AKTUELLES AUS DEM PILLERSEETAL

36. Landes Feuerwehrjugend Leistungsbewerb in St. Ulrich am Pillersee

Nach zwei Jahren fand endlich wieder ein Treffen der Nachwuchs-Feuerwehrleute aus ganz Tirol statt. Rund 65 Jugendfeuerwehren nahmen teil. In einem Zeltlager in Nuarach wurden vom 01. bis 03. Juli verschiedene Wettbewerbe abgehalten, gemeinsam gefeiert und die Gemeinschaft gepflegt. Ein Gottesdienst, eine Fackelwanderung und ein feierlicher und musikalisch von der BMK St. Ulrich umrahmter Einzug zum Dorfzentrum standen ebenfalls auf dem Programm. Eine gelungene und von der FF St. Ulrich gut organisierte Veranstaltung, die die Zukunft der Feuerwehren im Land sichert.

Bademeister/in dringend gesucht!

Die Gemeinde St. Ulrich am Pillersee gab am 10.06.2022 folgende Information zum Alpensportbad Pillersee bekannt:

"Da es uns trotz intensiver Suche nicht möglich war, für die Sommersaison 2022 eine/n Aushilfsbademeister/in anzustellen, teilen wir Ihnen mit, dass ab sofort das Alpensportbad Pillersee (Hallenbad und Sauna) zwei Tage in der Woche nicht geöffnet hat. Die zwei geschlossenen Tage sind der Montag und Dienstag jeder Woche. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis."

Dieses Verständnis fehlt bei vielen Leserinnen und Lesern, die uns in den letzten beiden Tagen angesprochen haben, da sie in den vergangenen Wochen keine Stellenausschreibung gesehen haben - weder auf der Homepage oder Facebook-Seite der Gemeinde noch in regionalen Medien. Wenn also jemand Interesse (und die notwendige Qualifikation) hat, an ein oder zwei Tagen im Sommer auszuhelfen und den täglichen Betrieb des Nuaracher Hallenbads zu ermöglichen... bitte melden! 

Drei Tage Fußballfieber

Der Cordial Cup geht heute zu Ende und war nach zweijähriger Pause ein ganz besonderes Erlebnis für die Fußball-Talente und ihre Fans. Das Sportevent zählt zu einem der bestbesetzten Nachwuchsturniere für die C-/D- und E-Junioren (U15, U13, U11), an dem seit seiner Gründung im Jahr 1998 jährlich namhafte Clubs aus der ganzen Welt teilnehmen. 

So nahmen bereits FC Barcelona, FC Bayern München, FC Liverpool, FC Chelsea, Borussia Dortmund, RB Salzburg & RB Leipzig, Ajax Amsterdam, TSG Hoffenheim, Grasshopper Zürich, Austria Wien, Rapid Wien, Spartak Moskau, Feyenoord Rotterdam und viele andere teil. Einer der Austragungsorte war auch das Stadion „Lehmgrube“ in Fieberbrunn, wo bei heißen Temperaturen um jeden Ball gekämpft wurde.

Die Final-Ergebnisse in den jeweiligen Altersgruppen:
 
U11: FSV Mainz 05 gegen Red Bull Fußball AKA Salzburg 5:0
U13: FSV Mainz 05 gegen VfB Stuttgart 2:1
U15: SSV Jahn Regensburg gegen Red Bull Fußball AKA Salzburg 0:2
Girls U15: TSG Hoffenheim gegen SGS Essen 2:1 nach Elfmeterschießen

Wer nun Lust auf mehr Fußball bekommen hat, dem empfehlen wir ein Camp der besonderen Art für Nachwuchsspielerinnen und -spieler in Ellmau! Alle Informationen gibt es hier...

Firmung am Pillersee

Firmung ist das Sakrament der Mündigkeit

„Die Taufe und die Firmung bilden eine Einheit. Damit ist die Firmung die Vollendung der Taufe“ (Katechismus der katholischen Kirche)

Bei der Firmung wird das Taufversprechen erneuert: Die mündigen Jugendlichen können selbst Ja zu den Glaubensinhalten sagen. Die Jugendlichen beenden symbolisch ihre Kindheit und können als mündige Christen am Leben der Gemeinde teilnehmen. 

Dieses JA bekräftigten heute (28.05.2022) die Firmlinge in St. Ulrich am Pillersee. Zusammen mit ihren Patinnen und Paten zogen sie - musikalisch begleitet von der Bundesmusikkapelle St. Ulrich - in die Pfarrkirche ein. Auch für Bürgermeister Martin Mitterer war es eine Ehre, die Jugendlichen an diesem Tag zur Messe zu führen und auch Alt-Bürgermeisterin Brigitte Lackner ließ es sich nicht nehmen, zu gratulieren. Die größte Sorge der Organisatoren war das Wetter, doch der Einzug konnte bei nur leichtem Nieselregen gut bewältigt werden. 
Wir wünschen allen Familien und vor allem den Firmlingen einen schönen, feierlichen Tag, an den sie sich noch lange erinnern werden! 

Erstkommunion an Christi Himmelfahrt

Die Erstkommunion ist ein sehr bedeutendes Ereignis auf dem Lebensweg eines Kindes. Nach der Taufe ist dieser Tag ein wichtiger Schritt des Hineinwachsens in die Kirche. Diesen Schritt gingen heute in St. Ulrich am Pillersee die stolzen Kinder und wurden von der BMK, Bürgermeister Martin Mitterer und ihren Familien und Freunden in die Kirche geleitet. Wir wünschen einen wunderschönen Tag! 


Werde, was du noch nicht bist,
bleibe, was du jetzt schon bist:
In diesem Bleiben und diesem Werden
liegt alles Schöne hier auf Erden.

KUH-ATTACKE in NUARACH!

In der „Tiroler Tageszeitung“ wird heute (17.05.2022) online und morgen sicher in der Print-Ausgabe über eine Attacke auf einen Spaziergänger in St. Ulrich am Pillersee durch eine Kuh berichtet. 

Am heutigen Vormittag sei der 76-jährige Mann zusammen mit seiner Ehefrau und einem Hund, der angeleint war, auf einem Spazierweg unterwegs gewesen. Der Einheimische, der wohl oft auf diesem Weg unterwegs war, sei am Kopf und im Beckenbereich verletzt worden und mit dem Rettungshubschrauber ins KH St. Johann geflogen worden. Und schon geht eine wilde Diskussion auf der FB-Seite der TT los… Wer ist schuldig? Der Hundebesitzer? Die Kuh? Der Landwirt? Die Leinenpflicht? Traurig, dass dieses Thema wieder uns alle (teilweise mit Hass und Beleidigungen) spaltet… Wir jedenfalls wünschen dem Spaziergänger gute Besserung und alles Gute!

Viel Gutes auf der Steinplatte

Das war ein ganz besonderer Abschluss der Wintersaison für und von Hubsi, Bubsi und Irene!

Nachdem sie seit Ende Dezember hunderte Kids in der Kinderbetreuung zum Lachen gebracht haben und den Eltern so entspanntes Skivergnügen bescherten, wurde heute (26.03.) bei strahlendem Sonnenschein Party gemacht. 

DJ Lumpi gab beim Gasthof Kammerkör ab 13:00 Uhr sein Bestes und erfüllte zahlreiche Musikwünsche. Hubsi alias Hubert Kranz sorgte als Moderator für Stimmung und Irene wie immer für gute Laune. 

