließ sich einmal überreden, zum Mikrofon zu greifen und die zwei kleinen Töchter der beiden waren sichtlich stolz auf Mama und Papa. Auch Musikwünsche aus dem Publikum wurden erfüllt, darunter auch ein Mitmach-Lied, das sich eine sehr junge Zuhörerin wünschte. Überhaupt sprang der Funke bei den mit der Gitarre begleiteten Songs über und an den Tischen wurde immer wieder mitgesungen. Ein wirklich gelungener Abend, der kulinarisch und musikalisch alle Gäste begeisterte.

Dudelsack-Melodien im Pillerseetal

Zum zweiten Mal in diesem Sommer traf beim FEIERabend-Konzert der BMK St. Ulrich musikalisch Schottland auf Tirol.

Thomas Mettler führte wie gewohnt gekonnt durch das Programm und die Solisten wie beispielsweise Johannes Schierl und Obmann und Vize-Bürgermeister Christoph Würtl  (Dudelsack) gaben wieder einmal ihr Bestes. Unter der Leitung von Kapellmeister Andreas Wörter wurde ein Stück auch einem wichtigen Gönner der Bundesmusikkapelle gewidmet: Manfred Boida aus der Partnergemeinde Langgöns war zu Gast in Nuarach und nutzte die Gelegenheit zu einem Plausch mit Bürgermeisterin Brigitte Lackner, die ihre beiden Enkeltöchter zu diesem Kultur-Event mitgenommen hatte. Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher genossen an diesem lauen Sommerabend das abwechslungsreiche Konzert und immer wieder hörte man von den angereisten Gästen großes Lob für die Qualität der Nuaracher Musik. 

Seeleuchten am ersten Mittwoch im August

Bei später am Abend schon herbstlichen Temperaturen lauschten wieder viele Besucherinnen und Besucher (laut Autokennzeichen überwiegend deutsche Gäste) den "Pillerseer Musikanten", den Weisenbläsern und den Nuaracher Musikern Tobias und Dominik Waltl. Zweimal zeigten die "Nuaracher Stoabergplattler" ihr Können und Familie Massinger sorgte wie jeden Mittwoch unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen für die Verpflegung des Publikums, das sich an Abstandsregeln hielt und größtenteils die Adressen interließ für den Fall, dass doch ein Covid19-Fall auftreten sollte. Grandioser Abschluss wie immer das Feuerwerk, das immer wieder für Begeisterung sorgt. 

Hochwasser in Nuarach

Massive Regenfälle im Pillerseetal - in St. Ulrich gab es keine Schäden, aber der See kam an seine Grenzen, wie die Fotos zeigen.

Musikalische "Perlen" vor dem neuen Schmuckstück

"Polka- und Solistenperlen" war das Motto des FEIERabendkonzerts am Donnerstagabend. Bei herrlichem Wetter präsentierte sich die BMK vor ihrem neuen Pavillon wieder einmal als Musikkapelle, die mit Harmonie, Perfektion und Melodien, die man nicht unbedingt bei einem Platzkonzert erwartet, das Publikum überrascht. 
Gleich mehrere Solistinnen und Solisten begeisterten die vielen Zuschauer und natürlich wurde auch diesmal lautstark "Zugabe" gefordert.

Seeleuchten in Corona-Zeiten

Unter Beachtung der Hygienemaßnahmen fand am 29.07. wieder ein sehr gut besuchtes Seeleuchten statt. Neben den Pillerseer Musikanten traten Weisenbläser, Schuhplattler und das Quartett "Tiroler Stimmen" auf. Überall wurde Abstand gehalten, was aber nichts an der guten Stimmung änderte. Den Abschluss bildete wie immer das einzigartige Feuerwerk. Dank der Darbietungen auf der Bühne und der Einhaltung der Vorschriften eine gelungene Veranstaltung des TVB!

Nuarach singt!

Karaoke im Norman`s - da fehlen auch uns (fast) die Worte! 

Volles Haus, super Stimmung, hervorragende Darbietungen! Geoff und Tom schafften es, dass Alt und Jung, Frauen und Männer sowie geübte Sänger und Laien zum Mikrofon griffen... und so für einen Abend sorgten, den man so schnell in St. Ulrich am Pillersee nicht vergessen wird. 