Der Höhepunkt war – übrigens nicht nur für die kleinen Fans – der Auftritt von Maskottchen Triassi! Da wurde getanzt, geknuddelt und viele Erinnerungsfotos geschossen. 

Großer Andrang auch beim Glücksrad: Viele Sponsoren (oder wie Hubsi treffender formulierte „Freunde“) unterstützten mit ihren Preisen den guten Zweck, denn wer fünf Euro spendete, durfte nicht nur am Glücksrad drehen, sondern half dabei, ukrainischen Familien bei ihrem Neustart in Tirol zu helfen. 

Viele zückten ihr Geld und so konnte man Gutes tun und dabei noch einmal die einzigartige Atmosphäre hoch über Waidring genießen. Danke im Namen der vielen Gäste aus ganz Europa an das „Kammerkör“-Team, das auch selbst gerne für den guten Zweck in die Geldbörse griff, für den Service und die Verpflegung und großes Dankeschön an Hubsi, Bubsi und Irene für einen traumhaften Nachmittag!

Da ist noch Luft nach oben…

Nicht sehr viel, aber auch nicht so wenig – so sah heute das Ergebnis der Spendenaktion in St. Ulrich am Pillersee aus. Von 09:00 bis 11:00 Uhr hatten die Einwohnerinnen und Einwohner im Pillerseetal Gelegenheit, ihre Sachspenden für vom Krieg betroffenen Menschen in der Ukraine bei den Feuerwehren abzugeben. Benötigt werden vor allem Hygieneprodukte, Bettwäsche, Schlafsäcke und Handtücher. Auch an den nächsten beiden Samstagen besteht noch die Möglichkeit, durch eine Sachspende die Not zu lindern.

Überwältigende Hilfe für Menschen in der Ukraine 

Die Sammelaktion für Kriegsopfer der Ukraine von Wolfgang Gstrein ist ein voller Erfolg. Nachdem gestern Abend bereits drei LKW voll waren, sind heute nochmal zwei LKW mit Sachspenden auf dem Gelände der Spedition Nothegger beladen worden. Dazu der Organisator: „Es ist absolut unglaublich! Mir gehen jetzt langsam die Mittel aus… Darum steht (…) eine Spendenbox bereit! Unser Ziel ist es, alles was noch kommt auch in die Ukraine zu bringen… Dafür benötigen wir finanzielle Unterstützung… Helft bitte mit!!! Vielen Dank!“ Die Fotos von heute (03.03.) zeigen, wie groß die Hilfsbereitschaft im Pillerseetal ist.

Dank an die große Hilfsbereitschaft in Tirol 

Auch das Land Tirol bittet um Hilfe für die Ukraine, appelliert aber, keine Sachspenden abzugeben, sondern bei Einzelaktionen Geld zu spenden.
Der Krieg in der Ukraine löst auch in Tirol eine große Hilfsbereitschaft aus. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den Menschen vor Ort zu helfen – am besten sei es dabei aktuell, statt Sach- vor allem Geldspenden bereitzustellen, wie Walter Peer, Honorarkonsul der Ukraine in Innsbruck betont: „Wir erleben derzeit ein ungeheuer großes Maß an Solidarität, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft. In Zeiten wie diesen spendet das Trost – es ist wesentlich, dass wir Hilfe leisten. Diese muss jedoch koordiniert und kanalisiert erfolgen. Bei aller Dankbarkeit für den enormen Einsatz vieler Menschen in Tirol: Es werden derzeit vor allem Geldspenden benötigt und wir bitten die Menschen, aktuell auf private Sachspenden zu verzichten“, appelliert Honorarkonsul Peer und erklärt: „Einzelaktionen, die auf Sachspenden abzielen, sind zwar gut gemeint, doch behindern sie Logistikketten. Wenn Einzelaktionen gemacht werden, bitte diese so anlegen, dass damit Geld gesammelt wird. Dies kann dann wiederum an Nachbar in Not gespendet werden. Wir arbeiten jeden Tag daran, dass Spenden kanalisiert und organisiert dort ankommen, wo sie gebraucht werden, und stehen in engem Kontakt mit Einrichtungen und Organisationen vor Ort“, sagt Peer und bedankt sich bei allen Tirolerinnen und Tirolern, die aktuell ihre Unterstützung anbieten.
Bernd Noggler vom Sonderstab Ukraine des Landes Tirol unterstreicht: „Einzelhilfsaktionen sind mit einem hohen logistischen Aufwand sowie hohen Kosten verbunden, während nicht gesichert ist, dass die Sachspenden auch dort ankommen, wo sie tatsächlich benötigt werden.“ Ein wichtiger Aspekt sei auch die persönliche Sicherheit: „Bei Hilfstransporten auf eigene Faust ist zu betonen: Die Lage ist gefährlich und bei Hilfsfahrten in Kriegs- oder Krisengebiete sind zudem versicherungsrechtliche Aspekte zu beachten“, betont Noggler und appelliert, sich bei offiziellen Stellen zu erkundigen, wo und wie geholfen werden kann.
Unter www.tirol.gv.at/ukraine finden sich alle wesentlichen Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten. Geldspenden sind weiterhin an Nachbar in Not erwünscht und möglich. Für jene UkrainerInnen in Tirol, die derzeit nicht zurück in ihre Heimat können und unverschuldet in Tirol in Not geraten sind, kann über das Netzwerk Tirol hilft – Kennwort Ukraine – Geld gespendet werden. Unterkunftsangebote über 150 Betten sind weiterhin an die Bundesagentur für Betreuungs- und Unterstützungsleistungen zu richten, bis 150 Betten ist eine Meldung direkt in Tirol möglich: unterkunft.ukraine@tirol.gv.at.
Factbox: Spendenmöglichkeiten 

  • Spendengelder sollen an „Nachbar in Not“ gerichtet werden, von wo aus diese Mittel zentral koordiniert werden: https://nachbarinnot.orf.at/ Spendenzweck: NACHBAR IN NOT: Hilfe für die Ukraine IBAN: AT21 2011 1400 4004 4003 / BIC: GIBAATWWXXX 
  • SMS mit Spendenbetrag zwischen 1 und 50 Euro an +43 664 660 44 66 senden 
  • Spenden für Ukrainerinnen und Ukrainer, die sich momentan in Tirol aufhalten und aufgrund der derzeitigen Umstände nicht zurück in ihre Heimat reisen oder nicht auf ihre Konten zugreifen können und so unverschuldet in eine Notlage geraten sind, sind über „Netzwerk Tirol hilft“ (Kennwort „Ukraine“) möglich: „Netzwerk Tirol hilft“ – Spenden für hilfsbedürftige UkrainerInnen in Tirol Bankverbindung: Hypo Tirol Bank / Konto: Netzwerk Tirol hilft IBAN: AT86 5700 0300 5320 1854 / BIC: HYPTAT22 / Kennwort: Ukraine

Sammelaktion für Kriegsopfer der Ukraine!