Wer das verpasst hat, darf die Bilder genießen und im August dabei sein, wenn es wieder heißt: Karaoke im Norman´s!

Lederhose traf Lederjacke

Unter dem Motto "SinfonicRock" begeisterte am 23.07. die BMK St. Ulrich wieder einmal die zahlreichen Besucherinnen und Besucher. Vor allem die Solisten Nadine Grünwald, Raphael Schirl, Hannes Wurzenrainer, Luca Krenn sowie Florian Pirnbacher sorgten für Applaus und "Bravo"-Rufe. Die BKM bewies erneut, dass Blasmusik auch moderne Melodien perfekt interpretieren kann. Auch das Wetter spielte mit und so hatten Gäste, Einheimische und die 53 Musikanten einen wunderbaren FEIERabend. 

Zu früh gefreut...

… haben sich die (nur noch vier) Interessenten für die Gewerbegrundstücke in Straß,

denn auf der gestrigen Gemeinderatsitzung wurde der aktuell vorliegende Vertrag bezüglich einer Dienstbarkeit zwischen der Gemeinde St. Ulrich und Familie Nothegger („Strasserwirt“) mit 7 Nein-Stimmen abgelehnt. Es geht dabei um einen Gehweg neben der neu anzulegenden Straße zum Gewerbegebiet, der unbedingt zur Sicherheit der Fußgänger (darunter auch viele Schülerinnen und Schüler) notwendig ist.

Offene Frage:
ohne Gehweg keine Straße, ohne Straße kein Gewerbegebiet?


… hat sich Bürgermeisterin Brigitte Lackner,

die bis gestern Abend noch hoffte, das Projekt „Gewerbegebiet Straß“ nun nach langer Planungsphase endlich zu einem guten Ende zu führen. Dafür wäre es notwendig gewesen, im Vorfeld sowohl eine nachvollziehbare und akzeptable Einigung mit dem Grundbesitzer zu finden als auch die künftige Position der Bushaltestelle zu prüfen. Laut jetzt vorliegender Planung müsste die Fahrtroute des Busses geändert werden, doch auch hier fehlen bisher gültige Absprachen mit dem Busunternehmen.

Offene Frage:
ohne Einigung keine Planungssicherheit der Gewerbetreibenden, ohne Änderung der Busstrecke keine Ein- und Ausstiegsmöglichkeit für Kinder?


… haben sich Radfahrer und Spaziergänger,

die nun weiter auf die Fertigstellung und Freigabe des Radweges am Pillersee warten müssen. Der Gemeinderat lehnte den aktuell vorliegenden Vertragsentwurf zwischen der Interessensgemeinschaft der Grundbesitzer und der Gemeinde ab, da die Laufzeit für die Nutzung auf vorerst 10 Jahre beschränkt ist. Eine Zustimmung wurde nur bei einer Laufzeit von 20 Jahren erteilt, die nun nachträglich ausverhandelt werden muss.

Offene Frage:
Ohne Vertrag keine weitere Asphaltierung, ohne Asphaltierung kein Radweg?

 

Zur Erklärung:
Dienstbarkeiten (Servitute) sind beschränkte dingliche Nutzungsrechte an fremden Sachen. Der Eigentümer wird zum Vorteil eines Dritten verpflichtet, etwas zu dulden oder zu unterlassen. Eine Dienstbarkeit besteht z.B. darin, dass der Eigentümer das Gehen oder Fahren über sein Grundstück oder die Benutzung seiner Wohnung zu dulden hat Die Einverleibung (Eintragung) einer Dienstbarkeit ins Grundbuch bedarf eines schriftlichen, notariell beglaubigten Vertrages.

Familienunternehmen hilft Familien in Notlagen

Eigentlich ist das Team von LC Gastroservice aus Hochfilzen seit vielen Jahren für kreative, hochwertige Gastronomielösungen bekannt. Nun zeigten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Familienunternehmen als Problemlöser und Unterstützer in der Corona-Krise.

Werner Weiß, der im Betrieb für Montage und Kundendienst zuständig ist, nutzte seinen Laserschneider, um sogenannte „Face Shields“, also Gesichtsmasken aus Kunststoff, herzustellen. Der Erlös aus dem Verkauf sollte auch einem guten Zweck dienen und so entschied man, den Verein IDUS (Integration durch Sport) finanziell zu unterstützen. Geschäftsführer Harry Langreiter rundete den erzielten Geldbetrag noch einmal großzügig auf und so konnten er und sein Team am 17.Juli die Obfrau des Vereins Maayke Lodewijks mit einem Spendenscheck über € 1500,- überraschen. 
 
„Uns war es wichtig, dass das Geld in unserer Region für soziale Zwecke verwendet wird und dass es 1 zu 1 an Menschen weitergegeben wird, die es wirklich brauchen“, so Harry Langreiter. „Bei IDUS sind wir sicher, dass es dort ankommt, wo Hilfe nötig ist“. Eine Spende, die der Verein IDUS gerade jetzt gut gebrauchen kann, denn durch die zurzeit notwendigen Hygienevorschriften können die jährlichen Sommerspiele nicht wie geplant stattfinden. „Wir können das Abstandhalten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht garantieren, deshalb weichen wir heuer auf eine Challenge im Internet aus. Mit selbstge-drehten Videofilmen kann man teilnehmen, aber ich will noch nicht zu viel verraten. Aber natürlich fehlen uns die Einnahmen aus dem Kuchenverkauf“, erklärt Maayke Lodewijks. Um bedürftige Familien zu unterstützen, hätte man auf die eisernen Rücklagen zurückgreifen müssen, aber durch die Spende von LC Gastroservice könne nun doch schnell und einfach geholfen werden. 
 
Und da für die Mitarbeiter des Unternehmens nicht nur im Geschäftsleben der persönliche und individuelle Service an erster Stelle steht, will Werner Weiß den Verein IDUS auch in Zukunft unterstützen – zum Beispiel mit der Herstellung von Medaillen für die Teilnehmer der Sportveranstaltungen. 

Ein lobenswertes Beispiel für Kreativität und Menschlichkeit!

Kirche, Küche und Kunst in Adolari

„Kunst verschönert, bereichert und bringt Farbe in unser Leben“ – dieser Spruch begrüßt die Besucherinnen und Besucher des „Kuhstalls“. Wenn der urige Raum nicht als Veranstaltungssaal des Gasthauses Adolari genutzt wird, kann man dort bei freiem Eintritt Bilder von Marianna Egger und Monika Resl bewundern. 

Marianna aus St. Ulrich ist seit fünf Jahren Hobbymalerin und liebt vor allem Landschafts- und Fantasy-Motive. Neben Ölfarben verwendet sie für ihre Kunstwerke vor allem Pastellkreiden, Kohle und Bleistift. 

Viele kennen Monika als hervorragende Köchin beim Adolariwirt und können nun ihre Kreativität auf der Leinwand bewundern. Sie verwendet Bleistift, Farbstift, Aquarellfarben sowie Öl- und Mischtechnik für ihre gegenständlichen als auch abstrakten Motive. 

Verbunden mit einem Besuch der Wallfahrtskirche St. Adolari und der Einkehr im Gasthaus ist ein Abstecher in die „Bilderwelten“ wirklich bereichernd.

„Blockwart“-Mentalität in Nuarach?

Die neue Hundeverordnung erregte auch beim Juli-Stammtisch der Hundefreunde die Gemüter. Obwohl aufgrund der Ferienzeit diesmal nur rund 20 Hundefreunde im Norman´s anwesend waren, wurde eifrig diskutiert. Vor allem über die Anfeindungen, mit denen sich die Hundebesitzerinnen und -besitzer neuerdings konfrontiert sehen. 

Beim Gassi-Gehen werde man nicht mehr wie früher freundlich gegrüßt, es seien Drohungen ausgesprochen und sogar dazu aufgefordert worden, das (selbstverständlich) mitgeführte „Sackerl“ für den Hundekot vorzuzeigen. Das habe mit einem gemütlichen Spaziergang mit dem Vierbeiner nichts mehr zu tun, man fühle sich – obwohl die Nuaracher Hunde stets angeleint seien – schikaniert.