Wolfgang Gstrein und die Nothegger Transport Logistik GmbH bitten um Unterstützung für eine Sammelaktion! An drei Tagen steht eine Sammelstation bei der Firma Nothegger in St. Ulrich am Pillersee bereit: 01.03.2022, 02.03.2022 und 03.03.2022 jeweils von 15:00 -19:00 Uhr. Anfragen bitte via Messenger oder WhatsApp auf 0664/6013978344! Benötigt werden:

  • Schlafsäcke, Decken, Isomatten, Luftmatratzen... (keine Matratzen) 
  • Kleidung: Winterkleidung, Regenschutz Thermo-Unterwäsche, Jacken, Hosen, Mützen, Schuhe, Pullis, Socken usw... 
  • Hygieneartikel: Duschgels, Seifen, Desinfektionsmittel, Zahnpflegeartikel, Damenbinden, Windeln, Kämme... 
  • Lebensmittel: Reis, Nudeln, Nüsse, Konserven, Babynahrung, Zucker... 
  • Erste-Hilfe-Koffer, KFZ-Verbandszeug (auch abgelaufen), Handschuhe, sterile Handschuhe/Besteck... 
  • Allgemeines: Zündhölzer, Feuerzeuge, Kerzen, Batterien, Taschenlampen, Rucksäcke, Scheren, Generatoren, Klebeband... 
  • Geschirr, Geschirrtücher, Suppenteller, Löffel, Gabel, Trinkflaschen, Silikon- oder Plastiktassen usw.


„Es wäre eine große Hilfe die Sachen so zu verpacken, dass alles transportfähig angeliefert wird. Idealerweise in Kartons, beschriftet. Für größere Gegenstände (Schlafsäcke, Isomatten…) werden Gitterboxen bereitgestellt.“ Vielen Dank! 

Tirol bekennt Farbe!

LH Platter: „Wir dürfen nicht tatenlos zusehen, wie ein europäischer Staat militärisch angegriffen wird“

Das Befreiungsdenkmal in Innsbruck wird heute Abend (24.02.) in den Nationalfarben der Ukraine bis 24 Uhr beleuchtet! 

(Fotonachweis: Land Tirol/Die Fotografen)

Impfpflicht früher als gedacht

Die Impfpflicht in Österreich tritt - nachdem sie nun im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und vom Bundespräsident unterschreiben wurde - bereits morgen (05.02.) in Kraft. Gestraft wird ab 16. März. Zuvor erhält jede und jeder Ungeimpfte noch ein "Erinnerungsschreiben"...

Segnung des neuen Trinkwasserbrunnens 

Die Nuaracher Bürgermeisterin Brigitte Lackner konnte heute (30. Jänner 2022) bei passendem nassem Wetter den Landtagsabgeordneten Josef Edenhauser, den Planer Dipl. Ing. Stefan Stöckl, Mitglieder des Gemeinderats, Beschäftigte des Gemeindeamts, Grundstückseigentümer, am Bau beteiligte Firmen, Pressevertreterinnen und Bürgerinnen und Bürger aus St. Ulrich begrüßen, um der Segnung des neuen Trinkwasserbrunnens und des Brunnenhauses beizuwohnen. Ein wichtiger Termin, denn die Errichtung dieses zweiten Standbeins der Wasserversorgung war nach dem Unwetter im Sommer 2019 dringend notwendig. Mehrere Tage war damals das Wasser nach dem Zusammenbruch der Brunnstube braun getrübt und nur nach dem Abkochen zu verwenden.

Nie hätte man in Nuarach gedacht, dass Wasser einmal ein Luxusgut sein könnte – haben wir doch eigentlich Wasser in Trinkwasserqualität im Überfluss. Die bereits in der Schublade liegenden Pläne wurden adaptiert und man begann schnell mit den Planungen für den jetzigen Tiefbrunnen. Die Segnung führte Weihbischof Dr. Hansjörg Hofer durch, der auf die Vorzüge, aber auch die Gefahren durch das nasse Element hinwies: „Wasser tränkt – Wasser ertränkt!“. Er hatte selbst bei Aufenthalten in Afrika erlebt, dass der Zugang zu frischem, sauberem Wasser nicht selbstverständlich ist.

Auch Brigitte Lackner erinnerte daran, dass Wasser das wichtigste Lebensmittel sei und erinnerte an ein Zitat von Leonardo da Vinci: „Wasser ist das Blut der Erde.“ Sie dankte auch im Namen der Nuaracher Bevölkerung allen Beteiligten, die für die Errichtung des neuen Brunnens verantwortlich zeichnen. Die Infrastruktur müsse mit der steigenden Einwohnerzahl wachsen – dies sei auch eine Aufgabe der zukünftigen Gemeindeführung.

Die Planungen laufen bereits weiter, denn ein Notstromaggregat wird angeschafft und die Qualität des Wassers muss auch am bisherigen Brunnen für die Zukunft gesichert werden – denn das heute gesegnete Brunnenhaus ist nur eine Reserve für eventuelle Notsituationen. Im Anschluss an die offizielle Feier bekamen alle eine Flasche geweihtes Brunnenwasser und eine Einladung zum gemeinsamen Mittagessen im Restaurant „Seewirt“.

Umfrage zum Wahlkampf in St. Ulrich am Pillersee

+++ Umfrage beendet +++

Zum zweiten Mal möchten wir die Stimmungslage in Nuarach erfragen - nur fünf Fragen zum bisherigen Wahlkampf zur Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl sind zu beantworten... 
Vielen Dank für die Teilnahme (bis 28.01.2022)!

Wieder neue Mutation entdeckt! 

Natürlich war klar, dass das Coronavirus nicht mit Omikron aufhört, sich zu verändern und anzupassen. Aber jetzt, wo wir gerade mit der ansteckenden Variante kämpfen, hätte es diese Meldung von NTV heute Vormittag (04.01.) nicht gebraucht. In Frankreich entdeckte man einen neuen Virustyp, der vermutlich aus Kamerun stammt. Wie gefährlich B.1.640.2. ist, kann die Wissenschaft noch nicht sagen, bisher sind zwölf Fälle im Gebiet von Marseille nachgewiesen.

🛑  Der Bezirk Kitzbühel weist nun die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in Österreich auf (992,6). Auch das Bundesland mit der höchsten Inzidenz heißt Tirol (471,1) und Omikron hat die Delta-Variante zahlenmäßig überholt. Das hört sich alles nicht gerade POSITIV an...

+++ UPDATE +++ 

"Aluna" ist wieder zuhause! Zwar ist sie nun fix und fertig, aber ansonsten geht es ihr gut! Danke an alle für das Teilen und Augen offen halten!

Hund entlaufen!

Der Tierschutzverein KB meldet, dass in Fieberbrunn im Bereich Campingplatz ein Hund entlaufen ist. "Aluna" ist mit Brustgeschirr und Leine - verschreckt durch einen Silvesterknaller - heute (01.01.2022) um 16:30 Uhr in Panik geraten. Die Hündin ist Menschen gegenüber zutraulich, hat aber extreme Angst vor Knallkörpern. Hinweise bitte an Tel. 0049 1511 7847549 oder 0664 8600 636! Vielen Dank! "Es wäre super, wenn sich Menschen in der Gegend bei der Suche helfen würden. "Aluna" wird höchstwahrscheinlich mit der Leine irgendwo hängen bleiben". 

Neue Einreisebestimmungen!