Dabei ist die Rechtslage eindeutig: Nur die Bergwacht oder die Polizei können die Leinenpflicht kontrollieren und gegebenenfalls Strafen aussprechen, nur die Bürgermeisterin darf bei nicht erfolgter Entsorgung der „Hinterlassenschaft“ ein Bußgeld verhängen (s.1). Eine Kontrolle ist also nur durch die Bezirkshaupt-mannschaft Kitzbühel, die von der Tiroler Bergwacht – nicht zu verwechseln mit der Bergrettung – als Hilfsorgan unterstützt werden kann (s. 2) möglich, sicher nicht von Privatpersonen. Es ist auch nicht zulässig, Fotos ohne Einverständnis zu machen.

Viele haben sicher als Kinder einmal davon geträumt Polizist zu werden und gerne Räuber und Gendarm gespielt, aber so groß die Enttäuschung auch sein mag – niemand darf auf eigene Faust für Recht und Ordnung sorgen, dafür gibt es gut ausgebildete Beamte der Exekutive.

Auch ein weiterer Irrtum ist in Nuarach selbst unter Gemeinderäten verbreitet: Betretungsverbote können zwar für den eigenen Grund und Boden ausgesprochen werden, nicht aber für öffentliche Wanderwege, die über beziehungsweise durch diese Grundstücke führen. Dazu Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Stock: „Offizielle Wanderwege – also markierte oder beschilderte Wege – haben eine Rechtsgrundlage und daher ist ein Betretungsverbot gegen Einzelpersonen durch Grundbesitzer nichtig. Am besten diese unqualifizierte Aussage ignorieren.“

Aufregung beim Hundestammtisch auch über die Jagdhundeprüfungen am vergangenen Wochenende in der Nähe des Seestüberls. Die Labradore mussten dabei keine Leine tragen. Aber auch da ist das Gesetz eindeutig, diese Hunde unterliegen nicht der neuen Hundeverordnung (s.3).

Laut Christoph Staffner, Sprecher der Hundefreunde Nuarach, wäre alles so einfach: „Zu einem friedlichen Miteinander gehören Gespräche auf Augenhöhe anstatt über Leute drüber zu fahren. Um einen Hund artgerecht zu halten, braucht es nun mal den Freilauf und ich bin überzeugt, dass es geht - wenn alle Willens sind“.

Fazit des Treffens der Nuaracher Hundefreunde am 13. Juli: Mit ein wenig mehr Toleranz, Rücksichtnahme und Fairness auf allen Seiten wäre der ganze Ort lebens- und liebenswerter – und das gilt sicher nicht nur für das Thema „Hunde“.
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(1) Erklärung: Es handelt sich dabei um eine Verwaltungsübertretung, die im Landespolizeigesetz klar geregelt ist (§ 23 (2) Die Durchführung von Verwaltungsstrafverfahren nach diesem Gesetz obliegt den Bezirksverwaltungsbehörden).

(2) Erklärung: Die Tiroler Bergwacht ist eine mittels Landesgesetz eingerichtete Körperschaft des öffentlichen Rechts (Rechtsgrundlage §1 TBWG). Über 1300 Mitglieder der Bergwacht, die landesweit in mehr als 90 Einsatzstellen ihren Dienst versehen, unterstützen die Bezirksverwaltungsbehörden tagtäglich als deren Hilfsorgane beim Vollzug diverser Landesgesetze.

(3) Erklärung: Der Leinen- oder Maulkorbzwang nach Abs. 2 und nach einer Verordnung nach Abs. 2a gilt nicht für Rettungs-, Therapie-, Assistenz- und Diensthunde während ihrer bestimmungsgemäßen Verwendung (Ausbildung und Einsatz) sowie für Jagdhunde, wenn sie zu Jagdzwecken in einem Jagdgebiet eingesetzt werden. 