Nach Österreich einreisen darf ab Montag (20.12.) nur noch, wer über einen gültigen 2G-Nachweis verfügt. Aber auch wenn man geimpft oder genesen ist, muss zusätzlich ein aktueller PCR-Test (72 Stunden gültig) oder die dritte Impfung (Booster) nachgewiesen werden, um einer Quarantäne (Dauer zehn Tage, "freitesten" nach fünf Tagen möglich) zu entgehen. Dies gilt auch für Österreicherinnen und Österreicher, EU- und EWR-Bürgerinnen und Bürger sowie in Österreich wohnhafte Personen!

Alpensportbad in Nuarach öffnet!

Ab Samstag, den 18. Dezember, lädt das Schwimmbad in St. Ulrich am Pillersee wieder zum Baden ein - und auch die Sauna darf wieder besucht werden! 

Voraussetzung ist für den Eintritt des Alpensportbads ein gültiger 2G-Nachweis. Geöffnet ist das Bad täglich (außer an Heiligabend und Silvester) bis voraussichtlich zum 18. April 2022 von 14:00 bis 20:30 Uhr, der letzte Einlass ist um 19:00 Uhr. Badespaß ist also auch in den kommenden Wochen garantiert!

Impfen in Nuarach!

Am Mittwoch, 15.12.2021 hat man von 16:00 bis 19:00 Uhr im Kultur- und Sportzentrum St. Ulrich am Pillersee die Möglichkeit, Wohnort nah eine Covid-Schutzimpfung zu erhalten! Es sind Erst-, Zweit- und Drittimpfungen möglich. „Bringen Sie bitte Ihren gelben Impfausweis (sofern vorhanden), Ihre e-Card, einen gültigen Lichtbildausweis sowie nach Möglichkeit bereits den ausgefüllten Aufklärungs- und Dokumentationsbogen mit. Bitte beachten Sie, dass Ihr Impfschutz nach vier bis sechs Monaten abnimmt. Die dritte Impfung ist in Tirol ab vier Monate nach der zweiten Impfung möglich!“ Weitere Informationen unter www.tirol.gv.at/tirolimpft.

Trauer im Pillerseetal 

Das Requiem für Pfarrer Santan Fernandes wurde per Livestream übertragen, da aufgrund der Covid-Bestimmungen der Platz in und vor der Kirche limitiert war. Auch viele, die aus Sorge vor Ansteckung zuhause blieben, konnten so vor den Bildschirmen dabei sein. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer in Nah und Fern nutzten diesen Service. Dechant Erwin Neumayer aus St. Johann begrüßte die Trauergemeinde – auch im Namen des Salzburger Erzbischofs Franz Lackner und des Weihbischofs Hansjörg Hofer. Auch nach Indien sandte er in Englisch Beileidsbekundungen.

Es folgte die Lesung aus der Offenbarung des Johannes und ein Sologesang. Die Nachricht vom Tod des beliebten Seelsorgers habe sich wie ein Lauffeuer verbreitet, so der Dekan. Er zitierte zum Verständnis des Priestersein den Theologen und Schriftsteller Henri Nouwen und bekannte, dass Priester zu sein eine Berufung sei, unabhängig von Herkunft, Begabung oder Fähigkeiten. Pfarrer Santan sei – wenn auch in einer privilegierten Familie – in den Slums seiner indischen Heimat aufgewachsen, er habe schon als Kind die Armut seiner Mitmenschen gesehen und versucht zu helfen. Seine Berufung für ein geistliches Amt habe Santan auf einer seiner vielen Reisen in Jerusalem an einem besonderen Ort gefunden – im Garten Gethsemane. 

Er sei ein Segen für seine Gemeinschaft und für viele Ratsuchenden auch im Rahmen seiner Telefonseelsorge gewesen. Als Person sei Santan ein Stück weit ein Geheimnis geblieben, er strahlte auch in kritischen Situationen Ruhe und Gelassenheit aus, schmunzelte und sagte nicht viel. Oft sei er ein stiller Anwesender gewesen, doch das, was er gesät hat, werde Früchte tragen. 
Auch die Fürbitten gingen auf das außergewöhnliche Wirken des Verstorbenen ein. Ein Wunsch: „Wir bitten dich um einen guten Nachfolger für die drei Gemeinden“.

In einem Nachruf seiner Glaubensgemeinschaft Apostel der Heiligen Familie wurde an seine Güte und seine Menschenfreundlichkeit erinnert. Eines seiner Zitate: „Sag über deinen Nächsten Gutes oder schweige“ habe dies treffend verdeutlicht. Er sei von ganzem Herzen Priester gewesen und die Angriffe auf seine Person hätten ihm als feinen, bescheidenden Menschen zu schaffen gemacht. Erinnert wurde an seine tiefe Gläubigkeit, Demut und große charismatische Persönlichkeit: „Vergelt´s Gott für alles!“
Die Nuaracher Bürgermeisterin Brigitte Lackner berichtet von einem Gespräch mit Pfarrer Santan. Die habe ihn gefragt, warum ihn so viele Menschen verehren und er habe geantwortet: „Ich gebe ihnen Hoffnung“. 

Weiter führte sie aus, dass die Uhr bei der Nachricht seines plötzlichen Todes für einen Augenblick stehen geblieben sei. Er hinterlasse eine Lücke, die schwer zu schließen sein werde. Auch sie frage sich, wie es nun weitergehen könne. Santan sei ein bekennender Nuaracher gewesen, auch wenn er es am Anfang nicht leicht gehabt habe, akzeptiert zu werden. Doch es hätten sich schnell Freundschaften entwickelt und obwohl er zwischenzeitlich schon in eine andere Pfarre versetzt werden sollte, blieb er 28 Jahre bis zu seinem Tod. Anfang der 90iger Jahre erfolgte die Gründung der Glaubensgemeinschaft, in der derzeit zehn Schwestern und fünf Brüder leben und arbeiten. Für Pfarrer Santan seien sie „seine große Familie“ gewesen.

Brigitte Lackner lobte den Verstorbenen noch einmal als großen Menschenkenner, seine unkomplizierte, immer freundliche Art, die ihn auch als Seelsorger bei Hochzeiten und Taufen sehr beliebt machte. Feld- und Bergmessen habe er besonders genossen: „So nah war ich Gott noch nie“, habe er einmal gesagt. Das Pillerseetal verliere mit ihm einen Freund und Helfer in allen Lebenslagen und so bedankte sich die Bürgermeisterin auch im Namen ihrer Amtskollegen für sein Wirken in den drei Gemeinden.  

Nach der Messe wurde unter großer Anteilnahme der Sarg zu Grabe getragen und Pfarrer Santan Fernandes zur letzten Ruhe geleitet. Über 15.000 Aufrufe verzeichnete der Livestream, mit dem die Rosenkränze und die Verabschiedung übertragen wurden – aber sicher waren es noch viel mehr, die an diesem 04. Dezember für diesen ganz besonderen Menschen gebetet haben und an ihn dachten.

Dringender Aufruf!

Die AGES gibt im Auftrag des Gesundheitsministeriums bekannt, dass eine auf SARS-CoV-2 positiv getestete Person mit bestätigter Omikron-/B.1.1.529-Variante am 23.11.2021 mit dem Zug EuroCity 83 von München Ostbahnhof bis Jenbach Bahnhof (Tirol) gereist ist. Mitreisende werden dringend gebeten, einen PCR-Test durchführen zu lassen!