"Coffee" behielt die Nerven

Am zweiten Samstag im Juli geschahen seltsame Dinge am See. Ein Mann im langen Regenmantel trug zum Erstaunen der Spaziergänger ein Jagdgewehr über der Schulter und kurz darauf waren Schüsse zu hören. 

 

Mehr Hunde als üblich bei Regenwetter waren zu sehen und gingen mit und ohne Leine ein paar Schritte neben ihrem Herrchen oder Frauchen, blieben dann ruhig sitzen, um anschließend sogar mit ihrem Besitzer an der Seite rückwärts zu gehen. Des Rätsels Lösung: Eine Jagdtauglichkeits-Prüfung des Landesverbands Tirol sollte zeigen, ob die gut ausgebildeten Labradore den Befehlen in wirklich jeder Situation gehorchen. Die Prüfung: Der Hund muss bei Fuß gehen und wird dann „abgelegt“. Er muss nun allein ohne Regung warten, bis sein Herrchen wiederkommt. Währenddessen wird zweimal geschossen und auch dann darf der Jagdhund nicht zucken.  

Labrador „Coffee“ bestand diesen Test mit Bravour und konnte sich mit seinem stolzen Besitzer über den Erfolg freuen. Anfang Oktober sind Retriever und Labradore wieder am Pillersee zu Gast. 

 

Übrigens: Auch die erfahrenen Hundeführerinnen und -führer finden die neue Hundeverordnung in Nuarach sehr bedauerlich, berichteten aber auch von ähnlichen Beschränkungen in ihren Heimatgemeinden. Ein neuer Trend war daher an diesem Tag am See zu beobachten: Hunde an Leinen, die bis zu zehn Meter lang sind. Ob dies sinnvoll ist, bleibt fraglich.

Musik mit Abstand

Zum ersten Mal standen 60 Musikerinnen und Musiker der Bundesmusikkapelle St. Ulrich auf der Bühne des neuen Musikpavillons. Viele Gäste wollten am 09.07. diesen Moment in Nuarach live erleben.

Damit dies auch in Corona-Zeiten für alle sicher war, wurde genau auf die Einhaltung der Hygienevorschriften geachtet. Die Zuschauerinnen und Zuschauer hielten den Mindestabstand ein und der Schnaps der Marketenderinnen wurde diesmal in Einweg-„Stamperln“ ausgeschenkt. Desinfektionsmittel stand bereit, die persönlichen Daten konnten für den Fall der Fälle abgegeben werden. Genauso perfekt und vorbildlich auch das Konzert der BMK. Unter dem Motto „Tirol trifft Schottland“ konnten die Musikanten wieder einmal eindrucksvoll ihr Können unter Beweis stellen. Dem Musikgenuss konnte der Virus an diesem lauen Sommerabend nicht gefährlich werden – weder auf noch vor der Bühne.


Erstes Seeleuchten 

"Gut gegangen" - das dachte sich bestimmt Mario Horngacher, der für die Einhaltung der Sicherheitsabstände und Zuschauerzahlen am Abend des 08.07. zuständig war. Kurz bevor die erlaubte Zahl von 500 Personen beim ersten Seeleuchten der Saison erreicht war, ebbte der Gästestrom gegen 21 Uhr ab. Und während die Musiker des "Tyrol Music Project" das Publikum begeisterte, wurden die Ein-Meter-Sicherheitsabstand sowohl am Verpflegungsstand als auch auf den Bierbänken größtenteils eingehalten. 
Fazit: Premiere am See gelungen! 

Wer soll das verstehen?

Auf der Gemeinderatssitzung vom 25.06. stand unter Tagesordnungspunkt 10: „Beratung und Beschlussfassung über die Bewerbungen der Interessenten für das Gewerbegrundstück Strass“. Das klang noch nicht so kompliziert, aber dann entbrannte eine heftige Diskussion, die Besucherinnen und Besucher sowie die Betroffenen rat- und fassungslos machte. 