Pfarrer Mag. Santan Fernandes ist in der Nacht vom 22. auf den 23. November 2021 verstorben

Der im Pillerseetal wirkende und sehr beliebte Seelsorger wurde am 13. September 1955 in Bombay geboren. Er besuchte die theologische Fakultät in Schwaz und trat 1988 in die Gemeinschaft „Augustiner Chorherren – Brüder vom gemeinsamen Leben“ in Deutschland ein. Ab 1990 wohnte er im Priesterseminar in Salzburg und war Pastoralassistent in der Pfarre St. Erhard im Salzburger Nonntal. Während dieser Zeit besuchte er die Universität Salzburg und schloss sein Magisterstudium der Theologie ab. 1990 folgte die Weihe zum Diakon, ein Jahr später die Weihe zum Priester im Salzburger Dom. Es folgte die Primizmesse und sein Wirken als Kooperator in der Pfarre St. Johann in Tirol. Am 13. September 1993 übernahm Pfarrer Santan die Pfarre St. Ulrich am Pillersee sowie kurz darauf auch die Betreuung der Pfarren St. Jakob und Waidring. In Nuarach gründete er die Gemeinschaft Apostel der Heiligen Familie, eine Gemeinschaft für Familienseelsorge. Bei Jung und Alt, Katholiken und Andersgläubigen, Einheimischen und Gästen war er sehr beliebt und sein plötzlicher Tod ist ein großer Verlust für das Pillerseetal!

KATER VERMISST!

Seit einer Woche (Sonntag, 14.11.21) wird in St. Jakob in Haus (Dorf) Kater "PAULI" vermisst! Hinweise bitte über Facebook an „Vermisste / Gefundene Tiere -Bezirk Kitzbühel/ Kufstein – Samtpfotenstube“! Vielen Dank für´s Helfen!

Das "Christkindldorf am See" wurde aufgrund des Lockdowns abgesagt. Der BMW IBU Weltcup Biathlon in Hochfilzen muss ohne Publikum stattfinden.

Information vom 17.11.2021 der Ärztegemeinschaft Rosenegg:

Barbe ist "Fisch des Jahres 2022"

Die Barbe ist ein Fisch aus Mittel- und Osteuropa. Sie ist mit dem Karpfen verwandt, sieht aber etwas länger aus. Erwachsene Barben sind 30-40 cm groß. können aber bis 75 cm Länge erreichen. Die Barbe, die gern in Schwärmen auftritt, ist in schnell fließenden Flüssen mit sauberem Wasser zu Hause. Besonders wohl fühlt sie sich in starken Strömungen. Tagsüber hält sie sich in Grundnähe auf, nachts jagt sie kleine Bodentiere. Große Barben fressen mitunter auch Kleinfische. Barben können recht unterschiedlich aussehen. Üblich sind grünlichgelbe Farbtöne, in manchen Gewässern trifft man aber auch braunschwarze Tiere an. Ein unverwechselbares Kennzeichen haben alle Barben gemeinsam: die vier Bartfäden am Rand der Oberlippe. Sie dienen als Sinnesorgane und helfen der Barbe bei der nächtlichen Nahrungssuche. Ihr Fleisch ist sehr wohlschmeckend. Mit der Ernennung zum Fisch des Jahres will der Österreichische Fischereiverband auf die Gefährdung der Art hinweisen.  

Ein Sonntagsspaziergang am Pillersee...

2G STATT 3G

Wo bisher „3G“ galt, wird ab nächsten Montag in ganz Österreich „2G“ in Kraft treten.

Das heißt: Körpernahe Dienstleistungen (wie beispielsweise Friseure), die Gastronomie und Hotellerie, Krankenhäuser und Pflegeheimen sowie Kultur- und Sportbereiche (wie beispielsweise Skilifte) sind dann nur noch für geimpfte oder genesene Personen geöffnet. Bei Treffen von mehr als 25 Menschen gilt „2G“, bei mehr als 50 besteht eine Anzeigepflicht mit Covid-19-Beauftragten und Präventionskonzept. Bei Events mit über 250 Personen muss die Veranstaltung bewilligt werden.
 

Antikörpertests werden überhaupt nicht mehr als „G“-Nachweis anerkannt und alle Maßnahmen sollen verstärkt kontrolliert werden. 


Dazu die aktuellen Zahlen (Stand 06.11.21 von 08:30 Uhr ) aus dem Pillerseetal: Fieberbrunn (26), St. Ulrich (20), Waidring (10), St. Jakob (5) und Hochfilzen (12). Bezirk Kitzbühel (374) und Tirol (4767).

"Spruch des Tages" auf unserer Facebook-Seite

Heute ging es beim SPRUCH DES TAGES zum letzten Mal bei uns um das Thema „Ehe“. Der Monat November beginnt jeden Tag auf unserer Facebook-Seite mit einem Zitat, das sich mit „Politik“ beschäftigt. Warum? Weil die NUARACHER NACHRICHTEN so ganz langsam den Wahlkampf im Pillerseetal einläuten möchten. Diejenigen, die sich im Februar 2022 für ein Amt in ihren Gemeinden bewerben, halten sich noch etwas zurück, aber in der Bevölkerung wird bereits spekuliert, diskutiert und natürlich schon kritisiert. Mal ehrlich – man kann allen Bürgermeisterkandidaten nur Respekt aussprechen, sich für einen Job zu bewerben, der zeitaufwendig ist und bei dem man es kaum jemandem Recht machen kann. Dank also für die Bereitschaft, sich dieser Aufgabe zu stellen! Und sicher fällt unseren Leserinnen und Lesern bei jedem Spruch in den kommenden Tagen jemand ein, auf den das Zitat zutrifft…
 
(Einfach auf das Facebook-Zeichen oben rechts auf dieser Seite klicken. Man braucht sich nicht selbst auf FB anmelden, um die Beiträge zu lesen!)
Die Zitate zum Thema EHE aus dem Monat Oktober sind in unserem Archiv nachzulesen!

AKTUELLE CORONA-REGELN

Stand 28.10.2021: ES GILT (noch) STUFE 1!
Heute (28.20.) wird eine neue Einstufung erwartet, da aktuell 253 Intensivbetten belegt sind und die Corona-Ampel in Tirol auf ROT geschaltet wird. (Informationen werden ständig aktualisiert)

Stufe 1: Auslastung von 200 Intensivbetten- seit 15.9.2021 

  • Verschärfung der Kontrollen der geltenden Maßnahmen.
  • Antigen-Tests (von befugten Stellen oder Selbstabnahme) sind nur mehr 24h gültig.
  • FFP2-Maskenpflicht in Geschäften des täglichen Bedarfs und öffentlichen Verkehrsmitteln (d.h. auch in Seilbahnen).
  • Für Ungeimpfte ist im Handel das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend. Für Geimpfte wird dies empfohlen, ansonsten für Geimpfte MNS-Pflicht.
  • Die 3-G-Regel findet bei Veranstaltungen bereits ab 25 Personen Anwendung.