Zur Vorgeschichte: Seit 2007 läuft das Projekt Gewerbegebiet Strass. Zu Beginn gab es zehn Interessierte, die gerne mit ihrem Unternehmen dort ansässig werden wollten. Stand heute sind es nur noch sechs. Doch auch diese sechs Bewerber werden wohl nicht wie gewünscht zum Zug kommen, da es bereits verbindliche Zusagen über einzelne Parzellengrößen gibt. Aber auch die übrigen Interessenten benötigen eine gewisse Quadratmeterzahl, um ausreichend Platz für Werkstätten, Lager und Büros zu schaffen. Das heißt, es gibt zu wenig Baugrund für alle.


Die Bürgermeisterin möchte niemanden benachteiligen, doch das wird nicht funktionieren. Nun soll eine „Experten“-Gruppe, die überwiegend aus Gemeinderäten besteht, eine Auswahl treffen. Doch noch immer ist nicht klar, ob und wie eine Straße gebaut wird, die die Zufahrt von LKWs ermöglichen soll. Einen „Plan B“, falls es die Straße nicht geben sollte, gibt es nicht. Nach 13 Jahren ist es daher ein Wunder, dass überhaupt noch Firmen interessiert sind. Ein Bewerber muss aufgrund anstehender Millionenaufträge spätestens im Herbst mit dem Bau neuer Produktionsstätten beginnen, denn ohne eine Vergrößerung kann er seine Aufträge nicht bewältigen. Er drängt verständlicherweise auf eine rasche Entscheidung. Wie in den vergangenen Jahren wird diese zugesagt, doch nach den leidvollen Erfahrungen glaubt nicht nur dieser Unternehmer nicht mehr an die Versprechungen der Ortspolitiker. 

Aufgrund der vorgebrachten Kritik seitens der betroffenen Firmeninhaber fühlte sich der Vize-Bürgermeister persönlich angegriffen und stellte sein weiteres Engagement für die Nuaracher Firmen in Frage. In Bezug auf die Planung und Abwicklung des Projekts in Strass sprach ein Zuschauer sogar von „Fahrlässigkeit“. Die Stimmung auf der Bühne des KUSP wurde zusehends gereizter, doch die Abstimmung über den eingebrachten Antrag endete einstimmig: nächster Termin in Sachen Gewerbegebiet Strass – eine Sondersitzung des GR mit Vergabe der Baugründe zwischen dem 15. und 20.Juli.


Fazit: 13 Jahre Planungen der Gemeinde, 13 Jahre Hoffnungen der Unternehmer und deren Arbeitnehmer (!) und immer noch keine Entscheidung über Straßenverlegung und Aufteilung der zukünftigen Gewerbegründe. Das soll noch einer verstehen!

 

Ein kleiner Presserückblick:

 

TT Online, Bericht von Verena Hofer vom 24.11.2015:

Mit kleinen Schritten geht es bei der Umsetzung des Gewerbegebiets in St. Ulrich, im Ortsteil Strass, vorwärts. „Wir werden es irgendwann schaffen, ans Ziel zu kommen“, erklärte Bürgermeisteri­n Brigitte Lackner auf die Frage eines Einwohners nach dem aktuellen Stand.

 

TT Online, Bericht von Michael Mader vom 06.03.2019:

Die Erschließung des Gewerbegebietes in St. Ulrich am Pillersee wird schön langsam zur unendlichen Geschichte: Wie mehrfach berichtet, hat die Gemeinde bereits im Jahr 2012 im Ortsteil Strass zum Preis von mehr als 500.000 Euro eine 13.800 Quadratmeter große Fläche angekauft.

meinBezirk.at, Bericht von Klaus Kogler vom 01.08,2019:
"Für die Straßenverlegung sind die Zusagen da, jetzt werden die Verträge erstellt", so Bgm. Brigitte Lackner.

 

meinBezirk.at, Bericht von Klaus Kogler vom 31.10.2019:
"Schlussendlich kam es zu einer Einigung und es wurde grünes Licht für den Straßenbau gegeben. Die Verträge werden derzeit erarbeitet (es ist aktuell noch keiner unterzeichnet, Anm.) und neue Pläne sind zu erstellen, es ist also ein 'laufendes Verfahren'", berichtet Bgm. Brigitte Lackner.