Stufe 2: 7 Tage nach Überschreitung von 300 belegten Intensivbetten

  • Verschärfung der Kontrollen der geltenden Maßnahmen.
  • Antigen-Tests (von befugten Stellen oder Selbstabnahme) sind nur mehr 24h gültig.
  • Antigentests mit Selbstabnahme gelten nicht mehr als Nachweis für die 3-G-Regelung.
    Ein Zutritt zu Beherbergungs- oder Gastronomiebetrieben ist daher nur für geimpfte oder genesene Personen oder Personen mit einem offiziellen Antigentest möglich. 
  • FFP2-Maskenpflicht in Geschäften des täglichen Bedarfs und öffentlichen Verkehrsmitteln (d.h. auch in Seilbahnen).
  • Für Ungeimpfte ist im Handel das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend. Für Geimpfte wird dies empfohlen, ansonsten für Geimpfte MNS-Pflicht.
  • Die 3-G-Regel findet bei Veranstaltungen bereits ab 25 Personen Anwendung
    Zusätzlich:
  • Für die Nachtgastronomie und ähnliche Settings sowie für Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze mit mehr als 500 Personen tritt eine 2-G-Regelung in Kraft: geimpft oder genesen. 

Stufe 3: 7 Tage nach Überschreitung von 400 belegten Intensivbetten

  • Verschärfung der Kontrollen der geltenden Maßnahmen.
  • Antigentests gelten nicht mehr als Nachweis für die 3-G-Regelung. Ein Zutritt zu Beherbergungs- oder Gastronomiebetrieben ist daher nur für geimpfte oder genesene Personen oder Personen mit einem PCR-Test möglich.
  • FFP2-Maske verpflichtend (Geschäfte des täglichen Bedarfs, öffentliche Verkehrsmittel)
  • Für Ungeimpfte ist im Handel das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend (stichprobenartige Kontrollen durch Polizei), für Geimpfte wird dies empfohlen
  • Die 3-G-Regel findet bei Veranstaltungen bereits ab 25 Personen Anwendung
  • Für die Nachtgastronomie und ähnliche Settings sowie für Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze mit mehr als 500 Personen tritt eine 2-G-Regelung in Kraft: Zutritt nur für geimpfte oder genesene Personen

Coronavirus: Update Donnerstag, 28. 10. im Bundesland Tirol 

Zahl der infizierten Personen in stationärer Behandlung: 92, davon 20 auf der Intensivstation. Im Krankenhaus St. Johann werden 7 Covid-Patienten auf der Normalstation und eine Person auf der Intensivstation behandelt. Die Zahl der innerhalb der vergangenen 24 Stunden infizierten Personen beträgt 381. Im Bezirk Kitzbühel sind (Stand 13:30 Uhr) 259 Personen positiv getestet. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt in Tirol 253,6, in ganz Österreich 280,9. Auch in der letzten Woche setzte sich der Anstieg der Belastung laut SARS-CoV-2-Abwasser-Monitoring Tirol fort. Die Zahl der Personen, die SARS-CoV-2-Viren ausscheiden, liegt aktuell in jener Größenordnung, die in Tirol zuletzt Ende April 2021 zu verzeichnen war. Die Zahlen der zurzeit infizierten Personen im Pillerseetal: Fieberbrunn (19), St. Jakob (5), Hochfilzen (7) und St. Ulrich sowie Waidring jeweils eine Person.

Jubiläum im Pillerseetal 

Beim gestrigen 25. „Dörferwatten“ gewann die Mannschaft aus St. Jakob in Haus vor St. Ulrich am Pillersee, Hochfilzen belegte den dritten Platz. Ein spannender Abend im „Norman´s“, an dem in zwölf Runden Damen- und Herren-Teams gegeneinander spielten. Der Ehrgeiz war hoch, gab es doch neben der Ehre - dank der vielen Sponsoren - tolle Preise zu gewinnen. Nach der Corona bedingten langen Pause waren die Kartenspielerinnen und -spieler aus dem Pillerseetal froh, dass man sich endlich wieder treffen konnte. Nach der obligatorischen 3G-Kontrolle wurde gespielt, geratscht und anschließend die Siegerteams gefeiert: Bei den Herren gewannen Mario Horngacher und Martin Horngacher, erfolgreich bei den Damen waren Christine Wurzenrainer und Kathi Wörter. Herzlichen Glückwunsch nach Nuarach - auch zur gelungenen Organisation des Abends!

Neues VHS-Programm!

Das neue Kursprogramm für den Herbst/Winter der Volkshochschule Kitzbühel - St. Johann - Oberndorf - Reith ist da! Alle Kurse und Veranstaltungen können ab sofort online unter diesem Link gebucht werden: https://www.vhs-tirol.at/kitzbuehel-stjohann/ oder man meldet sich telefonisch unter Tel.: 0699/15 888 208 oder per E-Mail unter kitzbuehel@vhs-tirol.at an!

Für die Teilnahme gilt die 3G-Regel (geimpft, getestet oder genesen)!

 

Impfaktionen am Wochenende im Pillerseetal!

Samstag, 09.10.2021 ab 14:00 Uhr in Fieberbrunn (Mittelschule Sporthalle, ca. bis 15:00 Uhr)

Sonntag, 10.10.2021 ab 09:00 Uhr in St. Ulrich (Ordination Dr. Lechner, ca. bis 15:00 Uhr)

Covid-19-Erst-, Zweit- und Drittimpfungen (wenn empfohlen bzw. nach Benachrichtigung) ohne Anmeldung!

Das war der 25. September 2021… 

Bei rund 25 Grad, Sonnenschein und vielen Veranstaltungen machte es Spaß, den Tag im Pillerseetal zu verbringen. Der Tag hatte viel zu bieten – einen Handwerksmarkt und die Jubiläumsfeier in Fieberbrunn sowie das Kletterfestival RockDays und das Dressur-Reitturnier in St. Ulrich.

Die spinnen ja… 

aber bei diesen Frauen kommt immer etwas Gutes dabei raus! 

Zum ersten Mal (und vielleicht daher recht übersichtlich) präsentierten regionale Aussteller vor dem "DorfCafé" im Fieberbrunner Zentrum ihre handgefertigten Produkte. Dekorationen aus Zirbenholz, Tragbares aus Filz, Selbstgenähtes aus Stoff, Schuhe aus Holz und natürlich die selbst gesponnene Wolle – die Idee, dieses „Kunst-Handwerk“ aus dem Pillerseetal mit musikalischer Begleitung und guter Verköstigung durch Wirtin Astrid und ihr Team zu präsentieren, ist sicher ausbaufähig. Auch die Geschäfte im Ortszentrum blieben länger geöffnet und so machte der Bummel durch Fieberbrunn richtig gute Laune.


Nach den Fotos geht es weiter zum Bericht der nächsten Veranstaltung…

100 Jahre für die Natur

Goethe: „Über Rosen lässt sich dichten, In Äpfel muss man beißen.“

Der Obst -und Gartenbauverein feiert sich an diesem Wochenende zusammen mit den Imkern vom Bienenzuchtverein aus dem Pillerseetal selbst. Schließlich ist man seit einem Jahrhundert umweltbewusst und für Pflanzen und Insekten aktiv. Die Vereinsmitglieder beraten bei Obstschnitt und Gemüseanbau. So auch bei dieser Veranstaltung, bei der unbekannte Obstsorten bestimmt, interessante Vorträge gehalten und tolle Preise verlost wurden. 

Ein Kinderprogramm von Hubert „Hubsi“ Kranz und Irene Koelewijn-Dickhoff sowie gute Verpflegung rundeten das zweitägige Programm im Fieberbrunner Festsaal und auf dem Platz davor ab. Besonders gelungen die Idee, einen von Irene selbst vorgezeichneten Baum je nach einer der vier Jahreszeiten von jungen Naturfreunden anmalen zu lassen. Die Veranstaltung ist sicher eine gute Werbung für neue Mitglieder und interessierte Hobbygärtnerinnen und – gärtner. 