 

meinBezirk.at, Bericht von Klaus Kogler vom 30.01.2020:
"Die Aufteilung der Flächen kann erfolgen und sollte es heuer den Besitzern – nach jahrelangem Warten – ermöglichen, ihre wirtschaftlichen Vorhaben umzusetzen."

Verena Wurzenrainer ist Tirols Lehrling des Monats

Der „Lehrling des Monats Juni 2020“ heißt Verena Wurzenrainer, kommt aus St. Ulrich am Pillersee und absolviert eine Lehre zur Köchin im zweiten Lehrjahr bei der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt St. Johann in Tirol. Bildungs- und Arbeitslandesrätin Beate Palfrader überreichte bei einem Besuch an der Schule persönlich die Auszeichnung an den Koch-Lehrling.

„Ich freue mich immer wieder aufs Neue, wenn ich im Rahmen der Lehrlingsauszeichnung des Landes Tirol so tüchtige junge Leute wie Verena Wurzenrainer kennenlernen darf. Tirol braucht so engagierte Fachkräfte, um als attraktiver Bildungs- und Wirtschaftsstandort auch in Zukunft an vorderster Stelle zu stehen“, erklärte LRin Palfrader beim Firmenbesuch zur Ehrung des Lehrlings des Monats. „Mit dieser Auszeichnung holt das Land Tirol bewusst die besten Lehrlinge vor den Vorhang, um ihnen unsere Wertschätzung zu zeigen und die Bedeutung ihrer Leistungen für Tirol und die Gesellschaft hervorzuheben.“

Verena hat die erste Fachklasse mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen und wurde vom Betrieb besonders für ihre Verlässlichkeit, Kollegialität, Pünktlichkeit und ihren Fleiß gelobt. Sie absolvierte die Kurse „Kochpraxis für Lehrlinge – Anrichten und Dekorieren, Süß- und Salzwasserfische“ und besucht die Landesmusikschule St. Johann, wo sie sich an der Klarinette ausbilden lässt.    

Verena Wurzenrainer ist Ausschussmitglied der Landjugend, Mitglied der Musikkapelle St. Ulrich am Pillersee und des Pferdesportvereins Weitau. Zu ihren Hobbys zählt sie das Musizieren, Reiten, Kochen und Backen.   

„Das Land Tirol braucht gute Fachkräfte. Lehrlinge von heute sind die Fachkräfte von morgen“, betont Landesrätin Beate Palfrader und erklärt: „Die Auszeichnung ‚Lehrling des Monats‘ wird für besondere Leistungen am Arbeitsplatz und in der Berufsschule sowie besonderes gesellschaftliches Engagement vergeben.“ Über die Auszeichnung entscheidet eine Jury aus VertreterInnen des Landes Tirol, der Wirtschaftskammer Tirol, der Arbeiterkammer Tirol und der Berufsschulen. Der „Lehrling des Jahres“ wird im Folgejahr im Rahmen einer Galanacht aus dem Kreis der zwölf Lehrlinge des Monats gewählt.

Quelle: Land Tirol (Maximilian Brandhuber)


Festlicher Einzug am Ulrichstag

Abstand halten - auch am Ulrichstag (05.07.) wurde beim Einzug in die Pfarrkirche auf die Hygienevorschriften geachtet. So gab es nur kleine Abordnungen der einzelnen Vereine - musikalisch begleitet von der BMK.

Impressionen Reitturnier

Vom 02. bis 05. Juli findet beim Strasserwirt in St. Ulrich am Pillersee ein gut besuchtes Springturnier statt. Hier einige Impressionen der Veranstaltung für Pferdekenner und Freunde des Reitsports.

IDUS Sommerspiele abgesagt

Nach langem Hin und Her hat das IDUS-Team rund um Obfrau Maayke Lodewijks beschlossen, die IDUS Sommerspiele in diesem Jahr nicht durchzuführen.
Das notwendige Abstandhalten sei schwierig einzuhalten. Man plant aber ab August online eine besondere Challenge anzubieten, bei denen alle im Sinne der Inklusion mitmachen können. Weitere Infos folgen!  