Nach den Fotos geht es weiter zum Bericht der nächsten Veranstaltung…

Anmut auf vier Beinen

Wer Dressurreiten liebt und wem der Weg zur Spanischen Hofreitschule in Wien zu weit ist, der kann sich regelmäßig beim „Strasserwirt“ in St. Ulrich am Pillersee an großartigem Pferdesport erfreuen. Auch an diesem Wochenende waren wieder viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer angereist, um sich in verschiedenen Schwierigkeitsstufen miteinander zu messen. Pferd und Mensch im Einklang – das war nicht nur für Fans des Reitsports ein Hochgenuss!

Nach den Fotos geht es weiter zum Bericht der nächsten Veranstaltung…

ROCKdays – viele Angebote für Kletterfans 

Drei Tage lang standen im Pillerseetal die Kletterinnen und Kletterer im Blickpunkt. Workshops für Anfänger und Fortgeschrittene, Kinder, Jugendliche und Erwachsene und auch Aktivitäten auf dem Wasser standen auf dem Programm. Ein Höhepunkt war sicher der neue Hochseilgarten am Pillersee, der gratis ausprobiert werden durfte – und dies sogar im Dunkeln. Hunderte Lichtquellen beleuchteten die Route hoch oben in den Baumkronen und machten den Parcours an diesem Abend zu einem einmaligen Erlebnis.

Zu diesem „Chill and climb“ gehörte auch Live-Musik mit der Band „Cutton Underwear“, doch leider wurde das Event nicht gut angenommen. Nur rund 30 Personen waren an die Seebühne gekommen (darunter auch eine zukünftige Braut mit ihren Freundinnen). Zu wenig Fans für dieses Konzert - nicht nur enttäuschend für die Musiker, sondern auch für die Organisatoren, die sich wohl den Vorwurf gefallen lassen müssen, dass der Termin für das Kletterfestival Ende September nicht glücklich gewählt war...

 

Das war der ereignisreiche Samstag Ende September 2021 im Pillerseetal! 

Christoph Würtl tritt an

Erster Bürgermeister-Kandidat für Nuarach „wirft den Hut in den Ring“! 

Am vergangenen Wochenende gab Vizebürgermeister Christoph Würtl bekannt, dass er im Februar 2022 für das Amt als Bürgermeister kandidieren möchte. Damit ist er der Erste in Nuarach, der seine politischen Ambitionen öffentlich macht. 


In seiner Rede anlässlich der Einweihungsfeier des Musikpavillons am 12.09. erklärte Würtl, dass er aufgrund seiner Kandidatur zum „Ortschef“ nach der nächsten Jahreshauptversammlung des Vereins nicht mehr als Obmann der BMK St. Ulrich am Pillersee zur Verfügung stehe. Den NUARACHER NACHRICHTEN bestätigte er, dass er bereits ein detailliertes Programm ausgearbeitet und ein kompetentes Team zusammengestellt habe, mit dem er zur Gemeinderatswahl antreten wolle. 

Man darf gespannt sein, wer nächstes Jahr neben Vizebürgermeister Christoph Würtl noch als Bürgermeister-Kandidat auf dem Nuaracher Wahlzettel zu finden sein wird… 

Spatenstich für Hochwasserschutzprojekt St. Ulrich/Waidring

Am Donnerstag (02.09.2021) fand am Pillersee die Spatenstichfeier für das mit 9,4 Millionen Euro budgetierte Hochwasserschutzprojekt in St. Ulrich und Waidring statt. Bund und Land übernehmen mit 8,3 Millionen Euro den Großteil der Kosten, der Wasserverband, der aus den beiden Gemeinden, der Haselbachgenossenschaft und der Landesstraßenverwaltung besteht, kommt für 1,1 Millionen Euro auf. In Anwesenheit der Bundesministerin für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus, Elisabeth Köstinger, und Tirols Landeshauptmann-Stellvertreter ÖR Josef Geisler fiel bei herrlichem Sonnenschein der Startschuss für ein Großprojekt, das zukünftige Generationen vor immer gefährlicher werdenden Unwetterereignissen schützen soll. In den Jahren 2002 und 2013 waren die Gemeinden St. Ulrich am Pillersee und Waidring, wo 2013 auch ein Damm brach, jeweils von einem 30- bis 100-jährlichen Hochwasser betroffen.


Geladen waren neben den Ehrengästen und den im Projekt involvierten Behörden auch die zahlreichen Grundstücksbesitzerinnen und -besitzer, durch deren Entgegenkommen die Umsetzung eines Vorhabens in dieser Dimension erst möglich gemacht wurde, das 121 Gebäuden und rund 1.000 Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Beschäftigten Schutz bieten soll. Für die Organisation des Vorhabens zeigt sich der Wasserverband Haselbach-Grieselbach verantwortlich.
Auf einer Länge von 15,5 Kilometern zwischen Fleckenried in der Gemeinde St. Ulrich a. P. und dem Ortsteil Strub in Waidring werden in den nächsten drei Jahren entlang des Grieslbachs/Haselbachs zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes umgesetzt. Am Nachmittag trafen die Gäste bei der Seebühne ein und wurden mit einem Einmarsch der Bundesmusikkapellen St. Ulrich am Pillersee und Waidring offiziell empfangen. 

Die Begrüßung übernahm der Obmann des Wasserverbandes Haselbach-Grieselbach, Leonhard Fischer. Es folgten Grußworte der beiden Bürgermeister Brigitte Lackner (St. Ulrich am Pillersee) und Georg Hochfilzer (Waidring). Die Nuaracher Ortschefin dankte insbesondere allen Helfern und den Vertretern der Behörden, die sich unermüdlich für die Umsetzung dieses Großprojektes eingesetzt haben und dem Bund und dem Land Tirol für die finanzielle Unterstützung.

Anschließend stellte Dipl.-Ing. Markus Federspiel (Vorstand der Abteilung Wasserwirtschaft) das Projekt ausführlich vor und betonte, dass dabei ein Augenmerk auf eine attraktive Gestaltung und eine ökologische Umsetzung der Maßnahmen gelegt werde. Bundesministerin Elisabeth Köstinger und LH-Stv. ÖR Josef Geisler betonten in ihren Ansprachen, dass die Ereignisse der letzten Wochen klar vor Augen geführt haben, wie wichtig der Schutz der Bevölkerung vor Hochwasser ist. Auch wenn es keinen hundertprozentigen Schutz vor Naturgefahren gebe, sorge man mit diesem Projekt gemeinsam für einen wirksamen Hochwasserschutz. Sicherheit habe in Tirol Priorität. 

Der offizielle Spatenstich der Ehrengäste am Seeufer des Pillersees wurde von zahlreichen Pressevertreterinnen – und vertretern mitverfolgt, bevor dann ein gemütlicher Ausklang mit Umtrunk an der Seebühne diesen wichtigen Termin für das Pillerseetal beendete. 

15.08.: Feiertag in Tirol 

Heute ist Mariä Himmelfahrt (Hoher Frauentag) und wie in vielen Tiroler Gemeinden zogen auch in St. Ulrich die Röcklgwandfrauen feierlich in die Pfarrkirche ein. Begleitet von den Fahnenträgern der heimischen Vereine und nach der Segnung der Kräutersträuße durch Pfarrer Santan nahmen alle an der Messe teil. Ein Brauch, der hoffentlich auch von kommenden Generationen weiter gelebt wird!

Seit Sonntag wird eine Frau aus Tirol vermisst!

Die Polizeilandesdirektion bittet um sachdienliche Hinweise: Seit dem 01.08.2021 ca. 23:00 Uhr ist eine 47-jährige Frau aus Schwendau (Bezirk Schwaz) abgängig. Zu diesem Zeitpunkt dürfte sie ihre Wohnung verlassen haben und ist seither nicht mehr erreichbar. Ein Unfall wird befürchtet. Die Frau ist 168 cm groß, hat blonde lange Haare und spricht Tiroler Dialekt. 

UPDATE! 

GUTE NACHRICHTEN AUS DEM "CASTELLO" IN FIEBERBRUNN:

"Liebe Gäste, nach unserem Einwand heute bei der BH Kitzbühel können wir „freudig“ darüber berichten, dass wir nun doch weiterhin als 3G Betrieb gehandelt werden!!! Es genügt also weiterhin der bisherige Antigen-Test oder ein Impf- oder Genesungsnachweis. In unserem Betrieb kommt die Anwendung der 2G-Regel erst zustande, wenn die Durchmischung der Gäste überhand nimmt und wir somit auf die 2G-Regel zurückfahren müssten." 
Grüße vom CASTELLO-Team und auch wir grüßen herzlich zurück!

DAS GEHT UNS ALLE AN! 

Das „Castello“ in Fieberbrunn gibt bekannt, dass aufgrund der neuen Verordnung rund um die 3G- und 2G-Regel bei einer behördlichen Kontrolle festgestellt worden ist, dass das Lokal ab sofort der 2G-Regel unterliegt. Entsprechend der neuen Verordnung vom 22.07.2021 ist der Zutritt in diese Betriebsstätte daher ab sofort nur noch mit einem gültigen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) oder einem Impfnachweis zulässig. 

Liebes "Castello"-Team, wir wünschen euch trotz der Beschränkung viele nette Gäste!

Die NUARACHER NACHRICHTEN appellieren gleichzeitig an alle Gastwirte im Pillerseetal – so aufwendig und lästig es auch sein mag – ihre Gäste entsprechend der aktuell geltenden Regeln zu kontrollieren. Wir erleben es immer wieder, dass dies nicht geschieht. 

Beispiel: Ein Urlauberpaar sitzt im Restaurant und antwortet auf die Frage nach einem Impfnachweise, dass man diesen selbstverständlich dabeihabe. Zeigen lässt sich der Kellner diesen nicht, er vertraut den Gästen. Kaum hat er sich umgedreht, meinte der Gast zu seiner Ehefrau: „Ich hab´ einfach mal JA gesagt, obwohl wir ja nicht geimpft oder getestet sind.“ 

Leider kein Einzelfall – und wenn es dumm läuft, muss der Wirt nicht nur eine hohe Strafe zahlen, sondern die gleichzeitig dort anwesenden Gäste müssen in Quarantäne und das Lokal eine „Zwangspause“ einlegen. Wir alle haben es in der Hand, wie sich die Infektionszahlen entwickeln! DANKE!

Starkregen von Tirol und Salzburg bis nach Niederösterreich 

Die österreichische Unwetterzentrale und auch das Land Tirol warnen vor Hochwasser, auch im Bezirk Kitzbühel. Das Höhentief, welches auch in Deutschland zu massiven Überschwemmungen führte, sorgt in Österreich am Wochenende für Starkregen entlang der Nordalpen sowie im Osten und Südosten auch für kräftige Gewitter. 

Vor allem in den Alpen kann es lokal zu Vermurungen und Ausuferungen von Flüssen kommen. Durch eingelagerte Starkschauer sowie auch Gewitter kann es punktuell zu großen Regenmengen in kurzer Zeit kommen. Vor allem entlang der Nordalpen werden die größten Regenmengen erwartet. In einem Kernbereich vom Kaiserwinkel über die Stadt Salzburg bis in die Eisenwurzen werden verbreitet Mengen zwischen 90 und 150mm erwartet, mit lokalen starken Unterschieden aufgrund eingelagerter Schauer und Gewitter. Da die größten Regenmengen in der Nacht zu erwarten sind, ist die Vorwarnzeit leider meist nur sehr kurz. (Quelle: öwz.at) 
 

Land Tirol: Starkregenfront trifft auf die Bezirke Kufstein und Kitzbühel

  • „Warnstufe Orange“ der ZAMG
  • Prognose für starke Regenfälle ab Samstagmittag bis Sonntagnachmittag
  • Kitzbüheler und Brixentaler Ache besonders betroffen
  • Unnötige Fahrten oder Spaziergänge vermeiden, Wasserstände online beobachten


Laut aktueller Niederschlagsprognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) werden ab morgen, Samstagmittag bis Sonntagnachmittag ergiebige Niederschläge erwartet. Der Schwerpunkt liegt dabei in den Bezirken Kufstein und Kitzbühel mit 60 bis 80 mm in der Fläche, punktuell sind auch 120 bis 150 mm Niederschlag möglich. Das bedeutet „Warnstufe Orange“.

Auf Grund der zu erwartenden Niederschlagsmengen ist in den besonders betroffenen Gebieten im Tiroler Unterland mit einem deutlichen Anstieg der Wasserführung in der Nacht von Samstag auf Sonntag bis über den Bereich der Meldemarken zu rechnen. In den Schwerpunktgebieten der Brixentaler Ache und Kitzbüheler Ache sind je nach Niederschlagsintensität auch Hochwasserscheitel über eines 30-jährlichen Hochwassers nicht auszuschließen. Lokal sind sehr hohe Niederschlagssummen möglich, die örtlich auch zu Vermurungen und Überschwemmungen führen können“, informieren Elmar Rizzoli von der Landeseinsatzleitung und Georg Raffeiner vom Sachgebiet Hydrographie und Hydrologie des Landes. „Auf jeden Falls beobachten wir die Situation genau und sind laufend in Kontakt mit der ZAMG sowie den Einsatzorganisationen.“


Die Bevölkerung ist aufgerufen, unnötige Fahrten und Spaziergänge zu vermeiden, Wasserabläufe und Kellerschächte abzudecken sowie die Pegelstände über die Anwendung des Landes unter „Hydro Online“ apps.tirol.gv.at/hydro oder https://wiski.tirol.gv.at/hydro zu beobachten. 

"Seeleuchten" fand trotz Wolken statt

Mutig sagte man das "Seeleuchten" trotz bewölktem Himmel am 14. Juli nicht ab, tapfer blieben auch die Zuschauerinnen und Zuschauer während eines kleinen Regenschauers sitzen, die Hendl drehten sich am Grill, neugierig wollten ein paar Kühe auf das Festgelände und auch die Polizei kam vorbei und fragte nach den Kontrollen der 3G-Regeln. Alles unter Kontrolle und so ging das geplante Programm gut über die (See)Bühne: Pillerseer Musikanten, Alphornbläser, Stoabergplattler und als Gäste Dominik und Tobias Waltl. Höhepunkt war wie immer das Feuerwerk - ein kühler, aber schöner Abend am Ufer des Sees!