"An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser"

(Charlie Chaplin)

Ein Sonntagvormittag am Ufer des Pillersees – die Ausflügler strömen in Richtung Seestüberl, Sup´n Fun oder Tretbootverleih und man muss sich wundern, wie die unterschiedlichen Wege genutzt werden. Während die meisten Fußgänger den neuen, noch nicht eröffneten und daher auch noch nicht beschilderten Radweg für ihren Spaziergang nutzen, radeln viele Zweiradfahrer auf dem Wanderweg. Auf der Liegewiese tummeln sich eine Reihe von Hunden, die richtiges Verhalten trainieren und dies mit und ohne Leine. Vor dem gut besuchten Kiosk steigt niemand vom Rad, aber durch das Klingeln der Radfahrer aufgeschreckt, ziehen die Mütter ihre Kinder zur Seite. Bleibt zu hoffen, dass der Tag am See unfallfrei bleibt und die Erholungssuchenden irgendwann auf den richtigen Pfad geführt werden. 

Gemeinderat erfuhr Neues vom TVB

Armin Kuen, Geschäftsführer des Tourismusverbands PillerseeTal, berichtete auf der Gemeinderatssitzung am 25.Juni 2020 über die Entwicklung in der Ferienregion.


Bis zum Corona bedingten Lock-Down Mitte März war man bei den Nächtigungen der Wintersaison auf Rekordkurs, vor allem Urlauber aus den Niederlanden, Deutschland und Österreich besuchten die Gemeinden rund um den Pillersee. Für die anstehende Sommersaison wirbt der TVB besonders in diesen Ländern mit dem Slogan „Urlaub aber 5icher“ mit fünf Gründen für sicheren Urlaub im PillerseeTal. Zudem wurden die Online-Buchungen gefördert durch Vermieter-Coaching, einer neuen Version der Webseite Kitzbüheler Alpen und dem Internet-Auftritt „MyKitzAlps“, der es Urlaubern ermöglicht, sich individuell bereits vor der Anreise ihr perfektes Urlaubsprogramm zusammenzustellen. Man setzt vor allem auf Naturerlebnisse und Familien. Dabei ruhen die Hoffnungen unter anderem auf dem neuen interaktiven „Steinbergkönig“, der in den vergangenen zwei Jahren mit einem Budget von € 200.000,- entwickelt wurde.  Auch die Mobilität mit Bus und Bahn soll ausgebaut werden. Wichtig auch, wenn es tatsächlich zu Schließungen der Hallenbäder kommen sollte. Armin Kuen führte aus, dass es im Umkreis von 50 Kilometern zwölf Bäder gebe, die alle rote Zahlen schreiben. Es werde wohl in Zukunft das Aus für einige dieser „Millionengräber“ bedeuten, auch für das Alpensportbad in Nuarach sei die Prognose eher schlecht, so Kuen. Insgesamt schaut der TVB aber optimistisch in die Zukunft und lobte auch das Winter-Highlight „Magischer Advent“, ein Event, der im Dezember 2020 fortgesetzt und ausgebaut werden soll. 


Nuaracher Gemeinderat tagte

Am 25. Juni fand im KUSP die 49. Sitzung des Nuaracher Gemeinderats statt. Wieder waren viele interessierte Bürgerinnen und Bürger vor Ort, um sich über die Gemeindepolitik zu informieren. Auf der Tagesordnung standen unter anderem eine Präsentation von TVB Geschäftsführer Armin Kuen zur Lage des Tourismus im Pillerseetal (Bericht folgt), Änderungen zum Flächenwidmungsplan, Beschlüsse zur Straßenbeleuchtung und zur Wasserversorgung. 

Heftig diskutiert wurde auch die Entwicklung des neuen Gewerbegebiets Strass. Über den momentanen Stand und die Forderungen der Bewerber für diese Grundstücke sowie weitere Beschlüsse werden die „Nuaracher Nachrichten“ demnächst ausführlich berichten. Im Anschluss an die Sitzung, die bis 23 Uhr dauerte, lud Bürgermeisterin Brigitte Lackner die Gemeinderätinnen und -räte noch auf eine Jause ins „Norman´s“ ein.